Für alleinerziehende Eltern

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Geschrieben von schmoeffelchen am 03.12.2003, 12:32 Uhr

Dauerstress mit dem Kindsvater

Ich habe immer nur Stress mit dem Kindsvater. Wir haben uns in der Schwangerschaft getrennt waren auch nicht verheiratet. Ist es richtig das er ab dem 6 Lebensjahr das Kind alleine mitnehmen kann. Ich möchte sogerne ein normales Leben wieder leben.

 
20 Antworten:

Re: Dauerstress mit dem Kindsvater

Antwort von RainerM am 03.12.2003, 12:34 Uhr

Hi,
es kommt vielmehr darauf an, wie gut es zwischen Vater und Kind läuft.

Ich nehme mein kind seit seinem 1. Lebensjahr mit, - ich wüsste auch nicht, wo da das Problem sein soll.

Das Kind hat zwei Elternteile, die beide ihre eigenständigen Elternrechte und Elternpflichten haben.

cu

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Re: Dauerstress mit dem Kindsvater

Antwort von schmoeffelchen am 03.12.2003, 12:43 Uhr

Vieleicht habe ich vergessen zu erwähnen das die Beziehung zwischen den beiden nicht harmonisch verläuft. Er erkundigt sich nie und meine Tochter inzwischen 2 fängt öffter an zu heulen. Ich hätte mir auch lieber einen lieben Vater gewünscht dem es um das Kind geht und nicht nur um sich.

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willkommen im Club!

Antwort von Nancy1607 am 03.12.2003, 13:11 Uhr

hallo!
ich kenne das! der Erzeuger meiner Tochter (ebenfalls trennung in der schwangerschaft, keine ehe) ist auch so scharf drauf, das kind später mal übers wochenende allein haben zu können.soweit ich weiß, mußt du dem nicht zustimmen. du kannst entscheiden, das dein kind nur MIT dir mitfahreb darf oder einer person deines vertrauens. ich will meine tochter auch nicht allein mitgeben. hätte keine ruhige minute. aber das kann dir das jugendamt sagen. weißt du zufällig, wie oft er gesetzlich sein kind sehen darf? ist das irgendwo festgelegt?
zu rainer M. : wenn mutter und vater sich nicht verstehen, ist es auch nicht gut für das kind. es würde früher oder später auf dem rücken des kindes ausgetragen werden, durch manipulation. so ein kind kann sich nämlich nicht wehren.

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zu Manipulationen von kinder

Antwort von RainerM am 03.12.2003, 13:19 Uhr

"zu rainer M. : wenn mutter und vater sich nicht verstehen, ist es auch nicht gut für das kind. es würde früher oder später auf dem rücken des kindes ausgetragen werden, durch manipulation. so ein kind kann sich nämlich nicht wehren."

Wahrscheinlich bemerkst du selber nicht, was du da geschrieben hast.

das, was ihr da besprochen habt, das ist schon eine Vorbereitete verdeckte Form der Manipulation.

Mutter kann Vater nicht mehr ertragen udn erklärt, dass Umgang für das Kind schädlich ist, also wird sich quergestellt und schwupps, entwickelt es sich so, dass Kind natürlich solidarisch mit der Mutter sich gegen den vater stellt und dieser dann (so hofft es die Mutter) irgendwann entnervt und frustriert aufgiebt.

Dazu auch eine kleine Geschichte aus dem Leben:
Ich hatte nach der Trennung von der Mutter ein Techtelmechtel mit einer alleinerziehenden Mutter.
Vater hatte schon über 10 Jahre keinen Kontakt zu Kind, die Mutter wich mir ohne Erklärungen aus.
Irgendwann sagte sie mir, dass ich mich doch an der Mutter meines Sohnes rächen solle, das hätte sie auch getan....

Also dient die Umgangsvereitelung dazu, sich am ehemaligen partner nachhaltig zu rächen, danach fühlt Frau sich einfach entspannter.

Denkt mal doch mal über eure wahren Gründe nach!

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Umgangsregelungen:

Antwort von RainerM am 03.12.2003, 13:27 Uhr

Gesetzlich gibt es keine Vorgeschriebene Umgangsregelung.

Der Umgang soll entsprechend der individuellen Umständer geregelt werden.

Fest steht folgendes:

-der getrenntlebende Elternteil hat Umgnagsrecht mi seinem Kind

-das Kind hat ein eigenständiges Umgangsrecht mit dem getrenntlebenden Elternteil (woraus sich für diesen eine Umgangspflicht ergibt).

