Sylvia Ubbens

Kann nicht abgelegt werden

Antwort von Sylvia Ubbens

Frage:

Hallo, ich bin gerade echt Am Verweifeln, mein Sohn 8,5.Monate alt war immer schon sehr Nähe Bedürftig. Das ist für uns kein Problem, Er durfte auf uns schlafen, im Familienbett und wird gerne getragen.
Aber seit 2 Wochen ist er so extrem, sobald ich einen Meter weggehe fängt er das weinen an, schmeißt sich in meine Richtung, hält mich fest oder reißt die Arme zum hoch nehmen nach oben.
Wenn ich ihn dann nehme möchte er alles machen außer auf meinem Arm sein. Er kann inzwischen Super robben und möchte viel stehen und sitzen, aber nur.wenn Mama/Papa direkt daneben sitzen.

Ich kann nicht mehr, habe keine Geduld, ich kann und will Das nicht, immer weinen und schreien und hoch nehmen und ablegen, kann.nicht mal in Ruhe auf Toilette.

Wie kann ich ihm zeigen das ich gleich wieder komme? Warum ist das plötzlich so gekommen? Früher hat es ihn nicht gestört wenn ich mal in Der Küche, Bad ect.bin, er hat sich immer beschäftigt. Jetzt bleibt er original sitzen wo ich ihn hingesetzt habe, ignoriert sein Spielzeug, weint oder starrt mich an bis ich wieder da bin?!

Bitte bitte was kann ich tun?

von JessicaS am 19.04.2021, 14:51 Uhr

 

Antwort auf:

Kann nicht abgelegt werden

Liebe Jessica,

Ihr Sohn zeigt ein ganz normales entwicklungsbedingtes Verhalten. So gut wie alle Babys zeigen für ein paar Wochen, manchmal auch Monate, ein gleiches / ähnliches Verhalten.

Kinder haben Trennungsängste. Ihr Sohn kann nicht wissen, dass Sie wieder kommen, wenn Sie auf die Toilette oder in einen anderen Raum gehen. Ihm fehlt noch der Erfahrungswert.

Auch das Hin- und Hergerissen sein, auf Mamas Arm sein und sich doch eigentlich selbständig bewegen wollen, ist ganz normal.

Bestenfalls nehmen Sie das Verhalten als gegeben hin. Das erleichtert die Situation ganz enorm. Nehmen Sie Ihren Sohn mit, wenn Sie den Raum wechseln oder auf die Toilette gehen.

Schaffen Sie sich Auszeiten, wie z.B. regelmäßige Spaziergänge mit Kind im Kinderwagen. Atmen Sie bewusst ein- und aus. Wichtig ist, diesen Spaziergang nicht als notwendiges Übel zu sehen, sondern eben als Auszeit für sich. Ihr Sohn ist abgelenkt, bekommt frische Luft und quengelt nicht, weil er auf den Arm möchte.

Viele Grüße Sylvia

von Sylvia Ubbens am 19.04.2021

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