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Geschrieben von KH am 20.10.2004, 19:15 Uhr

Bei solchen Fragen ist in Amazon die Kundenbewertung hilfreich. m.T. (lang)

Hab hier einiges reinkopiert:
Mehr Schaden als Nutzen, 25. Januar 2004
Rezensentin/Rezensent: drarni (Mehr über mich) aus Mainz
Daß Milch ungesund sein kann ist für viele neu. Dabei steht schon seit W. Kollaths Forschungen Mitte des 20. Jhh fest, daß erhitztes Eiweiß gleich minderwertiges Eiweiß ist. Pasteurisierte oder schlimmstenfalls ultrahocherhitzte Milch hat nachweislich langfristig schädliche Auswirkungen auf den menschlichen Stoffwechsel. Tierversuche scheinen nur akzeptiert zu werden, wenn sie das gewünschte Ergebnis bringen. Es ist bereits erwiesen, daß Katzen generationenübergreifende Degenerationserscheinungen bis hin zu Totgeburten aufzeigen, wenn sie mit erhitzter Milch gefüttert wurden, während die Artgenossen mit Rohmilch gesund blieben. Weiterhin werden durch das Homogenisieren die Fettmoleküle in eine für den Körper unbekannte und schwer verwertbare Größe zertrümmert. Dies soll zwar nur das Aufrahmen verhindern bedeutet aber eine zusätzliche Belastung für den Stoffwechsel. Es ist kein Zufall, dass vor der, wenn überhaupt, gesündesten Bio-Rohmilch mit vollem Fettgehalt gewarnt und von der krankmachenden fettreduzierten H-, Kondens- und Sterilmilch am meisten verkauft wird. Daß man mit gezieltem Marketing Millionen von Verbrauchern den Geschmack aberziehen kann, zeigt der Erfolg der faden verwässerten 1,5er H-Milch. Amtlich besiegelt durch den bekannten Prof. auf jeder Verpackung. Wenn unsere Kleinsten mit Voll- u. Magermilchpulver großgezogen werden und Kindern guten Gewissens mit vor Zucker triefender Kakaomilch, Milch-schokodade, -Schnitten, -Riegel, -Creme verabreicht wird, kann von irgendeinem Gesundheitswert nicht mehr die Rede sein. Süßigkeiten werden gesund und zum Verkaufsschlager, sobald Milchpulver zugesetzt wurde. Es mußte ohnehin von der Wissenschaft zugegeben werden, dass die Richtwerte zum Eiweißbedarf in der Vergangenheit viel zu hoch angesetzt wurden. Außerdem ist das Märchen vom unentbehrlichen tierischen Eiweiß längst widerlegt und wird nur noch durch die Medien aufrechterhalten. Die Ernährungswissenschaft ist immer noch nicht Willens zu begreifen, daß die komplexe biologische Wirkungsweise des menschlichen Stoffwechsels nicht mit einer Aneinanderreihung von Laborwerten zu erklären ist, die zudem nur quantitative Unterschiede berücksichtigt. Die Ehrenrettung des angeblich unverzichtbaren Calziumlieferanten muß leider ausfallen, da es genügend bessere und gesündere Calciumquellen gibt, welche die Milch allenfalls als gelegentliches Genußmittel qualifiziert. Entgegen unablässiger Ratschläge von Ernährungspsychologen, wachsen Kinder sehr gut ohne Milch auf und man beseitigt gleichzeitig eine wichtige Ursache vieler Allergien. Die Milchviehwirtschaft muß sich sicherlich keine Sorgen um ihren Absatz machen. Es werden noch viele Millionen Liter Milch fließen, bevor dieses Wissen eine nennenswerte Zahl von Verbrauchern veranlaßt, ihren Milchverbrauch zu überdenken. Deswegen wundert etwas das Lamentieren der Milchviehwirte. Sorgen sie doch seit Jahrzehnten wider jegliche Artenvielfalt mit ihren überzüchteten Rindern dafür, daß pestizidbelastetes konventionelles Billigfutter zusammen mit Hormonen, Antibiotika und Wachstumsbeschleunigern den Geschmack der Billigmilch abrunden. Jeder Verbraucher soll selbst entscheiden, wem er seinen Glauben schenkt. Das kann er besser, wenn er alle Informationen hat.
16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:

