Baby und Job

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Geschrieben von Smilie577 am 08.03.2005, 15:02 Uhr

Könnt Ihr Euch vorstellen....

8 Wochen nach der Geburt wieder zu arbeiten ???
Ich werde es wahrscheinlich müssen ( finanziell ) zwar nicht ganze Tage aber 6 Stunden.

Kann mir nur nicht richtig vorstellen wie man sich nach nur 8 Wochen an die Umstellung gewöhnen soll und den Alltag einkehren lassen.
Ist doch bestimmt alles neu und ungewohnt. Vielleicht stell ich mir das auch einfach alles zu kompliziert vor.

Wie geht´s Euch so kurz nach der Geburt... hättet Ihr es körperlich und nervlich geschafft ???? Oder wie lange braucht man um einen gewissen Rythmus zu haben ???

Vielen Dank schon mal für Eure Antworten ....Lieben Gruß

 
12 Antworten:

Re: Könnt Ihr Euch vorstellen....

Antwort von babyproject am 08.03.2005, 15:29 Uhr

habe das gleiche Problem werde im Sept. mein 2. Kind bekommen und muss nach den 8 Wochen auch gleich wieder ran, hab mir vor 2 Jahren nach meiner Scheidung mit meinem Sohn ein Haus gekauft und bin da total angehängt finanziell, ich bin bei meinem Sohn auch nach 8 Wochen wieder arbeiten gegangen, meine Mutter hat ihn betreut nur diesmal kann ich darauf nicht mehr zurückgreifen und muss mir eine Tagesmutter suchen ganz wohl ist mir nicht bei dem Gedanken aber es geht nicht anders

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Re: Könnt Ihr Euch vorstellen....

Antwort von Sommerfrische am 08.03.2005, 21:16 Uhr

Es ist machbar, gar keine Frage.
Bei meiner Tochter war ich noch in der Ausbildung und bis zwei Tage vor der Geburt im Praktikum, die Schule ging wieder los da war Lilly gut 6Wochen alt und ich stand passend zum ersten Schultag wieder auf der Matte. Natürlich ist es nicht so leicht ein kleines Würmchen einfach in andere Hände zu geben, aber ich wusste dass sie gut aufgehoben ist und ich die Ausbildung zu unser aller Wohl zuende bringen musste (Abbrechen kam für mich nie in Frage). Denke mein Schultag war mit 6Stunden Arbeit vergleichbar und ich hab es nie als schlecht empfunden (außer vielleicht fürs Stillen), hab die Zeit die ich dann mit ihr hatte halt intensiv genutzt für sie und mich.
Klar ist man hin udn wieder einfach ko wenn die Nacht aus dauerstillen bestand oder so, aber dann legt man sich halt nachmittags noch mal hin mit dem Würmchen oder der Papa muss nachts mal raus.

Jetzt ist Nummer 2 unterwegs und ich kann mir überhaupt nicht vorstellen in Erziehungsurlaub zu gehen (arbeite Vollzeit) und werde nach den 8Wochen Mutterschutz wieder ganz normal meine 40Stunden machen.


LG

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Re: Könnt Ihr Euch vorstellen....

Antwort von Katrisina am 08.03.2005, 21:20 Uhr

Auf keinen Fall.
Das würde ich mir und vor allem meinem Kind nicht zumuten wollen.
Ich denke, wenigstens 1 Jahr sollte sich die Mutter auch rund um die Uhr Zeit fürs Kind nehmen.
Und wenn man finanziell schon schlecht dasteht, sollte man sich das VOR der Schwangerschaft überlegen, ob man sich ein Kind "leisten" kann.

Ein Baby braucht seine Mutter 24h am Tag und nicht eine fremde Betreuungsperson.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass es für die Psyche und Entwicklung eines Babys gut ist, wenn die Mutter fast nie da ist.

Meine Meinung!!!

