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Geschrieben von desireekk am 20.09.2017, 18:33 Uhr zurück

... eine Frage der Sichtweise....

Hallo,

ich hatte niemals auch nur einen Tag Elternzeit. Habe aber 2 Kinder :-)
Meine Kinder sind knapp 2 Jahre auseinander.

Ich hatte eine leitende Tätigkeit 100 km von Zuhause, viele Dienstreisen, aber auch ab und zu die Möglichkeit von Zuhause zu arbeiten.
Der Papa hat die ersten Jahre TZ gearbeitet (er hatte immer den 9-5-Job, aber dort Präsenzpflicht, keine Home Office-Chance, aber viel näher an Zuhause).

Die ersten Jahre waren echt anstrengend. Und ja, manchmal war es auch für mich schwierig
... 350 km weit weg sein auf einem wichtigen Aendveranstaltung.. und Zuhause leidet ein Kind mit hohem Fieber unter Windpocken...
Aber: der Papa war da abends, und warum bin ICH gefordert wenn der Papa das doch auch kann?
Wie würdest DU es denn sehen wenn der Vater aufe iner Dienstreise wäre und das Kind hat Bastelnachmittag im Kindergarten oder eben die Windpocken? Es wäre doch für Dich völlig OK wenn Du das dann übernimmst und würdest ziemlich sicher sagen dass Du dazu nicht zwingend den Papa brauchst und er seinen Job nmachen soll.
Oder?

Nun, das sollte Dir die Frage beantworten
...und Dir etwas mehr innere Sicherheit geben. Das Dilemma das Du fühlst fühlen ca. 95% der arbeitenden Väter, WENN sie sich diesen Kopf denn überhaupt machen!

ICH bin der Meinung dass ich eben NICHT nur Mutter bin, sondern mehr als nur Mama-Bespassung zuleisten habe. In meiner Familie war meine hauptaufgabe dafür zu sorgenm, ddass ich nicht nur am bÁbendbrottisch anwesend bin, sondern dass auch Essen dazu auf dem Tisch steht.
Dass wir nicht nur einen Urlaub zusammen verbringen, sondern dass wir uns diesen überhaupt leisten können!

Meine Kids sind nun 17 und 15. Klar ab un dzu maulen sie immer mal dass ich "nie" Zeit habe, aber jeder in unserer Familie muss "seinen" Teil dazu beitragen dass die Familie rund läuft. Das kann u. a. eben auch mal sein dass sie zurückstecken müssen.

Meine Mutter war AE (und das war damals ganz und gar nicht "normal"), meine Tagesmutter/-Famile: die Mutter war auch die Hauptverdienerin
Ich bin also in so einem Umfeld aufgewachsen wo es normal war dass Mütter voll arbeiteten.
Das war vermutlich mein Glück und half mir mich nicht zu sehr mit Selbstzweifeln zu hinterfragen.

Ich bin also "wie jeder Familienvater" der seinen Vollzeitjob tut.
Das einizige was ich vermutlich anders mache wie viele Väter: ich habe meine Hobbies ziemlich komplett hinten angestellt, wenn ich die Kinder nicht involvieren konnte: Skifahren erst ab einem Alter als die Kinder mit konnten, Golf erst jetzt wieder als die Kids mich nicht mehr wirklich brauchen (oder ab und zu mal mitgehen, sie mögen es aber nicht so sehr).

Dein Kind wird älter, wird abends mehr auf sein. Du hast das ganze Wochenende UND totale Quality time am Abend.

Ich will dir da gar nichts einreden, aber es ist eben meine Sichtweise.

LG
D

 

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