Christiane Schuster

Probleme beim Einschlafen und Tagesschlaf

Antwort von Christiane Schuster

Frage:

Liebe Frau Schuster,

unsere Tochter ist jetzt 14 Wochen alt und wir haben ein Problem mit dem Einschlafen und dem Tagesschlaf. Nachts schläft sie schon wirklich gut. Wir bringen sie zwischen 20 und 21h ins Bett und meist wird sie dann frühestens um 2h, manchmal aber auch erst um 4h wach. Danach wacht sie leider alle 1-2h auf (ich stille sie dann und sie wird gar nicht richtig wach), bis wir dann zwischen 7 und 8h aufstehen. Abends vor dem Einschlafen stille ich auch noch mal kurz, damit sie zur Ruhe kommt und meist beim ins Bett legen wird sie noch mal kurz wach, dann gebe ich ihr den Schnuller und mache eine Spieluhr an und gehe raus und dann ist sie normalerweise sofort weg.
Das Problem was wir haben ist mit dem Tagesschlaf. Sie ist sehr aktiv und es ist schwierig den Zeitpunkt auszumachen wann sie müde wird, denn auch wenn sie schon total übermüdet ist strampelt sie noch mit Armen und Beinen und wirft den Kopf von rechts nach links. Manchmal lacht sie einen dann auch noch an. Je mehr Zeit vergeht und sie merkt, dass sie nicht einschläft umso quengeliger wird sie bis sie irgendwann anfängt zu schreien. Davor kann sie schon ein paar mal kurz die Augen zugemacht haben, aber sie schläft nicht richtig ein. Irgendwann reibt sie sich dann auch vermehrt die Augen was auch nicht gerade dazu beiträgt, dass sie zur Ruhe kommt. Seit zwei Wochen wickele ich sie dann irgendwann in einen Pucksack, damit sie irgendwie zur Ruhe kommt und mit dem ganzen Gestrampele und Gefuchtele würde sie sowieso nie einschlafen. Ausserdem hat sie das Problem, dass sie wenn sie ohne Pucksack einschläft meist nur 5-10 Minuten schläft, da sie durch Augenreiben und den Mororeflex aufgeweckt wird. Mit Pucksack schafft sie 30-60 Minuten am Stück und ist dann auch zufrieden. Nach 10 Minuten natürlich nicht. Nachts schläft sie übrigens ohne Pucksack.
Es gibt zwei Möglichkeiten sie tagsüber zum Schlafen zu bringen. Entweder wieder stillen, dann beruhigt sie sich und es geht wie am Abend: Hinlegen, noch zwei, dreimal die Augen aufgeschlagen, Schnuller rein und sie schläft nach 2 Minuten. Die zweite Möglichkeit ist neben ihr zu sitzen, Schnuller rein und bis zu 20 Minuten Schlaflieder in Entlossschleife singen, Schnuller dabei festhalten, (was gar nicht so einfach ist, weil sie ständig den Kopf von rechts nach links wirft), ein bisschen die Hand abschirmend über ihre Augen halten. Dabei weint sie aber immer ziemlich oft und manchmal steigert sie sich auch bis zum Schreien. Dann nehme ich sie hoch, denn so ist ans Schlafen nicht mehr zu denken. Auch möchte ich sie nicht Schreien lassen. Ich verkrafte auch das weinen/quengelige Schreien sehr schlecht. Es tut mir weh sie so zu sehen. Wenn ich sie hochnehme hört sie übrigens sofort auf zu schreien. Lege ich sie wieder hin fängt sie sofort wieder an. Es ist auch egal, wo ich sie hinlege. Bisher hat sie tagsüber immer bei uns im Wohnzimmer auf ihrer Krabbeldecke geschlafen. Jetzt habe ich sie in ihr Bettchen in unserem Schlafzimmer gelegt, ob es vielleicht daran liegt, aber es ist das Gleiche. Auch, wenn ich mich mit ihr zusammen in unser Bett lege schreit sie trotzdem sobald ich sie hinlege.
Ohne Frage ist das Stillen vor dem Schlafen am wenigsten nervenaufreibend für beide von uns. Da ich aber ab Juni, wenn sie 6 Monate alt ist, wieder arbeiten gehen muss und ich sie dann nur noch bedingt stillen kann und sie abends mein Mann ins Bett bringen wird, frage ich mich, ob ich so weiter machen sollte. Gewöhnen wir ihr damit eine schlechte Angewohnheit an? Wenn sie beim ins Bett legen noch mal kurz wach wird, dann ist es doch eigentlich auch kein Einschlafstillen, oder doch? Das Problem ist auch, dass ich sie mit der anderen Methode auch nicht immer zum Schlafen bringe und dann muss ich sie am Schluss doch stillen, weil sie sich gar nicht mehr beruhigt. Übrigens schläft sie auch im Kinderwagen erst nach 20-30 Minuten ein. Vorher schreit sie auch ein bisschen. Im Tragetuch schläft sie auch nur manchmal ein. Auch hier wirft sie den Kopf von links nach rechts und bewegt den Kopf überhaupt sehr viel, so dass sie sich manchmal den Kopf an meiner Brust stösst und das ist auch wenig hilfreich beim Einschlafen.
Vielen Dank schon im Voraus.

