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Geschrieben von anjaeva am 23.01.2005, 10:18 Uhr

Neugeborenes-Au Pair-zurück in den Beruf

Hallo,

also ich hab mal eine kleine story zu erzählen und frag mich ob es noch andere gibt die vielleicht ähnliche Erfahrungen gemacht haben und evtl. ein paar Ratschläge hätten für mich!!
Also ich habe drei Kinder einen Sohn von
9, Zwillinge ( Jungen und Mädchen ) von 5 und Nummer vier wird am Freitag das Licht der Welt erblicken!! Wir haben seit 2 Jahren Au Pairs und sind eigentlich soweit recht gut damit zurecht gekommen, ich denke mal auch da meine Kinder nicht mehr allzu klein sind/waren. Ich muss dazu sagen das wir ein halb amerikanischer Haushalt sind und deshalb auch alle englisch sprechen was sich recht gut mit den Au Pairs vertragen hat da viele kein Deutsch konnten aber dafür ein sehr gutes englisch. Jetzt ungeplant aber trotzdem happy :O)kommt unser 4. Kind am freitag und ich werde nach dem Mutterschutz in 8 Wochen wieder arbeiten gehen zwar nur halbtags aber.....ich habe da so meine bedenken. Unsere Nanny ist 19 aus Finnland sie ist ein ganz liebes Mädchen den Haushalt hat sie sehr gut im Griff aber ich weiß nicht mit einem Neugeborenen!!
Ich habe einen sehr guten Job den ich nicht aufgeben möchte und der mir sehr viel Spaß macht und der finanzille Aspekt darf man auch nicht vergessen..ich fühle mich nur soo schuldig da ich meinen anderen dreien drei Jahre mit Vollzeit Mom gegeben habe aber jetzt gleich wieder arbeiten möchte!! Ich weiß nicht ob das irgendjemand nachvollziehen kann, in meinen Bekanntenkreis will das niemand..die halten mich alle für komisch. Ich kann halt nicht nur zu Hause sitzen und stricken oder auf Spielgruppen gehen etc. ich brauche mehr als das...bin ich echt nicht mehr ganz auf der Reihe??
Wer ähnliche Erfahrungen gemacht hat kann sich ja gerne mal melden.

Gruß,
Anja

 
9 Antworten:

Re: Neugeborenes-Au Pair-zurück in den Beruf

Antwort von zeitungsente am 23.01.2005, 16:10 Uhr

Hallo!

Ojeh, jetzt hast du dir sicher Rückendeckung aus dem Forum gewünscht und ich... aber darf ich ehrlich sein? Es mag ja Ausnahmeerscheinungen geben: Aber ich fürchte, ein 19-jähriges AuPair ist doch wohl heillos überfordert mit einem Neugeborenen. Willst du es nicht lieber mit einer erfahrenen Tagesmutter versuchen, die dann auch über mehrere Jahre kontinuierlich für das Kleine da sein könnte...? Die ersten Jahre sind doch so prägend und wichtig. Such bitte sorgfältig!

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Re: Neugeborenes-Au Pair-zurück in den Beruf

Antwort von 1704 am 23.01.2005, 20:28 Uhr

Also wir haben vier Kids udn ich habe immer nach ca 12 Wochen wieder mit dem Arbeiten angefangen. War immer Mittags wieder zuhause. wir haben auch seit Jahren Aupairs. zwei davon haben eine Geburt und das lLeben mit einem Neugeborenen live miterlebt. Ich hatte ähnliche Bedenken wie du- sie waren aber völlig unbegründet. Die mädels haben "Ihren " Säugling geliebt und sind super in diese Aufgabe hineingewachsen. Schau so ein Vormittag geht so shcnell rum- sie schlafen soviel am Anfang. Also unseren Kids hat es in keinster Weise geschadet- udn sie sind deshalb nicht weniger auf mich fixiert. Den jeweiligen Wechsel zum nächsten Aupair haben sie auch problemlos bewältigt. viel Glück!!!

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Re: Neugeborenes-Au Pair-zurück in den Beruf

Antwort von Henni am 23.01.2005, 21:09 Uhr

Hallo


also ich denke nciht dass es schwere ist einneugeborenes als einen 5 jährigen zu betreuen!! im gegenteil!! und ich glauge auch in keinster weise dass es schadet oder so..denn das aupair gehört ja zu euer familie und kein mensch wüürde doch was sagen, wenn deine leibliche tochter 19 wäre und auf eurer baby aufpasst..also ich denke das klappt wenn du es willst und eben wenn du dich trennen kannSt!!!

Alles gute für freitag!!


Henni

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Re: Neugeborenes-Au Pair-zurück in den Beruf

Antwort von tinai am 23.01.2005, 22:14 Uhr

Bin nach beiden Kindern gleich nach dem Mutterschutz wieder arbeiten gegangen. Trotzdem wurden meine Kinder sehr sehr sehr lange gestillt (auch voll). Beim ersten war es außerordentlich schwer, aber nicht wegen des Au pairs.

