Baby und Job

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Geschrieben von KarinH am 28.06.2005, 13:33 Uhr

Wie kann man das schaffen?

Ich bäuchte mal Tips von berufstätigen Mamis, ich habe 2 Kinder, knapp 3 und knapp 5 Jahre)Bislang habe ich einen Telearbeitsplatz zuhause gehabt und bin auch noch selbständig, will aber RAUS ;))ZUhause arbeitete ich meist ABends und suchte mir dei Aufträge aus. Wenn meine Kinder nun beide im Kiga sind, würde ich gern halbtags arbeiten gehen, aber ich habe trotz meiner großen LUst, wieder und Leute zu kommen, auch eine PAnik, daß ich es zeitlich nicht mehr auf die Reihe kriege, also da meine ich :

Essen kochen, Frühstücksbrote richten, putzen, sämtliche erledigungen machen, etc. und dann will man ja auch noch Zeit für die Familie und für sich selbst haben, und der Garten macht sich auch nicht von selbst.

Ich habe das Gefühl, ich werde, falls ich meinen Lieblingsjob wieder nachgegen sollte, mich wohl zerreißen müssen.

Wie schaffen das andere berufstätige Mütter???

 
10 Antworten:

Re: Wie kann man das schaffen?

Antwort von Cella am 28.06.2005, 13:48 Uhr

Hallo,

also ich denke, deine Ängste sind sehr verständlich - die hatte wohl jede schon von uns...

Also eigentlich kappt es ganz gut bei mir(3/4 Lehrerstelle), allerdings bleibt bei mir die Zeit Für mich selbst fast auf der Strecke. Aber das macht mir nur manchmal etwas aus, die meiste Zeit genieße ich die ruhige Zeit mit den Kids (7 und 4 Jahre).

Wenn du die Zeit "außen" brauchst, dann wirst du dein zuhause managen, außerdem spielt sich alles ein und Vieles rückt in der Prioritätenliste weit nach hinten (bei mir Unkrautzupfen *g*)

lb
Cella

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Re: Wie kann man das schaffen?

Antwort von vera76 am 28.06.2005, 16:50 Uhr

Hallo,
hmm, ich habe "nur" ein Kind (19 Mo.) und arbeite halbtags.
Mein Haushalt ist nicht perfekt, ich bügele nur das nötigeste und mein Mann wird regelmässig zum Grosseinkauf geschickt ;-)
Ich hoffe, ich konnte helfen.
Vera

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Re: Wie kann man das schaffen?

Antwort von paulita am 28.06.2005, 17:51 Uhr

liebe karinH

weniger putzen, weniger aufwändig kochen, partnerInnen, freundInnen usw. mit einspannen, erledigungen auf einen vormittag straffen usw. nur so gehts.
ich weiß zwar nicht, was dein lieblingsjob ist, aber meiner ist 150%ig und ich schaffe das auch mit kind. allerdings pflege ich weder einen garten noch bestreiche ich lange irgendwelche brote. lieber "investiere" ich die zeit in den sohnemann + die familie.
lg
paula

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Das frag ich mich auch!

Antwort von eva+elena+michael am 28.06.2005, 19:55 Uhr

Ich arbeite zur Zeit selbständig, mit einem Zeitaufwand von ca. 15-20 Stunden in der Woche, wobei ich den Papierkram abends oder am Wochende erledigen muss, weil tagsüber einfach keine Zeit bleibt. Während ich arbeite, ist meine Tochter in der Schule und mein Sohn bei meiner Schwiegermutter.
Allerdings kommt der Kleine spätestens im Jänner in die Krabbelstube (kostet ca. 250€ halbtags). Außerdem habe ich dann auch kein Kindergeld mehr, weil er dann schon 2,5 Jahre alt ist. (noch mal 420€ weniger!) Um das Geld hereinzubringen muss ich dann noch mehr arbeiten als bis jetzt.
Ich schaffe es jetzt schon kaum noch, obwohl mein Mann und meine Schwiegermutter bei Kinderbetreuung bzw. teilweise kochen und einkaufen mithelfen.
Mir wird nichts anderes übrigbleiben, als eine Putzfrau zu suchen, wenn ich nach der Arbeit nicht noch bis zum Schlafengehen putzen will. Ein bisschen Zeit will ich ja auch noch für die Kinder haben.

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Ach jeeee

Antwort von Suka73 am 28.06.2005, 22:07 Uhr

Ihr habt ja noch Familie daheim, was soll ich sagen? Sorry, möchte nicht überheblich rüberkommen, aber Ihr müßt doch net alles alleine machen...

Ich bin vollzeit berufstätig, mein Sohn wird im September 2 Jahre alt... ich bin alleinerziehend, der KV kümmert sich nicht und zahlt nur Unterhalt, meine Eltern wohnen in Berlin, ich in München...

