Baby und Job

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Geschrieben von nispi am 01.08.2004, 12:31 Uhr

Wie macht ihr das in den Ferien und bei Überstunden?

Ich bin nächste Woche mit dem Studium fertig und habe Aussicht auf einen 30-Stunden-Traumjob.
Meine Tochter ist jetzt 2,5 und geht schon seit 2 Jahren in die Kita.

Soweit, so gut. Im Studium war das alles kein Problem, die Kindergartenferien im Sommer (3 Wochen) fielen immer in die Vorlesungsfreie Zeit und sonst konnte ich mich immer nach den Öffnungszeiten richten.

Das geht jetzt mit Job nicht mehr. Es könnten Überstunden anfallen, oder es gibt nachmittags Sitzungen, etc. Der Kiga macht um 4 Uhr zu.
Eigentlich will ich meine Tochter dann auch abholen, denn ein bischen will ich auch etwas von ihr haben.
Aber was mache ich in unvorhergesehenen Fällen? Wie habt ihr das gelöst? Ich habe keine "kostenlosen" Babysitter oder Verwandte und Freunde, die einspringen könnten. Habt ihr eine Tagesmutter für diese Notfälle? Ich sehe das Problem, dass meine Tochter diese Frau nicht sehr gut kennt, wenn sie nur ab und an hingeht und das finde ich ehrlichgesagt nicht so prickelnd.

Wie habt ihr diese Probleme gelöst? (Erfahrungsberichte wären schön!).

Tausend Dank!

Nina

 
10 Antworten:

Re:

Antwort von shortie am 01.08.2004, 13:49 Uhr

hallo!

erstmal glückwunsch zu deiner leistung, kind und studium gelichzeitig!!! und dann noch einen traumjob, SUPER!!!!!

ich studiere noch und mache gerade praktika. wenn ich an der uni bin, hole ich die kinder nach der mittagspause. jetzt aber waren sie die maximalzeit in der krippe, von öffnung bis schluß am nachmittag. und meine ´"arbeitszeit" habe ich eben in die mitte gelegt, allerdings vollzeit...
mein mann hat sie morgens hingebracht, ich sie abends abgeholt.

und jetzt muß ich noch ein praktikum machen, wo ich nur am wochenende daheim bin. erst machen sie ihren urlaub bei oma und opa (fernreise...), weil die einrichtung sowieso zu hat, und dann hilft mir nachmittags konstant meine freundin aus, selber zweifache mutter und die kinder kennen sie relativ gut.

ich finde, dass mir die kinder zu kurz kommen, oder dass ich zu wenig zeit für sie habe. und neben dem ewig schlechten gewissen ist es ein dauerstress. aber ich will unbedingt arbeiten, vor allem nach dem studium, und so "quäle" ich mich/uns durch.

1. richte dir die arbeitszeiten wenn irgend möglich nach den öffnungszeiten, so dass es klappt.
2. erwähne möglichst selten, dass du wegen der kleinen weg mußt oder verhindert bist. ich habe damit nämlich sehr schlechte erfahrungen gemacht!!!(oder wirst du bei einer kinder/sozialeinrichtung arbeiten?)
3. ich werde ab sofort bei allen bewerbungen mann und kinder verschweigen, mich bei den etwas verlängerten studienzeiten irgendwie anders rausreden als mit erziehungsurlaub.


alles gute und viel spaß bei der arbeit!

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Re:

Antwort von nispi am 01.08.2004, 14:40 Uhr

Also bei meinem Traumjob, sollte ich ihn kriegen, sieht es so aus, dass die eh alles von mir wissen.

Ich habe dort mein Praktikum gemacht und meine Diplomarbeit auch dort geschrieben, die kennen meine Tochter und wissen wann die Kita-Öffnungszeiten sind.

Mir geht es bei meiner Frage eher darum, wie ich das dann regle wenn ich denn erstmal im Job drin bin.

Es wird an den meisten Tagen so sein, dass ich um 15h00 den Griffel fallen lassen muss, egal was gerade anliegt, eben weil die Kita zu macht.

