Betreuung bis zum KIGA

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Geschrieben von DieOl am 01.08.2014, 15:11 Uhr

Angst...

Hallo alle da draußen,

mein Sohn muss leider nächste Woche zur Tagesmutter. Wir hatten sehr wenig Auswahl und die, die wir jetzt haben war noch okay... aber die eine Stunde die wir jetzt die Einführung hatten hab ich mich so verdammt schrecklich gefühlt. Mein Sohn ist sehr lebendig und hätte gerne jemanden der mit ihn spielt, die Tagesmutter hat 5 Kinder gleichzeitig und ist sehr behäbig. Die Wohnung sieht aus dreckig aus. Die Wand am Mülleimer ist Braun und die Küche in der unteren Region mit Spritzern versehen... ich würde mich schämen. Sie will jetzt nach drei Tagen, bei denen ich dabei bin ihn für eine halbe Stunde alleine (mit den anderen 4 Kinder). Ich hab ihr gesagt, dass ich ein Problem damit haben und sagte zwar lachend aber durchaus ernst, dass sie nicht für meine Gefühle zuständig ist. Ich muss aber eine Betreuung für ihn haben oder ich fall ins Harz 4, mein Chef hat mir in de Elternzeit gekündigt, die ist jetzt vorbei. Bin ich zu panisch ? Ich habe nur so Angst, er ist mein ein und alles. Ich will ihm nichts antun, ich muss ihn doch beschützen.

 
19 Antworten:

Re: Angst...

Antwort von Johanna3 am 02.08.2014, 11:02 Uhr

Wäre Hartz IV für dich eine absolute Katastrophe? Hast du denn bereits einen neuen Job, bzw. hast du die Kündigung die du in der Elternzeit bekommen hast, auf ihre Rechtmäßigkeit überprüfen lassen?

Und auch wenn du bei der Tagesmutter kündigen solltest: Melde die dortigen Verhältnisse dringend beim Jugendamt!



steinigt mich...

Antwort von Jeckyll am 02.08.2014, 17:05 Uhr

Hartz vier ist das letzte was man möchte. Eine ganz üble Sache.

Halt, nein. Eine Sache ist noch schlimmer. Sein eigenes Kind mit schlechtem Gefühl abzugeben und es nicht gut versorgt zu wissen.

WENN die Tagesmutter nicht gut für mein Kind wäre würde ich eher Hartz vier beziehen als es dort zu lassen. Und natürlich mit viel Aufwand eine andere Betreuung suchen.

Jeckyll



Re: Angst...

Antwort von Oktaevlein am 02.08.2014, 23:49 Uhr

Hallo,

erst mal: ich kann dich gut verstehen. Wenn ich mein Kind irgendwo nicht gut aufgehoben wissen würde, würde ich es auch nicht dort lassen. Ich habe 2 mir angesehene Betreuungsmöglichkeiten wegen eines schlechten Bauchgefühls nach Anmeldung bzw. Fast-Anmeldung wieder abgesagt und mir eine andere Betreuung gesucht (und glücklicherweise gefunden).

Ist es denn so, dass du schon eine neue Arbeit hast? Oder musst du "nur" eine Betreuung nachweisen, um ALG 1 zu beziehen? Könntest du evtl. jemand anders (Oma, Freundin etc...) als Betreuung angeben bzw. übergangsweise dann im Ernstfall auch nutzen?

Aber wie dem auch sei: ich würde mein Kind nicht dort hin geben, wenn ich jetzt schon so ein schlechtes Gefühl dabei hätte. Und es hört sich wirklich nicht so toll an, was du von der Tagesmutter schreibst.

Und weißt du was, ich finde es sogar noch schlimmer als den Schmutz und die braunen Stellen am Mülleimer, dass sie dich als Mutter und deine Gefühle nicht ernst nimmt. Das würde mich am meisten stören. Du vertraust ihr schließlich wirklich das Liebste, das du hast an, dein Kind!

Ich würde zur Not lieber übergangsweise Hartz4 nehmen, bis ich eine gute Betreuung gefunden hätte. Vielleicht wäre auch eine Kita oder Krippe (je nachdem wie alt dein Sohn ist) besser, schon allein wegen des Kontakts zu vielen anderen Kindern, wenn dein Sohn so lebhaft ist und gerne mit anderen spielt...



