Sylvia Ubbens

Extreme Wutanfälle-und nichts hilft...?!

Antwort von Sylvia Ubbens

Frage:

Liebe Frau Ubbens,

mein Mann und ich verzweifeln langsam.
Unser Sohn (2Jahre) war schon als Baby sehr lebhaft und brauchte immer Körperkontakt. Umso größer und älter er wurde,umso mehr hat er Nacht Aufmerksamkeit ‚geschrien‘. Wir haben immer wieder versucht,ihn dazu zu bewegen,sich alleine zu beschäftigen (nur minutenweise),doch nicht mal das ist möglich. Er hat Probleme,dinge zu verarbeiten.saugt alles auf und plagt sich dann es zu verarbeiten. Dasselbe wenn wir wo unterwegs waren oder Besuch hatten.

Als er 1,5 Jahre war,wurde sein kleiner Bruder geboren.
Wir achten darauf,dass der ‚Große‘ jeden Tag,Spielzeit u Aufmerksamkeit nur für sich bekam bzw bekommt.
Momentan wissen wir jedoch einfach nicht weiter. Er hat immer wieder extreme Wutanfälle (brüllen und schreien auch bis zu einer Std) und lässt sich nicht beruhigen...auch da haben wir schon alles versucht (ruhig auf ihn einreden,ihn in Ruhe lassen-aber da sein,leider sind wir dann auch schon lauter geworden,weil es an uns zerrt).

Auch nachts kommen derartige Anfälle vor. Dann will er raus trinken usw....ein Becher im Zimmer bringt nichts,da er derart ausrastet wenn man das Zimmer nicht mit ihm verlässt,dass wir nach einigen Versuchen wieder mit ihm raus gingen,um zu trinken.

Ich weiß momentan echt nicht weiter. Es tut mir im Herzen weh,ihn so zu sehen. Manchmal frage ich mich,ob es eventuell damit zusammenhängt,dass mich während der Schwangerschaft sehr viel belastet hat,ich eigentlich stets angespannt war und er dann per Notkaiserschnitt geboren wurde?!? Ich weiß,das kann man nie herausfinden,aber vielleicht haben Sie ja doch den ein oder anderen Rat für uns.

Vielen Dank!!!

von NeuMami84 am 02.10.2018, 17:41 Uhr

 

Antwort auf:

Extreme Wutanfälle-und nichts hilft...?!

Liebe NeuMami84,

waren Sie mit Ihrem Sohn schon einmal bei einem Osteopathen? Ich empfehle Ihnen, einen Termin zu vereinbaren. Bei Ihrem Sohn können Verspannungen vorliegen, die ihn nicht zur Ruhe kommen lassen.

Weiterhin kann ein strukturierter Tagesablauf sehr hilfreich sein. Er wird Ihrem Sohn Sicherheit vermitteln.

Gehen Sie zudem viel mit ihm nach draußen. Er soll laufen, Laufrad fahren, auf dem Spielplatz toben, mit Ihnen Fußball spielen usw.. Er braucht viel Bewegung. Er darf seine Bewegungsenergie verbrauchen, um damit Entspannungsenergie für die Zeit im Haus zu tanken. Probieren Sie aus, möglichst viel Zeit des Tages raus zu gehen. Hat sich das Verhalten Ihres Sohnes nach zwei Wochen verändert?

Viele Grüße Sylvia

von Sylvia Ubbens am 03.10.2018

Antwort auf:

Extreme Wutanfälle-und nichts hilft...?!

Das haben wir schon überlegt. Werden wir machen,danke!!! Unsere Tage verbringen wir eigentlich größtenteils NUR draußen....danach verlangt er auch regelrecht. In ca 3Wochen kommt er auch in den Kiga,wir sind gespannt,was sich dann ändern wird. Vielen Dank vorerst !!!!!

von NeuMami84 am 03.10.2018

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