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Geschrieben von LiLAm89 am 14.10.2019, 14:41 Uhr

Erfahrungen Eileiterschwangerschaft

Hallo,
ich komme eigtl aus dem ss forum, aber hab da eine Frage an euch.

Ich war eben bei meiner Frauenärztin zum ersten Termin.

Sie schaute nach und musste etwas suchen bis sie die Fruchthülle gefunden hat. Sie hat das dann ausgemessen und sagte ich sei noch sehr früh dran.
Sie ist sich nicht 100% sicher ob die Fruchthülle richtig an Ort und Stelle sitzt. Sie sagte es kommt manchmal vor, dass sich die befruchtete Eizelle im Eileiter einnistet. Und das würde man dann auch in der Gebärmutter leicht sehen aufm dem ultraschall

Sie hat mir noch Blut abgenommen um mein hcg zu checken. Das Ergebnis ist aber erst Donnerstag da.

Sie fragte auch ob ich Blutungen hatte oder Schmerzen. Hab ich alles nicht.

Jetzt habe ich natürlich furchtbare Angst das es eine Eileiterschwangerschaft ist. Ich müsste jetzt gerade ganz frisch erst sechste Woche sein.

Hattet ihr sowas auch schon mal oder irgendwelche Erfahrungen?

Ich bin ziemlich ratlos gerade

 
19 Antworten:

Re: Erfahrungen "Eileiterschwangerschaft"

Antwort von Cerise89 am 14.10.2019, 16:04 Uhr

Hallo
Erst wollt ich dir antworten wie es bei meiner ELSS war, aber ich habe mich dagegenentschieden!
Gaaanz ehrlich, dass macht dich nur verrückt. Wenn du eine ELSS hast kannst du es leider nicht ändern.
Aber eins kann ich dir sagen, bei meiner SS nach der ELSS hat der FA beim ersten US gemeint, er kann nich nicht beurteilen ob es sich richtig eingenistet und es ist alles gut geworden!

Ich drück dir ganz fest die Daumen, das alles gut wird. Es ist jetzt gefühlt endlos lang bis Donnerstag, aber auch das geht vorbei.

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Re: Erfahrungen "Eileiterschwangerschaft"

Antwort von LiLAm89 am 14.10.2019, 16:08 Uhr

Danke für deine Antwort. Ich war ganz baff eben. Weil sich alles so normal anfühlt wie bei meinen beiden Schwangerschaften davor auch. Ich dachte man hat dann auch Schmerzen auf der Seite. Ich hoffe natürlich das alles gut ist und es sich einfach nur weiter links eingenistet hat. Liebe Grüße

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Re: Erfahrungen "Eileiterschwangerschaft"

Antwort von BS-Franzi-90 am 14.10.2019, 18:06 Uhr

Hey,
mach dir keine Panik. So war es bei mir auch vor 6 Jahren. Der Frauenarzt wusste nicht, ob alles an Ort und Stelle ist. Bei mir war es allerdings so, dass ich wahnsinnig Schmerzen hatte in der 6. Woche, kurz vor Weihnachten. Dort habe ich auch das erste Mal positiv getestet. Ich sollte dann jeden Tag woanders zum Bereitschaftsfrauenarzt gehen. An Tag 3 meinte der FA, dass es schon ganz gut aussieht und ich mir keine Sorgen machen sollte.
Und im Januar bei meinem Frauenarzt kam dann der erste richtige Ultraschall mit Herzschlag :) und siehe da, mein Sohn ist nun schon 5 Jahre alt ;)
Alles Gute dir

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Re: Erfahrungen "Eileiterschwangerschaft"

Antwort von LiLAm89 am 14.10.2019, 18:15 Uhr

Huhu, danke für deine Antwort. War es bei dir auch viel zu weit links oder rechts?

Bei meinen anderen beiden Kindern war es eher ziemlich Mitte immer die Fruchthülle.