Wollt Ihr wirklich wissen, wie mein Tagesablauf aussieht? Ich glaube kaum. Und ja, ich lebe noch. Und nein, mein Haushalt ist nicht perfekt. Mein Bett bleibt meistens morgens liegen, aber die Küche ist sauber, Simons Zimmer ist aufgeräumt und das Bad kann man ohne Badeschlappen und Sacrotan benutzen... Ihr könnt Euch die Arbeit wenigstens teilen oder teilweise ganz abnehmen lassen... die Option habe ich nicht. Und es klappt trotzdem... 6 Uhr aufstehen, viertel nach 7 aus dem Haus, nach 8 bei der Tagesmutter ankommen dann in die Firma, wo ich um 9 Uhr da sein muss. Arbeiten bis mindestens halb fünf, montags bis 18 Uhr... dann den Weg zurück. Daheim bin ich montags um 20 Uhr, die anderen Tage 18.30 Uhr. Die Zeit bis zum Bubu-Machen verbringe ich NUR mit Simon, da bleibt alles liegen. Einkaufen machen wir zusammen. Ein paar Hausarbeiten, die er als Spiel ansieht und gerne macht, ebenfalls. Die Zeit nachdem er im Bett ist gehört dann mir. Großputz gibts Samstags. Und jeder der mich kennt weiß um meine Situation und erwartet kein Museeum, wenn er bei mir auftaucht (was im übrigen Gott sei Dank nie jemand unangemeldet macht *g*)

Ich habe es mir lange sehr schwer gemacht, aber ich glaube des Rätsels Lösung ist tatsächlich, nicht alles perfekt machen zu wollen und nicht perfekt zu sein. Wir sind keine Maschinen, wir sind keine Staubsauger oder Rasenmäher... Ich sage immer, solange es oberflächlich sauber ist, alle saubere Klamotten anhaben (zu Bügeln habe ich Gott sei Dank nix) und alle satt werden (es muss net immer ein 3-Gänge-Menü sein) - ist doch alles ok?

LG Sue

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ähnlich wie bei Suka

Antwort von yola am 28.06.2005, 22:54 Uhr

Hallo,
ich bin alleinerziehende Zwillingsmutter von 19monatigen Jungs, der KV kümmert sich ebenfalls nicht um die Kinder, sonder hängt mir nur Klagen an den Hals (siehe dazu AE thread) und arbeite seit März Vollzeit - im Moment sogar eher etwas mehr als 40 Wochenstunden, weil ich selbständig bin und (Gott sei Dank nach 15 Monaten Babypause und einem grossen Finanzloch) im Moment viele Aufträge habe. Anfangs habe ich auch gedacht, das geht nie im Leben, aber ich habe gelernt, dass es immer irgendwie doch geht. Manchmal muss man halt improvisieren. Der Preis den ich persönlich zahle ist Null Privatleben und ständige Erschöpfung. Aber das liegt natürlich auch daran, dass meine Zwerge noch jeden Tag um 5:30 wach werden und dann mein Tag beginnt, der meist bis gegen 23:00 dauert. Tagesablauf ist ähnlich wie bei Suka, aber nach der Eingewöhnungsphase geht es erstaunlich gut, und ich fühle mich wohler als vorher, als ich nicht gearbeitet habe, trotz der zusätzlichen Belastung. Allein das Gefühl, wieder finanziell auf festem Boden zu stehen, gibt mir enormen Rückhalt. Wenn ich die Jungs einen ganzen Tag nicht gesehen habe, freuen wir uns alle drei aufeinander (sie sind in der Kita) und die Zeit bis sie dann gegen 20:00 im Bett sind ist ausschliesslich für die Zwerge reserviert, da kriege ich auch höchstens mal kleinere Einkäufe gemacht denn ein Gang durch den Supermarkt mit 2 temperamentvollen, trotzphasigen Jungs im Zwillingswagen ist manchmal ein regelrechtes Abenteuer. Aber an den meisten Tagen geniesse ich diese Zeit mit meinen beiden Knirpsen und entspanne dabei von der Arbeit. Und bei der Arbeit - auch wenn es nicht unbedingt ganz toll ist, sondern halt eine Möglichkeit Geld zu verdienen - entspanne ich von den Kindern. Essen machen für mich (Minimalaufwand), Putzen, Waschen plus Geschäftspost erledigen kommt dann nachdem die Kleinen im Bett sind - etwa bis 23:00. Wenn mal eine Freundin telefoniert und wir mehr als eine halbe Stunde sprechen ist natürlich die ganze Planung erstmal im Eimer und ich laufe am nächsten Tag hinterher. Aber seit wieder Geld in die Kasse kommt organisiere ich mir Hilfe. Seit letzter Woche habe ich eine Putzfrau für ein paar Stunden pro Woche und Samstag morgens kommt für 3 Stunden ein Babysitter, da erledige ich dann meine Grosseinkäufe für die Woche und andere Dinge, die mal anstehen (z.B. Sonnenschirm im Baumarkt kaufen usw.) Es hat eine Weile gedauert, bis alles sich eingependelt hat und am Anfang dachte ich oft, es ist nicht zu schaffen, aber es geht jetzt ganz gut und ich bin sehr zufrieden mit meinem Leben. Nur ein bisschen mehr Schlaf würde ich mir hin und wieder wünschen... Gähn...