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@katrisina

Antwort von schnappi am 09.03.2005, 10:19 Uhr

Ein Kind ist keine Ware, die man sich "leisten" kann oder will. Die Psyche eines Babys leidet wohl mehr unter der Unzufriedenheit der Mutter/der Eltern, als darunter, ein paar Stunden am Tag von einer liebevollen "Ersatzmutter" betreut zu werden. Das klassische "Einverdienermodell" hat ausgedient und Frauen haben auch hierzulande ein Recht auf Selbstbestimmung und Selbstverwirklichung. Deshalb ist man noch lang keine Rabenmutter.
Grüße
mn

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Re: @katrisina

Antwort von Smilie577 am 09.03.2005, 10:48 Uhr

Danke Schnappi !!
die Einstellung der Katrisina ist schon ziemlich krass.
Wenn jede Frau so denken würde wären wir in unserem Land wohl noch ärmer dran als wir eh schon sind !!
Es hat doch jeder das Recht auf ein Kind und dem Kind geht es bei uns mit Sicherheit besser als bei manch anderen Familien die vielleicht im Geld schwimmen aber noch nicht mal wissen wie Liebe geschrieben wird.
Immerhin werde ich alles daran setzen, dass es uns 3 auch finanziell gut geht im Gegensatz zu anderen die es erst gar nicht versuchen zu arbeiten !

Und übrigens Katrisina :
JEDES KIND IST EIN GESCHENK !!!

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Re: Könnt Ihr Euch vorstellen....

Antwort von Mistinguette am 09.03.2005, 11:35 Uhr

Wer sagt, dass die Mutter rund um die Uhr für das Baby da sein soll? Was ist mit dem Vater? Sorry aber wir sind im 21. Jahrhundert und diese Zeiten sind vorbei, wobei in vielen Ländern diese Zeiten nie so waren.
Das Baby braucht Pflege und Zuneigung und dies kann wunderbar von einer Tagesmutter und Kinderfrau geleistet werden. In diesem Alter wird diese Person automatisch eine zusätzliche Bezugsperson. Das Kind hat null Probleme damit! Sonst müssten schon seit Jahren 60 Mio. Franzosen regelmäßig zur Therapie gehen.
Sorry aber langsam kriege ich die Krise, wenn ich solche Unwahrheiten höre.

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ihr habt mich falsch verstanden!!!

Antwort von Katrisina am 09.03.2005, 13:09 Uhr

Natürlich weiß ich, dass ein Kind ein Geschenk ist. Deshalb habe ich das Wörtchen "leisten" auch so geschrieben.
Damit will ich zum Ausdruck bringen, dass ein Kind nun mal nicht von Luft und Liebe allein lebt!
Ich meine das Leisten können natürlich nicht so wortwörtlich.

Das nächste: natürlich soll auch eine Mutter sich beruflich verwirklichen, aber das kann sie auch noch, wenn das Kind alt genug ist, um auch von anderen Personen betreut zu werden.
Ich schrieb, dass man wenigstens 1 Jahr das Kind zu Hause betreuen sollte, weil gerade das erste Jahr das wichtigste im Leben eines Babys ist. Es braucht nun mal die Mutter noch mehr als vielleicht später. Ich meine, dass ist doch schließlich die Aufgabe einer Mutter, oder sehe ich da was falsch??
In der Entwicklung des Kindes kommt irgendwann der Punkt, wo es auch neugierig auf andere Kinder ist und mit ihnen spielen will (ist natürlich abhängig vom Kind, bei meinem Sohn war das mit ca. 1 Jahr).
Und das ist dann auch das Alter, wo ich mein Kind BERUHIHGT für ein paar Stunden abgeben kann.
Warum fällt es manchen Müttern so schwer für diese doch in meinen Augen sehr kurze Zeit, rund um die Uhr für ihr Kind da zu sein?
Man verpasst doch viel zu viel.

Damit war nicht gemeint, dass die Mutter den Rest ihres Lebens zu Hause verbringen soll. Überhaupt nicht!

Ich krieg doch kein Kind, um es noch 8 Wochen gleich wieder abzugeben (auch in liebevolle Betreuung)?

Übrigends: meine Selbstverwirklichung sind meine Kinder!!! Ich könnte mich in keinem Job so ausleben und hätte so viel Spaß, wie bei der Erziehung meiner Kinder!
Aber auch ich werde, wenn mein Sohn im Mai in die Kita geht (er ist dann 22 Monate) wieder arbeiten gehen.
Aber auch nur einen halben Tag, um trotzdem noch genug Zeit für ihn zu haben.

