Betreuung bis zum KIGA

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Geschrieben von samoe am 20.05.2015, 14:09 Uhr

Umstieg von Tagesmutti zu KiGa...

Hallo,

ich habe mal eine Frage an die Eltern, wo die Kinder auch bis 3 bei einer TaMu waren und dann in den KiGa gingen. Wie hat bei euch der Umstieg so geklappt bzw. wie verlief die Eingewöhnung in den KiGa?

Wir hatten unseren Sohn bei einer absolut tollen und sehr engagierten TaMu gehabt. Er ging sehr sehr gerne hin, es gab nie Probleme. Der Abschied fiel uns Eltern schon sehr schwer...

Nun ist mein Sohn seit reichlich zwei Wochen im KiGa und gestern gab es auch das erste Mal schlimme Tränen und er weinte bitterlich, dass er nicht in den KiGa will. Ich finde, dass er dort auch zu wenig "mitgenommen" wird. Meist sind die Kinder schon draußen, wenn wir kommen und dann steht er rum und weiß nicht, was er machen soll. Da kommt auch keine Erzieherin, um ihn mal ein bisschen "anzuleiten". Das mache ich dann (z.B. frag ***, ob er mit dir Sandburg bauen möchte, schau hier ist eine Schaufel). Jetzt weiß ich nicht: IST das so im KiGa oder liegt es an DEM KiGa? Wie läuft das bei anderen so? Bin ich einfach zu verwöhnt von der Tagesmutti?

Würde mich über ein paar Erfahrungsberichte freuen, danke!

 
14 Antworten:

Re: Umstieg von Tagesmutti zu KiGa...

Antwort von anouschka78 am 20.05.2015, 15:03 Uhr

Ungewöhnlich finde ich dass die Kinder im Garten sind wenn ihr kommt. Unsere spielen doch erstmal im Gruppenraum und machen Morgenkreis und Aktionen.

Wie verlief die Eingewöhnung? Warst du dabei? Hat dein Kind eine Bezugserzieherin? Wie ist das Konzept des Kindergartens?

A.



Re: Umstieg von Tagesmutti zu KiGa...

Antwort von miamouse1 am 20.05.2015, 17:32 Uhr

Würde mit der Erzieherin mal sprechen.
Ich kennen das,das man von der Tagesmutterbetreuung sehr verwöhnt ist,wenns dann in die Kita geht.Bei Tagesmutter ist es doch alles viel individueller,familiärer.Meine 3 jährige hat dieses auch sehr vermisst und hatte laaange gebraucht um in einer Kita anzukommen,von 5 Kindern auf 25 Kinder! Die Erzieher sind nett aber alles sehr oberflächlich,lari fari.So richtig wohlfühlen tut sie sich immer noch nicht.Sie wird ab August in eine andere kleinere Kita mit Struktur wechseln.



Re: Umstieg von Tagesmutti zu KiGa...

Antwort von Murmeltiermama am 20.05.2015, 20:58 Uhr

Bei uns hat es super funktioniert. Von Tagesmutter mit 5 Kindern zu Kindergarten mit 16 Kindern pro Gruppe und insgesamt 199 Kindern. Also schon ein Riesenunterschied.

Zwei Wochen Eingewöhnung insgesamt, dann ging sie von 9-15 Uhr, inzwischen bis 16 Uhr (das will sie sogar so, da dann immer nochmal Spielplatz-Zeit ist und sie wirklich ein tolles Außenhelände haben).

Aber wir hatten auch ideale Voraussetzungen: 1. Hat die Tagesmutter sehr auf Selbständigkeit und klare Regeln geachtet. Zumindest in diesem Bereich musste sie sich nicht groß umstellen. 2. Der Kindergarten hat erst neu eröffnet und diese Gruppe wurde wurde ganz neu aufgebaut. Es kam pro Woche etwa ein Kind neu dazu. Alle Dinge wurden also wieder und wieder eingeübt Und die Erzieherinnen sind sehr geduldig und hoch motiviert. 3. Im KiGa gibt es auch einen festen Ablauf. Frühstück, Morgenkreis, Angebot, Freispiel im Garten, Mittagessen, Mittagsruhe, Vesper, Freispiel im Garten. Es kann also nicht passieren, dass man sein Kind irgendwie im Garten abgeben muss. Jedes Kind wird begrüßt. Wir kommen immer zwischen Frühstück und Morgenkreis. Meist geht es dann unmittelbar mit dem Morgenkreis los. Da bleibt gar keine Zeit, traurig zu sein.

Vielleicht kannst Du mal fragen, ob man die Bringsituation irgendwie anders gestalten kann. Andere Zeit? Im Zimmer?

