Für alleinerziehende Eltern

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Geschrieben von yola am 29.08.2005, 9:44 Uhr

Wie macht Ihr das mit den Ex-Schwiegereltern???

Hallo,

wer von Euch ist noch in dem Fall, dass die Ex-Schwiegereltern bzw. Schwiegermutter weit weg wohnen (mehrere 100 km)?
Und wie regelt Ihr den Umgang mit den Enkeln?
Die Grossmutter väterlicherseits möchte ihre Enkel sehen - ist ja auch OK, bin ich auch dafür, aber sie ist ein schrecklich schwieriger Mensch, besteht darauf, bei mir untergebracht, beköstigt, unterhalten und bedient zu werden und sitzt den ganzen Tag da mit den Händen im Schoss und lässt dann noch pieksige Bemerkungen ab. Und ich rotiere mit zwei 21-monatigen kleinen Lausbuben, 40-Stunden-Arbeitswoche und dem ganzen Haushalt. (Nicht dass sie dafür auch nur das geringste Verständnis hat, fragt mich höchstens, wieso ich denn müde sei, ich sei doch erst knapp über 40, wenn man erstmal über 60 wäre, ja dann...)

Erinnere mich an ihren letzten Besuch mit Grausen.
Hatte sie dann nochmal vor drei Monaten eingeladen, weil sich da eine Super-Gelegenheit ergeben hatte, dass sie bei meiner Mutter untergebracht werden kann, die nur ein paar Km von uns wegwohnt, da hat sie mir am Tag davor abgesagt und sich dann monatelang nicht mehr gemeldet.
Jetzt nach dem Zwischenfall wo Richard genäht werden musste, entdeckt sie auf einmal wieder die Liebe zu ihren Enkeln. Aber wohlgemerkt: Arbeit dürfen sie nicht machen, das kann sie nicht aushalten. Schon 1 Stunde im Kinderwagen spazierengehen ist für sie zuviel.
Im Hotel/Pension will sie auch nicht übernachten - ihr ist es zu teuer, und wenn ich es zahle ist es ihr auch nicht recht und bei meiner Mutter ist nur Platz, wenn mein Bruder mal in Urlaub fährt.

Und bin ich wirklich verpflichtet, sie bei mir unterzubringen und zu verpflegen? Ich meine, dass sie die Kontakt zu den Kindern hat finde ich richtig, aber muss es denn immer zu IHREN Bedingungen sein?
Termin finden ist mit ihr nämlich auch schrecklich schwierig. Erst braucht sie zwei Wochen, bis sie einen Termin gefunden hat, der ihr passt, dann wird er noch mindestens zweimal vorher verlegt und es ist selbstverständlich, dass ich mich immer darauf einstelle und meine Pläne verschiebe, weil sie ja die Enkel so selten sieht (Na wenn ihr halt auch immer alle anderen Dinge wichtiger sind!)

Wie ihr merkt, da liegt Einiges im Argen zwischen uns und bei mir ist eine ordentliche Portion Groll angestaut.

Vielleicht hat ja jemand von Euch einen konstruktiven Tipp wie ich die Situation gut handeln kann

LG

Yola

 
12 Antworten:

Re: Wie macht Ihr das mit den Ex-Schwiegereltern???

Antwort von tachpost am 29.08.2005, 9:56 Uhr

Hallo yola,

wie Du die Situation besser händeln könntest kann ich Dir nicht sagen,sieht ja so aus,als wäre deine Schwiegermutter ein etwas schwieriger Mensch.
Aber ich kann Dir sagen,das ich das so auch nicht mitmachen würde.
Mit einem 40 Stunden Job,Zwillingen,und Haushalt,bist Du ja wohl bestens bedient,und musst Dich nicht auch noch um eine extravagante schwiegermutter kümmern.

