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Prof. Dr. med. Radvan Urbanek - Allergien bei Babys und Kindern

Allergien bei Babys und Kindern

Kinderarzt Prof. Dr. med. Radvan Urbanek

   

 

Ernährungsfragen puncto mögl. Allergieauslösern - Kleinkind 13. Mo. alt

Guten Tag,
ich hätte bitte ein paar Fragen wegen der Ernährung meiner 13 Mo. alten Tochter. Sie ist bestens entwickelt und isst ganz toll und mit großem Interesse fast alles am Familientisch mit. Darf sie ab und zu auch die folgenden Lebensmittel in kleinen Mengen? Z.B.:
-Chia-Pudding selbstgemacht (12 Stunden quellen gelassen) mit Obst-Topping
-Mandel-/Kokos- oder Hafermilch (nicht als Kuhmilchersatz, sondern ab und zu dazu), zB in Kombi mit
-Kurkuma (latte) - in die Pflanzenmilch gemischt...
-Agavensirup
-Kokosblütenzucker (die letzten 2 nur wenig, falls mal etwas Süße benötigt wird)...
-Honig mit Propolis und Gelee Royale ("Superfood-Honig" von "Wald und Wiese" - zB tgl 1 Messerspitze? oder kann es Allergien auslösen?)...das wäre auch meine wichtigste Frage, wg. Allergien. Ich bin selbst Pollen-Allergikerin, aber mit Honig habe ich keine Probleme; Honig isst sie, seit sie 1 ist in kleinen Mengen ab und zu mal, bisher gut vertragen; aber da sie allg. eine eher kränkliche ist, würde ich ihr gern diesen Honig mit Propolis usw geben, vll hilft es ja ein bisschen...?! Möchte damit aber natürl nichts "anrichten",,,,
-Oliven (nicht so salzige) klein zerteilt o. Kern natürlich
-Bio-Beeren-Pulver: diverse, zB Aronia, schwarze Johannisbeere, Erdbeere etc, in Jogurt gemischt zB
--> ich mache für mich selbst gerne gesunde Shakes mit den o.g. LM, sie kostet gerne und es schmeckt ihr total, auch mein 6-Jähriger mag es gerne.
Gibt es Einwände gegen eines dieser Lebensmittel?

Danke und liebe Grüße,
Christl

von christl31 am 11.12.2018, 13:00 Uhr

 

Antwort:

Ernährungsfragen puncto mögl. Allergieauslösern - Kleinkind 13. Mo. alt

Die häufigsten bekannten Nahrungsmittelallergene eines jungen Vorschulkindes sind in Mitteleuropa Kuhmilch, Hühnerei, Nüsse und Erdnüsse. Die in ihren Fragen erwähnten Nahrungsmittel sind in unseren Breiten in dem Alter zumindest ungewöhnlich. Wenn eine geerbte Allergieneigung besteht, empfiehlt man in den ersten Lebensjahren die Ernährung des Kindes eher "übersichtlich" zu halten, um eventuelle Überempfindlichkeiten zu vermeiden bzw. rasch zu erkennen. Erst ab dem 4.-6. Lebensjahr können die Kinder ihre Missempfindungen besser beschreiben und mitteilen, was uns hilft, die Verträglichkeit der verabreichten Nahrungsmittel zu beurteilen. Besonders anfällig für Nahrungsmittelallergien sind Kinder mit frühkindlichem Ekzem, diese Problematik liegt bei Ihnen erfreulicherweise nicht vor.

von Prof. Dr. Urbanek am 11.12.2018

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