Christiane Schuster

Nochmal wg. Schlafproblemen - mein Beitrag v. 21.07.

Antwort von Christiane Schuster

Frage:

Sehr geehrte Frau Schuster,

zunächst einmal vielen lieben Dank für Ihre Antwort.
Wir versuchen, den Abend immer nach einem Ritual ausklingen zu lassen, möglichst ohne großen Stress (heute wurde wieder nur gebrüllt, weil der junge Mann den Mittagsschlaf verweigert und entsprechend müde ist, sogar lange vor seiner normalen Zeit). Spieluhr existiert und wird gerne von ihm selber aufgezogen. NAchtlicht lassen wir vorerst auch wieder brennen.
Meine Frage ist nun, wie wir uns konkret verhalten sollen, wenn er schreiend im Bett sitzt - wir wissen ja im ersten Moment nicht, ob er nur noch Aufmerksamkeit will ("Noch ein Kuss" o.ä.) oder tatsächlich schlecht geträumt hat und im Schlaf schreit. Wie lange sollte amn abwarten, ob er sich selbst beruhigt? Meistens wird das Schreien binnen Sekunden lauter und panischer (ist es das? jedenfalls nicht einfach wütend oder traurig...).
Ich habe fast den eindruck, als müsste mein Großer das Durchschlafen und sich selbst ebruhigen neu erlernen.

Vielen Dank im voraus für Ihren Tipp

von AndreaR am 22.07.2000, 22:23 Uhr

 

Antwort auf:

Nochmal wg. Schlafproblemen - mein Beitrag v. 21.07.

Hallo Andrea
Nehmen Sie Ihren Sohn auf keinen Fall aus seinem Bett heraus. Reden Sie beruhigend mit ihm -auch wenn`s durch seine leicht geöffnete Tür und durch die Ihres eigenen Schlafzimmers ist-. Haben Sie das Gefühl, er hat Ihre Worte aufgenommen, betonen Sie noch mal, dass Sie ja in seiner Nähe sind, aber auch schlafen möchten.
Dann heisst es: Ruhe bewahren und durchhalten! Ihr Sohn muss erkennen, dass auch Sie Bedürfnisse und Wünsche haben. Mehr als diese Hilfestellung können Sie ihm nicht geben.

Starke Nerven und: bis bald?

von Christiane Schuster am 24.07.2000

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