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Katrin Simon

Baby- und Kleinkindpflege

Katrin Simon, Babypflegeexpertin

   

 

babyphone

hallo katrin,

!) habe eine frage zum thema "babyphone":
ist es wirklich gefährlich??
habe es nämlich immer am fußende des babybettes stehen und da es sehr praktisch ist, wenn der kleine schläft, hab ich es auch sehr oft aufgedreht!
da ich gehört habe, dass es, was strahlung betrifft, doch immer noch ziemlich gefährlich ist, würde ich gerne deine meinung dazu hören!
2) was hältst du von babywasser??
das verwende ich auch sehr oft und gerne, ist auch das schädlich??
vielen dank und lg martina

von matzii84 am 20.07.2009, 16:21 Uhr

 

Antwort:

babyphone

Liebe Matzi,
babyphone strahlen, wie alle anderen kabellosen Geräte, intensiv.
( Ökotest 2002): Für stressgeplagte Eltern ist das Babyphon aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Es verschafft ihnen Freiraum und trotzdem das gute Gefühl, immer mit einem Ohr beim Kind zu sein. Denn die modernen, elektrischen Babysitter übertragen selbst den leisesten Seufzer nicht nur ins Wohnzimmer, sondern sogar bis zum Bäckerladen nebenan. Droht dabei der Kontakt zwischen Sender und Empfänger abzubrechen, schlagen manche Geräte Alarm.

Neben der Reichweitenüberwachung sind viele Geräte mit einem Sicherheitscode ausgestattet. Er erkennt, ob tatsächlich "sein" Sender Babys Bettgeflüster übermittelt oder etwa das Kleine vom Nachbarn jammert.

Peppiges Design, komfortable Ausstattung und trotzdem günstige Preise sind bei den Eltern gefragt. Dem entspricht die Industrie mit immer neuen, technisch verbesserten Geräten. Doch größere Reichweiten und zusätzliche Funktionen erfordern auch mehr Leistung - was zu einer Erhöhung der Strahlungsbelastung führen kann.

Wir wollten wissen, wie "strahlend" die neue Generation Babyphone ist, und haben 19 Geräte zwischen 30 und 220 Euro, davon 18 Funk-Babyphone, ins Labor geschickt. Ein Gerät nutzt das hausinterne Stromnetz als Übertragungsweg und wurde gesondert bewertet.


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Das Testergebnis

Scheinbar haben die Anbieter aus den ÖKO-TESTs der vergangenen Jahre nichts gelernt. Keines der 18 Geräte ist "sehr gut". Nur drei schneiden mit "gut" ab. Sechs "mangelhafte" und zwei "ungenügende Geräte" produzieren so viel Elektrosmog, dass sie in Babys Schlafzimmer nichts zu suchen haben.

Besonders problematisch ist das mit 220 Euro teuerste Gerät: Das SBC SC 475 Digital von Philips strahlt ohne Pause und das nach DECT-Standard mit gepulsten Mikrowellen. Sollte sich diese umstrittene Technik auch bei Babyphonen durchsetzen, sind zehn Jahre Bemühungen - auch von ÖKO-TEST - hinfällig. Ein Skandal, wenn man bedenkt, das gepulste Strahlung das Krebsrisiko erhöhen und Schlafstörungen verursachen kann.



nur das digitale Babyphon strahlt permanent, sondern auch das NUK Babyphone von Mapa. Laut ÖKO-TEST-Gutachter Wolfgang Maes kommt es einem Dauersender gleich. Schuld daran ist die Reichweitenüberwachung. Sie sendet jeweils für fünf Sekunden, setzt dann eine Sekunde aus und beginnt von neuem. Acht Geräte funken, so wie von ÖKO-TEST gefordert, nur noch, wenn es tatsächlich ein Geräusch im Kinderzimmer gibt. Bei acht weiteren dagegen meldet sich die Reichweitenkontrolle in Abständen zwischen zwei bis sechs Sekunden, was ÖKO-TEST-Berater Wolfgang Maes als nicht so problematisch beurteilt wie den Dauerbetrieb.