Und: Es gibt Kinder, die sehr lange Probleme mit dem Kindergarten haben. Meine beiden großen waren in Krippe und später Kindergarten. Das war bei der Umgewöhnung nicht leichter, eher schwerer. Ist wohl Typfrage.



Re: Umstieg von Tagesmutti zu KiGa...

Antwort von EwaK am 21.05.2015, 15:32 Uhr

Hallo,

nein, das ist nicht prinzipiell so im Kindergarten. Ich kenne es so, dass jedes neue Kind einen Paten hat, der es gerade in der Anfangszeit an der Hand nimmt. Das bietet gleich dem jüngeren aber auch dem älteren Kind Vorteile. Zudem ist insbesondere die Bezugserzieherin engagiert. Jedes Kind, welches morgens den Kindergarten betritt, wird grundsätzlich persönlich begrüßt.

Alles Gute für Euch!

EwaK



Re: Umstieg von Tagesmutti zu KiGa...

Antwort von samoe am 21.05.2015, 21:05 Uhr

Also wir kommen immer erst gegen 9 Uhr, weil ich schon zu Hause bin und da früh nicht so einen Stress machen möchte. Da sind oft die größeren Kinder schon draußen oder gerade im Rausgehen und da bleibt mein Sohn meist gleich mit draußen, da er eh schon angezogen ist. Drinnen sind die kleineren Kinder noch beim Anziehen. ehrlich gesagt weiß ich nicht, ob es einen Morgenkreis gibt und wann dieser statt findet, wenn er existiert. Da finde ich, hapert es auch etwas an der Kommunikation...

Ich muss vielleicht noch dazu sagen, dass er derzeit noch in der Krippengruppe ist, da erst mit dem Schulanfang durchgewechselt wird und Platz in der größeren Gruppe wird. Somit ist er dort fast mit der Älteste und braucht nicht mehr so viel Zuwendung wie z.B. ein 1,5 Jähriger. Außerdem ist er ein sehr braver (zumindest außerhalb ;-)) und ruhiger Junge und dadurch geht er einfach auch etwas unter, weil er nicht so die Aufmerksamkeit auf sich zieht.

Insgesamt kennt er auf jeden Fall einen strukturierten Ablauf von der Tagesmutti. Dort fand ich den sogar noch regelmäßiger als im Kiga. Die Kids sind früh immer spazieren gegangen (außer wenn superschlechtes Wetter war), dann eben bissel Spielzeit, Mittag, usw. Im KiGa aber gehen sie ja nicht so oft spazieren, sondern sind einfach meist im Garten und das ändert sich auch immer täglich und ist nicht so leicht am Wetter ablesbar.

Nun gut, ich hoffe einfach mal, dass unser kleiner Mann sich langsam dran gewöhnen kann und die Zeit kommt, wo er richtig gerne hingeht.

Danke für eure Antworten.

LG, samoe



Re: Umstieg von Tagesmutti zu KiGa...

Antwort von Murmeltiermama am 22.05.2015, 16:31 Uhr

Da würde ich wirklich mal darüber nachdenken, ob nicht eine etwas andere Bringzeit besser wäre. Wenn sie ohnehin rausgehen, dann dürfte es ja auch 15 Minuten später noch okay sein. Falls nicht, würde ich in den sauren Apfel beißen und eine halbe Stunde früher kommen. So ohne die Bezugserzieherin einfach mit im Garten bleiben ist für ihn wahrscheinlich nicht so günstig. Meine Kinder hätten das auch nicht gemocht.



Re: Umstieg von Tagesmutti zu KiGa...

Antwort von Danyshope am 24.05.2015, 14:16 Uhr

Ja aber wie soll er den an der "Strukturierung" teilnehmen, wenn er gar nicht da ist?

Klaro das er etwas außen vor ist, wenn er immer erst später dazukommt. im KiGa scheinen sie ja auch einen "Ablauf" zu haben, nur halt einen anderen wie bei der Tagesmutter. Und, mal aus der Sicht einer Mutter die ihr Kind immer früh morgens abgeben (muss), ich hasse es, wenn zB etwas geplant ist wie zB langer Spaziergang oder ähnliches, die Kinder in der Gruppe aber alle darunter zu leiden haben, weil auf das Kind Rücksicht genommen werden muss was erst später kommt. Ist mal die andere Seite der Münze....



@Danyshope

Antwort von samoe am 27.05.2015, 13:37 Uhr

Ich finde deinen Ton, ehrlich gesagt, sehr unangebracht!

