Für alleinerziehende Eltern

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Geschrieben von Sisyphos am 30.04.2005, 10:00 Uhr

So eine Wut auf meinen A... Ex.....

Hi ihr,

Muß mich mal ausheulen.
Das it so ein Ars%&/$%
Neuregeung ist bei uns jetzt das er die Kinder alle drei oder vier Wochen hat. Einmal bringe ich sie zu ihm (mit Auto 2 Stunden) Und einmal kommt er (mit Zug drei bis vier Stunden)Heute kommt er. Neuregelung ist auch das er sie um 10.00 hohlt, und um 16.00 bringt. Das habe ich ihm auch gestern gesagt. So jetzt ruft er an, erzählt mir das er um 10.30 mit dem Zug ankommt und nicht bis 16.00 bleiben wird weil...

*grrr* ich könnte heulen vor Wut diese Ars(/%&)(%&*

weil er nämlich dann erst um acht Uhr abends heimkommt, und ja schon um fünf Uhr aufgestanden ist.
Und noch weitere tolle argumente:

"Was soll ich denn so lange machen mit den Kindern?"

"Wenn ich wenigstens ein Auto hätte, dann könnte ich fortfahren mit ihnen, weil da vergeht die Zeit schneller"

Ist das ein Vater der seine Kinder vermisst? Ist das ein Vater der seine Kinder liebt?
Oder ist das einfach ein Vater der es halt durchdrückt um nicht mehr Alimente zahlen zu müssen?

Waaaaaaa ich bin so wütent, und ich kann mir nicht einmal helfen, und die Kinder tun mir so schrecklich leid.
Am liebsten würde ich auf ihm sche/%$/ und mir einen Partner suchen der auch die Kinder liebt.

Danke fürs lesen

Die traurig wütende Sisyphos

 
16 Antworten:

Unklarheiten

Antwort von Richie am 30.04.2005, 11:33 Uhr

Hallo Sisyphos,

man weiß nicht, wie eure Konstellation vor der Trennung war.
Wie alt sind die Kinder?

Warum nimmt er die Kinder nicht das ganze Wochenende?
Ich denke, daß 8 Std. Fahrt für 6 Std.
Umgang wenig effektiv sind.

Gruß Richie

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Re: Unklarheiten

Antwort von sisyphos am 30.04.2005, 11:48 Uhr

Hallo Richie,

er hat sich schon vor der Trennung nicht sonderlich um die Kinder gekümmert. Bei der Trennung waren sie knapp 2 und knapp 4. Heute sind sie 3 1/2 und 5 1/2.
"Ich denke, daß 8 Std. Fahrt für 6 Std.
Umgang wenig effektiv sind."
Der Meinung bin ich auch, deswegen wundert es mich ja auch das er schon wieder um 15.30 fahren will, da fährt nähmich sein Zug. Eine Stunde später würde auch einer fahren, aber da wäre er ja erst um halb neun daheim. *der ärmste* Und ausserdem hat er ja sowieso nie ein erholsames Wochenende, er ist ja nur mit einer Frau verheiratet und hat dort keine Kinder.
Ich verstehe einfach nicht warum der im gegensatz zu mir immer jammert? Ich muß im Gegensatz zu ihm fulltime für die Kinder dasein, und noch dazu alle terminlichen Sachen rund um die Kinder regeln. Ich jammer ja auch nicht, aber er hat nie ein Wochenende, der arme.

Das die Kinder ein ganzes Wochenende bei ihm sind ist im Moment laut Jugendamt noch nicht so gut, weil sich erst mal die drei Wochenbezihung einpendeln muß. (bis vor drei Wochen hat er sie nur alle 8 Wochen oder noch länger gesehen)
Und ich finde auch da es nicht so gut ist, weil erstens eben mal die regelmäßikeit reinkommen muß und zweitens er zwar verheiratet ist, aber diese Beziehung auf lauter Lügen aufgebaut hat, und wenn die zerbricht, was ich auch stark befüchte, steht er wieder vor der Tür, und wird sich dann vermutlich wieder nicht um seine Kinder kümmern.

Weißt du, wenn mir jemannd meine Kinder wegnehmen würde, und ich könnte wegen der finanziellen Gründe sie auch nur alle drei Wochen besuchen, würde ich bestimmt bis zur letzten minute bei ihnen bleiben.
Diese Aussagen vom Ihm tun schon verdammt weh.

LG

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Re: Mein Nochmann hat seine Kinder schon 5 Wochen

Antwort von kauko:-) am 30.04.2005, 13:42 Uhr

nicht gesehen und es scherrt ihn auch einen Sch...dreck.
Die Kinder leiden total drunter,aber er kapiert es nicht .
Er fährt nur 10 Minuten hierher.
Ich könnte da auch echt kotzen !!

