Baby und Job

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Geschrieben von JackieBrown am 07.07.2006, 16:06 Uhr

Promotion+Baby

Hallo Ihr Lieben!!!

Ist hier jemand, der vielleicht während seiner Promotion ein Baby bekommen hat und seine Diss trotzdem noch abgeschlossen hat?
Vielleicht auch noch Naturwissenschaftlerin ist?

Habe letzte Woche erfahren, dass ich (ungeplant) schwanger bin und versuche gerade ein Konzept aufzustellen, wie ich meine Doktorarbeit plus Baby unter einen Hut kriege. Wäre über Erfahrungsberichte super dankbar!!!!

LG

 
8 Antworten:

Re: Promotion+Baby

Antwort von ladybird1177 am 07.07.2006, 16:42 Uhr

Hi, erstmal Glückwunsch!
Ich kann Dir nur bedingt helfen. Ich bin Ärztin, bin im letzten Semester schwanger geworden. Ich hatte meine Dissertation bereits begonnen und habe dann als die Kleine auf der Welt war, nur noch den schriftlichen Teil machen müssen. Das habe ich gemacht, während sie Mittagsschlaf gehalten hat. So hat es sicherlich etwas länger gedauert, aber ich habe meine Promotion. Als sie ein Jahr alt wurde, habe ich dann auch angefangen zu arbeiten, in Vollzeit.
Gruß
Kati

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Re: Promotion+Baby

Antwort von JackieBrown am 07.07.2006, 17:00 Uhr

Lieben Dank für Deinen Zuspruch!

Habe Pharmazie studiert und bin seit 16 Monaten in einem Pharmaunternehmen am promovieren. Zu 70% besteht die Arbeit aus Labortätigkeiten und etwa 1,5 Jahre sind auch noch angesetzt. Jetzt überlege ich eben, wieviel theoretische Arbeit ich wohl zu Hause erledigt kriege, ab wieviel Monaten (3?) ich wieder ins Labor, zumindest halbtags, zurückkehren kann und ab wann so ein kleiner Wurm denn schon ganztags auf die Mami verzichten kann (hatte gedacht so mit 1,5 Jahren). Möchte meinem Arbeitgeber so viel "Ärger" wie möglich ersparen und das Projekt so gut es geht in dem Zeitrahmen nicht so viel überziehen. Ausserdem weiss ich noch gar nicht, wie ich es meinem Prof./ Betreuer beibringen soll. Freue mich riesig über das Baby (auch wenn der Zeitpunkt etwas unpassend ist), aber habe Bedenken, ob ich das auch so zeigen darf oder es hier falsch ankommt. Denn es tut mir schon leid, dass ich meinem Betreuer hier vor Ort (der superlieb ist und mir auch ganz viel hilft) jetzt so einen Stress machen muss :o(

Wie hast Du denn das Deinem Prof. erklärt? War das Baby geplant?

Ganz liebe Grüße!!
Deborah

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promotion und baby

Antwort von bulbatta am 07.07.2006, 19:53 Uhr

hy und auch von mir glückwunsch

auch ich bin dabei zu promovieren und hab vor zwei monaten eine tochter bekommen. meinen job als pressereferentin hab ich deswegen im november gekündigt. hab das grosse glück ein stipendium für das projekt zu bekommen, das allerdings ende jahr ausläuft. weiss auch noch nicht so richtig, wie ich das alles schaffen soll, aber ich möchte ende august wieder einsteigen. meine schwiegereltern übernehmen dann das sitten und mein partner kümmert sich abends mehr um die kleine. mal schauen ob das hinhaut. möchte bis april nächsten jahres fertig sein. allerdings kann ich für mich forschen (literaturwissenschaft und soziologie) und keine laborarbeiten noch bewältigen.
wünsch dir auf jeden fall durchhaltewillen und viel erfolg. und eine schöne schwangerschaft. ich hab sie total genossen, auch wenn die forschung darunter gelitten hat, und geniesse jetzt sehr die zeit mit meiner tochter. und langsam juckt es auch, wieder zu forschen;-))

das wichtigste ist wohl organisation. und ich hoff dein prof reagiert so gut wie meiner. wenn sie merken, dass man trotzdem am ball bleibt sehen sie die schwangerschaft auch ein bisschen lockerer.

alles gute
bulbatta

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Re: promotion und baby

Antwort von herrjeh! am 07.07.2006, 23:49 Uhr

ich studiere noch, die situation ist nich ganz vergleichbar.

es gab / gibt aber einige profs, die offensichtlich etwas höhere Erwartungen in mich setzen /gesetzt habe und erstmal , na sagen wir mal konsterniert waren, als sie so langsam meinen wachsenden bauch bemerkten. hab aber bei sechsen von denen im neuneten monat, mit drei monate altem kind und dann mit neun monate altem kind meine zwischenprüfungen gemacht und alle segr gut bis gut bestanden. Da war für die die welt wieder in ordngun (nur soviel zum Am Ball Bleiben, ist sehr wichtig).

