Für alleinerziehende Eltern

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Geschrieben von krümelchen041102 am 27.10.2003, 18:38 Uhr

Umgangsrecht!!! ECHT WICHTIG!!!!

Hallo,

ich habe ein Riesenproblem, mit dem Erzeuger meiner Kleinen (12 Monate)

Nun aber mal von Anfang an. Also, er sieht sie seit August, weil er vorher erst sicher wissen wollte, ob er der Erzeuger ist. Jetzt habe ich das Problem, dass meine Kleine Zicken macht, wenn sie zu ihm soll, oder von ihm kommt. Entweder sie klammert sich schon an mich dran, wenn sie ihn sieht, oder aber sie schreit den restlichen Tag wenn sie von ihm kommt, hängt wie ein Klammeraffe an mir dran, schreit wenn ich nur aus dem Raum gehe, schläft nicht usw. Wäre zu lange, alles aufzuzählen. Was mir auch komisch vorkommt, sie ist jedes mal total verschwitzt, wenn sie heim kommt, so dass ich sie erst mal komplett abwaschen und umziehen muss.

Ich habe auch schon versucht, mit dem Erzeuger zu reden, dass er sie statt 4 Stunden alle 2 Wochen nur noch 2 Stunden aber dafür wöchentlich sieht, weil die vom Jugendamt meinten, das wäre besser für die Kleine, aber darauf lässt er sich nicht ein.

Nun meine Frage, wieviel Umgang muss ich ihm überhaupt gewähren, bzw. muss ich sie herausgeben, oder kann ich darauf bestehen, dass er sie nicht mit zu sich nimmt???

Bitte helft mir schnell, ich bin echt am verzweifeln, weil mir meine Kleine so leid tut und wir haben bald wieder den besagten Samstag!!!

Danke, Steffi

 
19 Antworten:

Re: Umgangsrecht!!! ECHT WICHTIG!!!!

Antwort von angry.me am 27.10.2003, 19:41 Uhr

Hallo!
Also, das Problem kommt mir total bekannr vor, meine Maus ist nämlich nach den Papa-Besuchen ähnlich durch.
Aber leider stimmt das JA erst dann der Meinung zu, das Umgangsrecht einstellen zu können/müssen, wenn Umstände eintreten, die dem Kind heftig schaden, d.h. Misshandlung wie Schläge, Freiheitsberaubung usw. Leider fallen da Einschränkungen in der Persönlichkeitsentwicklung, wie sie bei den meisten "zerissenen" Kindern entstehen, nicht drunter, denn da gibt es eine breite Grauzone, die das JA als Bagatelle einordnet und so nicht als "dem Kind schädigend" erfasst. Das ist auf der einen Seite schrecklich, denn den Kindern wird in den meisten Fällen damit ein psychischer Schaden zugefügt, den man besonders in der frühkindlichen Phase nicht mehr so schnell wieder gutmachen kann.
Allerdings sehen die vom JA keine nennenswerten Symptome, die Tatsache dass Deine Tochter völlig verschwitzt und durcheinander ist, spielt für diese Bürokraten keine Rolle.
Auf der anderen Seite hat es manchmal auch Vorteile, weil somit verhindert werden kann, dass die Mutter ihre Macht missbraucht und das Kind an sich reißt, indem sie den Kontakt verbietet.
Ich selbst denke nicht, dass es tatsächlich sooooo viele Mütter gibt, die nur den Kontakt verbieten, um ihre Macht zu missbrauchen, das wäre schon ein Armutszeugnis.
Allerdings hindert das manche schwarzen Schafe nicht daran, ihre Kinder und Exmänner auf diese Weise zu hintergehen, was dazu geführt hat, dass wir so ein "tolles" Gesetz haben und mit ansehen müssen, wie manche Väter die Seelen unserer Kinder zerstören.
Naja, genug zu dem Thema, auf jedem Fall kannst Du allerhöchstens die Umgangszeiten beschränken, aber nicht einstellen, und wer weiß, ob Deine Tochter mit wachsendem Alter nicht sogar einen ganz guten Draht zu ihrem Vater bekommt und das haben doch alle Kinder eigentlich verdient, egal ob sie bei Mama und Papa oder nur bei einem Elternteil leben. Und wenn er ihr nicht gut tut, ist es wirklich ärgerlich und schade, aber dann wird sie das auch eines Tages selbst feststellen und den Kontakt möglicherweise selbst abbrechen.
Dir und Deinem Kind alles Liebe,
Angry

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Welche Gründe hast du denn, ihn 'Erzeuger' zu nennen? o.T.