LG Kauko

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Re: Mein Nochmann hat seine Kinder schon 5 Wochen

Antwort von vitaminchen am 30.04.2005, 14:47 Uhr

hallo,

warum trifft er sich denn dann überhaupt noch mit ihnen, wenn sein interesse an ihnen nicht einmal 6 stunden beträgt?
schade für deine kinder...vielleicht solltest du ihn mal fragen, ob er überhaupt noch kontakt zu ihnen haben will, bei solch einer einstellung.
andere väter kämpfen um jede stunde mit ihren kindern, das sollte er sich mal vor augen führen. ich verstehe solche männer/väter nicht.ist wirklich traurig sowas!
sprich ihn doch mal direkt darauf an und reg dich nicht so sehr über ihn auf^;das kostet nur kraft!
alles gute

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Gegenaspekte

Antwort von Richie am 30.04.2005, 16:11 Uhr

Hallo Sisyphos,

nun ja, es ist eigentlich normal, daß
die Haupt/Alleinverdiener sich wenig um ihre Kinder kümmern (können).
Hier haben ja auch wechselwirkende Rollenverhaltensweisen Einfluß.
Eine Nachtrennungssituation ist was völlig anderes. Hier fällt die Pufferung durch den anderen Elternteil völlig weg, d.h. hier ist der (umgangausübende) Vater ungewohnterweise
ganz allein für die (nicht gelernte)
Alleinbetreuung der Kinder zuständig.

Ich denke, daß Dein Blickwinkel auf das Ganze falsch ist. Du solltest ihm nicht vorschreiben, wie er seine Vaterrolle auszuüben hat, sondern ihm eher dabei helfen - im Sinne der Kinder - in die neue, ungewohnte Trennungsvaterrolle hineinzufinden.
In dem Zusammenhang ist m.E. gänzlich abwegig, daß die Kinder noch nicht bei ihm daheim übernachten dürfen/sollen.
Deine Aussage, die 3-Wochenbeziehung
müsse sich erst einpendeln, halte ich für widersinnig. Hat er denn während eures Zusammenlebens seine Kinder auch nur alle 3 (x) Wochen gesehen?
Die Prognose für seine neue Beziehung
ist doch kein Kriterium für sein Vater-Sein und auch keine Argumentationsgrundlage für Dich, den Umgang zu behindern durch (erschwerende) Auflagen.

Du schriebst:
''Weißt du, wenn mir jemannd meine Kinder wegnehmen würde, und ich könnte wegen der finanziellen Gründe sie auch nur alle drei Wochen besuchen, würde ich bestimmt bis zur letzten minute bei ihnen bleiben''

Genau, aber Deine Maßstäbe sind keine Vorschriften für ihn. Und wie weit soll sich jemand quälen, um irgendwem zu beweisen, ob und wie er seine Kinder liebt? Du meinst vielleicht, je schwerer Du es ihm machst, desto mehr kann er seine Liebe zu den Kindern beweisen?
MfG Richie

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Re: Mein Nochmann hat seine Kinder schon 5 Wochen

Antwort von Yasemina am 30.04.2005, 16:35 Uhr

Ich denke, ihr solltet Euch nochmal die Postings von Ritchie durchlesen. völlig richtig, was da geschrieben wird. Ich denke, die Mütter erschweren die Väter- Kinder Beziehungen oft immens nach Trennungen, aus Angst, die Kinder an den Vater zu verlieren?, aus Rache?, oder oder oder.
Y.

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Re: Mein Nochmann hat seine Kinder schon 5 Wochen

Antwort von tachpost am 30.04.2005, 16:54 Uhr

Was für ein Quatsch !!!!
Ich konnte da nirgends herauslesen das sie dem Vater den umgang erschwert !Im Gegenteil,sie wünscht mehr Umgang zwischen Vater und Kindern.
Oder bin ich des lesens nicht mächtig ?
Es gibt nun mal Väter,die legen keinen Wert auf Kontakt mit den Kindern,das ist nun mal so,auch unser Erzeuger begnügt sich mit einem Sonntag alle 2 Wochen,was ICH definitiv zu wenig finde.
Aber mehr war leider,auch beim JA, nicht rauszuholen.
Gibt halt solche Idioten,und da gibt es m.E. auch nichts schönzureden.

