Bitte noch ein Baby

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Geschrieben von Sammykatze am 01.08.2005, 20:17 Uhr

Geburtserlebnisse....Wunschkasierschnitt niemals...!!

Hallo,

also ch finde, es ist jedermanns, bzw. jeder Frau ihre persönliche Entscheidung, wie sie ihr Kind zur Welt bringen soll und will.

Nicht desto trotz, ich habe 3 Kinder und jede Geburt war anders, und dennoch gab und gibt es nur EINEN Grund für mich, einen Kaiserschnitt zu befürworten...

Wenn Leben und Gesundheit von Mutter, Kind, oder beiden in Gefahr wäre.

Mein erstes Kind hat 12 Std Wehen udn Schmerzen gedauert...und noch dazu hatte ich ebenfalls Dammriss Stufe 4 schlimmer gehts nimmer, PLUS Dammschnitt in andere Richtung als riss, (Riss nach unten After, und Schnitt nach Rechts weg....wie nett) PLUS Steißbeinbruch.

Das ganze hat genau 8 Monate heilungsprozess gedauert und promt war dann auch Nr2 unterwegs...geplant und gewollt...- die Geburt hat nur 4 Std gedauert und war ein spaziergang, Schmerzen waren wie Periode....selbst Presswehen...lächerlich....kein Schnitt kein Riss kein Nichts.

3 Jahre später Nr 3 Unterwegs....
Geburt hat insgesamt 2 Std gedauert, war heftig vom Schmerzempfinden, dafür gabs ne gute PDA nach 30 Minuten...und alles super gelaufen, kein schnitt kein riss nix.

Bei Nr.3 hat sich das baby lange nicht gedreht so dass es in der 36 SSW besprochen wurde, das Kind sollte Normal entbunden werden...laut Ärzte und das wollte ICH NICHT. Ich habe da gesagt das Risiko dass sich das Baby verkeilt oder hängen bleibt und nachher?? Ne, da wäre ein Kaiserschnitt für mich die wahl gewesen. Aber, 2 tage drauf hat sich das Baby gedreht...
hat es wohl gehört gehabt...*ggg*

Ansonsten, ich kann nur sagen, nach jeder geburt war ich trotz allem schneller auf den Beinen und wieder fit als so viele meiner Bekannten die Notkaiserschnitte hatten oder Wunschkaiserschnitte...und jede vermisst das gefühl ihr Kind normal bekommen zu haben...schade....

Gegen die Schmerzen gibt es PDA und andere Mittelchen...und ich finde es ist keine Schande sich so zu behelfen.
Denn eine Geburt ist immer anstregend...

Liebe Grüße
Samm

 
15 Antworten:

Re: Geburtserlebnisse....Wunschkasierschnitt niemals...!!

Antwort von flo03 am 01.08.2005, 20:37 Uhr

Ich befürworte auch eine normale Geburt, wenn man sie auch kann.

Ich kann persönlich nicht normal entbinden. Ich habe einen Rückenschaden der zwar operiert worden ist aber verpfuscht geendet hat. Und wo kein Orthopäde mehr ran gehen würde. Ich wurde von anfang an gesagt Kind ja aber eine normale Geburt würde wegen den Rücken nicht gehen.

So bekam ich flo mit einen geplanten KS. Und ich war am nächsten Tag auf die Beinen. Es kommt auch auf die Frau an wie sie sowas verarbeiten kann. Es gibt genügend Frauen die nach ner Normalen Geburt sich auch net so schnell fit gefühlt haben. Deswegen kann man es so oder so sehen.

LG

Claudia

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Re: Geburtserlebnisse....Wunschkasierschnitt niemals...!!

Antwort von Sandy_74 am 01.08.2005, 21:03 Uhr

JEDE Frau empfindet anders, für mich war der WKS der einzige,k richtige Weg. Selbst mein Mann war eher dafür als für eine normale Geburt, obwohl ich wegen des vorzeitigen Blasensprungs noch die Wahl hatte...

Ich bereue meinen WKS NICHT und werde es beim nächsten Mal wieder so machen!