Ich hoffe, ich konnte einige Unklarheiten beseitigen.
Wenn noch Fragen sind, nur zu ;-))

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Schließe mich der Meinung von Katrisina an...

Antwort von Elamaus am 09.03.2005, 13:55 Uhr

es dürfte wohl kaum ein Problem sein, wenigstens 1 JAHR für sein Kind/Baby zu Hause zu bleiben. Warum tut ihr "Karrierefrauen" euch damit soooo schwer??! Ich verstehe es nicht!
Sind Eure Kids wirklich WUNSCHKINDER??? Oder eher "Unfälle?" ICH denke, wenn man schon seit JAHREN einen so grossen Kinderwunsch hat und es dann endlich damit klappt - diese Frauen können viel eher damit leben, mal 1 o. 2 Jahre im Erziehungsurlaub zu gehen.
Mein Gott, warum darf/kann man nicht 1 o. 2 Jahre vom Staat Erziehungsgeld in Anspruch nehmen? Es geht doch schließlich um`s eigene Kind! Davon geht der Staat nicht gleich pleite...Ansonsten sollte der Staat mehr KG an Eltern/Alleinerziehende zahlen, damit sie sich leisten können, die 1 o. 2 Jahre beim Kind bleiben zu können.
Und dann immer dieser Vergleich zu Frankreich. Habe ich schon so oft Reportagen drüber gesehen. Wir sind aber hier in Deutschland! Was wäre denn, wenn in Frankreich alle Mütter 1 o. 2 Jahre Erziehungsurlaub nehmen würden?? Dann würde hier garantiert so manche Mutter anders denken.
MEINE Meinung: wenn schon Mutter - dann von ganzem Herzen und jede Sekunde/Minute/Stunde mit meinem Kind teilen und genießen.
Und ICH habe durch meine 2 Kinder die größte Bereicherung in meinem Leben gefunden. Job/Arbeit kommen erst danach...wie Katrisina schon sagte: man kann auch noch arbeiten gehen, wenn die Kids 1 o. 2 Jahre alt sind. Da ist noch soooo viel Zeit...
ICH würde auf jedem Fall IMMER für meine Kids mind. 2 Jahre zu Hause bleiben!
Und ALLE die dies kritisieren/angreifen...sind in meinen Augen bloß neidisch!
MEIN Senf dazu...

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Für mich wars kein Problem

Antwort von RenateK am 09.03.2005, 15:25 Uhr

Hallo,
ich bin 8 Wochen Mutterschutz wieder Vollzeit arbeiten gegangen, für mich keinerlei Problem, ich versteh auch nicht warum es das sein sollte, Väter machen das doch auch, sogar direkt nach der Geburt und die müssen sich auch umstellen.
Der entscheidende Punkt ist natürlich die Betreuung, da schreibst Du nichts drüber, wie Du das regeln willst.
Bei uns war es so, dass das erste Jahr mein Mann Erziehungsurlaub hatte, da ist es natürlich eh kein Problem, ob Vater Mutter ist ja egal. Nach einem Jahr hatten wir einen Kitaplatz, was ich eigentlich optimal finde, jedenfalls so ab 8 Monaten. Hätte mein Mann nicht zu Hause bleiben wollen, hätten wir für die ersten Monate eine gute Tagesmutter gesucht, da sehe ich auch kein Problem drin. Ab einem Jahr würde ich aber jederzeit eine Kita vorziehen.
Also, wenn die Betreuung gut geregelt ist (damit ich meine ich zuverlässige Personen, kein ewiges Hin und Her und wechsel), sehe ich das als völlig unproblematisch an.
Gruß, Renate

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Re: Schließe mich der Meinung von Katrisina an...

Antwort von schnappi am 09.03.2005, 18:20 Uhr

betroffene hunde bellen.

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@elamaus..

Antwort von marit am 10.03.2005, 12:24 Uhr

Hallo elamaus,
also das finde ich jetzt nicht ganz fair. Im Partnerforum erzählst du, wie sehr du unter der angespannten finanziellen Situation leidest und darüber, daß du so wenig Anerkennung bekommst, und hier willst du Frauen, die keine elternzeit nehmen können, ein schlechtes Gewissen machen.