Liebe Grüße

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Re: Erfahrungen "Eileiterschwangerschaft"

Antwort von @ni am 14.10.2019, 19:26 Uhr

Ich war beim Frauenarzt und dieser schickte mich nach Hause mit "ich seh nichts. Keine aufgebaute Schleimhaut oder sonst was. Könnte eine ELSS sein. Kommen sie in 2 Wochen wieder, wenn sie ihre Periode bis dahin nicht schon bekommen haben"

Ich war fix und fertig und hab daraufhin den Gynäkologen gewechselt, da ich mich dort nicht gut aufgehoben fühlte. Ich bin jetzt in der 15. SSW

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Re: Erfahrungen "Eileiterschwangerschaft"

Antwort von BS-Franzi-90 am 14.10.2019, 19:36 Uhr

Ja, das war bei mir auch zu weit nach links und nicht deutlich erkennbar.

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Und was sagen die Ergebnisse?

Antwort von Cerise89 am 17.10.2019, 15:04 Uhr

.

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Re: Erfahrungen "Eileiterschwangerschaft"

Antwort von extazy3 am 25.10.2019, 23:14 Uhr

Ich hatte auch eine Eileiterschwangerschaft und das Schrecklichste bei mir war, dass der Arzt nicht bemerkt hat. Mir wurde zuerst Magendarminfektion verschrieben, dann Eierstockzyste (und das ohne irgendeine Untersuchungen!). Die Geschichte endete dann so, dass ich eines Nachts mit höllischen Schmerzen und Schwächeanfällen abgeholt werden musste. Und es wurde schon ins KH nur nach 2 Stunden festgestellt dass ich eine Eileiterschwangerschaft hatte. Not OP, ich habe viel Blut verloren und fast gestorben. Wegen Blut Komplikationen bei einer OP weil die Blutung nicht gestoppt werden konnte, weil mein Eileiter geplatzt war. Die Ärztin meinte dass es knapp war. Deshalb finde ich es gut wenn man lieber beobachtet wird, auch wenn es nervig und evtl. unnötig ist. Es kann dennoch dein Leben retten. Ich wünsche es niemanden was mir passiert ist. Ich wünsche dir alles Gute und das bei dir alles gut verläuft. Alles liebe

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Re: Erfahrungen "Eileiterschwangerschaft"

Antwort von googlirt am 10.11.2019, 18:54 Uhr

Hallo... Habe selbst vor 2 Monaten einen positiven Test in den Händen halten und konnte es kaum glauben. Am Anfang hatte ich eine schwache Blutung wo ich dachte, dass es meine Periode wäre. Habe mich entschieden dann zu testen weil mir schlecht war und ich so müde war. Der war also positiv. Dann bekam ich Schmierblutungen die nach 4 Tagen geendet waren. Ich habe meinem FA angerufen und der sagte mir es ist am Anfang der Schwangerschaft ganz normal. Alles lief gut, mein HCG Wert verdoppelte sich alle 2 Tage super... Im US sah man aber nichts ausser einer aufgebauten Schleimhaut. Einmal sass ich im Büro und spürte einen starken Schmerz links im Unterbauch. Es brannte beim Atmen... Nach der Arbeit bin ich nach Hause und dachte ich hätte einfach nur ganz schlimme Blähungen auf einmal, weil mein ganzer Unterleib beim Gehen und Sitzen wehtat. 2 Tage später merkte ich langsam Seitenstechen und das erste mal ganz wenig blutigen Schleim und noch ein Tag später sah ich ein frisches Blut, sofort ins KH also. Dort hatte ich einen HCG Wert von über 3300… man sah wie früher sowieso nichts, nur Schleimhaut. Ich hatte schmerzen. Im US sah man nur etwas Blut im Bauchraum und den linken Eileiter etwas dicker als der rechte. Ich wurde also ins KH zur Beobachtung behalten dennoch wurde ich nicht operiert oder Bauchspiegelung gemacht... In der Nacht starke Schmerzen gespürt. Wieder US... laut US hatte ich kein Blut mehr im Bauchraum und der Eileiter sah nicht mehr so seltsam aus wie zuvor. Also Schmerzmittel bekommen. Aber nächsten Tag wieder höllische Schmerzen bekommen dass ich sogar weinen musste und 2 Stunden später war ich schon operiert. Als ich aufwachte war der Schmerz weg und ich wusste dass mein Baby auch weg war... Ich begann gleich zu weinen. Dann kam der Arzt und sagte, dass er das Baby in der 6.SSW nun entfernen musste und dabei ist mein Eileiter stark geschädigt uns entfernt. Ich weiß nicht was besser ist...ob ich keinen vernarbten Eileiter mehr habe, wo ich eventuell wieder das gleiche erlebt hätte oder nicht... Ich bin sehr traurig und weine die 2 Woche weil mein Kleiner auf der falschen Seite eingesetzt ist und musste deshalb mich verlassen… Ich habe wirklich Angst wieder schwanger zu werden