Beim zweiten war es sehr leicht! Also ich glaube keineswegs, dass ein liebevolles herzliches Au Pair mit einem Neugeborenen überfordert ist. Schulkinder sind viel viel schwieriger. Die anderen Kinder sind dann ja wohl im Kindergarten oder? So, dass sie sich voll auf das Kleine konzentrieren kann. Das ist mehr als viele Mütter leisten können.

Meine Au Pairs waren beide wahnsinnig liebevoll und haben meine Kidner im Tragetuch getragen. Das war für mich am Anfang nicht so einfach (schlechtes Gewissen und Eifersucht), aber für die Kinder gabs nur eine weitere Bezugsperson neben Papa und Mama und das konnten sie gut vertragen.

Alles Gute und viel Glück.
tina

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Re: Neugeborenes-Au Pair-zurück in den Beruf

Antwort von marit am 24.01.2005, 16:46 Uhr

Ich denke es ist weniger eine Frage, ob man es einer 19jährigen zutrauen kann (klar: viele sind in dem Alter ja auch schon Mütter) als, ob du es einer konkreten Person zutraust, bzw. auch, ob sie selbst es sich zutraut. Hat sie denn z.B. einen Vorbereitungskurs mit euch zusammen besucht, oder hat sie Erfahrungen mit jüngeren Geschwistern etc.? Kann vielleicht auch dein Mann ein wenig seine Stunden reduzieren (warum sollst du allein auf einen Teil des Berufslebens verzichten)?

Wichtig ist auch, Versicherungsfragen vorab ordentlich zu regeln und sich klar zu machen, daß immer auch was passieren kann, und daß ihr dem Mädchen dann nicht die ganze Schuld zuschiebt. Natürlich gilt das auch für ältere Kinder, die mal vom Klettergerüst fallen etc., aber natürlich sind Babies immer auch hilfloser und gefährdeter.

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Re: Neugeborenes-Au Pair-zurück in den Beruf

Antwort von zeitungsente am 24.01.2005, 20:50 Uhr

Hallo nochmal!

Ja, wohl wahr, ganz sicher gibt´s 19-Jährige, die tolle Mütter sind oder begnadete Betreuer. Aber, mal ehrlich: Die meisten von uns Müttern sind doch auch erstmal perplex gewesen, wie schwierig und verantwortungsvoll der Job der Mama ist. Drum denke ich, dass (im allgemeinen; natürlich kenne ich hier den Einzelfall ebenso wenig wie ihr) eine so junge Frau, vor allem ohne eigene Kinder, sehr schnell überfordert sein könnte. Eine Tagesmutter, die selbst schon einen Säugling hatte, ist natürlich routinierter. Sicher kann man in die Aufgabe hineinwachsen. Aber es ist nochmal was anderes, ob ich in die Verantwortung für mein Kind oder für ein fremdes Kind hineinwachse - was ich bestimmt auch sehr mögen, aber doch nie so lieben kann wie ein eigenes Kind! Oder?...! LG

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ja und???

Antwort von Henni am 24.01.2005, 21:50 Uhr

Hallo

ja, klar leibt mein ein eigens kind mehr als ein fremdes..aber das macht doch die tagesmutter auch!?!!?!?

und es geht ja um zeitweiliges betreuen...nciht darum das kidn komplett wegzugeben..

LG HEnni

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Re: ja und???

Antwort von zeitungsente am 24.01.2005, 22:42 Uhr

Hi Henni,

ich meine: Bisweilen ist es schon schwer genug, sich ans Leben mit Säugling zu gewöhnen, wenn´s das eigene, heißgeliebte Kind ist. Wenn`s ein fremdes ist, das man ja "nur" mag, wird es noch schwieriger. Tagesmütter kennen ein Leben mit Säugling schon - das sind ja schließlich Frauen, die bereits eigene Kinder haben, die müssen also in nichts Unbekanntes mehr hineinwachsen. LG

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Re: ja und???

Antwort von krissie am 25.01.2005, 16:42 Uhr

Besonders schwer an einem Leben mit Säugling ist ja, dass es ein 24-Stunden-Job mit ständiger Rufbereitschaft ist. Das ist es ja nun eben für ein Au-Pair nicht, bzw. sollte es nicht sein! ich denke schon, dass eine junge Frau es schafft, sich eine vorher klar begrenzte Stundenzahl liebevoll um ein Baby zu kümmern, wenn ihr sie entsprechend einweist.
Das Wickeln und Füttern zu erlernen ist noch das kleinste Problem, schwieriger ist es sicher, dass Baby zu trösten wenn es weint, zum schlafen zu bewegen, wenn es müde scheint. Aber da gewöhnen sich die beiden sicher schnell aneinander. Im Zweifelsfall hilft bei einem Baby ja meist Herumtragen und das kann das Au-Pair in der nötigen Zeit sicher leisten... Wichtig ist sicher, sie nicht zu überfordern, also nicht ewig allein zu lassen oder während der Betreuungszeit noch Haushaltsarbeiten oder dergleichen zu erwarten, aber ich denke, dass habt ihr ja sowieso nicht vor.

LG Kristina

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