Sylvia Ubbens

Schlafchaos mit 13 Monaten

Antwort von Sylvia Ubbens

Frage:

Liebe Frau Ubbens,

meine Tochter ist 13,5 Monate und war bis zur MMR + anschliessende Erkältung vor 4 Wochen immer eine gute Schläferin (21/21:30Uhr ins Bett 11-12Stunden und Tags 2x1,5Stunden). Sie ist morgens immer gegen halb neun/neun aufgewacht. Die Impfung ist jetzt schon 4 Wochen, die Erkältung 2 Wochen her.

Seit 3 Wochen sind wir total aus dem Takt und kommen nicht mehr rein. Ihre Wachzeiten
sind tagsüber länger geworden also 3,5-4,5Stunden. Seitdem passt es hinten und vorne nicht.

Habe dann eine Woche probiert sie mittags nur einmal schlafen zu lassen von 12:30-14:30 und abends dann natürlich feüher um 19:30/20 hinzulegen. Der Tagesschlaf hat super geklappt, nur nachts war sie seitdem ständig am schreien und träumen, im 1-2 Stunden Tag weinend aufgewacht. Und demzufolge tagsüber quengelig und dauermüde.

Dann wieder mit Mühe und Not auf zwei Schläfchen zurückgewechselt und siehe da, der Nachtschlaf wieder ruhiger, kein Weinen, kein Träumen/Auwachen. Aaaaber das Zeitfenster bis sie abends müde ist, ist zu kurz (3.5 Stunden), dann zieht es sich in die Länge, sodass sie immer erst wieder um 21Uhr einschläft und morgens aber schon um 7 wach wird. Plötzlich früher denn je (nach 9-10Stunden). Bin bei der neuen Bettgehzeit von 20Uhr geblieben, schläft aber erst um neun ein und wacht um 7 auf.

Ansich schläft sie gerne. Wie kommen wir aus dem dilemma wieder raus. In der Woche mit einem Schlaf tat sie mir so Leid, weil sie in den Nächten so Unruhig und bitterlich geweint hat und tagsüber ganz unzufrieden war. Und wieso macht sie das bei zwei Schläfchen nicht? Der Tag bräuchte einfach mehr Stunden zur Info: Habe es jetzt schon zweimal ausprobiert für jew 5-6 Tage und immer wieder zeigte sich das Phänomen in der Nacht, sodass es kein Zufall sein kann.

Tagsüber holt sie den Schlaf auch nicht auf, da kommt sie auf 2-2,5Stunden.

Wie kann ich ihr helfen ihren Rythmus wieder zu finden? Bisher hat sie immer 13,5-14 Stunden geschlafen. In der Woche mit einem Schläfchen kam sie auch auf 14Stunden. Und jetzt bedingt durch ihre längeren Wachzeiten und den langen Einschlafphasen kann sie auf max 12,5Stunden kommen.

Wenn ich auf einen Schlaf reduziere, legt sich das mit den unruhigen Nächten? Und wenn sie mit einem Schlaf auskommt, warum sind die Nächte soviel unruhiger?

Ihre Wachzeiten sind morgens 3Stunden, Mittags 3,5 und abends 4,5-5.

Ich frage mich ob es besser ist ihr die Möglichkeit zu geben 14 Stunden schlafen zu können, was nur mit einem Schläfchen funktioniert oder eben weniger Gesamtschlaf und 2 Schläfchen.

Ich bin wirklich verzweifelt. Das geht jetzt seit 3-4 Wochen so.

von Bebe86 am 17.08.2020, 11:05 Uhr

 

Antwort auf:

Schlafchaos mit 13 Monaten

Liebe Bebe86,

um den ersten Geburtstag herum ändert sich der Schlafbedarf der Kinder. Meist brauchen die Kinder von einem auf den anderen Tag weniger Schlaf.

Wenn Ihre Tochter mit ihrem jetzigen Rhythmus tagsüber ausgeglichen ist, dann behalten sie den Schlafrhythmus gerne noch ein kleines Weilchen bei.

Es kann bis zu zwei Wochen dauern, bis sich die Kinder an die neuen Schlafenszeiten / den neuen Schlafrhythmus gewöhnt haben.

Viele Grüße Sylvia

von Sylvia Ubbens am 17.08.2020

Antwort auf:

Schlafchaos mit 13 Monaten

Kleiner Nachtrag:
Sie hat heute quasi 10 Std in der Nacht geschlafen und am Tag insgesamt knapp 3,5 Stunden. Also
hat sie vermutlich doch den Nachtschlaf zugunsten des Tagschlafs reduziert. Macht sie das um auf 2 Schläfchen zu kommen? Sollte man das tagsüber reduzieren?

von Bebe86 am 17.08.2020

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Schlafchaos mit 13 Monaten

Liebe Frau Ubbens, vielen Dank!!
Und wenn ich sie auf einen Schlaf umstelle, wie gestaltet man das am sinnvollsten? Abrubt von einen Tag auf den anderen?

Im Moment schläft sie von 21Uhr-07Uhr (wobei ich hier gerne wieder auf 11-12Stunden kommen würde) 10-11:30 und 15:00-16:30.

von Bebe86 am 17.08.2020

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Schlafchaos mit 13 Monaten

Liebe Bebe86,

Sie können den Vormittagsschlaf eine halbe Stunde nach hinten verlegen und um eine halbe Stunde kürzen. Den Nachmittagsschlaf kürzen Sie auch um eine halbe Stunde. Ggf. legen Sie Ihre Tochter abends eine halbe Stunde früher schlafen. Nach einer Woche legen Sie den Vormittagsschlaf noch einmal eine halbe Stunde nach hinten, ohne diesen zu kürzen. Den Nachmittagsschlaf kürzen Sie um eine weitere halbe Stunde und legen Ihre Tochter abends gerne noch einmal eine halbe Stunde früher schlafen. Nach einer weiteren Woche können Sie ausprobieren, Ihre Tochter nur noch einmal mittags schlafen zu lassen. Versuchen Sie, Ihre Tochter über die mögliche Müdigkeit tagsüber abzulenken, bis sie sich an den neuen Schlafrhythmus gewöhnt hat.

Viele Grüße Sylvia

von Sylvia Ubbens am 18.08.2020

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