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Geschrieben von Cella am 16.07.2005, 13:37 Uhr

Schock, zweite Kollegin schon ins Krankenhaus!

Hallo ihr,

sicherlich seid ihr alle

 
5 Antworten:

sorry, zweiter Versuch...

Antwort von cella am 16.07.2005, 13:48 Uhr

... auch oft sehr eingespannt.

Jetzt habe ich gestern erfahren, dass jetzt schon die zweite Kollegin von mir in meinem Alter in Krankenhaus muss.

Die erste hatte Darmverschlingung, was wohl auch auf nervliche Überbelastung zurückzuführen ist (sagt man),
die andere muss jetzt am Mittwoch in Krankenhaus, und ist für den Rest des Schuljahres krank. Letztere wurde in diesem Schuljahr ziemlich verheizt, was ihre Einsatzorte angeht/ging.

Wie haushaltet ihr denn wirklich mit euren Kräften?
Bei mir ist es immer noch so, das meine Bedürfnisse immer weit hinten stehen, macht mir aber nichts aus. Dann bin ich auch keine "powerfrau" die immer auf Hochtouren läuft.
(ich bleibe einfach mal sitzen nach dem Mittagessen und räume den Tisch halt erst eine Std. später ab, mein Mann ist dann meistens schneller als ich... *grins*)

Letzte Woche hatte ich Besuch von einer Freudin, die nur ein Kind hat. Die macht nebenher jetzt wöchentlich einen 3Std Sprachkurs, liest nur DIE ZEIT, Spiegel, Biographien, Roman nur im Urlaub, ist ja keine Bildung!!!
Ich bin fast ausgerastet (innerlich) undkam mir irgendwie schäbig vor.

Aber halsen wir uns manchmal nicht einfach zu viel auf?
Kann/muss man auf allen Gebieten ehrgeizig sein?

Nachdem ich eine nachtlang drüber gegrübelt habe, bin ich zu dem Entschluss gekommen, dass es sich mit ruhigem Kurs und einer gewissen Gelassenheit ALLEN Dingen gegenüber doch einfacher lebt.

Wie seht ihr das?

Grüße aus dem ruhigen und sonnigen Franken
Cella

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Re: sorry, zweiter Versuch...

Antwort von 1704 am 16.07.2005, 19:15 Uhr

grüße zurück aus dme sonnigen franken. deinem posting entnehm ich mal das du wie ich Lehrerin bist. also für die Schule reiße ich mir auch keine beine mehr aus- mein das jetzt gar nicht negativ. nur ich kann nicht perfekte Ehefrau, Lehrrein udn Mutter von vier kids sein. Klar meine Bedürfnisse stehen auch hinten an- ich shcua das ich immer mal wieder meien Auszeiten bekomme(Sport-lesen- PC) und meistens komme ich damit ganz gut über die Runde. Muss nur noch lernen gewisse Ansprüche im huashalt noch lockerer zu sehen.:)gruß Bille

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Re: sorry, zweiter Versuch...

Antwort von Benedikte am 16.07.2005, 21:11 Uhr

Ich habe vier Kinder und eine volle Stelle und finde es auch heftig und so Leute wie deine Freundin beneide ich oft fürchterlich- ich kriege kaum noch was gelesen, mein HAushalt sieht wie SAu aus und Zeit habe ich immer zuwenig. und darauf sind auch 90% der Zankereien mit meinem MAnn zurückzuführen-ohne diese Zeitprobleme und Du musst machen ich muss machen ich habe gemacht und wer kann noch wären wir echt HArminie pur. Aber irgendwo gefällt mir mei Leben und ich hoffe und weiss, dass die Kinder größer werden und sich das Leben dann entspannt. Ich nehme Hilfe in Anspruch- HAushilfen, Betruungshilfen- und bin ganz zufrieden mit allem rundum.
Andererseits sind die Leute auch unterscheidlich keistungsfähig und perfektionistisch- ich kenne viele, die an sich selber zu johe ansprüche stellen und dann verzweifeln.Oder sich eben mit wenig schon überlastet fühlen- eine FRAu aus unserem weiteren verwandtenkreis mit abgebrochenem Studium, ohne Arbeit, zwei Kinder, schon etwas größer und alle Großeltern udn ao am Ort, MAnn auch Lehrer und mittags im E§insatz für die Kinder, hatte bspw. einen Hörsturz , den sie auf ihren Stress zurückführte. Ich wollte mir erst den Bauch vor LAchen halten, aber die fühlte sich mit HAushalt (REH, kein Palast) und zwei Kindern (eins Schule, eins Kiga) sehr beansprucht- und der geht es körperlich definitiv schlechter als mir.Meiner meinung nach macht die Zufriedenheit mit der eigenen Situation viel aus, was Krankheit und so angeht. Und Ihr Lehrer seid eh ein besonderes Völkchen, mein MAnn ist auch einer und in den unterscheidlichen Kollegeien, die er hatte, gab es teilweise extreme Krankenstände.Aber er hat da auch Schoten erzählt, wo ich einfach glaube, da ist Krabkheit der pure Selbstschutz.
Von daher-relax, Benedikte

