Entwicklung im 1. Lebensjahr

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Geschrieben von lucy am 15.09.2000, 20:54 Uhr

Wir waren bei der Krankengymnastik

Hallo!!
Wir haben von unserer Kinderärztin Krankengymnastik verschrieben bekommen, weil Timon Vorzugslage rechts hat. Am Montag war ich nun da und war echt geschockt. Sie meinte das Kind wäre zu schlaff, hätte keine Kopfkontrolle und und und... Sie hat dann die KG gemacht und Timon schreit dabei ziemlich. Inzwischen war ich aber nochmal bei meiner Ärztin und bei meiner Hebamme, die mir beide bestätigten, daß es so schlimm bei Timon gar nicht aussieht. ich selbst bin beruflich auch nicht ganz so unerfahren und denke auch, daß er sich relativ normal entwickelt. Aber am Montag ging es mir echt Scheiße und ich zweifelte an mir selbst, weiß ich doch daß eine ständig zusammengekniffene Faust in dem Alter auf einen neurologioschen Schaden hinweisen kann,
Wir zeiehn das jetzt durch, Timon brüllt zwar schlimm, aber das ist normal bei dieser KG und ich weiß, daß es hilft. Er dreht den Kopf schon prima nach links...
Ansonsten geht es uns prima. Welches Kind hat noch eine Vorzugslage und muß deshal behandelt werden??

 
5 Antworten:

Re: Wir waren bei der Krankengymnastik

Antwort von Kerstin + Markus am 16.09.2000, 9:08 Uhr

Tut mir echt leid für Euch. *bedauerundtrostspend* Markus hat anfangs auch immer nur die rechte Seite bevorzugt, aber das hat sich im Laufe der Zeit gegeben. Mittlerweile ist er fast 15 Wochen alt und eine Faust macht er auch nicht mehr so oft, aber bedenke jedes Kind entwickelt sich unterschiedlich schnell, also mach Dir nciht gar soviele Sorgen.

Ciao Kerstin + Markus

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Re: Wir waren bei der Krankengymnastik

Antwort von Jannicke am 17.09.2000, 12:03 Uhr

Hallo Lucy,

hast Du denn eine wirklich gute Physiotherapeutin? Gerade bei Baby-Behandlungen muß man da tierisch drauf achten! Sie sollte unbedingt Bobath-Therapeutin sein, gerne auch Voita-Therapeutin, aber Voita nicht alleine!
Und weinen sollte dein Zwerg während der Behandlung eigentlich nicht...

Liebe Grüße, kannst mir für weitere Infos gerne mailen.
Jannicke mit Martje, die auch eine Physiotherapeutin hat

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Re: Wir waren bei der Krankengymnastik

Antwort von lucy am 17.09.2000, 12:56 Uhr

Hallo!!
Danke für Eure Beiträge. Gut ist natürlich relativ. ich habe einen guten Eindruck von ihr, obwohl sie mich echt verrückt gemacht hat.Ich habe eben auch ein falsches Bild vonmanchen "Krankheitsbildern". So sagte sie, daß er schlaff ist. Ich kenne Kinder mit einem zu schwachen Muskeltonus. Aber ich kenne eben nur pathologische Befunde. Das habe ich ihr dann auch gesagt und sie hat mich beruhigt. Sie arbeitet anthroposophisch, bzw. hat diese Einstellung. Sie fragt echt auch immer nach meinem Befinden, nach Timons Bruder und so weiter.
Sie sagte mir, daß die Kinder bei dieser Art der Behandlung nur nicht weinen, wenn sie einen schweren hirnorganischen Schaden haben. Das kenne ich in diesem Alter vom Studium auch nur so, lasse mich aber gern eines besseren belehren. Timon ist noch recht schief, ich hoffe aber, daß sich dies in dieser Woche gibt.
Es war auch nicht eine Sache des Tempos in der Entwicklung, was uns beunruhigt, sondern diese extreme Einseitigkeit, die echt besser geworden ist. Die Physiotherapeutin sagte, daß die Kinder sich asymmetrich entwickeln und deshalb oft eine Seite stärker ist als die andere. Das fand ich sehr interessant. Sie sagte auch, daß sie das bei Timon als nicht pathologiscg einstuft. Also, alles ganz gut...

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Re: Wir waren bei der Krankengymnastik

Antwort von Tina am 17.09.2000, 21:28 Uhr

Mein Sohn wird seit der U4 wegen seiner Schiefheit krankengymnastisch behandelt, mittlerweile ist es fast weg und ich gehe nur noch hin, weil ich die kg so gerne mag und es Spaß macht zu sehen, was für Entwicklungsschritte sie beobachtet.
Sie hat aber nie gesagt, dass es normal ist, wenn Simon weint. Wenn er weint, unterbricht sie von Zeit zu Zeit, damit ich ihn trösten kann, also weint er kaum und ich halte es nicht für normal, wenn ein Baby die ganze Zeit schreit. Mag sein, dass es für die körperliche Entwicklung gut ist, aber der Zwerg kriegt ja einen psychischen Schaden. Auf keinen Fall würde ich einer Behandlung nach Voijta zustimmen.
Fäustchen macht er nicht mehr. nur nichts überbewerten.
Viel Glück tTina

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Re: Wir waren bei der Krankengymnastik

Antwort von lucy am 18.09.2000, 10:44 Uhr

Hallo!!
Auf keinen Fall ist so eine Sache. Ich habe mal einen Bericht im Fernesehen über ein Mädchen gesehen, bei dem die Ärzte gesagt haben:" Lohn sich eh nicht, sie wird nie lernen zu krabbeln und nie alleine essen und ähnliches!" Die Eltern haben ganz konsequent und mit viel Schweiß und Tränen die Vojta-Behandlung durchgezogen. Das Kind konnt espäter sogar laufen und machte einen fröhlichen Eindruck. So viel dazu.
Die KG ist sehr nett zu Timon und tröstet ihn natürlich auch zwischendurch immer wieder. Wie gesagt vom Studium kenne ich das auch so. Er ist bisher dreimal behandelt worden und macht super Fortschritte, obwohl es mir schon weh tut.

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