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Geschrieben von monavb am 07.12.2005, 23:47 Uhr

Kann man sein Kind leugnen?

Hallo,

ich habe dem Vater meiner Babymaus nun ein Mail geschickt, mit super- süßem Foto, dann noch eine SMS, ob er sich denn bitte mal melden möchte, nix!
Der Typ macht auf toter Mann.
Das Baby ist schon fast sechs Wochen alt!
Ich finde es echt erschreckend, dass er seine Tochter so einfach leugnet- wie kann man nur so sein? Ich begreife das einfach nicht, oder fehlt mir irgendwas?
Ich habe beim JA Unterh. beantragt, aber noch keine Angaben zum Vater genmacht, weil ich gerne mit dem KV noch persönlich sprechen wollte.
Ausserdem hegte ich die Hoffnung, dass er vielleicht doch Interesse hat......
Gibt es hier Frauen, dessen Ex sich doch noch irgendwann besonnen haben?
Wie wird man mit dieser Enttäuschung fertig?

Grüße
Simone

 
7 Antworten:

Re: Kann man sein Kind leugnen?

Antwort von spiky73 am 08.12.2005, 0:52 Uhr

hallo simone,

bei einem solchen verhalten faellt mir als mutter nichts ein, was ich sagen koennte. zum glueck sind nicht alle maenner so.

der vater meiner tochter ist auch ein prima exemplar, der durch permanente abwesenheit glaenzt. in unserem fall ignoriert er das kind zwar nicht, aber ich druecke es mal so aus: man kann trotz widriger umstaende sich durchaus bemuehen - wenn man WILL. soll heissen, er war halt nicht in deutschland, haette aber jederzeit mal einen urlaub hier verbringen koennen, wenn er sich etwas angestrengt haette. soo wichtig war ihm dann sein kind allerdings auch nicht, dass er sich ein arm oder bein ausgerissen haette.

natuerlich gab es immer mal momente, wo ich als mutter enttaeuscht war. am anfang war das schon ein brocken, an dem ich knabberte, aber ich kann dir versichern, irgendwann nutzt sich das gefuehl der wut/enttaeuschung/ohnmacht/was auch immer mal ab und es wird im laufe der zeit immer weniger. versuch einfach nicht, das zu nah an dich ran zu lassen. kuemmer dich um deine kleine maus, sei stolz auf sie und dich selber, aber fang nicht an zu hadern, dass da doch was fehlt, oder dass der vater doch so ne pappnase ist.
in amerika sagen sie "what goes round comes around" - d.h. was man irgendwann mal (schlechtes) tut, faellt frueher oder spaeter auf einen selber zurueck. und ein beharrlich schweigender vater wird eines tages mal seine quittung bekommen.

bezueglich unterhalt o.ae. kann ich nur sagen, leier das an so schnell wie moeglich. da brauchst du auch keine ruecksicht auf den KV zu nehmen. er hat die moeglichkeit zum gespraech gehabt - nicht genutzt - pech gehabt.

es drueckt dich
martina

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Re: Kann man sein Kind leugnen?

Antwort von mama mal drei am 08.12.2005, 6:56 Uhr

hallo simone,
der papa meiner kleinen maus hat sich 2 monate nicht gemeldet wenn er mich mit der kleinen irgendwo doch mal gesehen hat ist er ganz schnell verschwunden.es wahr echt heftig.ich hab mermals versucht ihn zu erreichen ohne erfolg.
irgendwann eben nach ca 2 monaten hat er dann auf eine sms von mir geantwortet,es war mal wieder eine dieser sms von mir in der ich mir sämtlichen müll von der seele geredet hab.darauf hin ist er dann das erste mal zu uns gekommen.es war sehr seltsam als er da war aber irgendwie auch schön und das schlimmste ich konnt ihm plötzlich gar nimmer böse sein.auch jetzt nach fast zwei jahren lässt er sich kaum blicken aber sie kennt ihn und weis das er ihr papa ist.oft kommt er nur ein mal im monat für ne stunde.man gewöhnt sich dran.unterhalt zahlt er nach wie vor nicht an mich.ich bekomme unterhaltsvorschuß.
tja und nun hoff ich für meine kleine maus das er wenigstens an ihrem zweiten geburtstag hier aufkreuzen wird.
wie gehts euch eigendlich jetzt?
gruß steffi

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Re: Kann man sein Kind leugnen?

Antwort von 3 mal mami am 08.12.2005, 7:59 Uhr

Hallo,
2 "Großen" Kinder sind scheidungskinder
Bei mir wart es also nicht so dass der KV sie leugnete

Allerdings habe ich einen dringenden Tipp für dich.

Bitte gib den KV beim JA an.MAch das sonst wirst du es eines Tages bereuen, er muss nunmal für sein Kind gerade stehen und der Unterhaltsvorschuss vom JA wird geringer ausfallen als der den der KV zahlen muss.

Und nicht nur deshalb, er soll wenn schon nicht menschlich und moralisch, dann wenigstens finanziel für die kleine sorgen.

Das Ja wird ohnehin daran interessiert sein wer als Vater in Frage kommt.Und denjenigen dann anschreiben,wenn er die Vaterschaft nicht anerkennen will wird er gerichtlich zu einem Test veranlasst.

Ich wünsch dir und deinem Baby alles erdenklich gute

LG 3MM

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Re: Kann man sein Kind leugnen?

