Christiane Schuster

Jetzt brauch ich doch mal Rat

Antwort von Christiane Schuster

Frage:

Hallo Frau Schuster und alle anderen!

Wir haben einen Sohn der wird am 14.2. 4 Jahre alt und ich erwarte im März unseren zweiten "Lausebengel".
Und im moment haben wir wiedermal große Schwierigkeiten mit unserem Sohn. Er schreit mich ständig an und brüllt dabei wirklich ordentlich, und außerdem hört er überhaupt nicht mehr. Er ist ein richtiger Wirbelwind, kann selten mal still sitzen und braucht ständig Beschäftigung, außer wenn er Fern schaut, dann haben wir mal ne Auszeit! aber das ist auch nicht mein Problem, ich will ja kein ruhiggestelltes Kind haben und ich denke auch nicht das da eine Hyperaktivität vorliegt, er ist halt nur sehr aufgeweckt, dafür aber auch sehr weit für sein Alter. Er ist sehr selbstständig und will alles allein machen.

Nur habe ich Bedenken das es nicht besser wird wenn unser zweiter Sohn kommt. Wenn er jetzt schon nie auf mich hört, wie soll es denn dann erst werden?
Ich weiß mir manchmal keinen Rat mehr. Auch wenn ich der Meinung bin das ein Klaps auf den Po noch keinem was geschadet hat, bekommt er das von mir vielleicht 5x im Jahr, aber auch nur bei Sachen die gefährlich und extrem sind.
Ansonsten versuchen mein Mann und ich alles mit Reden zu klären. Doch in letzter Zeit fruchtet das alles garnicht mehr. Er ärgert und provoziert wo er nur kann. Ich weiß manchmal nicht weiter und weine dann wenn er im Bett ist. So kann es aber doch nicht weitergehen?
Ich liebe unseren Sohn über alles und ich denke auch das er vielleicht zu verwöhnt von uns ist, aber wie bekommen wir denn am günstigsten jetzt die Kurve??
Ist es denn zu spät? Ich würde mich freuen wenn Sie mir helfen könnten, da ich nur das Beste für meinen Sohn will und durch die Schwangerschaft, die dem Ende zugeht, brauche ich auch langsam meine Kraft.
Vielen Dank

Ina K.

von Ina am 13.01.2000, 14:27 Uhr

 

Antwort auf:

Jetzt brauch ich doch mal Rat

Hallo Ina,

mit 4 Jahren merkt Ihr Sohn schon genau, dass Sie Ihre ganze Energie nicht nur für ihn sondern auch für Ihre neue Situation verwenden müssen.
Diese Lage nutzt er aus, und provoziert Sie solange, bis Sie nicht mehr können. Setzen Sie ihm klare Grenzen und verhalten Sie sich ganz konsequent. Besprechen Sie mit ihm diese unbedingt einzuhaltenden Regeln und erklären ihm die Folgen wie z.B.: "Wenn Du brüllst, mußt Du in Dein Zimmer, da ich sonst Ohrenschmerzen bekomme" oder: "Wirfst Du mit dem Spielzeig um Dich, räume ich es für ein paar Tage weg, da Du es ja zum Spielen nicht mehr benötigst."
Ganz klare Regeln sind für Ihren Sohn jetzt unbedingt wichtig.
Alles Gute und: viel Kraft!

von Christiane Schuster am 14.01.2000

Antwort auf:

Jetzt brauch ich doch mal Rat

Liebe Ina,

ich bewundere deine Geduld. Meine Meinung wäre deinem Sohn die Grenzen sehr stark zu zeigen (ohne Schläge). Aus dem Zimmer schicken, Strafen androhen (die durchführbar sind) - nicht spazierengehen, usw., gewisse Spielsachen wegnehmen - und auch durchziehen - ich glaube das wird anfangs noch heftiger werden, aber besser, als wenn du später, wenn dein Baby da ist plötzlich umschwengst, weil er dann vielleicht noch eifersüchtig wird.
Alles Gute auch für dein Baby

Manuela

von Manuela am 13.01.2000

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