LG Sandy

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Re: Geburtserlebnisse....Wunschkasierschnitt niemals...!!

Antwort von Shirin0502 am 01.08.2005, 21:32 Uhr

Ich würde immer wieder einen WKS machen lassen, denn bevor ich mich aus Angst vor der Geburt so sehr aufrege, das sich mein Baby mit aufregen muß, halte ich den geplanten Termin für die bessere Alternative!!! Genau das sagte vor 3 Jahren auch mein FA und die Ärzte in der Klinik.
Die OP ist Routine (jaaa, zerfleischt mich !!!!) und ich bin nach 4 Tagen gegen Unterschrift nach Hause. War am Abend der OP direkt wieder auf den Beinen, konnte mich selber um mein Kind kümmern und habe trotz der OP eine normale Bindung zu meiner Süßen.

All diejenigen, die das überhaupt nicht verstehen können, mögen doch bitte mal überlegen, ob Frauen wie ich dann lieber gar keine Kinder in die Welt setzen dürften (weil sie sich nicht imstande fühlen, eine ach so normale Geburt durchzustehen). Dann ist doch der WKS die bessere Wahl, für Mutter UND Kind !

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Re: Geburtserlebnisse....Wunschkasierschnitt niemals...!!

Antwort von Engelchen5382 am 01.08.2005, 21:38 Uhr

Hab zwar grad ne 2 Monate alte Tochter und möchte auch erstmal keins mehr aber ich wollt trotzdem was sagen,meine Kleine musste bei 37+6 per KS raus da ich durch einen hohen Blasensprung zu wenig FW hatte das auch noch entzündet war und ein Wehenbelastungstest nicht anschlug!Sozusagen Termin beim FA und den nächsten Tag KS!3 Tage lang hab ich gejammert und mich gefragt wie jemand sowas freiwillig machen kann.Ich muss dazu sagén das ich etwas mehr Blut verloren hatte und nicht nur ein Katheder sondern auch noch ein Drainage schlauch mit Fläschen für Wundsaft an mir dran hatte!Dazu 3 tage lang Infusionen und Spritzen für die Gebärmutter!Dadurch das ich aber noch das Mittelchen vom Wehenbelastungstest intus hatte das noch nicht mal Nachwirkungen hervorrief,merkte ich die Nachwehen dreifach so doll(erfuhr ich hinterher von der KH Hebi)aber seit ich zu hause bin,weiß ich das es FÜR MICH die richtige Art der Geburt war!Und wisst ihr was,falls es noch ein Kind geben soll kommt das mit nem Wunsch-KS!
GLG Carola

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Re: Geburtserlebnisse....Wunschkasierschnitt niemals...!!

Antwort von eleritz am 01.08.2005, 22:01 Uhr

Hallo,

ich finde auch, es muss jeder selber wissen wie er entbinden will. ich hatte einen KS wegen, wie es so schön heisst, Missverhältnis. Die Ärzte waren auch eher für schneiden, aber ich habe es trotzdem probiert. Nach 13 Std. habe ich dann nachgegeben. Musste mich dann nach ein paar Tagen noch von der Hebamme schwach anlabern lassen, warum ich nicht gleich schneiden hab lassen. Ich hätte aber trotzdem lieber eine spontane Entbindung gehabt. Denn ich habe mich bescheiden gefühlt, obwohl ich nach ca. 36Std. auch auf dem Gang rumlief. Bei mir kamen Komplikationen dazu, da sich wohl ein Erguss gebildet hatte, was man aber erst nicht erkannt hatte. Ich bekam dann schließlich Antibiotika und durch die Braunüle hat mir die Ärztin einen Seitenast des Radialisnerves beschädigt. Ich glaube nicht, dass ich mir das alles freiwillig gewünscht hätte - aber hätte ich mich anders darauf vorbereitet, dann wäre es vielleicht auch anders gelaufen.
Die Tendenz geht in den Häusern immer mehr zum WKS, denn der Mensch muss planbar sein. Ob das Kind aber schon soweit ist, das bleibt meiner Meinung nach auf der Strecke. Denn 3 Wochen vor Termin zu entbinden, das finde ich schlimm.
Übrigens konnte ich trotz diverser Unkenrufe sofort und wunderbare 1,5 Jahre stillen.