Antwort von Richie am 27.10.2003, 20:03 Uhr

o.T.

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ooooch richie...

Antwort von angry.me am 27.10.2003, 20:11 Uhr

Manche "Väter" haben doch wirklich keine andere Bezeichnung verdient!?!
Ich meine, mit welchem Recht nennen sich umgekehrt manche Väter "Väter"??????????
Mag ja sein, dass ich selbst das Wort 'Erzeuger' auch weitgehend vermeide, aber wenn sie nichts anderes sind, ist das doch die korrekteste Bezeichnung? (außer die beliebte Abkürzung KV)...
Und überhaupt, die Bezeichnung 'Erzeuger' stammt eben einfach von 'erzeugen' und 'Vater' ist doch eigentlich mehr die Einstellung des *ich-bin-mal-gemein* Samenspenders zum Kind.

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Re: Umgangsrecht!!! ECHT WICHTIG!!!!

Antwort von Huftier am 27.10.2003, 20:49 Uhr

Huhu Steffi,
also dass er sich erst nach der Vaterschaftsfeststellung um sein Kind kümmert, das ist sicher nicht richti und würde mich auch sehr wütend machen. Allerdings weiß ich nicht, ob Du bei dem Umgang nicht - aus Deiner berechtigten Wut heraus - vielleicht ein wenig überreagierst. Ich weiß nicht, ob das tatsächlich einem zwölf Monate alten Kind "schaden" kann, wenn es einen Nachmittag mit seinem Vater verbringt. Ich habe etwa mit 10 Monaten angefangen, meinen Sohn alle zwei Wochen zu seinen Großeltern zu geben, dort kam auch - in größeren Abständen - sein Paps zu Besuch. Da war er, wenn er wieder kam, natürlich erstmal sehr anhänglich, mußte er doch erst einmal begreifen, dass die Mama doch immer wieder kommt, auch wenn er sie einmal für eine gewisse Zeit nicht um sich hat. Er hat auch manchmal geweint. Aber im Nachhinein hat ihm das ganz bestimmt nicht geschadet, im Gegenteil, er liebt seine Großeltern heute über alles und hängt sehr an ihnen. Ich glaube (aus der Entfernung besehen natürlich nur), auch bei Dir hat es weniger damit zu tun, dass die Kleine unter den Nachmittagen mit ihrem Vater leidet, sie muß sich wohl einfach erst einmal an die vorübergehende Trennung von Dir gewöhnen. Das geht aber nur, wenn Du sie auch wirklich loslassen kannst.

Der Vorschlag, sie anstatt alle zwei wochen vier jede Woche zwei Stunden ihm zu geben, scheint mir sehr vernünftig. Je kleiner das Kind ist, desto regelmäßiger sollte der Umgang sein. Da können zwei Stunden dann auch vielleicht wirklich vernünftiger sein, wenn Du Angst hast, dass sie leidet.

LG, HUF

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Wie bitte?

Antwort von Richie am 27.10.2003, 20:57 Uhr

Hallo angry.me,

mag ja sein, daß es manche Väter gibt, die schlechte Väter sind, sogar sehr
schlechte vielleicht.
Ich z.B., der ich mein 3. Kind nach
14 Monaten erstmals sah nach dem Willen der Mutter war da wohl ein 'Erzeuger'?
Oder die Väter, die im letzten Krieg
umgekommen oder in Gefangenschaft verreckt oder seelisch zerstört zurück-
gekehrt waren?
Oder etwa die Väter, die zuerst (vor Test) ihre Vaterschaft anzweifeln?
Oder etwa die Väter, die gar nicht 'Väter' werden wollten?
Erzähl mal den Kindern, daß sie von einer Mutter und einem Erzeuger abstammen. Werden sie sich prächtig fühlen?

Aber das kann frau/man erst mal beiseite lassen, denn ich habe lediglich
nach den Gründen für solche Bezeichnung
gefragt. Diese Frage veranlaßt dich,
ohne entsprechende Informationsbasis
eine Bezeichnung zu verteidigen, die
ich zunächst gar nicht angegriffen habe.
Wer vergibt denn deiner Meinung nach
die 'Verdienstbezeichnung' Vater?
MfG Richie

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Re: Wie bitte?