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Re: Erfahrungen "Eileiterschwangerschaft"

Antwort von herzlos am 02.12.2019, 1:40 Uhr

Ich habe 2 Eileiterschwangerschaften erlebt… Die erste war vor 5 Jahren. Als ich den positiven Schwangerschaftstest in den Händen halten durfte, war ich total glücklich, weil ich einen sehr unregelmäßigen Eisprung immer hatte und konnte nur mit Hilfe von Clomifen schwanger werden. 5 Tagen nach dem positiven SST bekam ich Schmierblutungen, aber begann keine Sorgen zu machen weil ich am Anfang meiner ersten Schwangerschaft auch Schmierblutungen hatte und trotzdem war die Schwangerschaft komplikationslos und ich habe eine gesunde Tochter zur Welt gebracht. Also am nächsten Tag war ich aber zum FÄ um die Schwangerschaft zu bestätigen und über die Maßnahmen wegen der Blutungen zu sprechen. Der FA konnte auf dem US nichts erkennen und meinte zu mir, dass sie Verdacht hat, es kann eine Eileiterschwangerschaft sein. Ich wollte daran aber nicht glauben und dachte dass ich das nicht haben kann, also blieb ziemlich positiv. Ein Paar Tagen später war der HCG Wert stark angestiegen aber auf dem US trotzdem nichts zu sehen. Der FA sagte immer wieder, dass ich bei Schmerzen, Schwindel usw. sofort in die Klinik müsste, da es sich vermutlich um eine Eileiter-SS handeln würde. Gleich am demselben Abend bekam ich extreme Kreislaufprobleme und unerträgliches Ziehen im Unterbauch. Also sofort ins KH und Not OP. Der Eileiter konnte erhaltend bleiben.
Also bei der 2. Eileiterschwangerschaft 1.5 Jahren später wusste ich gar nicht, dass ich schwanger bin. Ich bekam einmal in der Arbeit ziemlich heftige Unterleibschmerzen und konnte die überhaupt nicht einordnen. Der Arzt meinte zu mir, es kann alles sein, Schwangerschaft, Magen-Darm-Grippe etc. Auf jeden Fall ging es mir nicht gut. Im Laufe des Tages ging es wieder weg. Am nächsten Tag bekam ich leichte Blutungen. Meine Mens sollte ich nur in 2 Wochen haben. Der FA erkannte etwas im US und meinte, dass es sich um eine Zyste handeln würde. Die verursachen schon mal Schmerzen und Blutungen. Um ganz sicher zu gehen, wollte er allerdings eine SS ausschließen und ließ mir Blut abnehmen. Am Nachmittag bekam ich das Ergebnis. Positiv! 2 Tage war auf dem US immer noch etwas zu erkennen, allerdings schwächer. 2 Tage später bekam ich den HCG und er war auf das Doppelte angestiegen! Mein FA riet mir zu einer Bauchspiegelung, um nachzugucken. Am nächsten Morgen wurde ich operiert. Es war wieder eine Eileiter-SS. Wünsche mir niemals sowas mehr zu erleben! Habe bist jetzt Angst wieder schwanger zu werden und der Arzt hat mir sogar letztes Mal vorgeschlagen mein Eileiter entfernen zu lassen und ich habe damals abgesagt und jetzt bereue ich mich es…

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Re: Erfahrungen "Eileiterschwangerschaft"