Ich bin schwanger und seit Februar im BV, mittlerweile im Mutterschutz und aus diesem Grund (schon) zu Hause. Das habe ich oben vergessen, zu erwähnen. Vorher habe ich 40h gearbeitet und ich weiß sehr wohl, wie es ist, sein Kind zeitig abgeben zu müssen (vll resultiert dein aggressiver Ton auch aus einer Art Neid heraus und - ganz ehrlich - das kann ich richtig gut verstehen!! Als ich noch arbeiten war, war ich auf alles und jeden neidisch, der nicht voll arbeiten musste und mehr Zeit fürs Kind hatte). Und es war für uns alle, insbesondere für meinen Sohn, ein Qual, weil er einfach kein Frühaufsteher ist und er konnte sich während meiner Berufstätigkeit auch nicht ans früh aufstehen gewöhnen. Daher wüsste ich jetzt keinen Grund, warum ich ihn aus dem Bett zerren sollte, um ihn um 8 in den KiGa zu bringen, wo dann im Wesentlichen gegessen wird. Denn ich hatte extra mit der Erzieherin gesprochen, sie bestätigte mir, dass vor um 9 "kein Programm" läuft...

Natürlich ist unsere Zeit evtl. ungünstig, wenn die Kinder gerade "im Rausgehen" sind, das sehe ich soweit ein und versuche etwas eher da zu sein. Oft schläft mein Sohn aber bis 7.30 Uhr oder auch 7.45 Uhr und er ist eher so der Bummler.

Auch bin ich nicht die einzige Mama, die das Kind so spät bringt. Ich treffe einige Mamas, die auch gerade mit kleinerem Geschwisterkind zu Hause sind so spät.

Und zum Abschluss: Niemand muss auf uns warten, wenn ein Spaziergang geplant ist!! Entweder wir sind zeitig genug da oder wir haben Pech gehabt und mein Sohn müsste dann bei den kleinen Krippenkindern im KiGa bleiben, denn die laufen in dem Kiga in aller Regel nicht mit. Also gibt es keine andere Seite der Medaille...

LG, samoe



Re: @Danyshope

Antwort von Danyshope am 31.05.2015, 18:07 Uhr

Naja, Du "beschwerst" Dich darüber das es wohl nicht hinhaut. Fragst dich aber selbst nicht, ob ihr nicht evtl selbst was dazu beitragt. Denk einfach mal darüber nach.

Ich beschreib Dir nur, das euer Problem bestimmt hausgemacht ist. Wenn dir das nicht passt - dein Problem. Deshalb anderen Neid zu unterstellen -sorry, wenn man sonst keine Waffen hat....

Hier leidet eben die ganze Gruppe unter dem Nachzügler. Wenn es bei euch anders ist, dann Glückwunsch.



Re: @Danyshope

Antwort von samoe am 01.06.2015, 14:22 Uhr

Ich habe ja schon geschrieben, dass ich einsehe, dass "Rausgehzeit = unsere Bringzeit" evtl. ungünstig ist.

Jedoch habe ich mich jetzt mit ganz vielen Mamas unterhalten und sie geben mir Recht, dass es großteils am KiGa liegt und nicht speziell an uns.

Heute z.B. kam ich hin. Da stehen 3(!) Erzieherinnen nebeneinander. Von einer werden wir begrüßt...und dann...nichts. Das kann einfach nicht sein. Mein Sohn weiß nicht, was er machen soll und keiner der dreien beugt sich mal zu ihm herunter und bringt einen Anstoß. Ich war dann noch bei der Leiterin (wegen was anderem) und komme nach einer halben Stunde herunter und da steht er immer noch so und spielt nicht. Das kann ich einfach nicht verstehen.

Ich habe mich jetzt an den Elternbeirat gewandt, aber in dem KiGa ist alles seit 25 Jahren so...naja, man kann nur hoffen...



Re: @Danyshope

Antwort von Danyshope am 02.06.2015, 17:51 Uhr

Na dann hoffe ich mal für euch mit, das ihr eine Lösung findet.



hört sich an wie bei uns .... Wir werden wahrscheinlich wechseln... Owt

Antwort von Kräuterzauber am 10.06.2015, 22:05 Uhr

.



Re: hört sich an wie bei uns .... Wir werden wahrscheinlich wechseln... Owt

Antwort von samoe am 14.06.2015, 16:21 Uhr

Ich hatte zum Elternabend unser Problem noch einmal angesprochen und nun klappt es auch etwas besser...sie geben sich zumindest deutlich mehr Mühe.

Wechseln ist bei uns eigentlich nicht möglich, da im Umkreis nur dieser eine KiGa ist...das ist auch irgendwo das Problem, dass die Erzieherinnen teilweise nicht 100% geben, sehen auch andere Eltern so...



Re: hört sich an wie bei uns .... Wir werden wahrscheinlich wechseln... Owt

Antwort von Kräuterzauber am 14.06.2015, 17:58 Uhr

Oh je...da kann ich mich hier ja noch glücklich schätzen dass ich eine Wahl habe. Bleib weiter dran für dein Kind! Du siehst ja, wenigstens ein bisschen besser wird es.



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