Re: Angst...

Antwort von celmin am 03.08.2014, 18:15 Uhr

Was ist denn wirklich Dein Problem? Dass die Küche nicht wie geleckt aussieht? Ich denke, selbst bei einer sehr sauberen Wohnung würdest Du irgendetwas finden, was Dich stört.
Sein Kind abzugeben ist für keine Mutter leicht. Wie fühlt sich denn Dein Sohn dort? Ist er sehr unglücklich? Oder hat er nicht so ein Problem wie Du? Kann er denn nicht mit den anderen Kindern spielen?
Sieh mal nicht alles so negativ und warte erst einmal ab. Wegen ein paar Spritzern in der Küche Würde ich jetzt nicht gleich alles absagen. Und für Deine Gefühle ist die Tagesmutter ja wirklich nicht zuständig....



Re: Angst...

Antwort von magistra am 03.08.2014, 21:50 Uhr

Deine Gefühle kann man gerade nicht wirklich neutral nennen, aber dennoch solltest du deine Bedenken ernst nehmen. Ich an deiner Stelle würde einfach mal mit ein oder zwei anderen Eltern, die ihre Kinder dort in der Betreuung haben, sprechen. Da bekommst du die Infos aus erster Hand. Der Dreck in der Küche würde mich nicht so beunruhigen. Der Spruch dir gegenüber kann auch gedankenlos gewesen sein. Hole dir Infos von den anderen "Experten", denn die wissen doch wahrscheinlich, ob es ihren Kindern gut geht.



Re: Angst...

Antwort von Johanna3 am 04.08.2014, 18:48 Uhr

Zwischen "wie geleckt" und "dreckig" besteht ein großer Unterscheiden. Und die Antwort der Tagesmutter finde ich nicht in Ordnung. Da hätte es eine andere Lösung geben müssen. Das die Tagesmutter für ihre Gefühle nicht zuständig ist, wird die TE sich schon gedacht haben!



Re: Angst...

Antwort von Johanna3 am 04.08.2014, 18:52 Uhr

Die Eltern werden kaum sagen, dass sie total unzufrieden sind aber keine andere Möglichkeit sehen, als sie dennoch dorthin zu schicken. Ginge es den Kindern dort schlecht, würden sie das wohl kaum zugeben.



Re: Angst...

Antwort von DieOl am 05.08.2014, 8:47 Uhr

Hallo an alle da draußen,

danke für eure Anteilnahme, ich kann sonst gerade mit niemanden reden, der diese Situation nachvollziehen könnte.

Mein Problem ist, dass mein Freund mehrere Lebensversicherungen hat und diese als vermögenswirksame Leistungen zählen, heißt erst diese auflösen. Dadurch verliert er eine menge Geld. Gestern war seine Antwort darauf, entweder ich gebe ihn ab, oder ich suche mir einen eigene Wohnung. Heute bin ich soweit, dass ich wirklich darüber nachdenke mir wieder eine Wohnung zu nehmen. Das würde aber bedeuten, dass ich nicht wirklich etwas an Möbel habe bis auf einen Esstisch, Wohnzimmertisch, einen Nachttisch. Also eigentlich nichts, weil er alles bezahlt hat als wir uns eine gemeinsame Wohnung genommen haben, meine Studentenbude war damals nicht sonderlich gut möbliert. Ich habe dann Miete, Strom, Heizung bezahlt, aber greifbar ist sowas leider nicht. Ich bin unglücklich darüber, dass die Tagesmutter einen Sohn so zwischengeschoben hat, weil sie Geld brauch um in ihrer Eigentumswohnung die Fenster zu erneuern. Mein Sohn teilt sie eine Vollzeitstelle mit einem Mädchen, also 5 Kinder eine Frau, obwohl sie eigentlich nur 4 haben darf, aber weil es "nur" zwei Teilzeitstellen sind geht das irgendwie. Ich finde das so scheiße, mein Sohn ist nicht wirklich behütet nur ein zu Brot, weil er sich gut selbst beschäftigen kann und sie nichts mit ihm machen muss, wie mit den zwei anderen Kinder, die immer an ihr klammern. Es sind zwei Mädchen und drei Jungs, die Mädchen sind unterschiedlich, die zweijährige klammer immer und bewegt sich keinen Zentimeter weg, die 12 Monate alte ist etwas forscher, dann noch zwei Jungs und mein Sohn. Die zwei anderen Jungs sind auch nicht sehr ausgelassen. Mein Sohn ist da sehr anders, als wir das erste Mal vor zwei Monaten da waren, hat er erst mal alles auseinander genommen, ich weiß dass er sich selbst beschäftigen kann, aber er wird auch an den Mülleimer gehen und ihn auslehren, er wird den Herd an machen und er wird alle Schränke öffnen und alles austesten und das mit 4 weiteren Kindern, dass kann nicht gut gehen. Im Moment bleibt er zu Hause, weil er am Sonntag 39,5 Fieber hatte, eitrige Mandelentzündung. Ich habe ihn noch nie so anhänglich erlebt, er hat die letzten Tage nur an mir gehangen und auch länger gekuschelt, und auf mir geschlafen. Vor dem Fieber ein Ding der Unmöglichkeit, wenn ich ihn mit in unser Bett genommen habe ist er eher auf dem Bett rumgesprungen und auf mir rumgeklettert. Und nächste Woche soll er zu der Frau... es passt alles nicht.