LG Alex

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Re: Geburtserlebnisse....Wunschkasierschnitt niemals...!!

Antwort von LuschiSiLa am 01.08.2005, 22:07 Uhr

Hallo!

Also ich kann es mitlerweile nicht mehr hören bzw. lesen. Die ach so geliebte "normale" Geburt ist ja der einzige und der richtige Weg! Und alle die ihre Kinder über einen Kaiserschnitt bekommen haben, haben ja was verpasst und wissen nicht wie es ist und im schlimmsten Fall sagen sogar manche Frauen, kenne sie nicht das Gefühl wie es ist wenn erst einmal die "normale" Geburt vorbei ist und man diese Muttergefühle hat.

Also wirklich ist man denn nur, weil man einen Kaiserschnitt hatte eine schlechter Mutter?? Hat keine Muttergefühle oder sonstiges??

Humbug - völliger Quatsch!!!!! Ich denke man sollte die sogenannte "normale" Geburt nicht immer so hoch heben und auch den Kaiserschnitt akzeptieren. Schließlich geht es doch in aller erster Linie darum, daß die Kinder gesund auf die Welt kommen und dabei finde ich spielt es keine Rolle wie!!!!!

Unsere erste Tocher ist per Notkaiserschnitt auf die Welt gekommen - ihre Herztöne sind immer wieder runter gegangen und ich hatte keine Wehen und lag am Wehentropf - Vollnarkose. Als ich die Augen aufmachte habe ich zuerst meine Tochter und meinen Mann gesehen und stellt euch vor - auch ich hatte Muttergefühle und war mega stolz! Silja wurde um 23:15 Uhr geboren - ich habe noch in der Nacht selber meine Eltern und Schwiegereltern informiert und am nächsten Tag war ich soweit auch wieder auf die Beine und habe mich um unsere Tochter gekümmert und nicht alle naselang nach Hilfe gerufen.

Als ich mit unserer zweiten Tochter schwanger wurde, stand für mich fest, so ein Theater mache ich nicht noch einmal mit - diese Angst - also W U N S C H K A I S E R S C H N I T T !!!!!!!! Diesmal aber Teilnarkose und ich kann euch sagen - ich bin wieder mega stolz und auch Muttergefühle während der Geburt! Und nach 5 Tagen war ich zu Hause! Ich war wieder sehr schnell auf den Beinen!

Und ich bin sicher keine schlechtere Mutter oder kann nicht mitreden, nur weil ich unserer Mädels per Kaiserschnitt bekommen habe - quatsch - bei beiden Geburten gibt es Schmerzen und jeder Mensch leidet anderes! Außerdem könnt ihr doch nicht beim Kaiserschnitt mitreden oder? Ich frage mich echt was der Quatsch immer soll! Vielleicht kann es mir ja mal jemand erklären - warum will man Mütter in zwei Klassen aufteilen? Warum will man Müttern, die ihre Kinder per Kaiserschnitt bekommen haben ein schlechtes Gewissen einreden bzw. das sie nur halbe Mütter sind? WARUM????

Kann man nicht einfach Erfahrungen austauschen, beide Geburten akzeptieren und sich einfach darüber freuen, daß die Kinder gesund sind!!!!

Wie viele Frauen leiden noch im Alter daran, daß sie ihre Kinder nicht über die "normale" Geburt zur Welt gebracht haben und müssen vielleicht auch noch zum Psychater, nur weil es immer wieder Frauen gibt, die den Kaiserschnitt verteufeln und die Frauen als Mütter zweiter Klasse bezeichnen, wenn auch niemand den Mut hat es direkt zu sagen, es nur durch Andeutungen machen.

Also ich bin stolz auf unsere Mädels, habe Muttergefühle von der ersten Sekunde an und bin stolz auf die Geburten, daß alles gut gelaufen ist und beide gesund sind!!!