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Re: Schock, zweite Kollegin schon ins Krankenhaus!

Antwort von paulita am 17.07.2005, 9:29 Uhr

liebe cella

spannendes thema! ich denke grundsätzlich, dass man lebensführung und krankheiten nicht so einfach aufeinander beziehen kann. sicherlich ist ein sehr stressiges leben nicht gerade gut für den körper und die gesundheit, aber man kann auch nicht einfach so sagen, dass man vom stress darmverschlingungen bekommt. es gibt genug gegenbeispiele, also todkranke menschen, die ein tolles, entspanntes, glückliches leben haben - und sehr gesunde menschen mit extremen stress. so einfach ist das nicht.

dennoch fragt man sich von zeit zu zeit, ob man das alles richtig jongliert: kids, job, freundInnen, partnerschaft, interessen, ruhe, anspannung usw. ich selber arbeite phasenweise extrem viel, reise dafür auch viel rum (neulich war ich von 14 tagen nur 1,5 tage daheim), habe viel "stress", werde von allen möglichen menschen "belagert" (studis, kollegen, termine usw.)...aber mir gefällt das sehr. zumindest eine zeitlang. ich brauche das. dann aber habe ich phasen, wie jetzt, wo ich tagelang daheim bin und im pyjama am schreibtisch arbeite - ganz in ruhe. sicher ist das ein enormen privileg, ich weiß.

ich will aber nur sagen: ob relaxen oder anspannung gut oder schlecht ist, hängt ganz von einem selbst und von phasen ab. stress ist nicht nur negativ. ich denke, zuviel von etwas ist auf dauer schlecht. aber, wie gesagt, das kommt auf jeden einzelnen an. meine mutter leidet z.b., wenn sie nicht dauernd irgendwas macht (nicht unedingt putzen oder arbeiten, aber irgendwas). ich andererseits kriege die krise, wenn ich nicht ab und an mal völlig sinnfrei stundenlang tv schauen kann. und wenn ich keine romane im bett lesen, kann ich gar nicht schlafen. dafür kann ich aber auch nich klar denken, wenn ich nicht ein gewisses maß streß habe...


entspannte sonnengrüße
paula

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Romane laufen nicht unter Bildung?

Antwort von marit am 18.07.2005, 14:07 Uhr

um Gottes Willen, was hat denn deine Kollegin für einen angestaubten Kulturbegriff?
einen guten Roman aufmerksam zu lesen, ist nun wirklich bisweilen anstrengender als den "Spiegel" durchzublättern.
Mir fällts auch etwas schwer mit der work-life-balance.
Im Moment regen sich alle (alte Freunde, Verwandte etc.) darüber auf, daß ich sie nie anrufe - aber ich bin pro Tag höchstens eine Stunde allein zu hause- und da bin ich heilfroh mal Ruhe zu haben (wobei: meist mach ich dann den Abwasch)- und telefonieren, während andere um mich herumwuseln macht ja auch keinen Spaß. Aber ich hab praktisch immer ein schlechtes Gewissen, weil ich mich bei zu vielen Leuten zu lange nicht mehr gemeldet habe....

Das "Arbeitspensum" deiner Bekannten seh ich aber nicht als so tragisch an - wenn man einen geregelten Beruf ohne allzu viele Überstunden hat, kann man doch ruhig noch nen Sprachkurs machen. Zeit und Spiegel lesen würde ich auch unter Freizeit abbuchen...

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