LG
Birgit

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Re: Mein Nochmann hat seine Kinder schon 5 Wochen

Antwort von Yasemina am 30.04.2005, 18:12 Uhr

warum können die Kinder dann nicht mit zu ihm? Ein ewiges Dran- gewöhnen ist doch nur ne blöde Ausrede, oder nicht??? Das macht das ganze nur eher noch schwerer!

Greez

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Auf den Punkt

Antwort von Richie am 30.04.2005, 19:05 Uhr

Tach,post, :-)

Sisyphos schrieb:

**''Das die Kinder ein ganzes Wochenende bei ihm sind ist im Moment laut Jugendamt noch nicht so gut, weil sich erst mal die drei Wochenbezihung einpendeln muß. (bis vor drei Wochen hat er sie nur alle 8 Wochen oder noch länger gesehen)
Und ich finde auch da es nicht so gut ist, weil erstens eben mal die regelmäßikeit reinkommen muß und zweitens er zwar verheiratet ist, aber diese Beziehung auf lauter Lügen aufgebaut hat, und wenn die zerbricht, was ich auch stark befüchte, steht er......''**

dieses Konglomerat von widersinnigen
und übergriffartigen Argumenten verdeutlicht m.E. eine insgesamt umgangsscheele Einstellung:

1. was geht die Mutter hier die Qualität der neuen Beziehung des Vaters an - gar nichts!
2. was hat die hypothetische Qualität der neuen Beziehung des Vaters mit dem Umgang zu tun - gar nichts!
3. was heiß hier ''Regelmäßigkeit reinkommen muß'' alle 8 Wochen sind objektiv zu wenig, alle 3 Wochen 6 Stunden auch, alle 3 Wochen ein Wochenende auch.......
4. wenn er schon um 15.30 wieder fahren will, so ist das seine Sache, aber sie kann sich offenbar nicht vorstellen, was es heißt, morgens um 5 aufzustehen
und mitternachts heimzukehren nach einem vielleicht 7-stündigen Umgang in einem Gelände ohne Stützpunkt und Auto
mit 2 Kindern
5. alles in allem regt Sisyphos sich auf wegen vielleicht 1 Stunde Umgang;
hat sie sich vielleicht mal die möglichen Zug- und Busverbindungen angesehen, die dem KV zur Verfügung stehen?
Mir hat sich der Eindruck aufgedrängt, daß Sisyphos unterbweußt Forderungen und Umstände favorisiert, die dem KV den Umgang auf Dauer unmöglich machen
und den KV als Elternteil abwerten.
MfG Richie

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So war nun der Tag, auch an Richi....

Antwort von sisyphos am 30.04.2005, 19:59 Uhr

Hallo ihr,

So ist der Tag nun ausgegangen.

Um 11.30 ist er mit ihnen in den Parkgegangen, und um 13.45 ist er wieder vor der Tür gestanden. In den Park zum Spielplatz geht man übrigens eine halbe Stunde mit den Kinder.
Ausserdem habe ich von seiner Frau erfahren, das er sich sowieso überlegt hat ob er überhaupt kommen soll.
Achja, nachdem er gut 2 1/4 Stunden mit ihnen draussen war, musste er natürlich gleich eine rauchen gehen bevor er mit den großen gespielt hat. Um 14.15 war er dann fort. Super papatag für die Kinder echt.
Und zum essen hat er ihnen auch nichts gekauft, obwohl ich ihm extra Geld dafür gegeben habe.

Lg

Hallo Richi

"Deine Aussage, die 3-Wochenbeziehung
müsse sich erst einpendeln, halte ich für widersinnig. Hat er denn während eures Zusammenlebens seine Kinder auch nur alle 3 (x) Wochen gesehen?"

Nein als wir noch zusammen lebten natürlich täglich, nach der trennung fast ein ganzes Jahr nicht, dann alle 8 Wochen einmal für ein paar Stunden, und nachdem was sich die Kinder kurz vor der Trennung mitmachen mussten (fluchen, Gegenstände gegen die Wand werfen, die Mutter (mich) schlagen, gegen ein stabiles Gitterbett treten so das es unbrauchbar ist, alles teilweise neben den Kindern)und eben das Jahr danach, denke ich schon das es angebracht ist das sie sich durch regelmässigen Kontakt wieder näherkommen, bevor gleich Übernachtungsaktionen durchgeführt werden.
Du kannst mir glauben, das es mir sicherlich sehr recht wäre wiedermal ein Wochenende für mich zu haben.

"1. was geht die Mutter hier die Qualität der neuen Beziehung des Vaters an - gar nichts!"

