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Sozialpädagogin Sylvia Ubbens

Kindererziehung

Sylvia Ubbens, Dipl.-Sozialpädagogin

   

Antwort:

Mehrgenerationenhaus

Hi. Grundsätzlich lernen Kinder sehr gut zwischen zB Großeltern und Eltern zu unterscheiden und sich an die jeweils geltenden regeln anzupassen/damit umzugehen.
Nun wohnt ihr aber eben sehr nah beieinander und es sind täglich Besuche anstelle der sonst vielleichte her üblichen einzelnen Oma/Opa-Tage.
Da fände ich es schon richtig und auch wichtig, das in den wichtigen Dingen eine Linie gefahren wird.
Also zB TV-Konsum. Und das hat dann nichts mit "den Wunsch abschlagen zu tun" - es ist für kleine Kinder einfach schädlich, TV zu schauen, wie sie lustig sind. Punkt.
Also solltest ihr als Eltern euch erst einmal selbst darüber klar werden, welche Dinge euch wirklich wichtig sind. Und diese würde ich dann mit den Großeltern auch besprechen und einfordern, dass sich daran gehalten wird.
Großeltern sollen verwöhnen dürfen - aber bei täglichem TV-Konsum mit 18 Monaten würde bei mir definitiv zB Schluss mit "Auge zudrücken" sein.
Ich würde wohl auch versuchen, den Großeltern zu vermitteln, dass sie bei einer solch großen Teilhabe am Leben ihrer Enkelin eben nicht nur die Großeltern sind, sondern eben auch einen teil der Erziehung zwangsläufig mit übernehmen oder beeinflussen. Ob sie es bei ihrem Sohn denn auch so gemacht hätten ? ;-)
Seid aber nicht zu vorwurfsvoll oder besserwisserisch - letztendlich leiden sie unter dem üblichen Oma/Opa-Syndrom: Das Enkelchen kann man jetzt mit allem verwöhnen, was man seinem eigenen Kind (aus gutem Grund) damals verboten hat ;-)

von cube am 14.03.2019, 13:09 Uhr

 
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