Alle Baybyphone muten den schlafenden Kindern mehr Elektrosmog zu als Büromenschen oder Internet-Surfer täglich verkraften müssen. Die Geräte erzeugen elektrische Wechselfelder, die im Abstand von 30 Zentimetern bis zu zehn mal höher liegen als die schwedische TCO-Computernorm mit 10 Volt pro Meter (V/m) erlaubt. Sogar bei zwei Metern Distanz entsprachen acht Geräte immer noch nicht der TCO-Norm.


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Das haben wir untersucht

Gepulste Strahlung: Elektrische Funksignale werden in einzelne Stücke "zerhackt". Laut Studien können sie die Hirnströme verändern, das Krebsrisiko erhöhen, das Immunsystem schwächen sowie Schlafstörungen verursachen.

Dauersender: Diese Geräte senden permanent, unabhängig davon, ob es Geräusche im Kinderzimmer gibt oder nicht. Wissenschaftler vermuten, dass eine permanente niedrige Strahlung im Vergleich zu einer kurzzeitigen höheren Strahlung gefährlicher ist.

Elektrische Wechselfelder, gemessen in Volt pro Meter (V/m), entstehen, sobald ein Gerät mit dem Netz verbunden wird - unabhängig davon, ob es eingeschaltet ist oder nicht.

Magnetische Wechselfelder: gemessen in Nanotesla (nT), treten zusätzlich auf, wenn das Gerät eingeschaltet ist und Strom fließt.

Beide Wechselfeldarten sind Quellen für Elektrosmog und stehen im Verdacht, die Entstehung von Leukämie bei Kindern zu begünstigen. Sie entstehen auch bei anderen elektrischen Geräten wie beispielsweise Computern. Die schwedische TCO-Norm für Computerbildschirme, mittlerweile weltweit als Standard akzeptiert, sieht im Abstand von 30 Zentimetern bei elektrischen Wechselfeldern maximal 10 V/m und bei magnetischen Wechselfeldern 200 Nanotesla (nT) vor. Die deutsche Elektrosmog-Verordnung hingegen liegt mit 5000 V/m und 100 000 Nanotesla 500 mal höher und damit im gesundheitlich bedenklichen Bereich. Denn wissenschaftliche Studien zeigen, dass Kinder in der nächtlichen Regenerationsphase besonders anfällig für elektrische und magnetische Störungen sind.

Elektromagnetische Wellen kommen hinzu, wenn das Babyphon funkt. Sie beeinflussen die menschliche Gesundheit negativ. Ob sie das Krebsrisiko erhöhen, ist umstritten. Der Arbeitskreis Immissionsschutz der Umweltschutzorganisation BUND fordert schon seit Jahren für Geräte im privaten Haushalt, wie Babyphone, einen Vorsorgewert von 0,2 Watt, das sind 200 Milliwatt pro Meter. Zudem sollen die Werte in Schlaf- und Ruheräumen so niedrig wie möglich gehalten werden.

Batterie- und/oder Akkubetrieb möglich: Der Betrieb des Babyphones mit Batterie oder Akku verhindert Elektrosmog durch elektrische und magnetische Wechselfelder.

Halogenorganische Flammschutzmittel: sind vor allem ein Umweltproblem. Einige, die im Brandfall besonders leicht Dioxine bilden, sind daher beim Umweltzeichen Blauer Engel für Drucker und Notebooks verboten.

PVC/PVDC/chlorierte Kunststoffe bilden in der Müllverbrennung gesundheitsschädliche Dioxine und belasten die Umwelt bei Herstellung und Entsorgung.