Eine Sache noch - ich persönlich kann mir nicht vorstellen, daß jemand der ewig in den Wehen lag, eingerissen war ohne Ende und dadurch Stunden genäht wurde, so begeister von der Geburt ist und sich vielleicht nicht dann auch einen Kaiserschnitt gewünscht hätte! Meine persönliche Meinung!

Ich wünsche mit nur eins, daß nicht immer gleich die Nase gerümpft wird, wenn es heißt wir haben unsere Kinder per Kaiserschnitt bekommen. Ich fände es klasse, wenn die Art wie die Kinder zur Welt kommen nicht mehr so wichtig genommen wird und wieder das im Vordergrund steht, was ich persönlich am wichtigsten finde : die Kinder sind gesund zur Welt gekommen (ohne Schäden durch die Geburt) und es ist alles gut gelaufen!!!! Eins noch Risiken gibt es bei beiden und man sollte sich über beide Geburten informieren und dann abwägen bei welcher Geburt es für einen persönlich die wenigsten Risiken gibt! Und sich auch von seinen Gefühlen leiten lassen! Ich persönlich möchte weder die "normale" Geburt verteufeln noch den Kaiserschnitt vergöttern, sondern es kommt immer auf die Situation an. Man sollte einfach beide Möglichkeiten akzeptieren und keine als die "Geburt" schlechthin bezeichnen.

Jetzt ist es doch länger geworden wie ich wollte, aber ich kann dieses Thema nicht mehr hören!

Liebe Grüße
Manuela mit Silja und Lavinia

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@eleritz

Antwort von LuschiSiLa am 01.08.2005, 22:18 Uhr

Hallo!

Also ich kann nicht bestätigen, daß die Tendenz in den Krankenhäuser zum Kaiserschnitt hingeht. Zumindest bei uns nicht, ich hatte ganz schön mühe meinen Wunschkaiserschnitt durchzusetzen und selbst am Tag selber haben es die Ärzte noch versucht mich umzustimmen! Und es wird hier überhaupt nicht schnell zum Kaiserschnitt gegriffen, wenn ich so mansche Story höre, dann denke ich, da hätte man früher einen Kaiserschnitt machen können, statt in letzter Sekunde ein Notkaiserschnitt, denn es ist nicht toll, wenn die Narkose noch nicht wirklich wirkt, die Ärzte aber schon schneiden, weil dann jede Sekunde für das Kind wichtig ist oder? Also bei uns keine pur von Tendenz zum Kaiserschnitt!

Liebe Grüße
Manuela mit Silja und Lavinia

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@LuschiSiLa

Antwort von Nicole-Mami am 01.08.2005, 23:06 Uhr

Also ich finde, Du machst es Dir ein bisschen einfach, wenn Du sagst, dass man sich den Geburtsweg mal eben aussuchen soll (wie die Farbe des neuen Autos, sorry).

Mutter Natur hat die Geburt ja schließlich nicht wahlweise mit oder ohne Messer eingerichtet, sondern sich bei der "natürlichen" Geburt sicher was gedacht.

Natürlich ist ein Notkaiserschnitt sicherlich für die meisten Frauen ein eher negatives Erlebnis, weil dieser meist sehr überraschend kommt und sicher oft in Hektik und Panik passiert, ABER: trotzdem hat das Kind zu diesem Zeitpunkt bereits selbst entschieden, sich auf den Weg zu machen und in der Regel hat es den Stress des Geburtsvorgangs (mit Wehen etc.) bereits zumindest zum Teil hinter sich gebracht. Dieser Stress, dem das Kind beim natürlichen Geburtsvorgang ausgesetzt wird, wird in wissenschaftlichen Untersuchungen immer als der bessere Start ins Leben nachgewiesen, als bei Kindern, die per geplantem Kaiserschnitt meist bereits 2-3 Wochen vor dem geplanten Termin manchmal sogar im Schlaf auf die Welt geholt werden.

