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Geschrieben von oskarpaula am 02.11.2005, 17:01 Uhr

Frage zur Kita

Unser Sohn ist im Moment in der Eingewöhnungsphase in der Kita, und
tut sich ein bisschen schwer. Er ist
z.Zt. nur immer 1 Stunde da und weint
ziemlich viel. Demnächst soll er an
2 Tagen jeweils 8 Stunden dort bleiben...er ist 10 Monate. Das Problem
z.Zt. kümmern sich meine Eltern noch um Ihn und verhätscheln Ihn total!
In der Kita meinte man auch er sei
ziemlich verwöhnt...meine Eltern springen sofort wenn er nur den Mund aufmacht, obwohl er nur 2 Tage bei Ihnen ist. Gibt es Hoffnung???

 
13 Antworten:

Re: Frage zur Kita

Antwort von tinai am 02.11.2005, 18:04 Uhr

Das ist das denkbar schlechteste Alter für eine Eingewöhnung! In dieser Zeit fremdeln Babys/Kleinkinder besonders stark. An Deinen Eltern liegt es bestimmt nicht, so sehr sie ihn auch verwöhnen mögen. Sie sind ihm einfach vertraut.

Die Aussage der Erzieherin, dass Dein Kind verwöhnt sei, würde bei mir alle Alarmglocken schellen lassen.

So funktioniert eine Eingewöhnung nicht. Nehmt Euch Zeit dafür! Das kann durchaus 3-4 Wochen oder länger dauern und dann sollte immer eine vertraute Person dabei bleiben, bis er in der Kita eine feste Vertrauensperson hat - vorher ist alles sinnlos, er gibt höchstens auf mit Weinen weil er merkt, dass ihm keiner hilft.

Wenn Du kannst, würde ich ihn noch ein gutes halbes Jahr bei Deinen Eltern lassen und es mit 16-18 Monaten noch einmal probieren.

Meine Tochter war beim ersten Versuch 14 Monate alt und ihr Bruder war auch dort, aber es ging gar nicht und wir habne es schnell gelassen. Mit 19 MOnaten war die Angelegenheit binnen einer Woche erledigt! Sie war nach 4 Wochen richtig maulig, dass ihr Bruder an 5 Tagen in den Kindergarten ging, sie aber nur an drei Tagen (so gezählt hat sie nicht, aber wenn er gehen durfte und sie nicht, war sie sauer und ich wollte ihr mit den reduzierten Tagen was gutes tun).

Also Antwort: Ja, es gibt HOffnung aber nicht mit dieser Methode.

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PS

Antwort von tinai am 02.11.2005, 18:06 Uhr

Hüte Dich davor, Deinen Eltern wegen des "gleich springens" einen Vorwurf zu machen.

Kleinkinder lernen sehr gut und sehr schnell, dass verschiedene Erwachsene verschiedene Regeln aufstellen.

Deine Eltern sind mit Sicherheit nicht daran "Schuld", dass es jetzt nicht klappt - das ist ohnehin keine Schuldfrage.

Überlegt Euch, ob Ihr noch eine Weile einen anderen Weg gehen könnt. Wenn nicht, dann besteht auf eine lange sanfte Eingewöhnung

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Re: Frage zur Kita

Antwort von zeitungsente am 02.11.2005, 18:33 Uhr

Hallo,

kann tina nur beipflichten. Verwöhnen kann man so kleine Kinder doch noch gar nicht. Würde mich freuen, wenn sofort jemand springt, sobald ein so kleines Kind kräht. Nett, deine Eltern. Liebe Grüße! (P.S.: Meine auch, dass es nur mit sanfter Eingewöhnung geht und wenn möglich: warte noch mit der kita)

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Re: ganz andere Meinung

Antwort von k74 am 02.11.2005, 21:19 Uhr

Hi,
ich habe da eine andere Meinung, denn ich habe meine Tochter auch mit 10 Monaten in der Kita abegegeben. Und meine ist auch Omas Liebling. Allerdings ist sie jeden Tag dort, also wie ein zweites Zuhause, und das finde ich persönlich gut. So kann ich in Ruhe arbeiten und weiß, der Kleinen gehts gut. Und du glaubst nicht, was die alles gelernt hat - sich von den anderen Kindern abgegückt hat. An ihrem 1. Geburtstag (nach 2 Monaten Kita) konnte sie frei laufen , alleine essen und trinken. Sie hat dort ihre Freunde und ihre Ordnung und ab 14 Uhr mich dann wieder.
Ich weiß nicht, wie das ist, wenn dein Kleiner nur 2 Tage in der kita ist. Das ist wohl alles eine Sache der Erfahrung.
Alles Gute
Katy

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Re: Frage zur Kita

Antwort von RenateK am 03.11.2005, 9:29 Uhr

Hallo,
also ich denke, das braucht einfach Zeit und ich würde auch mal zwei oder drei Tage mit ihm zusammen dort bleiben. Die Auffasusng von tinai, dass 10 Monate ein ungünstiges Alter ist, teile ich nicht. In unserer Kita haben wir eher die Erfahrung gemcht, dass bis 15/16 Monate die Eingewöhnung sehr einfach ist, danach wird es schwieriger, weil die Kinder sich einfach schon bewusster sind, wer die Betreuungsperson ist.
Unser Sohn hat mit 13 Monaten angefangen, es gab keinerlei Probleme, er war auch ganztags dort, 5 Tage die Woche.
Problematisch finde ich es eher, dass er nur zweimal in der Woche hingeht. Das nimmt ihn doch sehr aus dem Gruppenprozess raus. Bei uns in der Kita wäre das nicht gegangen, da wurden nur Kinder genommen, die im allgemeinen 5 mal pro Woche mindestens 6 Stunden kamen.
Gruß, Renate

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Zu Renate,

Antwort von tinai am 03.11.2005, 11:18 Uhr

das Alter ist natürlich nicht bei allen gleich, aber tatsächlich ist die Eingewöhnung bei den meisten Kindern entweder früher oder dann deutlich später einfacher.