Männer wünschen sich doch auch Kinder, ohne diesen Wunsch mit Erziehungsurlaub zu verbinden - wieso ist das bei Ihnen ok?

Wenn ich keinen akademischen Beruf hätte, wo es eben vor allem aufs "am Ball bleiben" ankommt, oder aber einen sehr sicheren (z.B. als schon verbeamtete Lehrerin), dann würde ich wohl auch ein Jahr pausieren. Aber für alle Frauen (gerade für Frauen, die ja gegen Vorurteile bezüglich ihres Ehrgeizes ankämpfen müssen), die einen hochqualifizierten Beruf haben, oder für solche, die selbständig sind und in einem Jahr ihr Unternehmen leicht vor die Wand fahren können ist ein Jahr eine Ewigkeit. Wenn ich ein Jahr nichts für meinen Job tue, dann erinnert sich niemand mehr an mich, dann habe ich nicht genug vorzuweisen für meine Bewerbungen (Publikationsliste), dann sind alle wichtigen Kontakte eingeschlafen. so geht es sehr vielen Frauen und eben vor allem Akademikerinnen.

Ich kenne nicht eine einzige Wissenschaftlerin, deren Karriere eine Elternzeit schadlos überstanden hätte. KEINE EINZIGE! Und da sieht es für mich umgekehrt aus: will ich wegen eines läppischen Jahres meine komplette Zukunft aufs Spiel setzen?
Und weiter... muß ich deshalb meinen Kinderwunsch begraben? Weshalb? Weil ich einem Kind vielleicht nicht die alleroptimalsten Bedingungen biete? Lächerlich! Wer dürfte dann überhaupt Kinder bekommen? Mag sein, daß ich schon früh neben dem Vater für ein paar Stunden überlappender Arbeitszeit auf eine Tagesmutter angewiesen bin: aber die Tagesmutter suche ich doch sehr genau aus. von den Müttern von Säuglingen, die mir so begegnen käme nicht einmal jede 10. in Frage. Es gibt Frauen, die ihren Kindern die Schuld an ihrem verpfuschten Leben geben, die ihre Kinder unverantwortlich ernähren, die sie mit einem Jahr vor der Glotze parken, die überhaupt nicht herzlich und fröhlich sein können, die egozentrisch und unreif sind, die die Kinder vollqualmen und fast nie mit ihnen vor die Tür gehen - und das sollen bessere Umgebungen sein als ich im Verien mit meinem Parnter und einer wohlausgewählten Tagesmutter? Nur weil die Mutter "immer da ist" für ihr Kind?

Nähe stellt sich nicht dadurch her, daß man sich zufällig immer im selben Raum befindet, sondern über emotionale Bindung, über innere Präsenz, dann WENN man da ist, über verlässliches Verhalten.

Es mag sein, daß es dann, wenn eh schon alles toll läuft, noch ein wenig besser wäre, wenn eine feste Bezugsperson im ersten Jahr ständig da ist - mein Gott, dann ist DAS eben der Preis, den man für eine bessere Zukunft zahlen muß. Andere Kinder müssen viel höhere Preise zahlen...

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Re: Ich hätte das nicht geschafft...

Antwort von stillmama am 10.03.2005, 13:05 Uhr

...würde aber nie sagen, dass es falsch ist.

Unser Sohn war ein Wenigschläfer, Vielstiller und wollte immer beschäftigt werden. Ich hab es erst nach 10 Monaten geschafft, zur Rückbildungsgymnastik zu gehen. Wir haben recht lang für einen einigermaßen Tagesrhythmus gebraucht.

Ich gehe (6STd) arbeiten, seit der Kleine 18 Monate ist. Für uns war es der richtige Zeitpunkt. Eher hätte ich mein Kind nicht täglich für mehrere Stunden hergeben wollen. Ihm gefällts in der Kita und der Job zwar stressig aber mein Süßer ist noch stressiger :-)
Ich würde es wieder so machen bzw. mindestens 1 Jahr zu Hause bleiben.

Alles Gute
stillmama

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