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Re:

Antwort von krissie am 01.08.2004, 18:03 Uhr

Ich weiß nicht, ob ich Dir helfen kann, ich bin auch gerade dabei, mich zu bewerben und kann das nur machen, weil mein Mann absolut flexibel ist. Wie sieht das bei Euch aus, könnte Dein Partner seine ARbeitszeiten so umschichten, dass Du zumindest an einigen Tagen länger arbeiten könntest?
Sonst würde ich dauerhaft einen Babysitter einführen, den ihr dann halt auch so mal einmal die Woche "nutzt", wenn es arbeitsmäßig nicht nötig ist (wenn finanziell irgendwie drin). Das ist sicher auch fürs Privatleben eine Entlastung!
Für die Schließzeiten: Wie sieht es mit Urlaub bei und mit Oma aus?

LG Kristina

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Re: Wie macht ihr das in den Ferien und bei Überstunden?

Antwort von neta am 01.08.2004, 21:03 Uhr

Hey
Ich glaube dir wird dann in diesem Falle nichts anderes übrig bleiben , als einen Babysitter zu suchen. Ich werde demnächst auch wieder arbeiten gehen und meine Tochter besucht dann die Kinderkrippe. Für Notfälle habe ich allerdings die Großeltern und den Vater des Kindes. Allerdings kann ich dir raten , einen Babysitter zu suchen der regelmäßig, auch wenn vielleicht keine Notwendigkeit besteht, einmal die Woche oder einmal in zwei Wochen auf dein Kind aufpasst, damit der Kontakt nicht abreisst und ein Vertrauensverhältnis entsteht. Ich selbst habe mehrere Jahre auf einen kleinen Jungen aufgepasst und sah ihn einmal in der Woche oder in zwei Wochen. Während den Krippenschliesszeiten auch öfter. Es hat prima geklappt. Ich weiss nicht , ob es bei dir in der Nähe ein Erzieherschule gibt, da gibt es oft willige Babysitter, die gerne etwas dazu verdienen möchten.

LG Aneta

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Re: Netzwerken

Antwort von Benedikte am 01.08.2004, 21:24 Uhr

Also,
meine erste adresse in Notfällen ist natürlich mein Mann.Geht das nicht, holt eine befreundete Mutter aus der kita die Kinder ab ( hier versuche ich nur, nicht zu oft anzurufen, weil sie immer meine Kinder abholt und ich nie ihre und Geld will sie nicht- da kommt man leicht ins ausnutzen)und dann habe ich eine Haushilfe, die im notfall eben statt putzen die Kinder abholt, auch an den Tagen, wo sie eigentlich nicht zu uns kommt.
In den Ferien ( gibt bei uns gottseidank nur kurze Schließzeiten) verscheicke ich die Kinder gerne zu den großeltern, die jeweils um di 600 km entfernt sind.Stärkt die familienbindungen und ist auch für uns entspannend.
Warmer Rat: Investiere lieber was in die Kinderbetreuung als zu knapp zu planen, so dass Du den Griffel schon fallen lassen musst, wenn Du eigentlich noch was zu erledigen hast.Das bringt selbst den kinderfreundlichsten Arbeitgeber auf Dauer in Rage.

benedikte

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Re: Wie macht ihr das in den Ferien und bei Überstunden?

Antwort von nicol am 01.08.2004, 22:03 Uhr

Hallo,
also für Sitzungen am Nachmittag wirst Du wohl einen Babysitter brauchen. Ansonsten hohle ich meinen Sohn schon mal ab und nehme ihn mit zur Arbeit, wenn ich nicht fertig geworden bin. Das geht ganz prima. Er hört dann Benjamin Blümchen über Workman und ich kann in Ruhe arbeiten.
Ansonsten verzichte ich halt lieber auf meine Pause, als das mein Sohn vor dem Kindergarten steht.
Bin allerdings ein Stresstyp. Unter Druck kann ich am Besten arbeiten.

Gruß

Nicol
PS: verstehe nicht warum Arbeitgeber keine Mütter einstellen, die arbeiten sowieso viel schneller und effektiver!!!

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Re: Wie macht ihr das in den Ferien und bei Überstunden?

