Einschlafen - so können Sie Ihrem
Baby dabei helfen

schlafendes Baby

© fotolia, olesiabilkei

Die Tage mit einem kleinen Baby können für Eltern ganz schön lang sein: Sicherlich sind Sie abends ziemlich müde und möchten gerne die Beine hochlegen oder früh ins Bett gehen. 

Doch wenn es ums Schlafen geht, können Babys ziemlich hartnäckig sein. Gerade abends sind sie dann putzmunter und möchten unterhalten werden. Oder vielleicht ist Ihr Baby in den Abendstunden auch so richtig überdreht und quengelig. Dann möchte es eigentlich gerne schlafen, kann aber nicht. So oder so - Sie können ihm ein bisschen dabei helfen, dass das Einschlafen besser klappt.

Den Abend ruhig gestalten

Gerade das Einschlafen am Abend - wenn der Kopf voll ist mit den vielen Eindrücken des Tages - fällt Babys oft ganz besonders schwer. Ablenkung ist dann aber nicht das Richtige. Um in den Schlaf zu finden, braucht Ihr Babys jetzt eine ruhige, "eintönige" Atmosphäre und wenig Aufregung. Gerade für Papis ist das nicht leicht: Sie kommen in vielen Familien erst abends nachhause, haben ihren kleinen Schatz den ganzen Tag nicht gesehen und wollen noch mal so richtig spielen, scherzen oder toben. Ihr Baby ist dann aber oft regelrecht "durch den Wind". Selbst wenn es schwerfällt - vor dem Schlafengehen ist Ruhe angesagt.

Einschlafen - Rituale und Streicheleinheiten helfen dem Baby

Besonders schnell gewöhnen sich Babys und Kleinkinder an die Bettgehzeit, wenn diese immer mit denselben "Ritualen" verbunden ist. So bringen Eltern einfacher eine erste Struktur ins Babyleben. Für Säuglinge, die zwischen Tag und Nacht noch überhaupt nicht unterscheiden können, ist dies umso wichtiger. Es tut Körper und Seele gut, wenn man den Tag gemütlich ausklingen lässt und sich Zeit dabei nimmt. Ihr Baby wird diese vermehrte Zuwendung am Abend sichtlich genießen, sich mit der Zeit darauf freuen und die "Schlafenszeit" mit ganz anderen Augen sehen.

Vielleicht baden Sie Ihr Baby nach der letzten Mahlzeit (macht wunderbar schläfrig). Schließen Sie eine Schmuseviertelstunde an, erzählen ihm was, hören eine Spieluhr an, sagen einen bestimmten Reim auf oder spielen Sie ein Fingerspiel mit ihm, das Sie für diese Zeit "reserviert" haben. Ein Gute-Nacht-Bussi rundet die Zeremonie ab.

Leise Geräusche helfen beim Einschlafen

Dann geht`s ins Bett und der Raum wird verdunkelt - bis auf ein schummeriges Nachtlicht oder das Licht, das durch den Türspalt hereinscheint. Geben Sie dem Baby zum Einschlafen aber das Gefühl, dass Sie "noch da" sind. Ein Neugeborenes schläft nicht gern allein im Stockdunkeln. Sie brauchen also nicht alle Geräusche, die den Schlaf des Babys stören könnten, vermeiden. Ganz im Gegenteil - leise Hintergrundgeräusche wie das Rauschen des Geschirrspülers, Musik aus dem Radio oder Gespräche im Wohnzimmer wirken beruhigend auf das Kind.

Bedenken Sie, dass das Schlafengehen besonders für kleine Babys eine oft schmerzliche Trennung von Eltern, Geschwistern und Spielen bedeutet, bevor es sich allein im Dunkeln wiederfindet. Viele etwas ältere Kinder entwickeln mit der Zeit deshalb ganz von sich aus unbewusst feste Einschlafrituale - sowohl vor dem ins Bett gehen, als auch im Bettchen vor dem Einschlafen - damit sie etwas haben, an das sie sich halten können. Wenn Sie so etwas bemerken, sollten Sie diese "Zeremonien" Punkt für Punkt mitmachen und nie den Tag mit "Licht aus - Tür zu" abbrechen.

Nachts, wenn Ihr Baby noch mal aufwacht, bitte keinen "großen Hokuspokus" veranstalten, sondern versuchen, ihm nur mit ein paar beruhigenden Worten beim Wiedereinschlafen zu helfen.

Zuletzt überarbeitet: Dezember 2018

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