Christiane Schuster

Weinerlich - Schüchtern

Antwort von Christiane Schuster

Frage:

Meine große 4,5 Jahre ist schon immer eher weinerlich und schüchtern - bisher hab ich mir noch keine großen Gedanken darüber gemacht - ich dachte eben einfach das ist ihr Charakter.
Sie war ein Schreibaby - nach einem Notkaiserschnitt mit plötzlichen Herztonabfall.
Sie ist sonst ein sehr liebes Kind, ich finde für ihr Alter ist sie sehr weit , sprachlich, motorisch u.s.w
Sie ist auch sehr lieb zu ihrer kleinen Schwester (2,5) und würde keiner Fliege was zur Leide tun.
Es ist eben einfach so das sie die kleinsten Sachen aus der Bahn werfen können. Sie kann sich auch so reinsteigern das sie dann das Brechen anfangen will.
Ausschlaggebend für meine Frage ist eigentlich ein Vorfall im Kiga: Sie hat wohl wieder aus irgendeinen Grund geweint und die Erzieherin hat ihr dann einen Teller zum reinbrechen vor die Nase gestellt und gesagt das sie sich jetzt nicht mit ihr abgiebt.
Als ich mittag gekommen bin hat mich dann die Erzieherin gefragt wie ich es überhaupt mit diesen Kind zuhause aushalte , mit diesen ständigen Geheule ..... ich war total perplex und hab nur gesagt das sie daheim lieb ist und ich wenig probleme hab.
Klar hat sie ihre Aussetzer mit Heulen u,s,w aber ich dachte einfach das hat jedes Kind - andere Hauen dann vielleicht oder Schreien rum ??
Hier im Forum (RUB) wurde ich dann angegriffen das ich was dagegen tun muss , Ergo u.sw - aber ich weiß ehrlich gesagt nicht was?
Wissen sie vielleicht einen Rat?
LG Jessi

von Finje am 28.03.2011, 21:25 Uhr

 

Antwort auf:

Weinerlich - Schüchtern

Hallo Jessi
Wenn sich diese Ursache des auffällig häufigen Weinens nicht mit Unterstützung der Erzieherin herausfinden lässt -die Erzieherin hat den Auftrag einer familien-ergänzenden Erziehung-, empfehle ich Ihnen, zunächst mit dem behandelnden Kiderarzt über Ihre Beobachtungen und Sorgen bezüglich beschriebenen Verhaltens zu sprechen.
Er wird dann hoffentlich erst einmal medizinische Gründe ausschließen können, wie z.B. eine Seh- oder Hörschwäche und Ihnen nur dann eine gezielte, therapeutische Maßnahme empfehlen, wenn er es für notwendig erachtet.

Wenn Ihre Tochter sich quasi wegzuschreien droht, wie andere Kinder wütend um sich schlagen, rate ich Ihnen, sie möglichst in den Arm zu nehmen und ihr tröstend zu sagen, dass dieses Weinen ihr überhaupt nicht weiterhelfen kann. Gleichzeitig streicheln Sie sie sanft und singen/summen Sie evtl. leise dazu.
Hat sie sich etwas beruhigt, überlegen Sie gemeinsam, warum sie denn so weinen muss, um dann ebenso gemeinsam nach einer Lösung des vorangegangenen Konfliktes zu suchen.
Wurde eine Lösung gefunden, bestätigen Sie ihr, dass das Weinen ja wirklich nicht nötig war und auch nichts genutzt hat.

Bitten Sie die Erzieherin um Mithilfe, damit Ihrer Tochter geholfen werden kann und nicht, damit "sie ausgehalten werden muss"??? Diese Einstellung seitens einer ausgebildeten Fachkraft kann ich überhaupt nicht nachvollziehen!-

Kopf hoch, liebe Grüße und: bis bald?

von Christiane Schuster am 29.03.2011

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