Für alleinerziehende Eltern

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Geschrieben von Kerstinundone am 03.08.2003, 23:20 Uhr

Fühle mich so allein.

Hallo allesamt.Ich weiss nicht, ob ich die einzige bin, aber manchmal(wie heute abend) könnte ich irgendwie einfach losbrüllen.

Der KV hatte mich direkt Anfang der SS sitzen gelassen, doch da sage ich mir, lieber erst mal keinen Vater, als einen schlechten. Einen tollen liebevollen Dady und Lebensgefährte wird sich ja noch irgendwann,irgendwie finden lassen. Nun, nach 3 Jahren hocke ich immer noch hier und schaue allein in die Röhre. Wäre ja nicht so schlimm, wenn sich meine sogenannten Freunde auch mal von alleine melden würden. Aber wenn die das tun, meistens bin ich dann Seelenklemptner. Soll es das denn sein? Nee, denke ich mir auch. Super Freunde- zum wegschmeissen. Aber helfen tut es mir jetzt auch nicht. Ich fühle mich momentan so nutzlos(ausser bzgl meines Kindes, mein ganzer Stolz), alleingelassen und nun ja, weiss nicht, wie ich es sonst noch beschreiben soll.
Einfach Sch...
Ich frage mich nur, bin ich mit diesen Gefühlen alleine? Wie geht es Euch so?

Kerstinundone

 
1 Antwort:

Re: Fühle mich so allein.

Antwort von Nina3 am 04.08.2003, 7:22 Uhr

Hallo Kerstin!

Hm, ich hab dieses "Problem" eigentlich eher nachmittags, wenn alle "normal sterblichen" am Arbeiten sind. Meist trabe ich dann mit den Kindern die ewig gleiche Runde (weil sie zumindest für die Kinder die meisten "Attraktionen" bietet) und es ödet mich einfach an. Oder wenn wir zu Haus sind, dann wünscht ich mal spontan jemand auf einen Kaffee her. Abends hab ich dieses Problem weniger, dann räum ich hier und da, ess noch ne Kleinigkeit, guck noch mal "in den" PC und das war dann mein Tag. Also ehrlich gesagt, abends hab ich dann doch lieber meine Ruhe und nach einen anstrengenden Tag mit den Zwillis, geniess ich dann auch mal 2-3 Std. völliger Ruhe. Obwohl ich dann doch meist erst abends von Freunden "belagert" werde. Bei denen hab ich übrigens die Erfahrung gemacht, helfen tun sie im Prinzip alle gerne - nur man muss klipp und klar sagen, was man will, braucht, möchte - dann ist eigentlich alles machbar. Nur die wenigsten haben eine Vorstellung davon, wie sie helfen können (besonders die kinderlosen) und brauchen ein paar "Anstösse". So hab ich z.B. auch keine Skrupel zu sagen: "Bedient euch am Kühlschrank - Fernseher - PC - alles da, nur lasst mich mal eben ne 1/2 Stunde in die Badewanne gehen bzw. ob sie noch was auf einem Weg für mich mitbringen können.
Klar, es gibt auch die, die sich nicht mehr blicken lassen, seit die Zwillis da sind und da kann ich dann aber auch gut und gerne drauf verzichten. Denn Freunde, die nur "Party" machen wollen und nur da sind, wenn ich mal einen von den extrem seltenen ganz freien Abenden habe - da kann ich gut und gerne drauf verzichten. Manche Leute passen halt irgendwann nicht mehr ins eigene Leben und - so schade es dann auch manchmal scheint - dann trennen sich halt die Wege.
Hm, ich grübele grad noch mal über dieses Krabbelgruppenthema nach. Eigentlich bin ich da nicht so der "Typ" für und hab auch keine große Lust, in eine Gruppe zu gehen, wo sich schon alle untereinander kennen und meine "Terroristen" dan alles auseinandernehmen - aber mal sehen, vielleicht spring ich da doch noch über meinen eigenen Schatten.

LG Nina

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