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Geschrieben von *gina_maria* am 16.11.2005, 15:43 Uhr

hin- und hergerissen..

hallo ihr lieben,

ab januar gehe ich wieder arbeiten udn meine kurze zur tamu. sie geht jetzt schon dreimal die woche für 2 std. in den kiga und fühlt sich da superwohl. ich hole sie für ihren geschmack zu früh ab :-)

nun bin ich am überlegen, wieviele stunden ich arbeiten gehen soll. vollzeit = 36 std., ich würde lieber nur 32 arbeiten, damit ich einen tag in der woche ab mittag zeit für meine tochter habe, da sie jedes zweite wochenende bei ihrem vater verbringt und mir sonst die zeit mit ihr zu wenig wird.

ich bin mit sicherheit keine geborene hasfrau und mutter, dennoch halte ich mich für eine gute mutter. aber nur "mama sein" füllt mich nicht aus, ich merke jetzt nach 2 jahren daheim wie gefrustet ich bin... ich habe zwar von geburt meiner kleinen an 15 std./ woche von daheim gearbeitet, aber das ist nicht dasselbe.

einerseits bin ich happy, endlich wieder arbeiten gehen zu dürfen. andererseits tut es mir leid, nicht mehr soviel zeit mit meinem kind zu verbringen. ich werde nachmittags um 16:30 daheim sein, 4 tage die woche, einen tag um 13 uhr. ich habe schiß, dass sich unsere innige beziehung verliert..andererseits denke ich, sie ist so weit entwickelt dass ihr die tamu gut tut, später im nächsten jahr wird sie dann ja in den kiga gehn. sie braucht immerfort anregung und soziale kontakte, so gesehen ist es doch nur gut für sie, nicht immer "nur" mit mama daheim zu sein?

ihr seht, so ganz im reinen bin ich mit mir nicht. ich habe das gefühl, egoistisch zu sein, weil ich sooo gern wieder arbeiten möchte. ich habe das gefühl, meine tochter "abzuschieben", was ja nicht den tatsachen entspricht. dazu kommt, dass ich als alleinerziehende ja finanziell allein für uns veranwortlich bin.

einerseits freue ich mich und andererseits hab ich ein schlechtes gewissen.

wer hat ein paar erfahrungsberichte für mich? ich würd die dinge gern etwas lockerer sehen..

gruß, gina mit cecilia

 
3 Antworten:

Re: hin- und hergerissen..

Antwort von Tina und Jordi am 16.11.2005, 16:07 Uhr

Hallo Gina,

du brauchst überhaupt kein schlechtes Gewissen zu haben! Wieso auch? deinem Kind geht es gut und dir tut das Arbeiten doch bstimmt auch Spass machen!!

Also was solls? Ich gehe auch Voll also 40 Std. Arbeiten und der Kleine in den KIGA.
Alles läuft bestens und der Kleine fragt am We schon nach dem KIGA!

Tina

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Re: hin- und hergerissen..

Antwort von *gina_maria* am 16.11.2005, 16:24 Uhr

danke :-)

ich habe nur angst vor situationen, in denen sie vielleicht mal nicht in den kiga will bzw. zur tamu.. wenn sie dann weint oder so.. ist bis jetzt noch nie passiert.. aber ich hab angst davor.

zumal meine gesamte familie mich verurteilt, weil ich wieder arbeiten gehe. ich bin in italien geboren, ein großteil der familie lebt noch dort. ihrer ansicht nach bin ich die dumme, denn ich habe mich von cecilias vater getrennt, der mich davor "bewahrt" hätte, arbeiten gehen zu "müssen". bla bla bla...

ich denke, cecilia wird es einen heidenspaß im kiga machen und vor ausnahmen ist niemand gefeit- oder?

und die tamu, die sie bis zum kiga-eintritt betreuut, ist lieb und kompetent. also kein grund zur sorge. ich versuch mir das immer wieder selbst zu sagen, aber zweifel bleiben. vielleicht ists auch nur die angst vor der umstellung, die das für uns bedeutet..

lieben gruß, gina

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Re: hin- und hergerissen..

Antwort von Chris am 17.11.2005, 20:33 Uhr

Hallo Gina!

Die Befürchtungen, die du hier formulierst, scheinen mir vor allem dem schlechten Gewissen zu entspringen, das dir deine Familie eingeredet hat.
Natürlich steht die Familie und das Hausfrau-sein in Italien hoch im Kurs, aber genauso gibt es Länder wie Frankreich, in denen die Mütter alle Arbeiten! Die Kinder dort fühlen sich bestimmt genauso wohl, wie die in Italien.
Solange du dich in der Situation gut und sicher fühlst, vermittelst du deinem Kind automatisch, dass alles gut so ist, du es lieb hast und es sich keine Sorgen machen braucht!
Und das "Ich will nicht in den Kiga" kommt immer wieder mal, auch bei Kindern mit Vollzeitmüttern!! Aber wollen wir nicht alle mal Zuhause bleiben und verwöhnt werden, anstatt uns dem Alltag zu stellen,? Das hat, glaube ich, nichts mit Ängsten oder Unwohlsein im Kiga zu tun.

Ich wünsche dir viel Erfolg und Durchhaltevermögen dabei, Kind und Job unter einen Hut zu kriegen. Vertrau einfach deinem Gefühl, dann wird es klappen!

Christina

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