Re: Angst...

Antwort von Oktaevlein am 05.08.2014, 21:25 Uhr

Hallo,

irgendwie verstehe ich den Zusammenhang zwischen Kind abgeben und den Lebensversicherungen deines Freundes nicht.

Aber abgesehen davon, würde ich an deiner Stelle tatsächlich eine eigene Wohnung nehmen, auch mit wenig Möbeln. Mit jemandem, der mich so unter Druck setzt, würde ich nicht zusammen wohnen wollen.

Viele Grüße



Re: Angst...

Antwort von DieOl am 05.08.2014, 22:05 Uhr

Wenn ich zu Hause bleiben würde, müsste ich Harz 4 beziehen, und Lebensversicherungen sind Geld, dass du hast, in Versicherungen aber Geld und bevor du Harz 4 beziehst musst du alle deine Reserven aufbrauchen.

Er hat sein Leben lang gespart und würde in 20 Jahren knapp 80 000 bekommen, wenn er es jetzt auflöst 10 000... ist schon viel Geld und er will seinem Sohn das Studium oder ein Auto ermöglichen... ich verstehe es schon, nur komm ich nicht damit klar, dass ich meinen Jungen einer Frau geben soll, der ich nicht vertraue. Mein Junge ist ein Sonnenschein, ich will das es so bleibt. Ich habe keine Lust, dass die Tagesmutter nur da ist wenn er lauthals schreit. Sonst sitzt sie auf der Couch und das war es.



Re: Angst...

Antwort von Nadinnsche am 06.08.2014, 10:49 Uhr

So ganz verstehe ich es auch nicht. Du willst in eine eigene Wohnung ziehen, damit dein Freund nicht an seine Lebensversicherung ran muss?
Dazu muss er auch erstmal HartzIV beantragen. Wenn er einen Job hat, dann musst du trotzdem HartzIV beantragen? Aber wenn er keinen hat, dann kann er ja auch aufs Kind aufpassen....



Re: Angst...

Antwort von Oktaevlein am 06.08.2014, 11:03 Uhr

Ja eben, MUSST du denn Hartz4 beantragen? Könntet ihr nicht von den Einnahmen deines Freundes leben?

Sehe es so wie Nadinnsche: wenn dein Freund arbeitet, habt ihr doch Einkommen. Man kann sich sehr einschränken und doch noch klarkommen, wenn man will (spreche aus Erfahrung) und wenn er ALG1 oder ALG2 bekommt, könnte er doch zumindest solange auf euer Kind (ich lese aus deinem Beitrag, dass er der Vater ist) aufpassen, oder?

Wie alt ist dein Kind überhaupt?



Re: Angst...

Antwort von DieOl am 06.08.2014, 11:10 Uhr

Nein, wir sind doch eine Bedarfsgemeinschaft, ich habe keine Anlagen, aber er und solange wir zusammen wohnen ist das angelegte Geld eigentlich vorhanden um uns theoretisch zu ernähren. Solange in einer Bedarfsgemeinschaft einer Geld hat muss das erst aufgebraucht sein. Er hat einen Job verdient aber zu wenig um uns zusammen zu ernähren. Also muss ich eigentlich noch arbeiten, aber ich mag nicht Jonas zu dieser Tagesmutter geben. Wir müssen aber, da ich schon alles mögliche getan habe um eine andere TM oder einen Krippenplatz zu bekommen.