Geh am besten zum Jugendamt und lass dir ne Tagesmutti-liste für deine Wohn_ ARbeitsumgebung geben und sieh sie dir bei gelegenheit mal an. Bei mir wars auf anhieb die richtige, freundinnen mussten auch scon mal vier oder fünf durchprobieren, bis es "gefunkt" hatte. (wenns das nih tut, hat man dann ein sclöechtes gewissen, wenn man sich seinem Studium / dem Forschen in deinem Falle widmet.

Ab august (da ist meiner dann 1Jahr alt) geht er in den Kiga.

Soviel zur Betreuung und viel glück mit deinem prof!

Anja

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Re: Promotion+Baby

Antwort von sun1024 am 08.07.2006, 1:03 Uhr

Hallo,

habe noch nie promoviert, aber meine Zweite Staatsarbeit mit einem Baby und einem Einjährigen zuhause geschrieben, und jetzt mache ich gerade mit drei Kindern Diplom im zweiten Studium...

Zeit, etwas zu schreiben, findet man eigentlich schon, aber du schreibst ja, du musst zu 70 % ins Labor - das wird natürlich schwieriger zu organisieren, weil dann wer anders das Kind beaufsichtigen muss.

Ganz am Anfang schlafen viele Babies recht viel. Da musst du aber abwarten, wie dein Kind so wird - manche schlafen 18 Stunden am Tag und sind die restlichen Stunden auch friedlich, andere schlafen nur 8 Stunden und schreien die restlichen viel...

Meine beiden Großen sind ab knapp anderthalb in eine Kita bis 14 h gegangen und ab zwei Jahren dann auch öfter bis 16:30 h und es war klasse für alle Beteiligten. Meine Kleine geht seit dem Alter von 6 Monaten in einen Kindergarten, täglich bis 14 h, und jetzt mit gut einem Jahr wird sie wohl auch ab und zu mal länger bleiben. Wenn die Kinder da erst mal Kontakte haben in so einer Kindergruppe, sind sie oft sogar froh, länger bleiben zu können, um noch mit den anderen zu spielen. Aber auch da: es kommt auf das Kind an, und es kommt auf die Einrichtung an. Wenn möglich, würde ich da so viel wie möglich noch offen lassen...

LG sun

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Re: Promotion+Baby

Antwort von sun1024 am 08.07.2006, 1:04 Uhr

Hallo,

habe noch nie promoviert, aber meine Zweite Staatsarbeit mit einem Baby und einem Einjährigen zuhause geschrieben, und jetzt mache ich gerade mit drei Kindern Diplom im zweiten Studium...

Zeit, etwas zu schreiben, findet man eigentlich schon, aber du schreibst ja, du musst zu 70 % ins Labor - das wird natürlich schwieriger zu organisieren, weil dann wer anders das Kind beaufsichtigen muss.

Ganz am Anfang schlafen viele Babies recht viel. Da musst du aber abwarten, wie dein Kind so wird - manche schlafen 18 Stunden am Tag und sind die restlichen Stunden auch friedlich, andere schlafen nur 8 Stunden und schreien die restlichen viel...

Meine beiden Großen sind ab knapp anderthalb in eine Kita bis 14 h gegangen und ab zwei Jahren dann auch öfter bis 16:30 h und es war klasse für alle Beteiligten. Meine Kleine geht seit dem Alter von 6 Monaten in einen Kindergarten, täglich bis 14 h, und jetzt mit gut einem Jahr wird sie wohl auch ab und zu mal länger bleiben. Wenn die Kinder da erst mal Kontakte haben in so einer Kindergruppe, sind sie oft sogar froh, länger bleiben zu können, um noch mit den anderen zu spielen. Aber auch da: es kommt auf das Kind an, und es kommt auf die Einrichtung an. Wenn möglich, würde ich da so viel wie möglich noch offen lassen...

LG sun

akademiker-mit-kind.de

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sorry doppelt abgeschickt o.T.

Antwort von sun1024 am 08.07.2006, 1:05 Uhr

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Re: promotion und baby

Antwort von JackieBrown am 08.07.2006, 21:28 Uhr

Vielen lieben Dank Euch allen für die lieben Beiträge über Eure Erfahrungen.
Bin mir natürlich bewusst, dass die nächste Zeit ziemlich hart werden wird, aber eigentlich war ich bisher doch auch der Meinung, dass mit einer guten Organisation und Flexibilität das Ganze zu schaffen sein müsste.

Nur die Omis wollen mir hier gerade was ganz anderes einreden.......

Bin mir aber dank Euch wieder etwas sicherer!!

Euch allen ganz liebe Grüße!!!

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