Antwort von LittleMonster am 07.01.2020, 21:30 Uhr

Ich denke eher, dass es sich bei jeder Frau anders äussert. Ich weiß nicht, ob es immer so ist, aber als erstes Anzeichen bekam ich wie immer meine Mens und danach erst positiv getestet. Leider hat sich der kleiner am falschen Platz eingenistet. Dann ziepte es immer mal wieder. Meistens aber, wenn ich drüber nachgedacht habe. An einem Tag, als ich mit dem Auto auf Arbeit fuhr, bekam ich starke Schmerzen dass ich nach Hause zurückkehren musste. Zu Hause war mein Mann und ich sagte ihm, dass wir sofort ins Krankenhaus müssen. Die ganze Zeit über waren es starke Schmerzen. Sie waren nicht mehr zu ignorieren. Und als Resultat not OP… Also falls du dich unwohl fühlst, gehe bitte in's KH und lasse dich untersuchen. Wenn alles gut ist, dann müsste man den Krümel ja auch sehen können. Alles Gute für dich

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Re: Erfahrungen "Eileiterschwangerschaft"

Antwort von Berryberry am 24.01.2020, 17:00 Uhr

Ich hatte eine Eileiterschwangerschaft und schlimm war, dass meine Ärztin nichts gemerkt hat… Alles endete damit, dass ich mit starken Schmerzen und Schwächeanfällen vom Notdienst abgeholt werden musste. Dort wurde nach 2 Std Aufenthalt festgestellt dass ich eine Eileiterschwangerschaft hatte. Ich bin fast gestorben weil ich sehr viel Blut verloren habe… Auch hatte ich Komplikationen während OP weil die Blutung nicht gestoppt werden konnte weil mein Eileiter geplatzt war. Die Ärztin meinte dass es knapp war. Deshalb finde ich es gut wenn man lieber beobachtet wird, auch wenn es nervig und evtl unnötig ist. Es kann dennoch dein Leben retten. Ich wünsche es niemanden was mir passiert ist. Ich wünsche dir dass alles Gute und das bei dir alles gut verläuft und du doch keine ELSS hast! Alles liebe

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Re: Erfahrungen "Eileiterschwangerschaft"

Antwort von Feralberry am 07.02.2020, 17:18 Uhr

Vor 1.5 Jahren habe ich auch eine Eileiterschwangerschaft erlebt. Es musste operativ entfernt werden. Ich wusste damals bis zu dem Tag nichtmal, dass ich schwanger bin. Ich hatte Blutungen, aber ich dachte einfach, das ist meine Mens, weil die Zeit dafür gerade passte. Allerdings hatte ich wahnsinnige Unterleibsschmerzen. Diese wiederum habe ich auf den Umzug geschoben, den wir an diesen Tagen hatten. Habe Schmerztabletten immer wieder eingenommen. Dann aber wusste ich wirklich dass etwas nicht stimmt und kam zu meiner FÄ.
Sie hat per Urin festgestellt, dass ich schwanger bin. Und vom rechnerischen her, in der ca. 6-7. SSW. Man hätte also auf dem Ultraschall wenigstens einen Punkt sehen müssen, aber man konnte einfach nichts sehen. Es blieben also nur 2 Diagnosen. Fehlgeburt oder Eileiterschwangerschaft. Da ich aber Schmerzen und Blutung hatte, war meine FÄ fast überzeugt dass das eine Eileiterschwangerschaft ist. Sie hat mich dann direkt ins Krankenhaus überwiesen, wo ich dann abends auch gleich noch operiert wurde. Es war bei mir auch höchste Zeit, denn das Ei war im Eileiter schon geplatzt und hat in die Bauchhöhle reingeblutet. Ich hoffe sehr, dass alles gut wird. Ich denk ganz fest an sie und wünsche ihr alles Gute. Liebe Grüße

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Re: Erfahrungen "Eileiterschwangerschaft"