Ich habe zum Glück einen super Kontakt zur Ex-Schwiegermutter,sie holt meinen Sohn jeden 2. Samstag morgens ab,und dann darf sie mit ihm machen was sie will.Meist gehen sie wander,ind den Wald,oder waten durch Bäche,oder sonstwas,was ihnen Spaß macht.
Und die Frau ist auch knapp 60....macht ihr aber alles gar nichts aus.
Wobei,sie ist doch ganz froh,wenn ich nach all den Aktionen am Abend komme um meinen Sohn abzuholen.

Ist also alles eine Frage des Wollens.
Und wenn Deine Schwiegermutter nicht will,dann soll sie es eben lassen.

LG
Birgit

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Re: Wie macht Ihr das mit den Ex-Schwiegereltern???

Antwort von Elisabeth mit Fumi & Temi am 29.08.2005, 10:00 Uhr

Hallo Yola,

Du mußt Dich abgrenzen, sonst gehst Du bald auf dem Zahnfleisch, und Deiner SchwieMu fallen jedes Mal noch mehr Sachen eine, die ihr nicht passen. Je eher Du ihr Grenzen setzt, desto eher wird sie sie akzeptieren - da sind die meisten Menschen wie Kleinkinder ;-).

Meine SchwieMu wohnt noch weiter weg -

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Re: Wie macht Ihr das mit den Ex-Schwiegereltern???

Antwort von Avatar am 29.08.2005, 10:01 Uhr

Hallo Yola,

unsere Großeltern wohnen zwar nicht mehrere hundert KM weg, aber auch nicht gerade um die Ecke.
Ich habe lange Zeit immer versucht es allen recht zu machen, aber mittlerweile sehe ich das nicht mehr ein.
Schließlich bin ich diejenige, die das Organisationsproblem hat und nicht umgekehrt.
Daß man sich aber u.U. den Groll zuzieht, wenn man dagegen aufbegehrt ist vollkommen normal.
Die Frage ist dabei nur WIE am besten möglichst diplomatisch vorgehen :-)

Verpflichtet bist du nicht sie bei dir unterzubringen und zu verpflegen und ehrlich gesagt hätte ich an deiner Stelle auch keine große Lust dazu, gerade auch wenn sie solche Kommentare abgibt und kein bißchen kompromiss-und hilfsbereit ist.

Ich würde versuchen das frühzeitig mit ihr zu klären ehe sich der Groll so in dir aufstaut, daß die Situation eines Tages total eskaliert...

LG avatar

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Re: Wie macht Ihr das mit den Ex-Schwiegereltern???

Antwort von Dani01 am 29.08.2005, 10:13 Uhr

Hi,
ganz ehrlich, ich würde der was husten..

Mir geht schon der Kamm beim Lesen hoch.

Es ist doch nicht Dein job sie
zuverpflegen, wenn sie was will soll sie sich kümmern, ich würde da Null machen.

Wenn von ihr kein guter Vorschlag kommt, dann eben nicht.

Wenn es ihr so wichtig ist, wird ihr schon was einfallen.

Bow, bin ich froh das wir solche Probleme nicht haben, allerdings hätte ich sie auch nicht, wenn Du weisst was ich meine, ich lasse mir doch da kein schlechtes Gewissen machen, mit Kind und Arbeit etc.

D.

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Re: Wie macht Ihr das mit den Ex-Schwiegereltern???

Antwort von salsa am 29.08.2005, 10:15 Uhr

hi,
also dass was sie da verlangt geht für mich weit über das mass hinaus ... der opa zudem ich einen besseren kontakt hatte ist leider schon verstorben ... mit der oma ist es oftmals schwieriger ... ich glaube sie weis manchmal nicht wie sie stellung beziehen soll (mein ex hat eine neue mit kind) ... ich hoffe, dass sich nach unserem gespräch .... den brief den ich ihr geschrieben habe usw. es jetzt doch besser wird.
wir haben uns so geeinigt (sie wohnt 2 std. entfernt), dass jede von uns die hälfte fährt, wir treffen uns in der mitte zur "kindübergabe", sie übernachtet dort und am nächsten tag das gleiche spiel, so hat jede von uns den gleichen aufwand.
salsa

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Re: Wie macht Ihr das mit den Ex-Schwiegereltern???