Antwort von krümelchen041102 am 27.10.2003, 21:56 Uhr

Also ich muss ehrlich sein, ich sage niemals zu meinem Kind, dass ihr "Vater" nur der Erzeuger ist. Ich nenne ihn einfach bei seinem Vornamen und "Papa" sagt sie von sich aus nicht. Papa sagt sie zu meinem Freund, der sich auch wirklich um sie kümmert und nicht nur alle 2 Wochen, wobei ich ihm schon öfter vorgeschlagen, dass er sie gerne auch sehen kann, wenn er eben Zeit hat. Aber er hat es nicht nötig sich zu melden, ausser eben alle 2 Wochen. Dabei hatte er jetzt erst 3 Wochen Urlaub und er hat sich nicht einmal gemeldet, dass er sie mal sehen möchte. Sorry, aber so ein Typ hat nicht die Bezeichnung "Vater" verdient.

Es gibt bestimmt Väter die sich auch um ihre Kinder kümmern, aber ich denke die Bezeichnung "Papa" muss man sich auch schon ein wenig verdienen.

Gruss, Steffi

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@Richie

Antwort von Tami1980 am 27.10.2003, 21:56 Uhr

Hi Richie,

du kannst es vielleicht nicht verstehen, warum manche Frauen die KV "nur" Erzeuger nennen.
Meiner Ansicht nach ist mein KV auch ein Erzeuger, würde das Wort Erzeuger aber nie vor meinem Sohn verwenden. Ich will das Luca einen VATER hat, für mich persönlich ist er Erzeuger, denn er zahlt zwar fürs Kind, er interessiert sich aber nicht für ihn.
Würdest du ihn dann Vater nennen, wenn ihn sein Sohn nicht interessiert? Wenn ich mich nicht bei ihm melden würde, dann käme von ihm wochenlang nichts.
Für mich ist er momentan einfach noch kein "Vater", denn ein Vater ist für mich jemand, der sich seines Kindes annimmt und ihm Gefühle entgegenbringt.
Das soll jetzt nicht den Begriff Erzeuger verteidigen, aber dir ein wenig die Denkweise einer Frau nahebringen.

Liebe Grüße

Tamara

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Re: @Richie

Antwort von krümelchen041102 am 27.10.2003, 22:03 Uhr

Na dann hast du ja schon mal einen Riesenvorteil, dein "Vater" zahlt wenigstens für seinen Sohn.

Ich werde wohl ewig darauf warten, dass er für meine Kleine nur einen Cent bezahlt, er drückt sich darum, wo er nur kann.

Aber sehen will er sie. Toll, tut mir echt leid, so einer hat das Wort Papa nicht verdient.

Naja, mal sehen, was das noch gibt.

Grüsse, Steffi

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Re: Umgangsrecht!!! ECHT WICHTIG!!!!

Antwort von krümelchen041102 am 27.10.2003, 22:10 Uhr

Das mit den zwei Stunden hat mir ja das Jugendamt vorgeschlagen, aber ich verstehe nicht so ganz, warum er dann so darauf pocht, nur alle 2 Wochen für 4 Stunden. Es ist ja auch nur solange, bis sie weniger Probleme macht, weil sie ja im Moment unerträglich ist. Es soll ja nicht bei 2 Stunden bleiben, aber sie muss sich ja auch erst mal daran gewöhnen, jemand anderes sehen, wie ihre Mama.

Aber er versteht das einfach nicht und dass ist eigentlich das, was mich soooo ärgert. Ich will ihm ja nichts böses, er soll doch nur ein bisschen auf die Bedürfnisse seines Kindes eingehen.

Naja, was solls. Wenns übers Jugendamt nicht geht, meinte die Dame vom Jugendamt, wirds gerichtlich geregelt, wann und wie lange.

Grüsse, Steffi

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Re: @Richie

Antwort von Tami1980 am 27.10.2003, 22:18 Uhr

Hi Steffi,

tut denn das Jugendamt nichts dafür, dass der "Vater" zahlt? Mein SB beim Jugendamt meinte dass wenn der KV die Zahlung einstellt ich sofort mich an sie wenden solle. So viel ich weiss wenn man Beistandschaft beantragt hat, kann es so weit kommen, dass sogar der Unterhalt vom Lohn gepfändet wird. Da wendet sich dann das JA an den AG.
Oder lebt dein KV vom Sozi und hat nichts was man pfänden könnte?