Antwort von Feralberry am 29.02.2020, 21:14 Uhr

Es tut mir leid für dich. Gerade vor einem Jahr hatte ich leider am auch eine Eileiterschwangerschaft, die operativ entfernt werden musste. Ich wusste damals bis zur OP nicht, dass ich schwanger bin. Ich bekam Blutungen, aber die waren termingenau mit meiner Periode. Allerdings hatte ich wahnsinnige Unterleibsschmerzen. Dachte dass das einfach mit dem Stress in der Arbeit verbunden ist und habe einfach Schmerztabletten genommen. Aber da sie einfach nicht helfen wollten, ging ich zu meinem FÄ. Sie hat per Urin festgestellt, dass ich schwanger bin ca. 6-7. Woche. Man hätte also auf dem Ultraschall wenigstens einen Punkt sehen müssen. Aber man konnte leider nix sehen. Es blieben also nur 2 Diagnosen. Fehlgeburt oder Eileiterschwangerschaft. Aufgrund der schmerzen ging meine Ärztin von einer Eileiterschwangerschaft aus. Sie hat mich dann direkt ins Krankenhaus überwiesen, wo ich dann abends auch gleich noch operiert wurde. Es war bei mir auch höchste Zeit, denn das Ei war im Eileiter schon geplatzt und hat in die Bauchhöhle reingeblutet. Wünsche dir alles Gute. Liebe Grüße

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Re: Erfahrungen "Eileiterschwangerschaft"

Antwort von Steg am 18.03.2020, 21:44 Uhr

Es tut mir Leid für deine Eileiterschwangerschaft. Ich hatte 2 Eileiterschwangerschaften und beide waren unterschiedlich. Erstes mal war vor 4 Jahren. Ich war sehr glücklich als ich einen positiven Test in den Händen hielt, besonders glücklich weil mein Eisprung sehr unregelmäßig ist und meine 1. Schwangerschaft konnte nur mit Hilfe von Clomifen klappen. 2 Tage später bekam ich Schmierblutungen, die mich nicht sehr erschrocken haben, da ich bei der 1. SS auch über 2 Wochen Schmierblutungen hatte. Aber am nächsten Tag bin ich dann aber gleich zum FA, um die SS feststellen zu lassen und über evtl. Maßnahmen wegen der Blutungen zu sprechen. Der FA konnte auf dem US nichts erkennen und meinte zu mir, dass man eine Eileiter-SS nicht ausschließen darf. Aber meine Gedanken waren damals total positiv und ich dachte an Nichts Schlechtes. 2 Tage später war immer noch nichts zu erkennen und der HCG war nicht stark genug angestiegen. Der FA sagte immer wieder, dass ich bei Schmerzen, Schwindel o.ä. sofort in die Klinik müsste, da es sich vermutlich um eine Eileiter-SS handeln würde. An dem Abend bekam ich extreme Kreislaufprobleme und ich rief aus Angst vor inneren Blutungen den Krankenwagen. In der Klinik wurde ich am nächsten Tag ausgeschabt, weil es eine Fehlgeburt vermutet wurde.
Aber eine Woche später war mein HCG nicht runter, nur gestiegen. Der FA sagte, ich müsse sofort für einen operativen Eingriff in die Klinik. 3 Tag später bekam ich ein starkes Ziehen im Unterbauch. 2 Stunden später lag ich dann im OP. Vor kurzem habe ich meine 2. Eileiterschwangerschaft erlebt. Ich wusste überhaupt nicht dass ich schwanger war, und wartete einfach auf meine Mens. Eines Abends bekam ich ziemlich heftige Unterleibschmerzen und konnte die überhaupt nicht einordnen. Ich dachte zuerst, ich habe etwas gegessen. Im Laufe des Tages ging es wieder weg. Als ich am nächsten Morgen aufwachte, hatte ich leichte Blutungen. Ich war sehr verblüfft. Die Mens sollte erst in der übernächsten Woche kommen und für einen SS-Test war es ja noch viel zu früh. Ausserdem fühlte ich mich nicht schwanger, was ich bei den anderen beiden SS tat. Vorsichtshalber rief ich in der Klinik an, da die Schmerzen vom Vortag nun eine andere Bedeutung bekamen. Der FA erkannte etwas im US und meinte, dass es sich um eine Zyste handeln würde. Die verursachen schon mal Schmerzen und Blutungen. Um ganz sicher zu gehen, wollte er allerdings eine SS ausschließen und ließ mir Blut abnehmen, was einen schwacher positiv gezeigt hat. sollte 2 Tag später wieder kommen. Auf dem US war immer noch etwas zu erkennen, allerdings schwächer. Am nächsten Tag bekam ich den HCG - er war etwas gesunken. 2 Tage später war der HCG doppelt angestiegen! Mein FA riet mir zu einer Bauchspiegelung, um nachzugucken. Am nächsten Morgen wurde ich operiert. Es war wieder eine Eileiter-SS. Alles Gute