Re: Angst...

Antwort von DieOl am 06.08.2014, 11:13 Uhr

Wir bekommen 1000 Euro Netto mit 189 € Kindergeld, unsere Miete kostete schon 500 €, 260 € Strom und Heizung, Auto, Hausratsversicherung Rentenversicherung und und und... da bleibt nichts übrig.



Re: Angst...

Antwort von Nadinnsche am 06.08.2014, 11:37 Uhr

Dann sprich mit dem Jugendamt und mache auf diese Tagesmutter aufmerksam. Teile mit, dass du gerne arbeiten würdest statt Hartz IV zu beziehen. Und wenn du ne eigene Wohnung nimmst, nur damit die Versicherung nicht aufgelöst werden muss, hoffe ich, dass das jemand checkt, dass ihr trotzdem zusammen seid, das ist nämlich Sozialbetrug. Warum soll ich ein Leben lang sparen, wenn ich mir davon das jetzige Leben nicht leisten kann? Tolle Idee, die da dein Freund hat.



Re: Angst...

Antwort von Oktaevlein am 06.08.2014, 11:48 Uhr

Aber was ich immer noch nicht verstehe: Hast du denn schon einen Job oder musst du den Betreuungsplatz nachweisen, um dem Arbeitsmarkt zur Verfügung zu stehen, also ALG 1 zu beziehen?

Könntet ihr nicht wenigstens ein paar Wochen oder Monate vom Gehalt deines Freundes leben, bis ihr einen besseren Betreuungsplatz gefunden habt?

Oder kannst du dir selber eine Arbeit/Nebentätigkeit suchen z. B. am Wochenende oder abends oder wann auch immer dein Freund nicht arbeitet? Dann könntet ihr euer Kind abwechselnd betreuen.

Aber ganz ehrlich: bevor mein Kind leidet, würde ich eher an die Sparverträge rangehen...

Eigentlich stünden euch bei dem geringen Gehalt doch noch Leistungen zu, Wohngeld etc.?



Re: Angst...

Antwort von DieOl am 06.08.2014, 12:19 Uhr

Betreuung für 20 Stunden kann auch mit Absprache meine Mutter machen, eigentlich brauch ich einen Teilzeitplatz den ich ohne Probleme aufstocken kann. Weil welcher Arbeitgeber stellt jemanden ein der sagt, Ich arbeite nur Montag, Dienstag und Donnerstag von 9 bis 14.30... ? Ich hätte einen Putz/ Verkaufsjob bekommen, aber eben nicht zu den Zeiten. Ich denke nicht, dass er leiden würde, er würde nur nicht so behandelt wie ich es als Mutter mir wünschen würde. Er beschäftigt sich auch allein, kommt aber auch gerne und kuschelt paar Sekunden und geht dann wieder. Und er geht an alles ran und klettert überall raus. Er ist jetzt 14 Monaten und versucht schon mit aller Kraft selbst ins Bett zu steigen, nur um sein Schnuffeltuch zu holen... man hört dann aus dem Zimmer wie er angestrengt rum stöhnt. Uns würde etwas zustehen, wenn ich im Moment nicht AGL1 beziehen würde. Uns geht es noch gut... aber die Zeit kann morgen schon vorbei sein.



Was genau stört dich?

Antwort von 3Zwerge am 06.08.2014, 12:30 Uhr

Ist es die Sauberkeit, wie die Spritzer in der Küche?

Ist es die Tatsache, dass sie 5 Kinder betreut? Ist es, dass du ihr das nicht zutraust?

Oder ist es allgemein die Tatsache, dass du dein Kind eigentlich nicht betreuen lassen möchtest bzw. noch nicht bereit bist ihn betreuen zu lassen? Du musst/müsstest arbeiten, aber das meine ich nicht: bist du schon bereit dich von ihm zu lösen für ein paar Stunden?