Antwort von max am 01.08.2004, 22:17 Uhr

Unser Kiga hat im Sommer 6 Wo zu. 3 Wo habe ich Urlaub. Die restl. 2 Wochen ist sie bei ihrer Tagesmutter (war sie von 2-4). Da geht sie immer noch total gerne hin. Ansonsten würden 2 Mütter ihrer Freunde von der Tamu (gehen in die gleiche Kigagruppe) Lisa wohl jederzeit mitnehmen. Zu einer Mutter geht Lisa sowieso regelmäßig 2x/Woche nach dem Kiga hin.

Und ich habe gott sei dank die Oma, die sie die restl. Zeit abholt.

lg max

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So isses bei mir ...

Antwort von Ulli am 01.08.2004, 22:52 Uhr

Hallo,
normalerweise arbeite ich 20 Stunden/Woche, wenn's mal mehr wird, springen meist meine Eltern ein, mein Vater ist pensioniert, meine Mutter Lehrerin.
Wir haben eine Kinderfrau/TAgesmutter, die mir auch noch - ehrlich gesagt - so nebenher den Haushalt schmeißt. (Sie ist 3x pro Woche bei uns im Haus.)
Wenn die Kleine nun im Oktober in den KiGa kommt, hatte ich auch schon Grausen, denn dann stehen ja auch bald die langen Schulferien an, in denen Lehrer auch im Urlaub sind.
Drum habe ich mit der jetzigen Tagesmutter gesprochen. Sie bleibt uns erhalten. Sie wird weiterhin 2x pro Woche kommen, Haushalt machen (sprich bügeln, wischen, Fenster putzen) und die Kinder früher vom Kindergarten abholen. (Bei mir wird das immer 12:30 Uhr, aber Kinder von nicht arbeitenden Müttern werden schon um 11:45 Uhr abgeholt.)
Einmal die Woche arbeite ich nachmittags, da springen meine Eltern nach dem Kindergarten (so ab 16 Uhr) ein. Wenn die im Urlaub sind oder ein Kind krank ist, wird unsere Tagesmutter flexibel auch mehr kommen.
Klar kostet uns das relativ viel Geld, aber mir ist das 3x wert.
Achja, wenn ich mal 2-3 Tage für die Firma unterwegs bin (kommt maximal 4xpro Jahr vor) nimmt sich mein Mann auch mal Urlaub.
Bis jetzt hat meine Firma von mir zwar einiges an Flexibilität verlangt, aber in zwei Jahren gab es bei mir nur einmal eine leichte Verspätung (1/2 Stunde), weil meine Kleine gestürzt war.
Mir ist es wichtig, dass meine Firma formal nicht merkt, dass ich Kinder habe. Andrerseits habe ich auch schon mal ein Kind mitgebracht, wenn ich außer der Reihe kam, um noch etwas zu erledigen.
Üblich ist es auch, sich mit anderen Müttern abzusprechen. Ich habe für den Notfall auch da noch jemanden, aber mit zwei Kindern ist das eigentlich sehr schwierig.
Viele Grüße
Ulli

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Re:

Antwort von marit am 02.08.2004, 12:36 Uhr

Hallo,
also wir haben das damals so gelöst, daß wir uns mit der Mutter einer Freundin von Louise abgesprochen haben. Wenn wir oder mein Mann uns verspätet haben, hat sie Louise mit nach Hause genommen. Als "Gegenleistung" haben wir ihre Tochter oft am Wochenende zum Baden oder Schlittenfahren oder zu Ausflügen mitgenommen, so daß sie am wochenende mal was mit ihrem AMnn allein unternehmen konnte. So war uns eigentlich allen gedient.

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Re:

Antwort von Murmeline am 03.08.2004, 8:53 Uhr

So ähnlich läuft es bei uns auch; mit meinen Kindern im Hort ist auch ein türkisches Mädchen, dass noch in einem richtigen traditionellen Großfamilenverband lebt: Oma, Uroma, Mutter, Tanten, große Schwestern...alles unter einem Dach! Wenn es bei mir oder meinem Lebensgefährten mal später wird, brauchen wir bei dieser superlieben Familie nur anzurufen, und sie nehmen meine 2 mit zu sich nach Hause! Wenn jemand aus dieser Familie Geburtstag hat, schenke ich dann einen (nett verpackten) Geldbetrag; damit ist ihnen am meisten geholfen, da sie finanziell nicht so rosig dastehen.

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