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Babyruf BM 2N

Weil die Reichweite geringer als bei Funk-Babyphonen ist, werden kaum noch Babyphone angeboten, die den Stromkreis des Hauses als Übertragungsweg nutzen. Dabei sind Geräte wie der Babyruf BM 2N von Hartig & Hellig eine sinnvolle Alternative, weil sie keine elektromagnetischen Funkwellen verursachen. Völlig unproblematisch ist das Produkt aber auch nicht, wie unser Test jetzt ergab: Im Abstand von einem Meter produziert der Babyruf elektrische Wechselfelder von 20 V/m und damit mehr als die TCO-Computernorm erlaubt. Zudem stecken in Kabel und Verpackung PVC/ PVDC/chlorierte Kunststoffe. Der Babyruf BM 2 N kostet 39,59 Euro. Gesamturteil "gut"


Babys eigene Welle

Bisher funken Babyphone in drei verschiedenen Frequenzbereichen: 27, 40, und 433 Megahertz (MHz). Diese Frequenzen werden aber auch von anderen Geräten genutzt, was zu Störungen führen kann. Deshalb fordern die Händler seit Jahren einen "eigenen" Frequenzbereich für Babyphone.

Dieser wurde nun auf europäischer Ebene im Bereich von 864 MHz freigegeben. In Deutschland ist die Freigabe noch nicht offiziell, da sie vorher im Amtsblatt der Regulierungsbehörde veröffentlicht werden muss.

Zurzeit funken die meisten Babyphone auf der 40-MHz-Frequenz. Die 27 MHz-Frequenz, von CB-Funkern stark frequentiert und deshalb sehr störanfällig, wird von immer weniger Geräten genutzt. Ebenso die 433-MHz-Frequenz, die vor allem von Kleinleistungs-Funkanlagen wie Garagentor-Steuerungen belegt wird.


Autor: Alexandra Ferenz


Das Testergebnis von Ökotest 2007:

Endlich tut sich etwas bei den Babyphonen: Immer mehr Geräte erreichen "sehr gute" oder "gute" Testurteile. Immer noch müssen wir allerdings fast die Hälfte der Geräte aufgrund der hohen Elektrosmogbelastung mit "mangelhaft" oder "ungenügend" bewerten.

Besonders problematisch sind zwei Geräte von Hersteller Philips. Die Babyphone Philips Baby Care SKM 7488 NC und 7489 NC arbeiten wie DECT-Telefone mit gepulster elektromagnetischer Strahlung und das als Dauersender. Studien ergaben, dass gepulste Strahlung unter anderem die Hirnströme verändern und das Krebsrisiko erhöhen kann.

Nur die zwei "sehr guten" Babyphone und die beiden "guten" Geräte von Vivanco halten im Netzteilbetrieb die Grenzwerte für elektrische Wechselfelder der weltweit akzeptierten TCO-Norm für Computermonitore ein. Bei allen anderen Geräten wird der Grenzwert von zehn Volt pro Meter (V/m) sogar in einem Meter Abstand noch deutlich überschritten.

Mit einer Reichweitenkontrolle sind 13 Geräte ausgestattet. Leider wird das Abfragesignal ständig in kurzen Intervallen ausgesendet. Zusätzliche Elektrosmogbelastung ist die Folge.

Bei der Strahlungsstärke der Funkimpulse überschreiten 16 Babyphone den von uns als sinnvoll angesehenen Vorsorgewert von 100 Mikrowatt pro Quadratmeter (µW/m²) in einem und oft sogar in zwei Metern Abstand.

In allen Geräten bis auf das Babyfon BM 440 ECO Plus fand das von uns beauftragte Labor PVC/PVDC/chlorierte Kunststoffe, dreizehnmal stecken diese Stoffe auch in den Verpackungen. Vierzehn Geräte enthalten halogenorganische Flammschutzmittel auf der Platine.