Auch ich will - genauso wie Du - weder das eine verteufeln, noch das andere als den einzig wahren Weg darstellen, aber ich finde, man hat dem Kind gegenüber eine Verantwortung und das heisst - falls man es sich aussuchen kann (und es sich nicht um einen Notfall handelt) - den besseren Weg für das Kind zu finden und nicht den vermeintlich bequemeren für die Mutter.

Ich persönlich habe mein Kind auf normalem Weg mit PDA und Dammschnitt zur Welt gebracht, allerdings wurde bei mir zu dem Zeitpunkt auch langsam über Kaiserschnitt nachgedacht, weil mein Kind extrem groß war. Im Nachhinein bin ich froh, dass es so gekommen ist, aber glaube mir, als die Hebamme sagte: wir probieren das jetzt mal (nach bereits 5 Stunden heftiger Wehen) hätte ich in dem Moment auch lieber einen Kaiserschnitt gehabt. Aber auch in diesem Fall war es so, dass das Kind "fertig" war und sich von allein auf den Weg gemacht hat.

Das ist der hauptsächliche Unterschied zwischen normalen Geburten und Kaiserschnitt. Bei normalen Geburten sind die Kinder wirklich fertig, bei geplanten Kaiserschnitten wird der Natur einfach immer ins Handwerk gepfuscht.

Ich finde, das sollte man bedenken, wenn man in allererster Linie darüber nachdenkt, nach welcher "Geburtsform" es einem selber besser geht.

Eine gute Mutter zeichnet sich meiner Meinung nach dadurch aus, dass sie - wenn es notwendig ist - ihre eigenen Bedürfnisse hinter die des Kindes stellt.

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Re: @LuschiSiLa

Antwort von 1-2-3-ganz viele! am 02.08.2005, 8:47 Uhr

Hallo Manuela!

Ich stimme Dir zu. Eine Mutter die ihr Kind normal entbunden hat, ist keine bessere Mutter. Eine Mutter die stliit oder die Flasche gibt, die teilt man ja auch nicht in Rabenmutter und gute Mutter ein.

Ich persönlich habe eine normale Entbindung gehabt und 3 Kaiserschnitte. Fazit:
Mein Sohn, der normal entbunden wurde starb mit schweren Behinderungen nach 5 Monaten. Die drei Mädchen, die mit Kaiserschnitt kamen sind gesund!

Ich habe mir keine geburt lleicht gemacht. ich habe bei meiner zweiten Entbindung 48 Std. im Kreissaal verbracht mit Wehen. Bis mich der Oberarzt erlöst hat und gesehen hat, das die Kraft für einen normale Geburt gar nicht mehr da wäre. Bei meinem dritten Kind lag ich immerhin 24 Std. in den Wehen. Dann kam der erlösende Kaiserschnitt. Und auch bei meinem vierten Kind habe ich immerhin 8 Std. Wehen gehabt, also Geburtserlebnis.

Hätte es den Weg des Kaiserschnittes nicht gegeben, wäre mein mann heute witwer und wir hätten nicht ein gesundes Kind. WUNSCHKAISERSCHNITT? So leicht ist das nicht. Ich bin selbst medizinisches Personal. an geht nicht in die Klinik und sagt, ich will einen Kaiserschnitt. Dafür leigen Gründe vor. Oder es ging bereits ein Kaiserschnitt voraus.

Und ich habe nach meinen geburten Frauen erlebt, die nach 3 Tagen nach normaler Entbindung den Weg ins Bad noch nicht allein gefunden haben, während ich am gleichen Tag jedesmal schon mein Kind versorgt habe und am 3. Tag nach dem Kaiserschnitt jedesmal nach Hause gegangen bin, obwohl ich da weder Mutter noch Oma noch Schwiegermutter als Hilfe hatte.

Eine gute Mutter ist man darum nicht durch die Presswehen. Eine gute Mutter ist man, wenn man sein Kind mit Respekt vor seiner Persönlichkeit, mit Liebe und Geduld großzieht.

Das ist meine Meinung.

Liebe Grüße
Stefanie

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Ich muss da ja jetzt auch noch mal....

