Baby und Job

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Geschrieben von Henni am 18.03.2005, 20:20 Uhr

Ich oute mich mal: ich mag AUCH keine Babys!!!

Huhu

also diesen ganzen Wust da unten lese ich grad mal nicht..is ja irre was hier los ist..aber interessant fand ich dass hier noch mehr "nicht baby fans " sind!!!
Die sind schwer zu finden, weil es ja für viele absolut ungehörig ist zu sagen: "also auf babys stehe cih ehrlich gesagt nciht so" ..wenn man doch gleichzeitg 2 kinder hat so wie ich!!


Aber was ist denn daran so traurig oder unglaublich oder sonst wie erschütternd???

Meint ihr denn dass man deswegen sein baby nicht liebt, nur weil man sich eben nebenbei wünscht, dass es doch bitte schneller etwas größer wird???

Ich bin grund - und Hauptschulleherin und wollte es auch schon immer sein.ich LIEBE den Umgang mit kindern, aber: meine Haupt "zielgruppe" fängt eben erst mit dem aufrechten gang an!!!

Ich (wir) habe lange überlegt, ob ich denn überhaupt selbst kinder haben möchte, denn sie werden einem ja nun mal als baby geboren...und ich fand einfach IMMER welpen oder küken oder katzenbabys süß... menschenbabys aber ehrlich gesagt nciht so. Mein erstes Kind war z. B. auch das erste baby das ich jemals gewickelt habe...und???


ICh finde nach wie vor, (ein kind vier jahre alt ein kind 7 monate alt) dass erst so nach einem Jahr das für mich unwiderstehlich niedliche Alter losgeht. das jahr davor ist natürlich auch einmalig und ich gehe davon aus, dass jeder hier der mich kennt weiß, dass ich meine babys auch abgöttisch geliebt habe.

Aber nach wie vor bin ich nciht scharf drauf, Babys von freunden oder so auf dem arm zu haben, ich empfinde es auch nun beim 2 baby als nciht auslastend, mein baby den ganzen tag anzugucken und zu ummuttern sonder fange nun auch im september wieder 2 vormittage an zu arbeiten und freue mich TIERISChd daruf, wenn auch hanna ein kleinkind und kein baby mehr ist...


wollt ich nur mal loswerden..vielleicht versteht mich wer...


LG Henni

 
3 Antworten:

ich versteh dich und Renate auch!!!

Antwort von ChristianE am 18.03.2005, 21:11 Uhr

Mutter ist man ja nicht nur bei den Babies oder in den ersten drei Jahren. Ich hab auch einen 4jährigen und ein 10 Monate altes Baby. Beides hat seinen Reiz. Das Muttersein ist doch nicht nur aufs Knuddeln und Windelwechseln beschränkt.
Man kann auch:
- mit seinem 4 jährigen Quatschgeschichten erfinden, bis man vor lauter Kichern unterm Tisch liegt
- mit seinem 6jährigen ein Herbarium einrichten
- seinem 8jährigen zeigen, wie man mit Skiern den Berg runterfährt
- mit dem 10jährigen einen Karnickelstall baut
- dem 12jährigen den Sternenhimmel erklärt
- mit dem 14jährigen zusammen musiziert (die Mama am Klavier, der Sohn mit dem Saxophon z.B.)
- dem 16jährigen beibringt, wie man tolle Ravioli selber macht
- mit dem 18jährigen über Montesqieu, Locke und Hobbes philosophiert.
Das alles ist auch Muttersein. Das und noch viel mehr. Keiner beherrscht nun alle Disziplinen gleich gut. Aber wie viel Interessantes fängt jenseits des Babyalters erst an!! Schade, dass man so fixiert ist auf die ersten drei Jahre, als ob´s nicht noch was ganz anderes gäbe. Das heißt nun nicht, dass man die Babies vernachlässigen soll, um später die tollen Dinge mit den größeren Kindern zu machen. Aber jeder, der sich unten über Renate echauffiert hat: Könntet ihr mit Euren Kindern all die Dinge aus meiner Zufallsliste oben machen? Nein? Dann seid Ihr trotzdem keine schlechten Mütter, weil Ihr ja wohl Eure Kinder liebt. Aber Mutter ist man eben länger als nur drei Jahre - das sollte man sich mal klar machen...
liebe Grüße, Christiane

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Ja!