Wünsch dir jedenfalls alles Gute und das es bald besser wird mit dem Umgang.

Liebe Grüße
Tamara

PS: Es ist nicht unbedingt leichter zu wissen, dass der Vater zahlt, aber vom eigenen Kind kaum was wissen will. Es tut mir im Herzen weh!

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Alle Jahre wieder...

Antwort von Rob am 27.10.2003, 22:24 Uhr

Alle Jahre wieder kommen die "Erzeuger" ins Forum. Was mich alle Jahre wieder wundert, denn es geht hier ja nicht um Viehzucht, Weinbau, Ackerbau oder andere agrarische Gegebenheiten.
Sondern um Kinder. Und die haben eine Mutter. Und ein Vater. Da gibt es gute Mütter und schlechte Mütter. Genauso gibt es auch gute Väter und schlechte Väter.
Und dabei sollte man es belassen.
Den Titel "Papa", das gehe ich konform, soll sich ein Vater verdienen. Den kann sich allerdings auch nur der Vater verdienen. Nicht der Lebensabschnittsgefährte der Mama, auch wenn er ein netter Typ ist und das Kind gerne hat... Den das bedeutet, das das Kind mit einer Lüge aufwächst...
Gruß, Rob

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Re: @Richie

Antwort von krümelchen041102 am 27.10.2003, 22:35 Uhr

Ich glaube dir, dass dir das weh tut, vielleicht war es auch ein bisschen falsch ausgedrückt. Am besten wäre es natürlich, wenn die Väter beides täten. Zahlen und sich ums Kind kümmern.

Tja, er verdient laut Arbeitsvertrag zu wenig, damit er nicht zahlen muss. Aber mich würde dann mal interessieren, wie er seinen Lebensstil bezahlt.

Das Jugendamt meint, sie können nichts machen, weil er eben laut Vertrag nur das verdient.

Hmm, wenn das so einfach geht, sollte ich das auch so machen, mein Kind ist zu klein, das kann dich heute nicht sehen. *g*

Naja, wird schon werden

Grüsse, Steffi

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Re: Alle Jahre wieder...

Antwort von krümelchen041102 am 27.10.2003, 22:42 Uhr

Ich würde nicht sagen, dass die mit einer Lüge aufwachsen müsste. Ich wollte ihr mal erklären, dass sie eben zwei Papas hat. Einen den sie besuchen kann, wenn sie will und wann sie will und einen Papa der eben "immer" um sie herum ist.

Ich finde nicht, dass das eine Lüge ist, oder???

Er hat am Anfang immer behauptet, dass das überhaupt keine Probleme geben würde und jetzt baut er total auf stur.

Ich denke aber, sie kommt auch noch in das Alter, in dem sie selber entscheiden kann, zu wem sie Papa sagen möchte oder auch nicht.

Grüsse, Steffi

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Stop!

Antwort von RainerM am 28.10.2003, 8:05 Uhr

Also Angry, das finde ich nicht gut!

" Manche "Väter" haben doch wirklich keine andere Bezeichnung verdient!?! "

Ich halte das für vollkommen unangebracht und will das kurz begründen.

Der Vater wollte einen Vaterschaftstest... ist das verboten? Nein, das ist OK.

Der Vater versucht, sich seinem Kind zu nähern.... ist das verboten?
Nein, das ist gut.

Der Vater versucht es weiter, obwohl das Kind ihm dabei Probleme bereitet... ist das zu verurteilen?
Nein, denn es gehört auch sehr viel Kraft dazu, trotz Abwehrreaktionen weiter auf das Kind zuzugehen.

Ich bin auch getrenntlebender Vater und habe das Glück, dass ich sowas nicht erlebe. Aber ich kann nachvollziehen, wie schwer es ist, sich nicht zu sehr von der anfänglichen Ablehnung beeinflussen zu lassen.

Warum also darf man ihn abwertend "Erzeuger" nennen?

Und wenn "Erzeuger" keine Abwertung darstellen soll, warum nennt man ihn dann so und nicht "Vater"?

Und nochwas in Richtung von Krümelchen.

Die Nähe zwischen Mutter und (Klein)Kind kann sehr gross und intensiv sein.
Darum ist es ein der wichtigsten Aufgaben der Mutter, zum Kind auch Distanz zu schaffen.