Stimmt, die Qualität seiner neuen Beziehung geht mich gar nichts an. Ändert aber auch nicht an der Tatsache das ich jetzt schon weiß das diese Beziehung nicht mehr lange hält, und er somit wieder auf der Strasse steht, und spätestens dann komme ich bzw. unsere Kinder ins Spiel, den dann wird es vermutlich für das nächste Jahr wieder aus sein mit Papabesuchen. Denn so richtig um die Kinder kümmern tut er sich erst seit dem sein Leben "geregelt" ist.

"2. was hat die hypothetische Qualität der neuen Beziehung des Vaters mit dem Umgang zu tun - gar nichts!"

Und ob, siehe oben.

"aber sie kann sich offenbar nicht vorstellen, was es heißt, morgens um 5 aufzustehen
und mitternachts heimzukehren nach einem vielleicht 7-stündigen Umgang in einem Gelände ohne Stützpunkt und Auto
mit 2 Kindern"

Ich arbeite 40 Stunden die Woche, neben den Zwei Kindern, habe kein freies Wochenende und muß micht im gegensatz zu ihm um einiges mehr kümmern und den Kopf zerbrechen was die Systemerhaltung unserer kleinen Familie angeht.
Ich kann mir übrigens sehr wohl vorstellen das es anstengend ist von 5-24 Uhr unterwegs zu sein, ABER BITTE IST DAS WIRKLICH ZUVIEL VERLANG ALLE SECHS WOCHEN EINMAL!!!!!!!!!!!!!!!!!

"Mir hat sich der Eindruck aufgedrängt, daß Sisyphos unterbweußt Forderungen und Umstände favorisiert, die dem KV den Umgang auf Dauer unmöglich machen
und den KV als Elternteil abwerten."

Auf Dauer unmöglich machen?? ALLE SECHS WOCHEN?

lg

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Re: So war nun der Tag, auch an Richi....

Antwort von tachpost am 30.04.2005, 20:26 Uhr

Nicht ärgern lassen sisyphos *g*
Ist ja nichts schlechtes dran,sich für die väter einzusetzen,aber leider gibt es nun mal welche für die lohnt der Aufwand eben einfach nicht.
Und das k..... mich an diesem Forum echt an !!Ständig soll man sich als Mutter in die Lage der Väter hineinversetzen. WARUM ?????Kein Aas schert sich um meine Lage als Mutter.Und wie ich hier alles organisiert bekomme.
Nur mal kurz zu meinem Tagesablauf.
4.50 Aufstehen (jawohl,ich kenne das auch)
5.30 Kind wecken (tut mir jeden Morgen aufs neue leid)
6.20 Haus verlassen,Kind abliefern,zur Arbeit fahren.6.30-13 Uhr arbeiten (ziemlicher Knochenjob,würde mancher Mann nicht schaffen)
13 Uhr Kind abholen.
Bis 19 Uhr Haushalt,einkaufen,Kind bespaßen,und,und,und.
19 Uhr Kind zu Bett
danach immer noch Haushalt an der Backe
21 Uhr Schlagkaputt auf die Couch oder ins Bett fallen lassen.

Also WO ist das Problem für den Vater ??? Das wird dann ja wohl zu schaffen sein,mal zu kommen,sich ein paar Stunden ,alle 3 Wochen! mal um die Kinder zu kümmern.Ist das wirklich zu viel verlangt?
Übrigens habe ich eine 6 Tage Woche,das Kind habe ich 7 Tage die Woche,und auch nur jeden 2.Sonntag mal frei.Bisher habe ich das immer geschafft.
Lieber wäre mir auch,ich hätte mal ein langes WE für mich.
Aber da schnappt eben die Mütterfalle zu !
Vater macht was er will,Mutter hat zu funktionieren,und das alles auch noch zu erdulden.
Sorry,aber für manche Väter hab ich da auch kein verständnis.

Angenehmen Samstagabend noch,den ich mal wieder zu Hause verbringe,da Ich kein frei habe.
Vater ist derzeit auf einer Wellnessfarm....ich lach mich tot.

Birgit

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Re: So war nun der Tag, auch an Richi....

Antwort von Yasemina am 30.04.2005, 21:21 Uhr

Sorry, nachdem Du nun ausführlicher Eure Situation geschildert hast, denke ich das Deine Einstellung ihm gegenüber voll und ganz angebracht ist.
Sorry-
ich drücke die Daumen, daß bei Euch bald mehr Ruhe einkehrt-
alles Liebe!
Y.

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Na und?

