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Geschrieben von paulita am 06.01.2005, 21:03 Uhr

von der mama- zur papafixierung (etwas länger und nur so...)

liebe leute

wollte mal meine erfahrung der letzten monate in die runde werfen. bin gespannt, was ihr dazu meint.

unser sohnemann ist inzwischen 3 3/4; seit er 6 monate alt ist, arbeite ich nicht nur voll, sondern pendle hierfür auch wochenweise, d.h. ich bin meistens 2-3 nächte pro woche nicht daheim. mein partner arbeitet auch voll, aber wir haben beide das große privileg in der wissenschaft zu arbeiten, wo man zwar viel, aber nicht nach stechuhr arbeiten muss. es hat meistens alles gegroovt, zunächst tamu, dann kiga; papa als haupthausmensch. unser sohn hatte auch schwere phasen, daran denke ich mit grausen zurück. aber insgesamt klappt es prima. allerdings war er bislang überwiegend - und teilweise extrem - auf mich fixiert. monatelang durfte nur ich windeln wechseln, trösten, an- oder ausziehen. das hat meinen partner verständlicherweise ziemlich fix und alle gemacht, war er doch der hauptansprechparnter fürs liebe kind - von der hausarbeit mal abgesehen. nun aber, seit ca. 3-4 monaten hat sich die lage ziemlich gewandelt. plötzlich ist papa der held, ich bin abgeschlagen. persönlich finde ich das ja entlastend und irgendwie lustig. aber auch echt erstaunlich. wo kommt das plötzlich her?? jetzt gibt es hier mordsgezeter, wenn ich ihn aufs klo bringen will - das darf nur papa. oder papa soll sofort nach hause kommen und mit ihm spielen - ich könne das nicht. endlich muss ich ihn nicht immer ins bett bringen, wenn ich daheim bin, sondern das kann auch mal der papa machen. papa ist sowieso der super-tolle. finde ich ja auch. aber nicht erst seit ein paar monaten..:-)

als erklärung denke ich mir manchmal, dass er sich einfach etwas von mir löst. wir haben schon eine sehr innige beziehung, aber mit dem papa "kann" er wirklich mehr. ich bin nicht so die bastlerin, spielerin, musikantin. sondern die schmuserin, schwätzerin. oder so.

na ja. an alle, die sich also wegen des klammerns ihrer kinder sorgen machen, es hätte (nur) was mit dem arbeiten zu tun: es kommt auch wieder anders. ich jedenfalls arbeite wie eh und je, aber nun ist es voll ok, wenn er mit papa - und nur mit ihm - zusammen ist.

lg
paula

 
2 Antworten:

Alle Achtung wie Ihr das hinbekommt...

Antwort von Andrea25 am 07.01.2005, 10:13 Uhr

ich habe da schon echt probleme mit meinen 5 stunden arbeit täglich......

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Re: von der mama- zur papafixierung (etwas länger und nur so...)

Antwort von krissie am 07.01.2005, 21:11 Uhr

Hallo Paula,

unser Sohn ist mittlerweile bzw. seit einem Jahr (!) nun auch total Papa bezogen, er ist gerade erst drei geworden. Seitdem soll ihn immer der Papa ins Bett bringen, ist oft beim spielen gefragter... (vorher immer eher ich). Teilweise war das echt heftig, komischerweise wird er aber jetzt wieder etwas offener und nimmt uns beide ungefähr gleich an.
Sein Papa arbeitet überwiegend von zu Hause aus und ist daher eigentlich immer da, ich allerdings auch fast meistens, da ich auch sehr viel von zu Hause aus arbeite.
Ich denke, die sehr enge Bindung zum Papa hat er sicher auch, weil der ihn von Beginn an mitbetreut hat. Das ist sicher einer der positiven Effekte, wenn die Rollenteilung nicht so ganz traditionell ist.
Dass ihr beide voll arbeitet (und dann ja, da Wissenschaft, vermutlich auch mehr als 40 stunden die Woche) finde ich echt bewundernswert. Wir kriegen es gerade so hin, indem wir beide wohl so 3/4 arbeiten ungefähr, allerdings haben und hatten wir auch immer nur halbtags bis 2/3 Betreuung.

LG Kristina

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