Antwort von Elkelein am 08.12.2005, 8:27 Uhr

Ich weiss nicht warum er sowas abzieht, kann ich nicht nachvollziehen. Versuche halt weiter den Kontakt zu halten und schick ihm hin und wieder ein Foto, dann kannst du reinen Gewissens sagen an dir lag es nicht.
Allerdings muss ich auch sagen ich kann nicht ganz nachvollziehen warum du ihn nicht als Vater angeben willst? Wenn du weisst wer der Vater ist dann hat dein Kind auch das Recht darauf daß er seinen Pflichten nachkommt.

Gruss Elkelein

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Re: Kann man sein Kind leugnen?

Antwort von annikala am 08.12.2005, 8:39 Uhr

1)also ich würde den Vater sofort angeben
2) zw. meinem Ex und Kind war mal 6 Monate Funkstille. Hat ihn wohl nicht mehr interessiert, er will ja auch mal sein leben leben :-( *kotz* wenn ich das heute noch höre...dann hat er sich wieder rührend gekümmert.

mittlerweile ist er ausser Landes und hat sich seit 3 Wochen nicht mehr gemeldet...

tja so ist das.
Enttäuschung --- man muss lernen es zu akzeptieren, bei mir hat es fast 3 Jahre gedauert ---gelle spikey :-), die arme musste meine heulerei oft ertragen!

annika

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sowas beherrscht mein Ex bis zur Perfektion

Antwort von Suka73 am 08.12.2005, 9:36 Uhr

ich habe kein prob damit, dass er uns verlassen hat (bevor es überhaupt das Kind gab bzw. bevor es auf der Welt war) - viel schlimmer fand ich, dass er Simon im wahrsten Sinne des Wortes verleugnet hat.

Beispiel gefällig? Er saß abends beim Kartenspielen mit seinen Jungs, einen davon kenne ich sehr gut, denn er ist der Freund einer Freundin von mir (war damals zeitgleich schwanger - die beiden haben uns übrigens miteinander bekannt gemacht, die Dreckschweine *ggg*) Alle wußten eben, dass der Flo bald Papa wird (Frank ja dann auch - aber DAS wußte keiner) und irgendwer sagte zu Frank "Na, bei Dir wirds langsam doch auch mal Zeit oder willst den Zug abfahren lassen?" Wohl gemerkt, ich war schon schwanger zu der Zeit, und Frank hat es verheimlicht. Er hat sogar mich verheimlicht.

Später ist er ebenfalls zum Kartenspielen, da war Simon schon auf der Welt und 3 MOnate alt. Ich habe es nur hintenrum erfahren, denn offiziell war der Herr nämlich nicht in der Stadt. Als ich ihn später drauf angesprochen habe, ob er es als wichtiger empfindet mal eben Kartenspielen zu gehen als das ERSTE MAL seinen Sohn zu sehen meinte er "ich war nur kurz in der Stadt, ich muss eben auch meine Prioritäten setzen"

Aber die schlimmste Verleugnung war immer noch die gegenüber seinen Eltern, denn die wußten - bis Simon ca. 1,5 Jahre alt war) NICHTS von ihrem Enkelkind. Er war immer der Meinung, das ginge die nichts an... Ich war da anderer Meinung und habe Anfang des Jahres über Umwege Kontakt zu ihnen aufgenommen. Das Interesse war anfangs recht groß, bald aber bekam ich einen Brief von seinen Eltern, dass er diesen wohl auferlegt hatte sich nicht bei mir zu melden, sonst wäre er nimmer ihr Sohn. Was soll ich sagen, seine Eltern halten sich dran.

Ich finde das einfach nur traurig. Und ich rechne auch nicht damit, dass der Typ hier in 3 Jahren auf der Matte steht. Und wenn schon, ich werde ihm den Umgang sicherlich nicht verweigern, aber soll ER zusehen wie er sich seinem Kind vorstellt. Ich werde bestimmt nicht sagen "schau, das ist der Papa"...

LG Sue

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... meiner auch

Antwort von Leena am 08.12.2005, 13:19 Uhr

Ich kann mich nur anschließen, mein Ex-Freund weigert sich bisher auch konsequent, die Existenz unseres Kindes in irgendeiner Weise zur Kenntnis zu nehmen.

Er hat auch nicht auf den Brief samt Foto reagiert, in dem ich ihm die Geburt unseres Kindes mitgeteilt habe, früheren gemeinsamen Freunden hat er erzählt, ich hätte ihn verlassen, weil ich von einem anderen schwanger sei, und seine Familie (mit der wir Kontakt haben) darf nicht einmal unsere Namen erwähnen, ohne dass er ausrastet, ... Einmal sind wir zufällig in der Stadt an ihm vorbei gelaufen, er hat mich angesehen und dann sich demonstrativ weggedreht, und die kleine Person, die an meiner Hand entlang hüpfte, hat er nicht mit einem einzigen Blick angeschaut - das tat mir persönlich am meisten weh, allerdings werde ich das unserem Kind auch nicht erzählen. Ich kapiere nicht, warum er sich so verhält, höchstens in Ansätzen, aber ganz offensichtlich KANN er nicht anders, vielleicht täte es ihm zu sehr weh, wäre ihm der Kontakt mit mir zu belastend, oder die Vorstellung, was hätte sein können - was weiß ich. Also nehme ich seine Haltung als gegeben hin.

Er weiß, wenn er sein Kind je sehen will, wo er uns findet (wie gesagt, es besteht Kontakt zu seiner Familie). Bisher hat er es in den letzten 7 Jahren nicht getan... aber vielleicht kommt es ja noch, wer weiß.

Unser Kind geht übrigens sehr selbstverständlich mit der Situation, wie sie nun einmal ist, um, auch wenn nicht immer alles nur einfach ist.

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