Für alleinerziehende Eltern

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Geschrieben von Blue am 23.03.2003, 20:33 Uhr

wie komm ich da raus ?

Wir, Liesa, 6 1/2 und ich 36 sind jetzt zwei Jahre vom Vater getrennt. Arbeite Vollzeit und Liesa geht den ganzen Tag in den Kindergarten. Über die letzten 4 Tage war sie krank, Notarzt usw. volles Programm eben. Und wenn dann so was ist, merkt man erst wie allein man ist. Oma und Opa, sogar Tante von Liesa wohnen vor Ort, aber sind nicht verfügbar, haben ihr eigenes Programm bzw. Familie.
Wir dümpeln jetzt zwei Jahre so vor uns hin, aber im Moment denke ich, ist meine Kraft erloschen.
Muss es ja alleine schaffen, weiß aber nicht mehr wie, komm mir vor wie am Rande einer Klippe.
Wer kennt diese Situation? Weiß jemand Rat?
Liebe Grüße C.

 
5 Antworten:

Re: wie komm ich da raus ?

Antwort von Rob am 23.03.2003, 20:53 Uhr

Hallo Blue,
wenn Lisa krank ist, stehen dir Betreuungstage zu, es sind normalerweise 10, für Alleinerziehende 20 pro Jahr. Der Kinderarzt zB (bestimmt auch das Krankenhaus falls zutreffend) kann die entsprechende Bescheinigung für die Krankenkasse ausstellen.
Wenn es dir selbst auch schlecht geht (Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen, Magenschmerzen etc) kannst du ja auch selbst mal zum Arzt gehen...
Darüber hinaus: kann der Vater die Kleine nicht zwischendurch, oder am Wochenende mal länger oder öfter nehmen?
Und Oma/Opa/Tante, eigenes Leben OK, aber springen die nicht im Notfall mal ein?
Das Gefühl des ausgepowert sein kennt wohl jeder der arbeitet und auch Kinder hat, es ist nicht ungewöhnlich und geht in der Regel auch wieder vorbei.
Fahre mal einfach die Perfektion etwas herunter, lasse den Haushalt mal ein Paar Tage auf Sparflamme laufen, geniesse das schöne Wetter.
Kopf hoch, es wird schon wieder!
Gruß, Rob

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Re: wie komm ich da raus ?

Antwort von britta + stacy am 23.03.2003, 21:21 Uhr

Hallo!!!

Ich würde dir noch ne Mutter und Kind Kur empfehlen, da hast du 3 Wochen die Möglichkeit etwas zur Ruhe zu kommen und auch was für dich zu tun........

Kannst du bei deinem Arzt des Vertrauens beantragen!!

Alles Gute
Britta

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Re: wie komm ich da raus ?

Antwort von Cat74 am 23.03.2003, 21:21 Uhr

Hallo Blue!
Viel kann ich dazu nicht sagen, bloß, dass es mir von Zeit zu Zeit genauso geht. Ich gehe mittlerweile in einen Gesprächskreis für AEs und sehr geholfen hat mir eine Mutter-Kind-Kur, die mir eine freundliche Dame von der Caritas vermittelt hat!
Wünsche Dir viel Kraft!
LG Cat

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Re: wie komm ich da raus ?

Antwort von sterntaler am 23.03.2003, 22:43 Uhr

hallo,
ich würde dir auch dringend, vor dem schuleintritt deiner maus, eine mutter-kind-kur empfehlen, damit ihr beide frisch aufgetankt neu durchstarten könnt!!! :o)
wende dich an einer der verbände,..caritas, müttergenesungswerk oder DRK, denn die geben dir ratschläge und helfen sehr gut weiter!

falls du im angestelltenverhältnis bist, ist die BfA sogar noch besser für solche aktionen, denn sie sind an der gesundheit und regeneration ihrer mitarbeiter sehr interessiert!!!! zudem genehmigen sie auch in diesen fällen Mutter-Kind-Kuren!!kleiner tip am rande!!!!

versuch dir auch hilfe in der einrichtung zu holen, z.b. andere mütter im kiga! mache ich auch zur zeit!!! einen neuen freundeskreis zu knüpfen ist sehr wichtig wenn man plötzlich alleine da steht!!! (:o(
wir beide schaffen das sehr gut!!! haben bereits dates in aussicht ;o))))

rede mit deinem arbeitgeber,....viele haben auch kinder, die ab und an krank werden!! ;o)))

ansonsten,.....kopf hoch und viel glück! :o)

übrigens.....sehr schöner nick, den du da hast!!!!! blue! ;o)))))

liebe knuddelige grüße
sterntaler, mondsichelchen& sternchen

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Re: wie komm ich da raus ?

Antwort von Sabri am 24.03.2003, 15:21 Uhr

Hallo C!
Ja, diese Situation (meine Tochter ist ein Jahr, ich arbeite seit Ende des Mutterschutzes fast Vollzeit, wir leben außer von Kindergeld und Unterhaltsvorschuss ausschließlich von meinem Gehalt, keine Verwandten im Unkreis von 300 km, nur Kinderlose im Freundeskreis und einen Arbeitgeber, der keine Rücksicht darauf nimmt) kenne ich auch.
Was hilft? Vieles ist eine Sache der Organisation: Einkaufen, Hausarbeit, Wege, um irgendwas zu erledigen, alles ist ziemlich durchorganisiert.
Jede Gelegenheit nutzen, Arbeit abzutreten: Ein Freund geht hin und wieder mit mir Windelberge einkaufen, weil ich kein Auto habe, die Nachbarin nimmt hin und wieder abends das Babyfone, wenn ich auf Geburtstage, Feiern oder sonst wo bin, bekommt direkt irgendwer mein Baby auf den Arm gedrückt....
Das Kind muss auch mit der Situation leben. Für meine Tochter heißt das, nachts wird geschlafen! Und es klappt tatsächlich, ich glaube deshalb, weil sie merkt, es gibt keine Alternative. Insgesammt habe ich das Gefühl, man kann Kindern oft viel mehr zumuten, als man zuerst denkt (und als es so manche Obermutti machen würde). Vielleicht kann deine Tochter in einigen Bereichen noch selbständiger werden.
Arbeit liegen lassen: Bedeutet für mich, dass ich nach 22 Uhr keinen Handschlag mehr mache (mit Ausnahme von Freitag Abend, da ist Wohnungsputz angesagt:-(
Eine Kur beantragen (versuche ich gerade).
Eltern, die in der gleichen Situation sind, suchen für gegenseitige Kinderbetreuung (vorsicht vor Obermuttis).
An freien Tagen etwas ganz anderes machen als sonst.
Sport machen (bei mir hilft eine halbe Stunde Rad fahren den Rhein runter ganz gut).
Freunden die Ohren volljammern, bis man feststellt, dass es ja doch nicht so schlimm ist, wie man es gerade darstellt.
Mehr fällt mir auch nicht ein.
Doch,im Notfall: Dass tun, wovon du im Moment glaubst, es geht nicht: Krank melden und Freunde und Verwandte einspannen.
Gruß, Sabri

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