Sylvia Ubbens

Ängstliches Kleinkind (fast 3)

Antwort von Sylvia Ubbens

Frage:

Hallo.

Mein Sohn (bald 3) ist ein sehr fröhliches Kind. Allerdings ist er schon immer recht schüchtern fremden gegenüber gewesen und braucht eine gewisse Zeit zum warm werden. Für mich nichts Ungewöhnliches. Er geht gern in die Kita und hat auch in seiner Freizeit einen guten Freund mit dem er gern spielt. Er ist kein Kind was haut, beißt, schubst etc. Im Gegenteil. Er lässt sich hauen, schubsen usw. Wehren tut er sich nicht. Er steht wie versteinert da und ruft nach Mama oder Papa. Tieren gegenüber ist er sehr vorsichtig, immer alles auf einen angemessen Abstand, was ich grundsätzlich auch nicht schlimm finde wenn er Tieren mit einem gewissen Respekt begegnet. Wir haben eine katze, bei ihr ist er auch in der Lage sie zu streicheln, füttern, etc. Dinge wie Bus, Bahn, Schiff etc. Gehen gar nicht. Er weint fürchterlich und hat keinen Spaß daran, auch wenn er sich irgendwann auf dem Arm beruhigen lässt. Nun meint seine Erzieherin, dass es mit seinen Ängsten immer schlimmer wird. Sobald er vor neue Aufgaben gestellt wird blockt er ab und weint manchmal auch. Er möchte nichts Neues ausprobieren weil er , aus Sicht der Erzieherin, dann die Folgen nicht abschätzen kann und Angst bekommt. Nur vertraute Sachen liegen ihm. Ich frage ob das normal sei und sie meinte nein. Wir müssen mehr Dinge tun vor denen er Angst hat und ihm zeigen dass es nichts schlimmes ist.
Bsp z.B. auch Feuerwehr! Er liebt Feuerwehr ! Bücher, Feuerwehrautos, sein persönliches Highlight. Als sie mit dem Kindergarten bei der Feuerwehr waren und die Kinder die Möglichkeit hatten ins Auto zu gehen oder einen Schlauch zu halten war es aus bei ihm und er hat nur noch geweint.
Meine Fragen nun : ist es wirklich so außergewöhnlich? Sollten wir wirklich Dinge vor denen er Angst hat tun, und in welchem Tempo? Wir haben bereit versucht Zug zu fahren, nur sobald es darum geht einzusteigen weint er, anschauen ist hingegen eine große Freude für ihn. Also haben wir es gelassen weil wir natürlich nicht wollten, dass er Angst hat. Muss er da einfach durch ?
So an sich ist er nicht auffällig, er entwickelt sich ganz gut, Motorik ist eher seine Stärke als Sprache , aber ansonsten gibt es keine auffälligkeiten.
Sorry für den langen Text, aber man ist schon etwas verwirrt weil man nicht weiß, ob es Auswirkungen auf sein Leben hat oder es sich mit der Zeit sowieso legen wird.
Liebe Grüße :)

von Maxcat am 27.04.2016, 15:36 Uhr

 

Antwort auf:

Ängstliches Kleinkind (fast 3)

Liebe Maxcat,

Ihr Sohn muss sich seinen Ängsten noch nicht stellen. Er wird viel mehr Vertauen gewinnen, wenn er nicht ständig weinen und Angst haben muss, dass er doch in den Zug steigen muss usw. Geben Sie Ihrem Sohn noch mindestens ein Jahr Zeit. Hat sich bis dahin nichts geändert, sprechen Sie mit Ihrem Kinderazt. Dieser kann die Entwicklung Ihres Sohn ganzheitlich betrachten und ggfls. Maßnahmen vorschlagen.

Viele Grüße Sylvia

von Sylvia Ubbens am 28.04.2016

Antwort auf:

Ängstliches Kleinkind (fast 3)

Vielen Dank ! Das beruhigt mich sehr. Ich empfinde es als Mama auch nicht als so dramatisch. Man ist ja irgendwie auch etwas froh wenn das Kind nicht jeden zweiten Tag was anderes hat weil es keine Angst kennt ;-) danke jedenfalls!

von Maxcat am 29.04.2016

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