Sicherlich klammert sich eine alleinerziehende Mutter in den ersten Jahren besonders an das Kind, da sie selber Kraft braucht.
Aber wenn sie nicht zeitig genug wieder etwas loslassen lernt, dann wird es dauerhaft Probleme geben.
Irgendwann muss das Kind in den Kindergarten, in die Schule etc etc

Die Mutter meines Sohnes hat schon frühzeitig "geübt", unseren Sohn in andere Obhut zu geben und mir oft erzählt, dass es ihr schwer falle.... aber heute haben alle Beteiligte einen Vorteil dardurch.

Mütter sollten ihre Kleinkinder nicht zu sehr dafür instrumentalisieren, eigene Bedürfnisse nach Nähe auszuleben.

cu

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Re: Stop!

Antwort von krümelchen041102 am 28.10.2003, 10:32 Uhr

Natürlich ist nicht verboten, einen Vaterschaftstest zu machen, aber ist es nicht ein bisschen hart, wenn man zusammen ist und dann auf einen Vaterschaftstest besteht, nach der Art: "Du kannst ja mit weiss ich wem im Bett gewesen sein!!!".

Es ist auch vollkommend in Ordnung, dass er sich um sein Kind kümmern will, spricht gar nichts dagegen, aber bist du nicht auch der Meinung, dass man als Vater auch ein bisschen auf sein Kind eingehen sollte und nicht stur auf seine Denkweise bestehen sollte???

Ich geben meinen Krümel auch zeitweise ab und habe da kein Problem damit, auch der Krümel hat kein Problem damit. Komischerweise hat sie nur ein Problem damit, wenn sie zu ihm soll!!! Käme dir das nicht auch ein wenig komisch vor??? Sie geht zu demjenigen, z. B. Oma, Opa, Freundin von mir, nur zu ihrem Vater nicht???

Das ist das, was mir Sorgen macht. Weiss ich, was er mit dem Kind macht, wenn ich nicht dabei bin, wenn er es schon auf die Reihe bringt, einen 9 Monate alten Kind den Arsch zu versohlen, nur weil sie einen Löffel runter geschmissen hat und das unter meinem Beisein!!! Jetzt bin ich aber nicht mehr dabei und sie schmeisst mit Vorliebe alles runter, wie alle Kinder in dem Alter, weiss ich was er mit ihr macht???

Ich will ihm den Umgang wirklich nicht verbieten, aber er muss auch einiges einsehen, z.B. das Kinder in dem Alter alles weg schmeissen, dass es gar nichts bringt, einem Kind von 12 Monaten den Arsch zu versohlen und dass man auch auf die Bedürfnisse des Kindes eingehen sollte.

Oder bist du da anderer Meinung???

Grüsse, Steffi

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hmmm

Antwort von RainerM am 28.10.2003, 11:07 Uhr

Hallo Steffi,
wenn du jetzt über Gewalt redesr, sieht die Sache anders aus.
Ich weiss nicht, warum du das zuvor nicht erwähnt hattest, aber ich denke, dass das schon wichtig ist, um die Sachlage besser zu verstehen.

".... aber ist es nicht ein bisschen hart, wenn man zusammen ist und dann auf einen Vaterschaftstest besteht, nach der Art: "Du kannst ja mit weiss ich wem im Bett gewesen sein!!!"."

Natürlich ist das hart, aber darum gehts ja heute nicht mehr, das ist VERGANGENHEIT.
Wie lange soll das noch mitmischen?
Wenn Dinge aus der Vergangenheit das Miteinander bestimmen, dann wird das Kind auch irgendwas spüren und mitbekommen.

"... aber bist du nicht auch der Meinung, dass man als Vater auch ein bisschen auf sein Kind eingehen sollte und nicht stur auf seine Denkweise bestehen sollte???"

Natürlich muss man auf das Kind eingehen, vor allem wenn noch keine Vertrautheit besteht und man sich erst kennen lernt.
Natürlich gibt es auch untershciedliche Vorstellung der Eltern darüber, wie das zu geschehen hat, was eine absprache erforderlich macht.
"... Komischerweise hat sie nur ein Problem damit, wenn sie zu ihm soll!!! "

Das kann an ihm liegen, oder daran, dass sie mitbekommen hat, wie du zum Vater stehst.
Dazu muss man nicht offen über Abneigungen etc sprechen, dass bekommen Kinder sehr gut und schnell mit, die scheinen eigens dafür besondere Antennen zu haben.

