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Geschrieben von Jutta73 am 29.05.2007, 14:41 Uhr

Hilfe bin ich eine Rabenmutter?

Hallo ihr Lieben,
hab schon lange nicht mehr geschrieben. Unser Sohn ist mittlerweile knapp über 2 Jahre alt und ich arbeite seit 1 1/2 Jahren wieder halbtags in meinem alten Job. Simon ist bei einer lieben wirklich tollen Tagesmutter. Jetzt sind wir im Moment am überlegen, ob wir nicht doch gerne noch ein zweites Kind hätten. Der Bauch sagt ja, der Kopf weiß es nicht...
Wir wollen demnächst auch noch ein Haus kaufen und ich müßte natürlich auch meinen Job weiter ausüben. D.h. ich arbeite von 8 bis 12 und Simon kommt ja dann in den Kindergarten wenn das zweite käme und ich müßte aber nach dem Mutterschutz und vielleicht noch einem Monat angehängtem Urlaub (Baby wäre dann 3 Monate alt) wieder arbeiten um meine Halbtagsstelle behalten zu können.
Ich weiß das ich auch nach längerer zeit noch Anspruch darauf habe, aber ich möchte wieder genau an den gleichen platz und nicht irgendeinen wo es mir nicht gefällt.
Bin ich eine Rabenmutter wenn ich mein Kind nach 3 Monaten wieder einer Tagesmutter anvertrauen würde?
Ich fühle mich so hin und her gerissen. Im Moment klappt alles so super und vielleicht klappt mit dem Kleinen nachher garnichts mehr.
Helft mir doch...
Vielleicht kann ich mich dann besser entscheiden...

Danke Jutta

 
9 Antworten:

Re: Hilfe bin ich eine Rabenmutter?

Antwort von RenateK am 29.05.2007, 15:10 Uhr

Hallo,
das bist Du auf keinen Fall. Womöglich kannst Du ja für das Baby dann die gleiche Tagesmutter neben, bei der dein Sohn jetzt ist, d.h. Du weißt, dass sie zuverlässig ist. Das ist doch optimal und ich hätte da keinerlei Bedenken.
Gruß, Renate

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klar und was für eine...

Antwort von Suka73 am 29.05.2007, 15:36 Uhr

diese Fragen liebe ich :o) Natürlich bist Du keine Rabenmutter. Du wärst es, wenn es Dir egal wäre, was aus Deinen Kindern wird...

LG Sue

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Re: Hilfe bin ich eine Rabenmutter?

Antwort von Linda761 am 29.05.2007, 16:01 Uhr

Hallo,

ich bekomme in ein paar Tagen mein zweites. Es wird mit 8 Wochen zur Tagesmutter gehen, zunächst nur stundenweise (ich arbeite am Anfang 16 Stunden in der Woche), mit 7 Monaten dann ganztags.

Ich sehe für mich nur Vorteile und auch für meine Tochter keine Nachteile. Sie kriegt eine liebe Tagesmutter und wird genauso voll gestillt wie mein Sohn, bei dem ich 11 Monate zu Hause war. Einem so kleinen Kind fällt es auch gar nicht schwer, sich an die Tagesmutter zu gewöhnen, es lernt sie gleich als weitere Bezugsperson kennen und muss sich nicht wie ein älteres Kind bei der Eingewöhnung schmerzhaft von der Mutter lösen.

Auch für meinen Sohn ist es besser, wenn er weiterhin zur Tagesmutter gehen kann und da nicht rausgerissen wird.

Tu was Du für richtig hälst und lass Dir von niemandem ein schlechtes Gewissen einreden!

LG
Linda

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Re: Hilfe bin ich eine Rabenmutter?