von Puschel82 am 22.02.2012, 09:57 Uhr

 

Antwort auf:

Probleme beim Einschlafen und Tagesschlaf

Hallo Puschel82
Bitte stillen Sie Ihre Tochter auch noch weiterhin wie gewohnt, da auf diese Weise ALLE Familienmitglieder die größt-mögliche Zufriedenheit und auch beinahe ausreichend Schlaf erhalten.

Gehen Sie dann im Juni wieder arbeiten und Ihr Mann begleitet Ihre Tochter in den Schlaf wird es wahrscheinlich keine Probleme geben, wie Sie es beschreiben, da seine Nähe ganz anders von Ihrer Tochter gespürt, bzw. gerochen wird als Ihre Nähe und speziell "die Futterquelle" :-)

Liebe Grüße und: bis bald?

von Christiane Schuster am 22.02.2012

Antwort auf:

Probleme beim Einschlafen und Tagesschlaf

sie ist noch so klein :meine jüngste wird 4 und die Kuschelt immer bei mir bis sie eingeschlafen ist .wenn sie nachts kommt kannst du sie auch bei dir im Bett stillen im liegen .

Wär sagt das dein mann später Probleme bei in Bett brigen haben wird . Meine schläft immer schneller wenn papa sie ins bett bringt .Das ABby riecht bei dir die Milch, bei ihm nicht .

von waschbaer am 22.02.2012

Antwort auf:

Probleme beim Einschlafen und Tagesschlaf

Vielen Dank für die schnelle Antwort. Wir haben das jetzt heute so gemacht und der tag war viel entspannter und ich habe mich sogar mit ihr zusammen nach dem Mittagessen hingelegt. Mal sehen, wie es im Juni wird. Bis dahin machen wir so weiter. Danke.

von Puschel82 am 22.02.2012

Antwort auf:

Probleme beim Einschlafen und Tagesschlaf

hallo puschel!
ich war froh deinen beitrag zu lesen, da mein sohn ganz genauso ist. der einzige unterschied er ist 13 wochen und wid seit der 8 nicht mehr gestillt. aber das kopf hin und her schlagen und strampeln kene ich auch. auf dem arm ist sofort ruhe im karton..... mache es so wie du mit leise summen und schnuller festhalten. haben das problem auch nur tagsüber. schade das mir die antwort von frau schuster nicht hilft. ich kann dir nur sagen, dass janosch besser tagsüber schläft wenn er in einem raum sein darf in dem ich auch bin. also wohnzimmer auf der couch oder maxicosi in der küche. aber brauchen auch 30-40 min :( tragetuch toleriert er nicht und den pucksack auch nicht.
bin also nicht allein. wie schön! :)

von petitechouchou am 22.02.2012

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