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  Prof. Dr. med. Radvan Urbanek - Allergien bei Babys und Kindern

Kinderarzt Prof. Dr. med. Radvan Urbanek
Allergien bei Babys und Kindern

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Kehlkopfentzündung durch Allergie

Guten Tag,

mein Sohn, 7 Jahre hat viele Allergien (Gräser 3,6, Roggen, Hausstaub 3,2, Schimmelpilze 5,6, so ziemlich alle Tierhaare). Eine Desensibilisierung verträgt er nicht und wurde bereits 2 mal abgebrochen.

Er hatte in der Vergangenheit laufend Mandelentzündungen die immer mit Antibiotika behandelt werden mussten. Vor einem halben Jahr wurden die Mandeln verkleinert. Seither hat er immer wiederkehrende Kehlkopfentzündungen (alle 3-4 Wochen), die nie so richtig ausheilen (er ist immer heiser). Unser HNO Arzt meinte das sei normal und das wären normale Erkältungen.

Nun meine Frage: können die Kehlkopfentzündungen bzw. davor die Mandelentzündungen eine allergische Reaktion sein? Ich beobachte dies wenn er zB bei meine Eltern war (Teppichboden, Katze) oder die Pollenbelastung im Herbst sehr hoch war dass er danach immer krank war. Die klassischen "Heuschnupfen" Symptome hat und hatte er nie. Sehen sie hier einen Zusammenhang und was könnte man dagegen tun. Aerius nimmt er von April bis September. Betreffend Hausstaub haben wir bei uns zu Hause alle Maßnahmen getroffen (Encasings, keine Teppiche, ect.).

BG Katydid


von Katydid am 20.11.2018

 
 
Frage beantworten

Antwort:

Re: Kehlkopfentzündung

Kinder mit einer hohen Anzahl von Srensibilisierungen gegen diverste Allergene sind für eine Hyposensibilisierungstherapie "undankbar". Es ist besser zu prüfen, inwieweit Meidungsmaßnahmen eine positive Wirkung haben und evtl. während der Zeit einer hohen Allergenexposition zu verreisen (Pollen) oder sich auf die Hausstaubsanierungsmaßnahmen bzw. Meidung von Tieren -soweit möglich- zu konzentrieren.
Das Alter Ihres Sohnes ist dazu angetan, viele Atemwegsinfekte zu aquirieren, im Kindergarten, in der Schule, auf dem Spielplatz, weshalb manche Kinder bis zu 12 Infekten jährlich durchmachen. Ein Vorteil haben sie, mit dem Infekt wird auch eine Abwehr (Immunität) aufgebaut. Medikamente gegen Allergien wie die Antihistaminika (Aerius) haben hier leider keine vorbeugende Wirksamkeit. Kehlkopfentzündungen sind meist durch Infekte, meistens viralen Ursprungs, bedingt und die empfohlenen Impfungen existieren nur gegen wenige Erreger wie z.B. Grippe, Haemophilus oder Pneumokokken. Versuchen sie, soweit machbar, einen 2-3 wöchigen Aufenthalt im südlichen Meeresklima, manchmal kann man hiermit eine gewisse Stabilisierung einleiten.

Antwort von Prof. Dr. Urbanek am 20.11.2018
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