2. Babywasser ist nicht schädlich, aber überflüssig. I.d.R. ist das normale Trinkwasser aus der Leitung sauber und vollkommen geeignet für die Zubereitung von Säuglingsnahrung.
Alternativ bietet sich auch Mineralwasser mit dem Vermerk zur Herstellung von Babynahrung an. Oder: das hauseigene Leitungswasser in der Apotheke, im Gesundheits- oder Wasseramt prüfen lassen, ob eine Belastung vorherrscht.
Im sich ganz sicher zu gehen, verwenden viele Menschen schon Wasserfilter, die aus dem sauberen Trinkwasser trotzdem noch Spuren an Verunreinigungen filtern wie z.B. Antibiotikareste, Metalle,Bakterien. Mengen, die in herkömmlichen Testverfahren noch tolerabel sind für den Menschen.
Hauptsächlich sollte der Urangehalt getestet werden. Hier noch ein Auszug der Ökotestmeinung:

Wie viel Uran enthält Ihr Wasser

Über den Urangehalt Ihres Trinkwassers sollte das Wasserwerk Auskunft geben können. Lassen Sie sich aber nicht abspeisen mit Formulierungen wie: "Für Uran gibt es keinen gesetzlichen Grenzwert. Die Weltgesundheitsorganisation nennt für Trinkwasser einen Empfehlungswert von 15 µg/l. Unser Wasser liegt unterhalb dieses Werts." Denn diese Formulierung besagt nichts anderes, als dass das Wasser weit über dem Wert von 0,2 µg/l liegen kann, den das BfR für Babynahrung fordert. Wenn Sie keine Informationen bekommen, können Sie Ihr Wasser zum Preis von nur 20 Euro auf Uran untersuchen lassen. Bitte wenden Sie sich direkt an:

Indikator
Kaiserstr. 86a, 42329 Wuppertal, Fax: 0202/2641086
E-Mail: Info@indikator-labor.


Viele Grüße von Katrin

von Katrin Simon am 21.07.2009

Antwort:

babyphone

Liebe Katrin,
ich danke dir für deine ausführliche auskunft! aber ich bin mir jetzt unsicher, da in deinem text steht, dass das dect-system schädlich ist, in amazon wird es aber von einem kunden als genau das umgekehrte angepriesen, nämlich, dass es toll sei. hier ein ausschnitt:
"Das Baby Care 4 Babyphone von Audioline (welches ich auch habe!) und alle anderen DECT-Dinger sind in der Sprachqualität den anderen Geräten deutlich überlegen, da bei der digitalen Übertragung eine Fehlerkorrektur bei der Signalübetragung eingebaut ist und das ist der Grund, warum digital so "toll" ist. Das Audioline Care 4 habe ich 4 Meter weggestellt und es ist der blanke Wahnsinn, wie super das Mikrophon und die Sprachqualität ist. Das hat zwar auch was mit dem DECT zu tun, allerdings mehr mit dem Mikronfon und der Schaltung die dahinter klemmt - die ist prima. ...."
abitte um weiter infos, da ich jetzt total geschockt bin, da ich gedacht hatte, dieses babyphone sei ok! noch dazu habe ich es jetzt ca. 4 monate lang am bettende meines babys stehen gehabt, was mich noch mehr verzweifeln lässt!!! könnte mein kleiner da vielleicht schon einen schaden davon getragen haben???
glg und vielen dank matzi

von matzii84 am 22.07.2009

Antwort:

babyphone

Liebe Matzi,
ja, die Antworten sind paradox.
Ich würde Dich deswegen bitten mit einer Verbraucherzentrale vor Ort Kontakt aufzunehmen. Unter verbraucherzentrale.de erhälst Du Deine zuständige Filiale. Dort wirst Du nach den akutellesten Erkenntnissen beraten bzw. weitervermittelt.
Eine persönliche Kundenbeurteilung ohne Quellenangaben halte ich für eher überprüfungsbedürftig.
Aber nach meiner Einschätzung wirst Du Deinem Kind KEINEN Schaden zugefügt haben. Es bleibt, je nach Beurteilung durch den jeweiligen Experten, dann zu überlegen, wie man bei etwaiger Strahlung weiter mit dem Thema Babyüberwachung umgeht.

Bis bald und freue mich über eine Rückmeldung!

Viele Grüße von Katrin

von Katrin Simon am 28.07.2009

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