Antwort von Elisabeth mit Fumi & Temi am 29.08.2005, 10:15 Uhr

Hallo Yola,

Du mußt Dich abgrenzen, sonst gehst Du bald auf dem Zahnfleisch, und Deiner SchwieMu fallen jedes Mal noch mehr Sachen eine, die ihr nicht passen. Je eher Du ihr Grenzen setzt, desto eher wird sie sie akzeptieren - da sind die meisten Menschen wie Kleinkinder ;-).

Vielleicht kannst Du ihr einen Brief oder eine Mail (immer gut wegen der Nachweisbarkeit) schreiben, wo Du ihr ganz konkrete Vorschläge für einen Besuch machst. Zu jedem Punkt ein oder zwei Alternativen, aber kein Wunschprogramm.

Zum Beispiel so:
Ich könnte entweder vom xx.xx bis zum xx.xx oder vom xx.xx bis zum xx.xx. Du kannst im Hotel xxx wohnen, da würde ich auch Deine Unterkunft bezahlen, oder Du wohnst in der Pension xxxx, da müßtest Du selber zahlen. Ich kann leider keinen Urlaub nehmen, aber Du kannst täglich um xxx Uhr zum Abendessen kommen und bis xxx Uhr, wenn die Kinder ins Bett gehen, mit ihnen spielen. Samstags gehe ich von xxx Uhr bis xxx Uhr einkaufen, Du kannst während der Zeit auf die Kinder aufpassen, oder Du kommst erst um xxx Uhr zum Kaffee.

Wenn ihr das paßt: Wunderbar. Wenn nicht: Her loss!

So habe ich es mit meinem Ex gemacht. Ich sitze doch nicht tagelang auf dem Hintern und warte, ob Monsieur vielleicht geruhen, die Kinder mit seiner Anwesenheit zu beehren. Ich habe ihm immer Alternativen angeboten. Er hat sie nie wahrgenommen. His loss! Zum Beispiel habe ich die erste Ferienwoche nicht frei bekommen: Ich habe ihm geschrieben, daß ich die Kinder zu meinen Eltern schicke, dann müßte ich aber leider sein Besuchswochenende verschieben, oder er nimmt sie für die Woche. Er hatte also zwei Möglichkeiten - Verschiebung oder eine Woche die Kinder von morgens bis abends - und hat sich für die Verschiebung entschieden. Wenn ich ihn nicht ganz konkret vor die beiden Alternativen gestellt hätte, hätte ich drei Wochen mit ihm herumdiskutiert, und dafür habe ich wirklich keine Zeit. Wenn er einen praktikablen Gegenvorschlag gehabt hätte, hätte ich den sicher in Betracht gezogen. Aber die Rahmenbedingungen - ich habe keinen Urlaub, der Hort und der KiGa sind zu, und ich brauche eine Kinderbetreuung von 8:00 Uhr bis 17:00 Uhr - standen fest, und über die diskutiere ich dann auch gar nicht.

Vielleicht machst Du Dir mal eine Liste der Dinge, die Du auf keinen Fall möchtest (SchwieMu wohnt bei Dir, Du kochst ihr drei Mahlzeiten am Tag), damit Du genau weißt, worüber Du schlicht und einfach nicht diskutierst. Und das sagst Du ihr dann auch so. Alles andere ist ausdiskutierbar.

Schönen Gruß,
Elisabeth.

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Ist das nicht Aufgabe vom KV?

Antwort von max am 29.08.2005, 10:21 Uhr

Die Eltern vom KV wohnen 1,5 Autostd. entfernt. Ich sehe es nicht als meine Aufgabe. der KV fährt regelmäßig (3-4x/Jahr, meistens zu Feiertagen, Geburtstag,..) rauf mit Lisa.
Sie ist auch so ein schwieriger Mensch. Kann nicht Auto fahren (Rückenprobleme), d.h. zu uns kommen sie sowieso nicht weil es zu beschwerlich ist für sie. Ist mir ganz recht so.

