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Geschrieben von moniundbasti am 04.08.2005, 19:25 Uhr

Zurechtfinden mit neuer Situation

Hallo zusammen,
mein Sohn ist jetzt 8 Monate und seit 6 Wochen arbeite ich wieder. Mein Job macht mir sehr viel Spaß ( bin Fachkrankenschwester auf ner Psychotherapiestation ). Aber ich stelle auch fest, daß es für mich doch eine riesen Umstellung ist "nur" Teilzeit ( halbtags ) zu arbeiten, und einfach nicht mehr alles mitzukriegen, seis bei den Patienten, oder im Team.
Ich bin und war immer schon sehr engagiert und mit Eifer bei der Sache und hab mich um alles gekümmert. Jetzt übernehmen meine Kolleginnen mehr und das ist echt schwierig für mich. Mehr arbeiten ist aber auch nicht drin. Mein Mann und ich teilen uns die Betreuung, und das ist mit meinem Schichtdienst schon bei 20 STunden ein wackliger Balanceakt bis der Dienstplan steht.
Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?
Wahrscheinlich sollte ich mir einfach mehr Zeit geben und mich an meinem kleinen Spatz erfreuen.....
liebe Grüße an Euch da draußen
Monika

 
3 Antworten:

Re: Zurechtfinden mit neuer Situation

Antwort von Joy1 am 05.08.2005, 9:37 Uhr

Hallo Monika,

ja, ich denke ich kann Deine Gefühle nachvollziehen. Wer einmal eine wichtige Rolle gespielt hat und darin sehr aufgegangen ist, tut sich schwer, wenn er nun "unter ferner liefen" rangiert.

Mir viel es auch schwer, die berufliche Verantwortung und damit auch den Einfluss zu einem Großteil an Vollzeitkollegen abzugeben. Es gibt aber eben Aufgaben, die man in Teilzeit nicht erfüllen kann. Und Mütter, die durch Kita-Öffnungszeiten, Kinderkrankheiten etc. nicht mehr zeitlich und räumlich flexibel sind, können häufig einfach keine Schlüsselpoitionen besetzen.

Natürlich ereignen sich auch wichtige Dinge und es fließen auch Informationen, wenn Du nicht bei der Arbeit bist. Du kannst einfach nicht mehr alles mitbekommen.

Dafür bist Du jetzt aber Mutter und nimmst, neben dem Vater deines Kindes, im Leben dieses kleinen Menschlein die Hauptrolle ein. Das bedeutet viel Verantwortung, kostet Energie und bringt eine Menge Freude. Der Schwerpunkt Deines Lebens verschiebt sich nun eben und dass wird nicht das erste oder letzte Mal so sein.

Es ist ja nicht ausgeschlossen, dass Du in einigen Jahren, wenn Dein(e) Kind(er) Dich nicht mehr so stark brauchen, wieder eine ähnliche wichtige Position im Beruf einnimmst.

Zuletzt hat ja auch Dein Tag nur 24 Stunden, auch Deine Energie ist erschöpfbar und, auch wenn der Spruch schon etwas abgedroschen klinkt, man kann nicht zu gleicher Zeit auf mehreren Hochzeiten tanzen.

Viele Grüße,
Joy

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Re: Zurechtfinden mit neuer Situation@joy1

Antwort von moniundbasti am 05.08.2005, 9:48 Uhr

Hast Recht...
Danke für Deine Antwort

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Re: Zurechtfinden mit neuer Situation@joy1

Antwort von wolke07 am 05.08.2005, 14:20 Uhr

Hi,
ich kann dir sehr gut nachempfinden. Seit 1.8. gehe ich auch wieder arbeiten. Meine Kleine ist gerade erst 4 1/2 Monate und ich stille noch voll. Das heißt auf Arbeit abpumpen für den nächsten Tag. Die ersten zwei Wochen wird sie zu Hause von der Familie betreut, dann gehts zur Tagesmutti. Auf die bin ich heute schon eifersüchtig. Die kann meine Kleine dann schmusen und knuddeln. Auf Arbeit spiele ich im moment auch noch eine kleine Rolle. Es hat sich in der kurzen Zeit schon viel verändert. Ich muss mich erst daran gewöhnen das ein Teil meiner Arbeit von jemand anderen gemacht wird. Zur Zeit fühle ich mich hin und her gerissen. Auf der einen Seite freeue ich mich auf die Arbeit, auf der anderen ist meine Tochter und mein Großer 3 Jahre. Leider läuft meine Arbeitsvertrag sonst aus. So sieht es nicht schlecht aus mit einer Übernahme. Es ist gut zu hören, dass man nicht alleine ist. Wolke 07

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