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Kinderarzt Dr. Posth

Dr. Rüdiger Posth - Entwicklung von Babys und Kleinkindern

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Verhalten

Lieber Herr Posth, bzgl. meiner Frage vom letzten Mal (http://www.rund-ums-baby.de/entwicklung/Verhaltensweisen-meines-Sohnes_54102.htm) haben Sie unserem Sohn und uns sehr geholfen! HERZLICHEN DANK!!!! Er provoziert nun nicht mehr. Nun ist es noch so, dass seine Puppe von ihm wie ein „Stiefkind“ behandelt wird. Diese bekommt nie etwas zu essen, muss ohne Decke auf den Boden schlafen, soll vom Fahrrad überfahren werden etc. Komme ich dem nicht nach, wird er ungehalten. Ich persönlich kann da schlecht mit umgehen und versuche dann zu intervenieren. Mein Mann meint, dass ich das zulassen sollte, da er lediglich seine Aggressionen in die Puppe hinein projiziert. Das sei völlig normal. Ist dem so? Zudem ist es noch so, dass die Puppe anstelle seiner wütend werden muss, wenn er sich z.B. über etwas geärgert hat. Vielen Dank, Simone

von Son18 am 03.11.2014

*Antwort:

Re: Verhalten

Hallo, auch das hat seine Logik. Es stimmt in gewisser Weise, was Ihr Mann sagt. Innerlich noch angstaute Aggression werden jetzt am Übergansgobjekt (Puppe) abgelassen. Aber in -altersgemäß- noch weitgehend egozentrischer "Denke" (gut 2 1/2 Jahre) wird dabei ohne Rücksicht auf das "Wesen" (also ohne Mitleid) vorgegangen. Genau das aber können Sie jetzt nutzen, um langsam mit der Induktion zur Empathie anzufangen. Offenbar hat die Natur die frühkindliche Aggression deswegen mit auf den Weg gegeben, um Empathie zu entwickeln. Das funktioniert auch mit der Zeit ganz von alleine, es bleibt aber, je nach Entwicklungsvoraussetzung, mit Defektentwicklungen behaftet. Das versucht die Induktion auszugleichen. Das heißt im ersten Schritt, das Opfer ausgiebig zu bedauern. "Die arme Puppe!!!" usw. Im nächsten Schritt spielt man den Schmerz der Puppe und untersucht sie auf Verletzungen. Solche Verletzungen fantasiert man dann und bemüht sich um Trost und "sachgerechte" Behandlung (z.B. Pflaster aufkleben). Im letzten Schritt wird die Puppe auf den Arm genommen und ausgiebig getröstet.
Ihr Sohn wird das Spiel sicher sehr interessiert beobachten und dann Schritt für Schritt mitspielen. Aber er wird nicht gleich voll-emapthisch reagieren. Diese Empathie muss sich erst entwickeln und im Gehirn verankern (bis etwa 4 Jahre). Erst dann wird sie Bestandteil des Selbst, von wo sie lebenslang wirksam bleibt. Aber das ist ein elementarer Schritt in der Entwicklung des Kindes zum verantwortlichen denkenden und empfindenden Sozialwesen. Im gezielten Suchlauf gibt es zu "Induktion" ein Stichwort. Viele Grüße und danke für die Rückmeldung

Antwort von Dr. Rüdiger Posth am 05.11.2014
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