Antwort von Frosch am 19.03.2005, 10:06 Uhr

Da hat insbesondere Ela mal wieder was völlig falsch verstanden...


Hallo!
Ich habe mein Kind von Anfang an geliebt. Aber ich bin nicht der Typ, der im Knuddeln und Rasseln absolut aufgeht. Das eine schließt ja das andere nicht aus, wie Du schon schreibst.
Aber ich hab mir immer gesagt, die Zeit arbeitet für mich, und als er ein Jahr alt war, begann die richtig schöne Zeit und wurde mit jedem Tag besser!

PS: Ich hoffe sehr, daß ich nächstes Jahr, wenn er in den KiGa geht, einen Job finde...

LG ANtje

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Ich auch nicht

Antwort von Grisabella am 19.03.2005, 13:37 Uhr

Ich habe das erste Jahr als tiefes LANGES Loch in Erinnerung (von wegen, die Zeit vergeht so schnell - bei mir nicht!), obwohl ich mein Babys auch sehr geliebt habe. Aber es war einfach sehr, sehr anstrengend, und so niedlich so ein Baby auch ist, irgendwie hatte ich das Gefühl zu verblöden.

Ich gehöre aber bis heute auch nicht zu den Frauen, die voller Entzücken in Kinderwaren schielen... Mütter mit Babies tun mir eher leid...

Dafür genieße ich die Zeit jetzt, wo meine Kinder älter isind, umso mehr! Seit sie sprechen können, finde ich es nur noch fabelhaft.

Will damit sagen: Die glückliche Babymutter ist ein Mythos. Diese Phase gehört meines Erachtens zu den schwierigsten überhaupt im Leben. Entweder man bleibt mit dem Kind zuhause und lässt sich total von ihm vereinnahmen, was für erwachsene Frauen schon eine befremdliche Erfahrung sein kann. Oder man versucht, weiter zu arbeiten, was sehr anstrengend sein kann.

Geniesse die Zeit - sie geht soooo schnell vorbei,
das habe ich immer wieder gehört und für mich selber geantwortet "Das hoffe ich doch", .

Ich meine, natürlich geniesst man die Zeit, weil es so süß ist, wenn ein Baby heranwächst. Aber niemals wäre das der erste Spruch, den ich einer Frau sagen würde.
Sagt man diesen Satz vielleicht dann, wenn man in schwarze Löcher fällt, wenn die Kinder größer sind und man für sich keine richtige Aufgabe mehr hat?

Ich habe solche Aussprüche in der Regel von Frauen gehört, die sich selbst ausschließlich über die Mutterrolle definiert haben.

Aber ich habe dem Satz eine ermutigende Komponente abgewonnen: Obwohl diese Zeit schwierig ist, hat sie ihre eigenen Vorzüge gegenüber den späteren Phasen in der Beziehung zu den Kindern. Wenn ich mir diese vor Augen führe und mein Bewußtsein dafür öffne, ist diese Zeit weniger schwer zu ertragen. Das kann helfen.

Man sollte sich bloß kein schlechtes Gewissen einreden, weil man nicht die "Ausschließlich-Mutter" ist, wie manch andere Frauen. Wenn man zufriedener bist, indem man Beruf und Muttersein nebeneinander lebt, dann ist das allemal bessser für das Kind als wenn man sich dazu zwingen würdest, "Nur-Mutter" zu sein. Andere Frauen mögen für sich andere Prioritäten setzen. Na und?

Meine Version: "Wer mir erzählen will, dass er es nur genießt, jede Nacht mehrmals aufzustehen, täglich ca. 8x Windeln zu wechseln, sein Kind ständig mit sich herumzuschleppen, den ganzen Tag Sellbstgespräche zu führen, die lediglich mit einem Grinsen oder da-da-grrrr kommentiert werden, der ist für mich sehr unglaubwürdig.

Grisabella

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