Sylvia Ubbens

Eingewöhnung Krippe

Antwort von Sylvia Ubbens

Frage:

Guten Tag!
Ich weiß gar nicht ob ich hier richtig bin. Mein Sohn, 15 Monate alt, wird seit letzte Woche Montag in der Krippe eingewöhnt. Am ersten und zweiten Tag war ich noch bei ihm, sollte aber schon immer mal um die Ecke gehen. Mittwoch und Donnerstag war ich dann eine halbe Stunde draußen vor der Tür und Freitag 2 Stunden. Ich habe am Freitag meinen Sohn sehr viel schreien gehört und habe ihn nach 2 Stunden wieder bekommen, total am schluchzen und total k.o.. Heute war er eine Stunde alleine und ich vor der Tür. Als ich wieder Teilgebieten wurde, lag er schlafend und schluchzend im Arm der Erzieherin. Er lässt sich wohl immer ganz kurz beruhigen und weint dann aber wieder auf. Meine Frage ist, ist das so richtig? Müsste er sich nicht mal ganz beruhigen? Dieses schluchzen kenne ich gar nicht bei ihm.Er hat am Wochenende auch ich denke mal durch die Eingewöhnung sehr schlecht geschlafen. Er hat Max. 30 Minuten am Stück geschlafen und ist dann immer wieder aufgewacht.
Man muss dazu sagen, er ist ein sehr anhängliches Kind und braucht viel körperliche Nähe, die Erzieherin versucht ihn das auch zu geben aber muss sich ja auch mal zwischendurch um andere Kinder kümmern und ihn dann absetzen.
Vielen Dank fürs lesen! Liebe Grüße Mara

von MaraG. am 19.08.2019, 16:43 Uhr

 

Antwort auf:

Eingewöhnung Krippe

Liebe Mara,

gehen Sie noch einmal einen Schritt zurück. Bleiben Sie die nächsten Tage mit im Gruppenraum. Nehmen Sie gemeinsam mit Ihrem Sohn am Stuhlkreis teil. Setzen Sie sich dann an den Rand des Raumes. Nehmen Sie Ihren Sohn gerne mit. Er kann von dort aus den Raum erkunden und immer wieder zu Ihnen kommen, um Rückhalt zu erhalten. Wichtig ist, dass Sie nicht zu interessant sind, sprich, nicht mit ihm zum Spielen gehen. Ihr Sohn kann bei Ihnen sitzen oder spielen gehen. Die Aufgabe der Erzieher ist, Vertrauen aufzubauen und mit Ihrem Sohn in Kontakt zu kommen.

Bestehen Sie gerne darauf, noch länger dabei zu bleiben, auch wenn die Erzieher es lieber anders sehen. Kann sich Ihr Sohn von Ihnen lösen, können Sie damit anfangen, den Raum gelegentlich für einen kurzen Augenblick zu verlassen. Ihr Sohn darf erfahren, dass Sie auch wieder kommen und er dafür nicht weinen muss. Klappt es gut, verlängern Sie die Zeiten des Wegbleibens. Mag Ihr Sohn es nicht annehmen, warten Sie ab. Geben Sie Ihrem Sohn die Zeit, die er braucht.

Viele Grüße Sylvia

von Sylvia Ubbens am 19.08.2019

Antwort:

Nachtrag

Kurz vorm abgeben hat er sich heute Morgen schon an mir festgeklammerz und wahnsinnig geweint. Also erst haben wir den Morgenkreis zusammen gemacht, da hat er sich dann schon an mir festgeklammert und dann sollten wir uns verabschieden und gehen. Da hat er geschrien im Arm der Erzieherin.

von MaraG. am 19.08.2019

Antwort auf:

Eingewöhnung Krippe

Der arme! Frau Ubbens hat ja schon geschrieben, dass man unter solchen Umständen erstmal keine weitere Trennung erzwingen sollte.
Google doch mal "sanfte Eingewöhnung" - das geht nämlich sehr wohl auch anders, ist aber vielen Einrichtungen zu "lästig".

Muss er denn zwingen jetzt schon fremdbetreut werden? Falls ja, würde ich darauf bestehen, dass er erstmal Vertrauen zu den neuen Bezugspersonen fasst, bevor du ihn dort wieder alleine lässt.

von schneeziege08 am 19.08.2019

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