Sylvia Ubbens

auf einmal mühsames Aufstehen/Aufwachen morgens

Antwort von Sylvia Ubbens

Frage:

Ausgangssituation: 1. Kind, unsere Tochter ist nun gut 25 Mt alt, in der Zweijahreskontrolle letzte Woche alles tiptop, ,kognitiv eher 2,5-3jährig,. ein sehr aufgewecktes, aktives und zufriedenes Kind. Starker Willen. Seit 5 Wochen haben wir noch ein Baby, an dem sie mal mehr, mal weniger Freude hat, inkl. leichter Regression, alles im Rahmen des Normalen (schläft wieder neben uns im Bett, will auch mal tagsüber den Schnuller). Etwas verunsichert, will mehr Körperkontakt.
Sie war noch nie eine gute Schläferin, sodass wir in der Schlafberatung im Kinderspital waren. Hier mittel 14d Schlafprotokoll: geringer Schlafbedarf, nun schläft sie 'by the clock', 1h tagsüber, 9.5-10h nachts, dann wecken wir sie. Damit eigentlich sehr viel bessere Nächte.
Nun seit einigen Wochen (kann nicht sagen ob zeitgleich mit Geburt) meistens sehr schlechtes Aufwachen. Vorher geweckt, Schoppen, Büchlein anschauen...alles gut. Nun weinen. ,nicht aufstehen, schlafen!,, ist dann zT eine gute Sunde jammerig, alles ist falsch und schlecht, hängt schlapp in den Armen. Als wäre sie in der falschen Schlafphase geweckt worden oder ,mit dem falschen Bei aufgestanden‘. Ansonsten haben wir am Einschlafen oder Wecken nichts geändert und nehmen uns gut Zeit morgens.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich der Schlafbedarf plöztlich erhöht....was kann das Problem sein?

PS: nach 2 Mt Pause haben wir sie wieder 2d die Woche in der Kita...nur 3-5h die ersten paar Mal, nun möchten wir wieder ganztags machen. Insgesamt gingsgut, ging vorher immer gerne. Nur manchmal will sie nicht gehen oder weint beim abgeben, beim Abholen alles gut. - sollen wir wie früher vorgehen, also einfach trotzdem abgeben für den ganzen Tag oder braucht es ein anderes Vorgehen mit der neuen Fam.konstellation?

Danke für Ihren Rat, luna

von luna2 am 22.06.2020, 10:04 Uhr

 

Antwort auf:

auf einmal mühsames Aufstehen/Aufwachen morgens

Liebe Luna,

es kann sein, dass sich der Schlafbedarf zeitweise noch einmal erhöht. Oft hängt dies mit Veränderungen in der Tagesstruktur zusammen, sprich die Eingewöhnung im Kindergarten oder aber auch die Geburt eines Geschwisterchens. Die Tage sind für Ihre Tochter anstrengender als noch vor ein paar Wochen. Die veränderte Familiensituation macht müde. Lassen Sie Ihre Tochter morgens gerne vorübergehend länger schlafen.

Bzgl. der Kita überlegen Sie, ob Sie Ihre Tochter tatsächlich ganze Tage in die Betreuung geben wollen. Für die nächsten Wochen wird Ihrer Tochter sicherlich eine Halbtagsbetreuung genügen, da, wie oben beschrieben, die Tage durch die Veränderung schon entsprechend anstrengend sind.

Viele Grüße Sylvia

von Sylvia Ubbens am 22.06.2020

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