Der Murks mit der Milch - endlich die Wahrheit, 29. Juli 2003
Rezensentin/Rezensent: Daniela Klaus aus Auerbach/Erzgeb. Deutschland
Ja, ich kann nur sagen, alles in diesem Buch ist wahr. Ich selbst habe nach dem Weglassen der Milch (sowie auch zum großen Teil des Fabrikzuckers, der Weißmehlprodukte und der starken Einschränkung des Fleisch- und Wurstkonsums) deutliche Verbesserungen an meiner Gesundheit verzeichnen können. Der schlimme Heuschnupfen, an dem ich viele Jahre litt ist verschwunden. Auch die Anfälligkeit für Erkältungen ist sehr gering geworden.
Ich kann nur jedem empfehlen, die Bücher von Dr. M. O. Bruker einmal zu lesen.

46 von 76 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:

Mit Vorsicht zu genießen!, 27. August 2001
Rezensentin/Rezensent: thomasfolger@vr-web.de aus Gars, Bayern
Von vornherein: Ich bin milchviehhaltender Landwirt. Die Argumente der beiden Autoren sind zum Teil sicher nicht von der Hand zu weisen. Auf Seite 11 bemerken die Autoren, dass die Bundesbürger im Jahr 73 kg Milch verzehren; wie können aber in 73 kg Milch 100 kg PCB enthalten sein, wie sie auf Seite 161 bemerken?? Wie können die beiden die Milchprodukte allein für Neurodermitis verantwortlich machen, wenn zur Zeit mit Joghurt größte Erfolge bei der Behandlung von Neurodermitis gemacht werden. Warum warnen die beiden vor der Tschernobyl-Milch, obwohl das von ihnen hochgelobte Gemüse und Obst genauso auf den verseuchten Böden wächst? Oder ernähren sich die beiden aus Hollands riesigen Gewächshäusern, in denen die genveränderten Pflanzen auf Hydrokulturen unter künstlichem Licht und Klima "produziert" werden und abschließend zur Haltbarmachung radioaktiv bestrahlt werden? Wie schmeckt den beiden überhaupt das Obst, das in den Plantagen mit Vollschutzanzügen tagelang mit Fungiziden (= Pilzbekämpfung) und Insektiziden (= tierischen Schädlingsbekämpfung = Nervengift) bespritzt wird. Meine Meinung: Es ist unfair, wenn man Nahrungsmittel einseitig durch den Dreck zieht, wenn, dann muß schon ein Buch über alle Skandale in der gesamten Lebens- und Nahrungsmittelproduktion geschrieben werden.

24 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:

Logisch, einfach und wissenschaftlich fundiert, 11. Juli 2001
Rezensentin/Rezensent: tobias.hasenfratz@freenet.de aus Weingarten, Ba-Wü
Dr. Bruker argumentiert wissenschaftlich korrekt, ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen. Dabei erklärt er komplizierte Vorgänge einfach, ohne Unkompetenz auszustrahlen. Man hat trotz der Dichte an Informationen Platz, seine eigenes Bild zu diesem Thema zu erhalten. Man wird vom medial geprägten Gesundheitsdenken zurück zu einer individuellen, verantwortlichen und vor allem logischen Denkweise geführt. Bruker besticht durch seinen reichhaltigen Erfahrungsschatz und bahnbrechenden Erfolg als Gesundheitsarzt! Seine Bücher bieten eine klare Linie im heutigen Dschungel von "Ernährungsexperten".

15 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:

Der Murks mit der Milch - wie wahr!, 23. Juli 2000
Rezensentin/Rezensent: aus hamburg
Es ist eine Schande, was heutzutage alles mit der Milch angestellt wird. Welcher normale Durchschnittsbürger weiss das schon. Nachdem ich dieses Buch "verschlungen" habe, war mir jedenfalls klar, warum die Milch so hoch gelobt wird. Dr. Bruker hat auch in diesem Buch eindeutig klargemacht, warum wir an so vielen Erkrankungen leiden - der Murks mit der Milch trägt seinen Teil dazu bei.

 
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