Der erste Brei - die Beikost

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Geschrieben von Samira21 am 24.06.2006, 13:19 Uhr

wegen Impfen (Windpocken)

da ihr ja gerade so heftig wegen der masern impf. diskutiert, würde es mich interessieren wie ihr über die Windpocken impf. denkt. in 4 monaten steht sie bei uns an und ich bin mir nicht 100% sicher

 
5 Antworten:

Re: wegen Impfen (Windpocken)

Antwort von Fröschlein Luisa am 24.06.2006, 14:53 Uhr

Der Bundesverband der Kinder-und Jugendärzte hat ein Impfpflicht zur Vorbeugung vor Kinderkrankheiten gefordert. Es gehe nicht an, daßß es in Deutschland noch immer kein nationales Impfkonzept gebe, um so gefährliche Krankheiten wie Masern oder Kinderlähmung auszurotten, sagte Verbandspräsident Wolfram Hartmann bei dem Verbandskongress am Freitag in Nürnberg. Im Gegensatz zu Ländern wie den USA oder Finnland seien Impfungen in Deutschland noch immer freiwillig. Viele Eltern ließen ihren Kindern diesen Schutz jedoch aus Angst vor möglichen Unverträglichkeite oder aus Nachlässigkeit nicht zukommen. "Ein Kind hat ein Grundrecht auf Impfschutz", betonte Hartmann. Wenn Eltern nicht von sich aus dazu bereit seien, ihren Kindern diesen Schutz zukommen zu lassen, müsse Druck ausgeübt werden. Hier seien auch die Landesregierung gefordert, die sich zu einem einheitlichen Impfkonzept durchringen müssten. "Freiwilligkeit reicht nicht aus", sagte Hartmann. "Es gibt die Helmpflicht und die Schulpflicht. Warum gibt es keine Impfpflicht in Deutschland?" Bedenken, wonach Impfungen gefährliche Nebenwirkungen haben könnten, räumte Hartmann aus: Impfstoffe seien sehr gut erforscht. Das Risiko einer Unverträglichkeit sei im Vergleich zum Risiko, das eine Krankheit mit sich bringe, gering, betonte er. Gegen welche Krankheiten Eltern ihre Kinder impfen lassen sollten, lege die Ständige Impfkomission (STIKO) am Robert-Koch-Institut fest. Neben Diphterie, Wundstarrkrampf, Kinderlähmun, Hepatitis B, Keuchhusten, Mumps, Masern und Röteln werde in diesem Jahr auch eine Vorbeugung gegen Pneumokokken und das so genannte Rota-Virus empfohlen. Pneumokokken können Gehirnhaut- und Lungenentzündungen auslösen, Rota-Viren verursachen vor allem bei Säuglingen starken Durchfall.


Gegen Windpocken impfen?
Viele Eltern stehen einer Windpocken-Impfung für ihre Kleinen – trotz der aktuellen Impfempfehlungen – immer noch ziemlich skeptisch gegenüber. Kinderarzt Dr. Hans Günther Berzel aus Mannheim berichtet über seine Erfahrungen dazu.
08.02.06 - Windpocken waren noch nie eine harmlose Kinderkrankheit. Pro Jahr erkranken in Deutschland schätzungsweise 750.000 Personen an Windpocken. Die Mehrzahl sind Kinder in der Altersgruppe unter 6 Jahren. Hochgerechnet erleiden etwa 40.000 Patienten Komplikationen, bei 5.700 wird ein Krankenhausaufenthalt nötig und 22 Menschen sterben.

Seit Juli 2004 wird die Varizellenlebendimpfung (Impfung mit aktiven aber abgeschwächten Windpocken-Erregern) von der STIKO, der Ständigen Impfkommission, als Standardimpfung ab dem 12. Lebensmonat empfohlen. Diese Empfehlung kann aus Sicht des Kinderarztes nur bestätigt werden.

Die Impfung schützt in mehr als 95 Prozent vor schweren Krankheitsverläufen und verhindert auch leichte Fälle. Erfahrungen aus den USA zufolge scheinen gegen Varizellen geimpfte Personen zudem einem geringeren Risiko zu unterliegen, später an Gürtelrose zu erkranken.

Es gibt keine ernsten Nebenwirkungen

Oft stellen Eltern die Frage nach den möglichen Nebenwirkungen. Doch bedenkliche Risiken der Impfung sind nicht bekannt. Die verfügbaren Impfstoffe werden sehr gut vertragen. Geringe Lokalreaktionen können bei etwa fünf Prozent der Geimpften auftreten.

Erste Erfahrungen aus der Praxis belegen, dass die Impfung sehr gut angenommen wird. Die STIKO empfiehlt die Impfung vorzugsweise im zweiten Lebensjahr, praktischerweise kombiniert mit der Masern-Mumps-Röteln-Impfung. Auch ältere Kinder, die noch keine Windpocken hatten, sollten geimpft werden. Nichtimmunisierte Kinder und Jugendliche sollten spätestens ab einem Alter von 9 Jahren nachgeimpft werden, um komplikationsreiche Späterkrankungen und Gefährdungsrisiken zu vermindern. Für Kinder bis 13 Jahren genügt eine einmalige Varizellen-Impfung. Ältere Kinder, Jugendliche und Erwachsene müssen zum Aufbau eines Impfschutzes gegen Varizellen zweimal im Abstand von etwa sechs Wochen geimpft werden.


Ich persönlich werde gegen Windpocken impfen lassen.

Nur musst Du selber entscheiden! Ich informiere mich ja nur in der Sesamstrasse ;-))) *fg*

GLG Sandra

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Re: wegen Impfen (Windpocken)

Antwort von tulpe4 am 24.06.2006, 15:47 Uhr

Ich werde bzw.habe gg.Windpocken impfen lassen.Mein Großer hatte damals Windpocken,das hat ihn sehr gequält.Außerdem erzählte mir unsere KiÄ,dass ein Kind eine Pocke auf dem Auge hatte und seitdem auf einer Seite blind ist...Meine 2 mittleren Kinder sind geimpft und haben es super vertragen.Die Jüngste wird mit 11 Monaten geimpft.
LG Anja

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Re: wegen Impfen (Windpocken)

Antwort von Danie1983 am 24.06.2006, 17:56 Uhr

Ich lasse auch impfen. Mein Freund hatte Windpocken und bekam eine Gesichtslähmung auf einer Seite,die ist gott sein Dank wieder weg.

LG

Danie

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Re: wegen Impfen (Windpocken)

Antwort von kruemel2001 am 24.06.2006, 23:36 Uhr

Hallo!
Habe meinen Großen auch impfen lassen und auch der kleine wird sie bekommen.
LG Susi

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ok ich danke euch. ich impfe,o.t.

Antwort von Samira21 am 25.06.2006, 14:17 Uhr

akldjfg

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