Ich bin mittlerweile seit 10 Jahren Tamu (derzeit selbst in Elternzeit) und werde aus deinen Aussagen nicht schlau, was genau dich stört.
Fakt ist eines: bei 5 Tageskindern + eigene Familie schaut es nicht aus wie geleckt und auch nicht steril, Spritzer bleiben nicht aus. Die Frau ist vom Jugendamt abgeprüft (nehme ich mal stark an) und zumindest hier ist die Abprüfung hart und da kommt man nicht ohne weiteres durch und mit 5 Tageskindern auf dem Sofa sitzen, klappt nicht, auch als Tamu hat man einen Bildungsauftrag und das wird überprüft. Dein Sohn ist bei dir aktiv und mobil und macht sich an Schranktüren zu schaffen? Das muss aber nicht in einer Betreuung so sein: Kinder können sich in einer Betreuungssituation anders benehmen, da können solche Sachen wie Schranktüren uninteressant sein - da kann ein nein auch durchaus ein nein sein, was bei Mama nicht so ist.

Sie ist bedingt für dein Gefühlsleben mit verantwortlich, denn wenn es dir nicht gut geht mit dem Betreuungsverhältnis, klappt es nicht. Und ich denke, dass das dein eigentliches Problem ist.
Du bist gern Mama und das ist auch gut so und muss so sein, ABER ich glaube nicht, dass du schon bereit bist dein Kind in eine Betreuung zu geben, egal wie gut die Betreuung ist. Vielen Eltern, vor allem Mamas wird das übrigens erst klar, wenn man sie direkt daraus anspricht. Denk mal drüber nach, ob es sein kann. Und falls du auch nur ansatzweise mit ja antwortest, könnte es eine Lösung für euch sein, wenn du deine Elternzeit verlängerst und in den Zeiten, in denen der Papa zu Hause ist, einen Aushilfsjob machst, dann kommt wenigstens ein wenig Geld rein.

Vor allem sei so ehrlich und rede mit der Tamu, das kann auch Probleme lösen. Denn so, wie du dich fühlst und redest, klappt eine Eingewöhnung eh nicht. Merke: Eingewöhnungen klappen nur, wenn sich auch die Eltern damit wohlfühlen, und Kinder merken es, wenn es nicht so ist und übernehmen diese Einstellungen!

LG Doreen



Re: Was genau stört dich?

Antwort von DieOl am 06.08.2014, 20:55 Uhr

Hallo drei Zwerge,

also die Tagesmutter wurde mir mit jedem Gespräch immer unsympatischer. Erst hieß es, ja sie nimmt ihn, dann doch nicht weil, der Vollzeitplatz doch besetzt bleibt, dann doch aber nur in Teilzeit und nur am Montag, Dienstag und Donnerstag, Freitag geht nie weil sie da frei haben will. Dann doch auch Freitag als ich dem Jugendamt gesagt habe ob das normal ist. Dann doch nicht Freitag, weil sie da Nachhilfe gibt, erst wollte sie auch für ihn kochen für extra Geld, dann doch nicht weil nur ein Mädchen bei ihn zu Mittag isst... es wurde immer mehr. Ich war das letzte mal da und wir saßen fast nur auf der Couch. Die Kinder an sie geklammert und mein Sohn gruschte in den Ecken rum. Sie sagt, sie geht auch raus mit den Kinder, wie soll das funktionieren sie und 3 die so lala laufen können und zwei die gut laufen ? Erst waren es nur 3 Kinder... und jetzt 5. Alles so undurchsichtig... nachfragen hab ich mich nie getraut. Ich habe auch das Gefühl es ist nicht erwünscht. Ich habe das letzte Mal gesagt bekommen das Kind wird an der Tür abgegeben und dann wars das, je schneller desto besser. Am liebsten hätte sie mich garnicht in der Wohnung hab ich das Gefühl, ich fühl mich so unwohl, ich will sie auch nicht vor den Kopf stoßen weil ich Angst habe er bekommt es ab. Ich musste bevor ich die erste Eingewöhungsstunde hatte einen Vertrag unterschreiben, der besagt wenn ich doch nicht will muss ich ihr Kündigen und 3 Monate alleine Zahlen 1200 € in Teilzeit, in Vollzeit das doppelte. Und sie hat einen Sohn der schon 26 Jahre ist, sie ist auch alleinstehend...



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