Antwort von paulita am 29.05.2007, 16:04 Uhr

Liebe Jutta
Du bist keine Rabenmutter, Unsinn! Mir scheint bei Dir vielmehr die eigentliche Frage zu sein, ob Du und Ihr Euch ein zweites Kind zutraut. Jetzt klappt alles so super, die Balance mit Job, Kind, Ehe usw. ist ja immer prekär - da kann leicht was "schief" gehen. Denkt man jedenfalls. Aber ich kann Dir versichern: wenn Ihr es einigermaßen gut organisiert, das kleine Kind alles mitmacht und der Große auch, dann klappt das alles bestimmt! Wenn es für Euch alle passt, dass der/die Kleine mit 3 Monaten zu einer - guten, liebevollen, verlässlichen und vertrauten - TaMu kommt, dann nur zu!
Mich persönlich würde der Hauskauf VIEL mehr abschrecken. Mit einem kleinen Kind ist nach ein paar Jahren das 'Schlimmste' überstanden, jedenfalls im Sinne der gegenseitigen Abhängigkeit, der allround-Verfügbarkeit usw. Bei einem Haus bist Du IMMER mit irgendwas zugange. So geht es jedenfalls einigen in meiner Umgebung. Da muss man sich um soooo vieles kümmern...
In diesem Sinne: traut Euch mit einem zweiten Kind und macht Euch über wichtigere Dinge Gedanken als über das "Rabenmutter"-Syndrom.
Lg
Paula

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Re: Hilfe bin ich eine Rabenmutter?

Antwort von Tweetyleeni am 29.05.2007, 18:26 Uhr

Ich finde nicht dass Du eine bist! Es beruhigt mich aber zu lesen dass es anderen auch so geht. Wir wollen nämlich in absehbarer Zeit auch eine Nr. 2. Bei Lynn war ich nun 2 Jahre zuhause aber wegen Arbeitslosigkeit. Das will ich nicht nochmal durch machen und da ich meinen Job ja erst angefangen habe und ihn auf keinen Fall wieder verlieren will, muss ich nach einem eventuellen 2. Kind auch nach dem MuSchu wieder arbeiten :-(
Ich kann Deine Gedanken als sehr gut verstehen.

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ganz klar JA :-)

Antwort von linda_do am 29.05.2007, 18:52 Uhr

Hi Jutta,
ich möchte mal erwähnen, das Rabenmüttern absolut unrecht getan wird. Rabenmütter betreiben nämlich eine vorbildliche Brutpflege ;-) . Ansonsten reden wir hier ja von einem Halbtagesjob und der läst sich meiner festen Überzeugung nach gut mit einer liebevollen Brutpflege vereinen.....also Kopf hoch, nix einreden lassen und mit stolzer Brust Rabenmutter sein ;-)...
LG
Linda

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Ich danke euch allen...

Antwort von Jutta73 am 29.05.2007, 20:53 Uhr

Jetzt kann ich einfach meinem Bauchgefühl folgen. Meine Tagesmutter ist einfach toll. Simon liebt es bei ihr zu sein. Sie hat z.Zt. 4 Kinder und ihr Enkelkind.

LG und nochmal danke
Jutta

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Re: ganz klar JA :-)

Antwort von Mopelchen am 29.05.2007, 22:20 Uhr

Ich würde liebend geerne wieder arbeiten, wenn dan mal unser zweites kommen würde. Aber es geht nicht.
Also wege mit den Schuldgefühlen, und ran an die Arbeti.
Sobald Deine Kinder Deine volle Mutterlibe bekommen, steht nichts im Weg.
Außerdem hast Du auch mal was anderes inm Kopf als Mutter zuu sein.

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Re: Hilfe bin ich eine Rabenmutter?

Antwort von Mistinguette am 30.05.2007, 11:31 Uhr

Wenn du eine bist, dann bin ich auch eine. Ich arbeite nämlich fast Vollzeit seitdem unsere 2. Tochter 3 Monate alt ist. Für meinen Job bin ich sogar immer wieder mal im Übersee für 4 bis 5 Tagen auf Reise. Es ist für mich und meinem Mann gar kein Thema, wir müssen und nur eng abstimmen, wer wann eventuell auf Reise sein kann und ob Abendtermin ohne weiteres wahrgenommen werden können.
Das funktioniert und den Kindern leiden keinesbischen darunter. Meine Große ist fast 5 und fühlt sich puddel wohl in ihrer Welt (laut Bericht des KIGA versteht sich).
Übrigens ein Geschwister hat unserer Tochter super gut getan und uns machen unsere 2 Damen nur Freude.

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