Lieben Gruss

Yola

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@Yola

Antwort von Suka73 am 29.06.2005, 9:17 Uhr

du hast was total wichtiges angesprochen (auch wenns jetzt nicht direkt hergehört und wir den thread schreddern *g*): Ich nutze die Arbeit ebenfalls um "abzuschalten" - für mich ist das hier Entspannung pur und ich mache, wie Du sicher auch, den Job auch noch gerne... Und Du hast recht, da kann ich nur zustimmen: Nach einer Weile kommt eine gewisse Routine rein, man kommt auch total ausm Tritt wenn man es mal anders macht.

Beispiel: Wie gesagt, ich muss um 6 Uhr aufstehen um gegen 9 Uhr in der Firma zu sein... früher (habe in der selben Staße gewohnt wie jetzt) bin ich um ACHT aufgestanden und habe halb Neun die Bahn in die Innenstadt genommen... Ich "verliere" morgens 2 Stunden, da ich mit Simon vom Osten Münchens in den Süden Münchens und dann in die Innenstadt fahren muss.

Neulich war Simon mal über Nacht weg, ich konnte also "ausschlafen" - davon abgesehen dass ich punkt 6 wach wurde... ich bin ZU SPÄT GEKOMMEN!!!!!! Ohne Kind, ohne rumfahren in der Stadt... ich habs einfach net geregelt bekommen meine Bahn halb 9 zu nehmen... Es stimmt, man hat nach einer Weile so einen festen Ablauf, der dann aber auch einfach dazu gehört. Mich hättest vor nem halben Jahr mal fragen sollen, ob ich bereit wäre morgens 2 Stunden durch die Stadt zu fahren... ich hab ja schon bei dem Gedanken "mein Kind im Bus" Schweißausbrüche bekommen...

Aber hey - heute meistern wir das wunderbar und der Busfahrer grüßt sogar schon :o)

Was ich Euch sagen will, es ist alles zu schaffen wenn man sich richtig organisiert, wenn man seine Ansprüche und Forderungen nicht zu hoch steckt und wenn man sich helfen läßt. Er macht den Garten, Du die Küche... beim Zubettbringen könnt Ihr Euch ja auch abwechseln...

Und nochmal @Yola: Alle Achtung - ich denke ja schon mit EINEM Kind ist das Stress... aber mit 2?????

Wir lesen uns im AE.

Gruß
Sue

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Re: @Yola

Antwort von kevome* am 29.06.2005, 9:53 Uhr

Hallo Ihr beiden,

da geht es euch ja ähnlich wie mir. Ich bin auch komplett allein mit meinen Beiden (4 und nicht ganz 2) und arbeite 30 Stunden die Woche. Großeltern sind 700 km entfernt und der Vater im Ausland. Ich muß immer sehr über solche Postings schmunzeln .... Organisation ist halt das halbe Leben und Abschied vom perfekten Haushalt.

Aber es geht und bei uns geht es zumindest wirklich gut.

Lieben Gruß
KeVoMe

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Re: @Yola

Antwort von KarinH am 29.06.2005, 15:33 Uhr

Uiii, na, dann sollteich mal weniger Bedenken haben! Wenn ich so lese, daß Ihr es auch schafft.
Wir haben hier auch keine Großeltern da, die mal einspringen könnten,und mein Mann ist beruflich auch öfters mal mehrere Tage weg. So ging es bisher immer, nur wundere ich mich weiterhin, wie das dann mit einem Halbtagesjob gehen soll, aber anscheinend wächst man mit den Aufgaben.

Danke fürs Mutmachen!

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Re: @Yola

Antwort von 1704 am 29.06.2005, 21:19 Uhr

ich kann mich manchen Vorrednereinnen nur anschließen. mein Mann kommt nur Am wochenende heim- ich habe vier kids im Alter von 1,5 bis 9 und ne volle Lehrerstelle. Man muss organisieren udn von gewissen Ansprüchen runterkommen. Und sich immer wieder sagen- alles geht halt nicht. zum Putzen kommt jemand ins Haus- wenn wir alle Vormittags weg sind- darauf möchte ich nicht verzichten.

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