"Käme dir das nicht auch ein wenig komisch vor??? "

Nicht komisch, aber es wäre ein Grund zum Nachfragen und ein Grund, etwas zu unternehmen.

"Sie geht zu demjenigen, z. B. Oma, Opa, Freundin von mir, nur zu ihrem Vater nicht???"

Wie schon gesagt, kommt es dabnei auch darauf an, wie die Übergabe passiert, wie sich Vater und Mutter behandeln und natürlich nicht zuletzt auch darauf, wie der Vater mit dem Kind umgeht.

"Das ist das, was mir Sorgen macht."

Das sollte euch beide Eltern zum Nachdenken und gemeinsamen Handeln bringen.

"... einen 9 Monate alten Kind den Arsch zu versohlen, nur weil sie einen Löffel runter geschmissen hat und das unter meinem Beisein!!!"

Tja... da hört bei mir auch das Verständnis auf.

"Ich will ihm den Umgang wirklich nicht verbieten, aber er muss auch einiges einsehen,.."

Jepp. Und wenn ihr nicht darüber reden könnt, solltet ihr einen Weg suchen, damit da irgendwelche Absprachen egtroffen werden können.
Jedenfalls ist die reine Konflikt- und Verweigerungsschiene (egal von welcher Seite her) keine Möglichkeit, Probleme zu regeln.

"...und dass man auch auf die Bedürfnisse des Kindes eingehen sollte.

Oder bist du da anderer Meinung???"

Nö, warum sollte ich da anderer Meinung sein?

Ich denke nur, dass ihr dringend ein paar Sachen klären solltet und in Zukunft einige Dinge auf beiden Seiten besser unterlassen werden sollten.

Vielleicht solltest du mit dem JA reden.
Gruss

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Re: hmmm

Antwort von krümelchen041102 am 28.10.2003, 14:05 Uhr

Ich habe schon mit dem JA gesprochen, seitdem ist alles nur noch schlimmer geworden. Er wirft mir vor, dass ich sofort zum Amt renne, wenn irgendwas wäre und nicht mit ihm darüber reden würde. Dabei habe ich ihm das alles gesat, alles was war und alle Probleme die ich mit meiner Kleinen habe. Dann kam die Antwort: "Das würde ganz alleine an mir liegen." Ich habe sogar darüber nachgedacht, ob das an mir liegen könnte, aber ich bin bis heute zu keinem Punkt gekommen, den ich "falsch" gemacht haben könnte.

Ich gehe mit dem KV, wenn der die Kleine abholt immer freundlich um, weil ich denke, was passiert ist, ist passiert und ich denke eigentlich hauptsächlich an die Kleine, die kann ja gar nichts dafür, was passiert ist. Ich kann aber auch nicht garantieren, dass sie von diesen Schwierigkeiten, die waren oder sind nichts mitbekommt.

Ich hoffe nur, dass er ein bisschen einsichtiger wird, wenn er selber mit der Dame vom JA gesprochen hat, weil das so nicht weiter gehen kann.

Wir müssen aber wohl beide auf die Kleine eingehen und nicht der eine immer auf stur schalten und der andere immer nachgeben, nur weil es für das Kind ja gut ist, wenn sie ihren Vater sieht.

Naja, ich warte es halt mal ab, wie es nach dem Gespräch mit dem JA wird.

Grüsse

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Re: hmmm

Antwort von RainerM am 28.10.2003, 14:14 Uhr

Hi noch einmal,
also will der Vater mit dem JA reden?

Sorry, ich habe nicht alles dazu gelesen...

Das wäre zumindest ein Anfang.

Ansonsten hast du doch schon eine ganz nachvollziehbare Position, das kam in einigen Textstellen anders rüber, von daher sorry.

Vielleicht bekommt ihr ja noch rechtzeitig die Kurve und könnt das Vergangene ablegen... wobei er damit wohl mehr Probleme zu haben scheint.

alles gute

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Re: hmmm

Antwort von krümelchen041102 am 28.10.2003, 20:01 Uhr

Naja, er will nicht, aber er muss mit dem JA reden. Die zwingen ihn einfach dazu.

Aber ich hoffe wir kriegen das hin, aber nicht wegen ihm, sondern nur wegen der Kleinen.

Grüsse, Steffi

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