Antwort von SteffiH. am 02.08.2005, 10:19 Uhr

.... meinen Kommentar zu abgeben! Ja ein KS hat seine Tücken und ist natürlich nicht auf die leichte SChulter zu nehmen! Aber wer will denn behaupten,d ass eine normale Geburt weniger gefährlich ist, bzw. dazu noch weniger nachwirkungen hat! Toll ich bin nach einer normalen Geburt schneller wieder fit, wenn ich dafür aber monatelang Probleme mit INkontinenz habe und außerdem erst mal keinen Spaß mehr am Sex habe dann frage ich mich doch was sooo toll (außer das man es geschafft hat und das Baby direkt auf den Bauch bekommt) an diesem Geburtserlebnis ist! Ja ja ich will jetzt nich die normale Entwbindung total verurteilen, aber ich habe mit einer Gynäkologin gesprochen die mir erzählt hat, dass sie sich einen WKS machen lässt weil sie die Probleme ihrer Patieninnen nach normalen Geburten mitbekommen hat und das auf keinen Fall selber mitmachen möchte!
Wenn eine normale Geburt gut von statten geht und man da hinter steht und alles gut klappt dann mag das ein tolles Erlebnis sein, von mir aus auch das tollste im Leben! Aber wenn ich meine Freundin sehe die neben mir im Zimmer lag und die auch einen Dammriss 3ten Grades hatte, total Stuhlinkontinent war und das noch monatelang dann frag ich mich ob ich das möchte! Sie hat übrigens das 2te Kind auch normal bekommen und würde sich nie für einen WKS entscheiden!
So sind eben die Empfindungen unterschiedlich , die einen sagen, mir ist das GEburtserlebnis so wichtig und ander haben eben nicht das Gefühl unbedingt eine normale GEburt mitmachen zu müssen! Ich habe nach 18 Stunden wehen und voll eröffnetem Mumu auch einen NotKS bekommen und ich habe heute nicht das Gefühl etwas verpasst zu haben! Ich habe eher das Gefühl, dass mir andere versuchen das einzureden!
Na ja ist eben mein persönliches Empfinden! Ich weiß noch nicht ob bei der nächsten Geburt WKS oder normale Entbindung ansteht, aber ich denke schon sehr viel über einen WKS nach!
LG Steffi

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Nun auch mal mitsenfen will!!!!!

Antwort von Andrea25 am 02.08.2005, 11:09 Uhr

also erstens sollte es jedem selbst überlassen werden, aber es sollte immer das nutzen-risiko-verhältniss abgewogen werden. in erster linie sollte man an das kind denken und ich finde es wirklich schlimm wenn ein kind an sich noch gar nicht bereit ist geholt zu werden.
ich selbst lag 14 stunden bis dann mal eben so festgestellt wurde, das die nabelschnur zu kurz ist und die maus nicht raus kann, also notkaiserschnitt. ich lag echt vier tage flach mit katheder, war nicht so doll. beim zweiten weiß ich genau das es wieder ein ks sein muss, weil das mir anatomisch eben so ist. aber ich will dann wenigstens so lang warten bis die wehen natürlicherseits einsetzen und dann los. es sollte dem kind schon die möglichkeit gegeben werden sich vorzubereiten und bereit zu sein.
also abschließend meine ich, dass es bei einer soclehne ntscheidung ausdrücklich um kindswohl gehen soll.

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Kann man das???

Antwort von SteffiH. am 02.08.2005, 11:22 Uhr

Kann man beim einem WKS darauf bestehen, dass man wartet bis die Wehen einsetzen bis man zum KS geht???
Das fände ich nämlich super, da dann das Kind bestimmt hätte wann es kommen will und es vom KS nicht so überrumpelt wird!

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Re: @1-2-3-ganz viel

Antwort von LuschiSiLa am 02.08.2005, 11:46 Uhr

Hallo!

Erst einmal Hut ab! Ich habe deine Meinung gelesen und stimme dir voll und ganz zu! Vor allem der Schluß gefällt mir gut und da gibt es nichts mehr zu diskutieren!