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Re: Erfahrungen "Eileiterschwangerschaft"

Antwort von Krona am 30.03.2020, 0:46 Uhr

Wir haben auch den unerfüllten Kinderwunsch und sind einfach am Ende, deshalb kann ich dich sehr gut verstehen. Wir haben dafür sehr viel gearbeitet und sehr viel gekämpft, haben schon tausende Euro für Behandlung und Medikamente ausgeben. Als uns gesagt wurde, dass wir mit meinem Mann sehr schlechte Voraussetzungen haben auf natürlichem Wege schwanger zu werden, zog es uns den Boden unter unseren Füßen weg!
Überall sehe ich schwangere glückliche Frauen und der Neid sitzt tief in mir und zerreißt mich aus Innen, obwohl ich weiss, dass es schlecht ist, aber etwas damit tun kann ich nicht. Es gibt in meinem Leben die Momente, bei denen ich mich normal fühle und kann mit meiner Situation gut umgehen. Aber in anderen Zeiten will ich tagelang schreien und heulen wie schwer es mir seelisch ist. Der Schmerz wenn man von den Gefühlen überrannt wird ist unsagbar groß! Manchmal wache ich mit Tränen in den Augen auf. Alle um einen herum werden schwanger und einige dazu noch ungeplant. Besonders reizt mich, wenn die Mütter oder Schwangere besprechen, wann den nächsten Kind kommen soll, wie man das Geschlecht beeinflussen kann, in welcher Monat man ist, wie toll ist es, schwanger zu sein usw. In diesen Momenten will ich schreien, dass sie überhaupt glücklich sein müssen und ich wäre froh überhaupt einmal die Chance zu bekommen. Aber noch mehr reizen mich meine Freunde und Bekannte, die sagen immer, lasse den Kopf nicht hängen, es wird bestimmt klappen! Oder Ihr müsst in Urlaub fahren um den Kopf frei zu machen Oder Genießt es ohne Kinder. Ich verstehe, dass das alles gut gemeint ist… aber wie kann man den Kopf frei machen? Ich kann meine Gefühle nicht unterdrücken…

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Re: Erfahrungen "Eileiterschwangerschaft"

Antwort von Chicaa am 08.04.2020, 23:21 Uhr

Es tut mir sehr leid, dass du diese Erfahrung mitmachen musst. Es ist schwer, und ich kann nachfühlen, wie es dir geht. Ich hatte am 9.02 eine FG. Ich war am 05.02 beim Doc und da war alles ok. Am 06.02 bekam ich Schmierblutung. Aber nur sehr leichte. Bin dann montags normal zur Arbeit gefahren. Und da fing es mit starken Unterleibsschmerzen an. Das Problem war es wusste noch niemand bei der Arbeit. Und morgens um fünf Uhr bin ich noch alleine. Ich musste meinen Chef anrufen, und zwei Std. Auf ablöse warten. Mein Freund hat mich dann sofort abgeholt. Ich wäre nicht in der Lage gewesen allein zu fahren. Bei Frauenarzt haben sie mir Blut abgenommen wollten schauen wie hoch der HCG war. War zu dem Zeitpunkt schon sehr weit unten. Auf Grund einer chronischen Darmkrankheit, darf ich kaum Medikamente nehmen. Also musste ich da so durch. Zwei Tage waren die Hölle. Danach ging es. Der Arzt hat mich sofort eine Woche krankgeschrieben. Und das war auch gut so. Die Zeit brauch man.

