Sylvia Ubbens

Nicht ohne Körperkontakt

Antwort von Sylvia Ubbens

Frage:

Guten Tag, das Thema Schlaf ist ja ein Großes,wie auch bei uns: Meine einjährige Tochter schläft nicht alleine. Damit meine ich nicht EINchlafen. Natürlich begleite ich sie,wenn sie das braucht und auch nicht DURCHschlafen.Das erwarte ich nicht von ihr. Auch kenne ich die Säbelzahntiger-geschichten und kann das schon nachvollziehen. Ich möchte allerdings nicht mehr um 19 Uhr ins Bett gehen bis morgens 7. Auch mittags würde ich gerne mal was anderes machen, geschweige denn die Zeit, wenn sie zwischendurch ein Schläfchen braucht. Sie schläft nämlich leider nur in meinem Arm. Möchte ich mich drehen, bewege ich mich weg, wird sie wach und unruhig.muss ich nachts auf Toilette schreit sie die Straße wach, wenn ich sie nicht mitnehme. völlig egal, dass ihr Papa auch im Bett liegt und sie tröstet. Haben Sie einen Rat? Wenn Sie sagen, es geht nur mit hinnehmen oder der Stoppuhr, dann nehme ich das jetzt hin. Ich habe hier und in anderen Foren schon öfter gefragt, viel gelesen, Kinderärzte darauf angesprochen und wir sind zur Zeit bei der Caritas gemeldet, zwecks Schlaftherapie. Meistens wird halt akzeptieren- hört schon auf- genannt. Caritas schlägt Ferbern vor. Beides nicht so richtig Optionen für mich. Mit einem Jahr und jetzt läuft sie, soll ja aber auch eine doofe Zeit sein für solche Veränderungen. Dann zahnt sie oder ist kränklich, dann ist auch wieder doof. Im Moment versuche ich mich mittags sanft ein wenig aus ihrem Griff zu lösen und würde ihr gerne ein Kuscheltier angewöhnen. Sie wird allerdings alle 45 Minuten wach und "kontrolliert". Gibt es Möglichkeiten, dass sie da nicht ganz so wach wird?

von Joylin am 08.06.2020, 12:10 Uhr

 

Antwort auf:

Nicht ohne Körperkontakt

Liebe Joylin,

Ihre Tochter erwartet in der Nacht, wenn sie wach wird, die gleiche Situation wie beim Einschlafen. Da sie in Ihrem Arm einschläft, möchte sie diesen auch in der Nacht nicht missen.
Sie können Ihre Tochter am Abend ins eigene Bett zum Schlafen legen und sich "nur" dazusetzen. Legen Sie eine Hand auf ihren Bauch und eine an ihren Kopf. So sind sie ganz nah bei Ihrer Tochter, ohne dass sie in Ihrem Arm liegt. Sie können ihr eine Art Nest in das Bett bauen, in dem Sie ein Stillkissen oder eine aufgerollte Decke so unter das Laken legen, dass Ihre Tochter sich zu allen Seiten ankuscheln kann. Dies wird ihr Nähe vermitteln. Sicherlich wird Ihre Tochter protestieren, doch denken Sie immer daran, dass Sie bei ihr sind und sie nicht alleine weinen muss. Nach ein paar Tagen/Abenden wird sich Ihre Tochter an das neuen Einschlafen gewöhnt haben und nicht mehr weinen. Oft ist es für die Kinder (und Mamas) einfacher, wenn der Papa in der Übergangszeit das Zubettbringen übernimmt.

Das Kontrollieren wird demnächst von selbst aufhören. Sehr viele Babys/Kleinkinder tun dies und können dann von einem Tag auf den anderen selbständig wieder einschlafen (da sie beim Wechsel der Schlafphasen weiterhin für einen kurzen Moment wach werden).

Viele Grüße Sylvia

von Sylvia Ubbens am 08.06.2020

Antwort auf:

Nicht ohne Körperkontakt

Sehr geehrte Frau Ubbens,

wir haben es jetzt so seit Ihrem Rat befolgt. Leider wird sie wach, sobald man sich von ihr löst. Eingeschlafen ist sie trotz erklaren und Abendritual leider erst nach sehr langer Zeit. Mein Partner hat deshalb am Anfang neben ihr geschlafen, mehr aus Notwendigkeit wegen der Müdigkeit, und ihre hand gehalten. Wir versuchen es seit ein paar Tagen ohne bei ihr zu bleiben. Die Einschlagbegleitung hat heute 3,5 Stunden gebraucht. Sie klammert sich sehr fest. Danach schläft sie etwa 1-2 Stunden und muss erneut etwa eine Stunde begleitet werden. Um 5 morgens will sie nicht weiter schlafen.sie kam die letzten beiden Tage auf etwa 8 Stunden Schlaf insgesamt. Können Sie weiter helfen?

MfG

von Joylin am 18.06.2020

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