Aber mal als Frage: was ist mit dem KV weil ihr euch da so um Kontakt zu seinen Eltern kümmert???
lg max

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@Elisabeth

Antwort von yola am 29.08.2005, 10:32 Uhr

Hallo Elisabeth,

vielen Dank für diesen handfesten Rat. Ich glaube, so werde ich's machen. Mir genau überlegen, was für mich geht und was nicht, jeweils zwei Alternativen (schriftlich, am Telefon jammert/manipuliert sie immer so lange rum, bis ich schliesslich nachgebe) vorschlagen und es dann ihr überlassen, was sie machen will.
Und wenn sie nichts davon will, dann ist ihr halt nicht zu helfen (wie beim letzten Mal, wo sie im letzten Moment doch lieber ihren armen Sohn (KV) bemuttern gegangen ist - erst kamen von ihr Andeutungen, er stehe kurz vor'm Suizid und auf meine Nachfragen und die von meiner Mutter, ob's denn wirklich so schlimm sei nur noch NICHTS. Als wenn mich das kalt liesse, wenn angedeutet wird, dass der Vater meiner Kinder sich umbringen will! Ich meine, egal, wie wir als Erwachsene zueinander stehen, er ist und bleibt ihr Vater und man kann nicht solche Gerüchte (?) in die Welt setzen und dann so tun, als sei nichts geschehen. Na ja, das ist eine andere Geschichte).

Werde ihr auf jeden Fall sagen, dass vor Mitte Oktober erstmal gar nichts geht, denn bis dahin stehe ich noch enorm unter Termindruck mit meiner Mammutübersetzung.

Aber noch was ganz anderes. Wie sieht's bei Dir mit der Arbeit aus? Wie war's beim Abteilungsleiter? Klang ja alles nicht gerade rosig letzte Woche.

LG

Yola

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@ Max : Schön wär's...

Antwort von yola am 29.08.2005, 10:35 Uhr

KV kümmert sich leider überhaupt nicht mehr um die Jungs. Hat sie seit Mai nicht mehr gesehen, Unterhaltszahlungen eingestellt und unser 'Kommunikation' läuft nur noch über's Gericht/Anwälte.
Das wäre nämlich auch für mich die goldene Lösung, weil ich dann auch mal ein paar Tage Verschnaufpause hätte.

LG Yola

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@all: Danke für's Rückenstärken!

Antwort von yola am 29.08.2005, 10:36 Uhr

Das tut echt gut!

LG

Yola

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@Yola

Antwort von max am 29.08.2005, 11:09 Uhr

Hi!

Sorry, das wusste ich natürlich nicht. Aber du weißt jedenfalls woher er das hat! Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm.

lg max und lass dich nicht sekkieren von der Schwiegermutter. Im Grunde will sie was von dir und nicht umgekehrt. Weil auf solche Omas kann dein Kind auch gut und gerne verzichten finde ich (sollte es wirklich hart auf hart gehen)

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Ich sehe das auch so:

Antwort von desireekk am 29.08.2005, 15:32 Uhr

Ich mag jetzt auch mal was dazu sagen :-)

Also: SELBSTVERSTÄNDLICH kann sie ihr Umgangsrecht wahrnehmen, das findest Du sogar sehr gut!
Gerne kannst Du ihr auch eine Pension in deiner Nähe empfehlen, wenn ihr das sofortige Nachausefahren zuviel ist.

Möchte sie mit den Kindern in den Zoo, Abenteuerspielplatz oder lieber (Kinder-)Museum?
Was sind ihre Pläne für die Umgangszeiten? Die Kinder würden gerne:..xxxxx mit ihr machen.

;-)))

DAS wäre mein Tenor!
= Umgang OK, aber auf eigene Kosten und bitte (größtenteils) außerhalb der Wohnung. Denn da der Vater keinen Unterhalt mehr zahlt, ist es Dir leider unmöglich finanziell für ihren Besuch aufzukommen, denn das ginge auf Kosten der Kinder :-)))

Viele Grüße

Désirée

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