Nicht alle Kinder haben ja zur gleichen Zeit das "Fremdelalter" manche mit 8 Monaten, manche erst mit 12 MOnaten.

Das hatte ich auch nicht verstanden, ich dachte, er ist nur zwei Tage bei den Großeltern. Ist er allerdings nur 2 Tage in der Kita/Woche stimme ich meinen beiden Vorschreiberinnen zu, das finde ich auch wenig für eine schnelle Eingewöhnung. Die Tage sollten m.E. auch immer nacheinander sein und nicht mit Pausen dazwischen, tägliche Umstellung ist schwieriger als einmal pro Woche.

Viel Glück.

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Re: Zu Renate,

Antwort von oskarpaula am 03.11.2005, 12:04 Uhr

Danke erstmal allen für die Antworten.
Er ist zu Eingewöhnung jeden Tag da,
jetzt 2 Stunden. War davor aber leider stark erkältet und hat somit nach 2 Wochen Eingewöhnung 1 Woche ausgesetzt...hat also gestern wo er ziemlich gewint hat gerade wieder angefangen. Er weint auch nicht wenn er die Kita oder die Erzieherinnen sieht, erst wenn ich gehe, und wenn ich wiederkomme lacht er auch sofort wieder. Aber zuhause krabbelt er wie ein Weltmeister und in der Kita sitzt er nur rum und spielt auch nicht. Ich möchte für Ihn auch nur das beste, ich glaube aber auch das er gerade vor einem Monat erst in die Fremdelphase gekommen ist. Vielleicht ist ja jetzt die Regelmäßigkeit doch ganz gut, und
gestern war nur ein extremer Tag...

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Ruhig sitzen...

Antwort von Mistinguette am 03.11.2005, 14:01 Uhr

ist kein Problem, es gibt viele Kinder, die zuerst beobachten und dann erst nach einer Weile aktiv werden. So war es und ist es immer noch bei meiner Tochter.

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Re: Frage zur Kita

Antwort von Frechdachs23 am 03.11.2005, 15:14 Uhr

Hallo!!
Ich bin selber Erzieherin in einer Integrativen Kindertagesstätte und weiß wie schwer es oft für Kinder und Eltern ist. Wichtig ist, dass du dich gut mit den Erzieherinen absprichst und deine Befürchtungen und Ängste offen legst.
Sicher ist es nicht leicht so ein kleines Würmchen schon so lange weg zu geben, aber am besten läuft es meistens, wenn man die Trennungsphase beim "abgeben" möglichst kurz macht und eventuel ein Ritual einführt. Bei uns winken die Kinder z.B.immer noch am Fenster. Für ein noch so kleines Kind müßte man sich etwas anderes überlegen. Vielleicht haben die Erzieher in deiner Kita ja vorschläge.

Gruß
Frechdachs

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Re: Frage zur Kita

Antwort von oskarpaula am 03.11.2005, 15:29 Uhr

Ich soll auch direkt gehen und Ihm vorher sagen das ich ihn später wieder
abhole...morgen soll er sein Lieblingsspielzeug mitbringen. Die
Erzieherinnen sind sehr nett, die mag er auch, und die sagen er ist kein hoffnungsloser Fall...

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Zum Abholen

Antwort von tinai am 03.11.2005, 15:50 Uhr

HAllo,

wenn Du ihm sagst, dass Du ihn in 2 Stunden oder später abholst, ist das viel zu abstrakt. Ich weiß ja nicht, was Du ihm sagst.

Aber ich habe es dann so formuliert: Ich komme nach dem Mittagessen oder nach dem Schlafen oder eben nach MOrgenkreis, was gerade anstand. Das verstehen die Kinder und dann muss man auf jeden Fall und unbedingt zuverlässig da sein - alles andere ist ein Vertrauensbruch, der kaum wieder gutzumachen ist.

Gruß Tina

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Re: Zum Abholen

Antwort von oskarpaula am 03.11.2005, 16:00 Uhr

ich sag ihm einfach mama kommt gleich wieder...

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Was ist "gleich" für ein Kind?

Antwort von tinai am 03.11.2005, 21:23 Uhr

Versuch doch einen festen Punkt mit der Erzieherin abzusprechen, sie weiß ja, was sie machen.

Gleich ist doch völlig abstrakt. Auch ich wüsste nicht klar zu definieren, was "gleich" bedeutet.

Versuche es an einem bestimmten Ereignis festzumachen. Sonst wartet er auf "gleich".

Gurß Tina

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