Weiterhin alles Liebe

Gruß
Manuela mit Silja und Lavinia

P.S. Ich habe mir die Entscheidung Wunschkaiserschnitt bei Lavinia auch nicht so leicht gemacht und vorher alles überlegt, aber auch meine FA war der Meinung, die Entscheidung war richtig!

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Re: @Nicole-Mami

Antwort von LuschiSiLa am 02.08.2005, 11:56 Uhr

Hallo!

Also ich denke nicht, daß ich es mir da einfach mache. Auch ich sehe es so, daß immer das Wohl des Kindes im Vordergrund zu stehen hat. Aber wenn du die Natur schon ansprichtst und du meinst sie hat sich dabei was gedacht, was ist dann mit den Leuten zum Beispiel die auf natürlichem Wege kein Kind bekomme können. Die dürfen ja dann sicher auch nicht, denn die Natur hat sich ja sicher auch dabei etwas gedacht. Ich finde es leicht einfach zu sagen, die Natur hat sich dabei etwas gedacht. Man sollte die heutigen Möglichkeiten auch ruhig nutzen. Viele Kinder würden ansonsten gar nicht gesund auf der Welt sein. Natürlich sollte man nicht aus Bequemlichkeit heraus einen Wunschkaiserschnitt machen, da stimme ich zu. Aber man sollte sich auch nicht scheun einen vorzunehmen, auch wenn es Mutternatur nicht so vorgesehen hat. Wie du auch selber sagst, das Wohl des Kindes steht im Vordergrund und darum habe ich mich auch bei Lavinia für den Kaiserschnitt entschieden und nicht aus Bequemlichkeit!!! Ich denke man sollte nicht immer alles auf Mutternatur beziehen, denn die Zeit entwickelt sich weiter und wie gesagt "wichtig ist das Kind"! Und einfach habe ich es mir sicher nicht gemacht! Aber die Gesundheit lag mir persönlich am meisten am Herzen und daher war es die richtige Entscheidung und ich würde immer wieder so entscheiden!!! Man sollte auch vorsichtig sein mit der Äußerung "das Mutternatur sich was dabei gedacht hat", man könnte damit einigen doch sehr weh tun!

Liebe Grüße
Manuela mit Silja und Lavinia

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Re: @Nicole-Mami

Antwort von Doris2 am 03.08.2005, 14:49 Uhr

Hallo,

also bei mir wars so, dass ich beim 1. Kind eine normale Geburt geplant hatte und es dann zu Komplikationen kam (meine Tochter wollte unbedingt mit dem Arm zuerst raus und verkeilte sich jedesmal dann mit Schulter/Kopf - wurde insgesamt 3 x zurückgeschoben und kam dann mit etwas rabiater Gewalt auf die Welt) Gott sei Dank hatte ich eine PDA dadurch einigermaßen erträglich, obwohl nicht grad toll und auch fast ein KS geworden. Die Hebi war aber super (schmiß zwar meinen Mann aus dem Kreissaal und holte hektisch den Chefarzt - aber im Kreissaal selbst war sie die Ruhe in Person) Bei Nr. 2 raten mir die Ärzte zum KS, da ich auf beiden Seiten einen Leistenbruch habe. Ich selbst bin mir noch nicht ganz schlüssig, da ich einerseits schon auf normalen Wege bekommen möchte und PDA wohl beim Leistenbruch nicht geht (weil ich dann nicht merke,wenn er sich verschiebt und ich innere Verletzungen davon tragen könnte). Andererseits habe ich eine Freundin, die fast am KS verstorben wäre (10 Tage nach KS platze bei ihr die Naht auf, wäre sie damals nicht wegen Ostoperose im KH gewesen ...) Sie lag dann auf Intensiv.
und es war ziemlich knapp. Sie hat wahnsinnig viel Blut verloren. Übrigends war ihr KS wegen Zwillis, wo einer verkehrt herum lag


Eine Ärztin hat dann zu Ihrem Mann gesagt, wenn sie zu Hause gewesen wäre, dann hätte man ihr nicht mehr helfen können.

Solche Sachen geben einem dann doch schon zu Denken auf.

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