Christiane Schuster

Hochbegabung

Antwort von Christiane Schuster

Frage:

Hallo Frau Schuster, meine Tochter ist 3 Jahre und 2 Monate alt und bei der U 7 mit 2 Jahren hat mir die Kinderärztin geraten, ich solle mich mal um Literatur betr. Hochbegabung kümmern. Das Christina immer schon sehr weit war, haben wir schon gemerkt, aber dann gleich so etwas?
Inzwischen sind wir hin und her gerissen, ob wir sie fördern sollen, oder lieber alles so laufen lassen wie bisher. Mein Schwiegervater meint, was wollt ihr dem Kind denn mit 6 Jahren noch bieten, man muss ja immer noch mehr auffahren.
Sie puzzelt inzwischen 60 Teile mit links, 100 Teile mit Hilfe, weiss aber eigentlich besser als ich, welches Teil wohinkommt. ich habe manchmal das Gefühl, sie hat ein fotografisches Gedächtnis. Seit Mitte August letzten Jahres geht sie in den Kindergarten und es gibt auch keine Probleme - bislang. Ich bin in einer Mailingliste, die sich mit dem Thema befasst, aber die Kinder dort sind noch deutlich intelligenter und machen auch die soals typisch dargestellten Probleme.
Was würden Sie raten. Soll man das Kind weiterhin fördern? Sollte ein Test gemacht werden?
Ich hatte vor, abzuwarten bis zum Jahr 2002. Sie würde dann im Okt. 6 J. werden und könnte vom schulpsych. Dienst untersucht werden, ob wir sie evtl. schon mit 5 J. einschulen können/sollen. Ich selber bin auch mit 5 J. zur Schule gekommen(Kannkind geb. 9/63). Aber ich bin immer nicht sicher, ob es richtig ist, ein Kind so früh der Schule "auszusetzen". Es läuft dort ja heute doch einiges anders, als früher.

Über eine Stellungnahme Ihrerseits wäre ich sehr dankbar.

Viele Grüsse
Ute

von Ute am 05.01.2000, 11:43 Uhr

 

Antwort auf:

Hochbegabung

Hallo Ute
Mit einem Test würden Sie selbst wahrscheinlich im Moment noch unsicherer werden. Versuchen Sie, sich noch intensiver an den Bedürfnissen Ihrer Tochter zu orientieren. Wenn sie ein Puzzle mit 100Teilen machen möchte, soll sie es; wenn sie gespannt einer Geschichte zuhört und sie auch versteht, obwohl sie eigentlich erst für ältere Kinder gedacht war, lesen Sie sie ihr vor. Wenn Sie das Gefühl haben, dass Christina sich langweilt, bieten Sie ihr einen Schwimmkursus, Mutter-Kind-Turnen, Reiten o.ä. an. Versuchen Sie, die Wissens-Wünsche, die Ihre Tochter an Sie heranträgt auch zu befriedigen. Zu viel bieten kann man eigentlich nur, wenn man seine eigenen Vorstellungen und nicht die des Kindes realisieren möchte. Warten Sie erst mal die schulpsych. Untersuchung ab. Statt einer frühen Einschulung würde ich pers., -neben Kindergarten- andere Dinge, wie schon oben genannt, anbieten. Ihre Tochter wäre sonst immer die Jüngste in der Klasse, was sich später auch im Hinblick auf ihre körperl. Entwicklung auswirken würde.
(Ich habe selbst 2 "Kannkinder", habe beide zum späteren Zeitpunkt eingeschult, beide gehen auf`s Gymnasium und sind zufriedene Schülerinnen).
Bis bald?

von Christiane Schuster am 06.01.2000

Antwort:

Ute??

Hallo Ute!
Bist Du DIE Ute, mit der ich letztes Jahr öfter gemailt habe? Hast Du eine neue Adresse?
Ich wünsch Dir und Deiner Familie alles Gute fürs neue Jahr!
Liebe Grüsse
Karin

von Karin am 05.01.2000

Antwort auf:

Hochbegabung

Hallo Ute,
zum Thema Einschulung nur eins, Deine Tochter wird Dir wahrscheinlich sagen ob sie in die Schule möchte. Ich wollte damals unbedingt, 11/66 geboren, war immer bei weitem die Jüngste, aber die körperliche Entwicklung ist sowieso sehr unterschiedlich, so daß ich nie die Schwächste oder Kleinste war. Hilf Deiner Tochter wo Du kannst und macht so weiter, die Tatsache das sie nicht auffällig in ihrem Verhalten ist spricht nur für Euere Familie.
Liebe Grüße aus Texas ,Babsi

von Babsi am 07.01.2000

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