Christiane Schuster

Schlafstörungen im Krabbelalter

Antwort von Christiane Schuster

Frage:

Sehr geehrte Frau Schuster,

unsere Tochter ist jetzt 8 Monate alt, krabbelt, steht auf und macht erste Gehversuche. Sie hat von Anfang an die ganze Nacht durchgeschlafen.
In der letzten Zeit hat sie aber vermehrt mit Einschlaf- und Durchschlafproblemen zu kämpfen. Sie ist dann sehr unruhig. Uns ist bekannt, dass man die Kinder zum Einschlafen in Ruhe lassen und dabei die Intervalle ausdehnen soll.
Das Problem ist, dass sie sich in diesem Zustand auf den Bauch dreht, im Bett herumkrabbelt und aufsteht. Dadurch kommt sie erst recht nicht zur Ruhe. Ruhig wird sie erst, wenn man sie auf den Arm nimmt. Diese Abhängigkeit wollen wir natürlich vermeiden.
Wir wären Ihnen sehr dankbar, wenn Sie uns Ratschläge geben könnten.

Mit freundlichem Gruß


Schütt

von Daniel Schütt am 12.10.2000, 20:49 Uhr

 

Antwort auf:

Schlafstörungen im Krabbelalter

Hallo Daniel
Mit 8Mon. hat Ihre Tochter einen ungeheuren Bewegungsdrang und möchte immer wieder neue Dinge entdecken und auch ausprobieren. Liegt sie in Ihrem Bett, werden ihre Bedürfnisse eingeschränkt.-
Legen Sie sie erst dann zum Schlafen, wenn Sie genau wissen, dass sie auch müde ist. Sagen Sie ihr dann, warum sie im Bett liegt und warum sie sich dort ausruhen sollte. Geben Sie ihr für einen leichteren Übergang vom Wachen zum Schlafen ein Schnuffeltuch und eine Spieluhr mit ins Bett, die sie sich bestimmt bald selbst aufziehen kann. Vielleicht können Sie auch noch ein Mobile über ihr aufhängen oder an den Gitterstäben befestigen. Dessen Bewegungen kann sie mit den Augen verfolgen, bis sie vor Müdigkeit zufrieden einschläft, da sie bis zum letzten "Augenblick" ihre Umwelt aktiv wahrnehmen konnte.

Versuchen Sie`s mal und: bis bald?

von Christiane Schuster am 13.10.2000

Antwort auf:

Schlafstörungen im Krabbelalter

Hallo Daniel,
bei uns ist es ganz ähnlich. Nikolas ist 9 Monate, krabbelt wie verrückt, zieht sich überall hoch und räumt alles aus. Er hat zwar noch nie sehr gut geschlafen, aber im Moment ist es sehr schlimm. Er wird nachts oft wach und steht auf allen vieren und zieht sich dann am Bett hoch. Am Wochenende sollte er bei meiner Mutter in einem geliehenen Reisebett schlafen. In dem alten Klappbett ist er ständig mit dem Kopf angeschlagen und konnte überhaupt nicht weiterschlafen, weil er sich so aufgeregt hat. Dann mußten wir ihn zu uns holen. Im Moment sind mein Mann und ich völlig mit den Nerven runter und dem Latein am Ende. Alle bekannten Maßnahmen fruchten nichts. Viele Grüße und haltet die Ohren steif! Susanne
P.S. Sagt mal bescheid, wenn Ihr eine Lösung gefunden habt.

von Susanne am 17.10.2000

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