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Geschrieben von schnappi am 23.02.2005, 20:27 Uhr

@syko und lelli wg. Arbeitszeugnis (siehe Thread unten)

Hallo Ihr Zwei, jetzt bin ich aber ganz schön unsicher! Zwei Fragen an Euch:
- Wie kann ich das Ende des AV formulieren lassen? Ich wurde gekündigt, weil ich keine 40 Stunden arbeiten konnte/wollte (war auf 20 Stunden). Die Kündigung war so eigentlich nicht korrekt und hätte eigentlich ein Aufhebungsvertrag sein müssen.
- Ist es wirklich so schlimm, dass die Kunden nicht an der ersten Stelle stehen? Kann nicht glauben, dass meine Chefin unzufrieden in der Richtung war. Sie schreibt eigentlich grundsätzlich ohne Zeugnissprache.
Danke vorab für Eure Antworten!
Liebe Grüße
mn

 
3 Antworten:

Re: @syko und lelli wg. Arbeitszeugnis (siehe Thread unten)

Antwort von syko am 24.02.2005, 9:54 Uhr

Hallo,

also zur Reihenfolge: kann ja sein, dass Deine Chefin das ohne Absicht getan hat, aber da das Zeugnis sich sonst recht korrekt an die übliche Form hält, fällt das natürlich auf. Wenn Du Kundenkontakt hattest und alles in Ordnung war, müssen die Kunden zuerst genannt werden.

Das ist das Problem bei den Zeugnissen. Der Arbeitgeber darf nicht lügen, darf Dir aber mit dem Zeugnis auch keine Steine in den Weg legen. D.h. die Ausdrucksmöglichkeiten sind 1. sehr beschränkt und daher 2. sehr verklausuliert. Kritik äußert sich in erster Linie durch solche Formalien wie z.B. die Reihenfolge oder aber auch durch Auslassung (wenn Du laut Zeugnis viel Kundenkontakt hattest und die Kunden in dieser Formal gar nicht erwähnt würden, ist das ein gaaaaanz schlechtes Zeichen)

Zur Abschlussformal. Das ist in Deinem Fall schwierig. Es gibt zwei positive Endformulierungen:
1. X verlässt uns mit dem heutigen Tag auf eigenen Wunsch, um sich neuen Aufgaben zuzuwenden.
2. Leider können wir X aus betrieblichen Gründen nicht weiter beschäftigen.

Es folgt in einem guten Zeugnis dann IMMER die Formel: "Wir bedauern dies sehr, danken für seine/ihre gute Mitarbeit und wünschen ihm/ihr für die Zukunft beruflich und privat alles Gute." Auslassungen in dieser Formel signalisieren wieder den Grad des Bedauerns ;-)

Die Formulierungen treffen aber auf Dich eigentlich nicht zu. Wenn Du mit Deiner Chefin gut stehst, dann einigt Euch doch auf eine Version.

Wichtig ist übrigens auch das Zeugnisdatum. Das sollte nicht das Datum sein, an dem das Zeugnis geschrieben/unterschrieben wurde, sondern das Datum des (laut Vertrag) letzten Arbeitstages. Ein "krummes" Datum deutet auf fristlose Kündigung hin.

Ciao
Susanne

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Re: @syko und lelli wg. Arbeitszeugnis (siehe Thread unten)

Antwort von schnappi am 24.02.2005, 17:37 Uhr

Hallo Susanne,
danke Dir, die Änderung habe ich soeben "in Auftrag" gegeben. Mal sehen, ob sie es macht.
Liebe Grüße
mn

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Re: @syko und lelli wg. Arbeitszeugnis (siehe Thread unten)

Antwort von Lelli am 25.02.2005, 13:10 Uhr

Tut mir leid, habe das Posting zu spät gesehen. Kann mich Susanne in allen Punkten nur anschließen.
Berichte mal, wie es weiter gegangen ist mit dem Zeugnis.

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