Antwort von Richie am 30.04.2005, 23:15 Uhr

Hallo Sisyphos,

mehr als 2 Stunden sich mit den Kindern auf einem Spielplatz und im Park aufzuhalten, ist eigentlich schon reichlich. Natürlich hätte er ihnen was zum Essen kaufen sollen - daß er es nicht getan hat, ist eher ein Zeichen seiner Überforderung. Da helfen auch Deine Abqualifizierungen nichts.
Sollte er also lieber den Umgang ganz einstellen?
Warum war eigentlich der Umgang ein ganzes Jahr eingestellt?

Übernachten Deine Kinder nie woanders als bei Dir?

Auch wenn Deine Prognose seiner Beziehung stimmte, so berechtigt sie Dich doch nicht, j e t z t im Vorgriff
auf zukünftige Probleme einen normalen
Umgang beim Vater daheim zu unterbinden.
Wasa weißt Du von irgendwelchen zukünftigen Problemen bei D i r?
Und kannst Du Dir überhaupt vorstellen, was es heißt, quasi exterritorial in irgendeiner fremden Stadt 'Umgang' mit seinen Kindern pflegen zu sollen?

Deine Großtaten für die Kinder tust Du doch für die Kinder!? Oder tust Du sie
für/anstelle des KV?
Jedes Elternteil tut das, was in seinen Kräften steht.
Ich lebe hier mit meinen Zwillingen und mache alle Arbeiten wie Hausaufgabenbetreuung, Telefoniererei,
Krankenpflege, Arztbesuche, Elternsprechtage und -abende...Klamottenkauf...Aber das tu ich doch für meine Kinder und buche das nicht auf ein Konto gegen die Mutter - was für ein perverser Gedanke!
MfG Richie

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Re: Na und?

Antwort von Yasemina am 01.05.2005, 8:27 Uhr

Hi Richie,
ganz ehrlich, kann Deinen Standpunkt voll und ganz nachvollziehen, aber sobald Gewalt ins Spiel kommt, hört bei mir der Spaß auf. Man weiß nicht, was damals alles falsch lief, aber solche Ausbrüche- vor den Kindern- sind absolut nicht tolerierbar. Und aus diesem Grunde allein wäre ich an ihrer stelle auch sehr vorsichtig.
Allerdings verstehe ich, daß es dem Vater sicherlich schwer fällt, in einer fremden Stadt seinen Kids eine schöne Zeit zu bieten, erst recht, wenn es keinerlei Rückzugsmöglichkeiten gibt (Wohnung, etc). Über die Mittagszeit mit den Kids draußen rumzurennen (wo sie vielleicht eigentlich Mittagsschlaf machen?!)- etc finde ich auch schwierig. Mmmh. Ganz ehrlich, sysiphos- was würdest Du 5- 6 Stunden am Stück im Park mit dne Kinds machen? Mmmh, irgendwann wird es auch den Kids langweilig bzw brauchen sie eine Ruhepause. Stell ich mir sehr schwierig vor, daß ganze.

Trotzdem, alles Gute,
Y.

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sicher

Antwort von Richie am 01.05.2005, 9:00 Uhr

Hallo Yasemia,

sicher ist sein damaliges Verhalten zu verurteilen. Andererseits ist so ein Trennungsstreit eine Ausnahmesituation
und nicht auf den Umgang mit den Kindern übertragbar.
Es ist ohnehin unklar, warum sie laut ihrer Neuregelung die Kinder einerseits zu ihm bringt, zudem fragt sich da, wie denn dort der Umgang abläuft, und andererseits von ihm verlangt wird, daß er die Kinder 'exterritorial' in ihrer Stadt besucht.
Mir stößt halt dieses Konglomerat von halbgaren Argumenten und Abqualifizierungen auf. Und was nimmt es Wunder, daß er ohnehin durch die Trennung von den Kindern und die einjährige Umgangspause schon ein distanzierteres Verhältnis zu den Kindern bekommen mußte, das es ihm schwermacht, einen solchen Aufwand zu treiben, um seine Kinder mal sehen zu können. MfG Richie

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also, aus eigener erfahrung wäre es sicherlich das Beste...

Antwort von Andrea25 am 01.05.2005, 11:19 Uhr

wenn die kinder von freitag bis sonntag bei ihm blieben. sonst wird das auf dauer eh nix. ich kann den vater dabei auch etwas verstehen, was willstb du denn die ganzen stunden machen so ohne rückzugsmöglichkeit, im winter, bei regen??? jedesmal in den park gehen???? wir macfhen es so bei uns, er hat den knopf alle 14 tage von fr bis so. da kann er voll für das kind da sein und das kind lernt ihn auch weiterhin als seinen papa richtig kennen. obwohl ich hier eher das andere problrm habe, dass er ihn am liebsten ständig bei sich hätte.

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