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Re: Erfahrungen "Eileiterschwangerschaft"

Antwort von Vendetta am 20.06.2020, 23:36 Uhr

Im Herbst letzten Jahres habe ich meine Pille abgesetzt und hatte keine Blutung mehr… Ich war der Meinung dann, es wäre ein langer Zyklus und hab mir auch nichts dabei gedacht, dass meine Blutungen schwächer als während der Pille waren. Aber dann habe ich wider Blutungen bekommen war zwar etwas verwirrt, aber hab mir nichts weiter dabei gedacht. Der Ove Test war trotzdem positiv. Das war mir sehr suspekt, habe dann am Tag drauf einen Schwangerschaftstest gemacht, welcher dann auch positiv war. Die Blutungen hatte ich aber trotzdem weiterhin. Habe dann am Montag drauf beim Frauenarzt Arzt angerufen und durfte auch vorbei kommen. Am Tag drauf habe ich einen Rückruf bekommen und mir wurde gesagt, das der HCG Wert bei ca 400 liegt, was erklärt, warum er im US nichts gesehen hat und ich soll mich wegen den Blutungen auf einen Abgang gefasst machen.
Hätte die Woche drauf noch einen regulären Termin bei ihm, welchen ich auf Anraten von ihm auch wahrnehmen sollte. Da wurde dann ebenfalls nochmal Blut abgenommen, im US war nichts zu sehen. Habe an Tag darauf wieder einen Anruf bekommen, der Wert sei gestiegen ich müsse unbedingt ins Krankenhaus, Verdacht auf ELSS, da der Wert bei über 1000 lag, hätte er nun was sehen müssen. Im Krankenhaus wollten die mich drin behalten und am nächsten Tag operieren aber der Wert ist wieder etwas gesunken und wir haben abgewartet, bin am Tag drauf auch wieder nach Hause gegangen. Nachdem der Wert aber nur langsam gesunken ist wollten die wieder operieren. Habe mir in einem anderen Krankenhaus eine zweite Meinung eingeholt, da ich nie Schmerzen oder ähnliches hatte und grosse Angst vor einer OP. Im anderen Krankenhaus wollten die mich ebenfalls drin behalten. Die Ärztin hat gemeint in einer halben Stunde würde der Eileiter platzen. Schmerzen hatte ich bis zum Schluss nicht. Auf meinem Zettel von Krankenkasse stand dann irgendwas mit 7-12 Woche.

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Re: Erfahrungen "Eileiterschwangerschaft"

Antwort von Melisssa am 03.07.2020, 0:57 Uhr

Vor genau einem Jahr hatte ich auch eine Eileiterschwangerschaft. Ich hatte eine Not OP und diese wurde entfernt, ich wusste damals sogar nicht dass ich überhaupt schwanger bin. Bekam einmal Blutung, die ich aber für normale Mens gehalten habe. Ich wurde zum KH weil ich schreckliche Unterleibschmerzen bekam. Diese wiederum habe ich auf den Umzug geschoben, den wir an diesen Tagen hatten. Habe mich also zuerst mit Schmerztabletten vollgepumpt. Aber 2 Tagen später war die Schmerz nicht mehr aushaltbar und ich kam zu meinem Arzt. Sie hat per Urin festgestellt, dass ich schwanger bin. Und vom rechnerischen her, in der ca. 6-7. Woche. Man hätte also auf dem Ultraschall wenigstens einen Punkt sehen müssen. Hat man leider nicht.
Es blieben also nur 2 Diagnosen. Fehlgeburt oder Eileiterschwangerschaft.
Aufgrund der Schmerzen ging meine Ärztin von einer Eileiterschwangerschaft aus. Sie hat mich dann direkt ins Krankenhaus überwiesen, wo ich dann abends auch gleich noch operiert wurde.
Es war bei mir auch höchste Zeit, denn das Ei war im Eileiter schon geplatzt und hat in die Bauchhöhle reingeblutet. Ich wünsche dir alles Gute. Liebe Grüße

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