Diese Rechte unterliegen natürlich nicht dem Gutdünken des betreuenden Elternteiles.

Wenn der betreuende ET (meistens ja die Mütter) zuviel nachteilig auf den Umgang einwirkt, kann es zum Prozess kommen und die Einflussmöglichkeiten werden nach einem Urteilsspruch für alle Seiten nur geringer.

Besser ist es, wenn sich die Eltern gemeinsam einigen und einen weg ver Vernunft gehen wobei das Wohl des Kindes im Vordergrund stehen sollte.

Mit der Aussage, der Kontakt zum Vater schade dem Kind, kommt man ohne nachhaltige Beweise (Drogenkonsum, Alkoholismus etc) nicht sehr weit.

Kommen Vater und Kind gut miteinander zurecht, kann der Umgang eigenständig, also ohne Mutter stattfinden.
Ein kind das nicht mehr gestillt wird, muss auch seine Mutter nicht mehr ständig um sich haben.

Wie soll das eigentlich werden, wenn das Kind zB in den Kindergarten soll?
Kann es also bei fremden Personen in Obhut gehen, zum vater aber nicht?

cu

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Re: gruselig...

Antwort von nightingale am 03.12.2003, 13:39 Uhr

...welche meinungen 2003 noch möglich sind.

natürlich hat die mutter nicht allein über den umfang der vater-kind-kontakte zu entscheiden. dies hat (möglichst) in gemeinsamen konsens zu geschehen und wenn alle stricke reissen kann vater sich natürlich ans gericht wenden und dort ist so ziemlich alles drin von einem, wie hier angestrebten, minimal"umgang" bis zu regelungen, die kind 1/3 vom jahr und mehr bei vatern verbringen lassen. die tendenz zu letzterem steigt und mindestens alle 14 tage von fr-so, incl. overnight, sind für vatern i. d. r. schon drin, so er nicht lustmörder oder immobilienmakler ist.

also an den gedanken der übernachtung würde ich mich schon mal gewöhnen.

daneben finde ich diese hier durchschimmernde meinung "nur muttern weiss was gut für kind ist" absolut daneben.

sie lässt mich mal ebenso pauschal und einäugig dran zweifeln ob man damit eigentlich schon die notwendige reife zum kindererziehen mitbringt;-)

schon klar, dass es verantwortungslose menschen gibt, denen man kinder nicht anvertrauen sollte, aber so gänzlich begründungslos in den chor "männer sind verantwortungslos" e. v. miteinstimmen find ich ziemlich dämlich.

greetings,
nachtigall
*gereizt*

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Frage zu Umgangsregelung

Antwort von matiz am 03.12.2003, 13:43 Uhr

Hallo,
diesbzgl. hätte ich mal eine Frage:

Mein Kind (fast 4J.) ist regelmässig alle 14 Tage von Fr-So beim Papa.
Jetzt steht Weihnachten vor der Tür, und wie schaut es da aus?
Gibt es Regelungen wonach das Kind dann länger oder öfters zum KV soll/kann/darf?
Oder kann man das individuell regeln?

Ich frage deshalb, weil der KV sehr wahrscheinlich um Weihnachten u. Silvester Urlaub hat, und er die Kleine dann bestimmt mal länger nehmen will, was für mich auch kein Problem darstellt. Nur würde ich sie gerne am Heiligabend/1. Feiertag und an Silvester bei mir haben.

Danke und LG,
matiz

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Re: Frage zu Umgangsregelung

Antwort von nightingale am 03.12.2003, 14:04 Uhr

hi,

wie rainer schon schrub: es gibt keine gesetzlichen regelungen über die aufenthaltslänge bei den einzelnen elternteilen.

"üblicherweise" werden vor gerichten die feiertage aufgeteilt, so dass z. b. 1. weihnachtsfeiertag und ostermontag dem nicht überwiegend betreuenden elter zugestanden werden.

ich kann gut verstehen, dass du weihnachten und sylvester mit kind verbringen will, ebenso gut wirst du aber auch verstehen können, dass es deinem zugehörigen vater evtl. ebenso geht. wär nicht jährliches abwechseln der feiertage eine idee? z. b. dies jahr bis 1 feiertag bei dir und dann bis neujahr bei vater und nextes jahr umgekehrt.

so isses jetzt bei mir, kind freut sich drauf und findet es "gerecht". leider musst` ich dies erst einklagen; ne einigung wär mir und kind lieber gewesen.

greetings,
nachtigall

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Re: Frage zu Umgangsregelung

Antwort von RainerM am 03.12.2003, 14:05 Uhr

Hi matzi,
das sollte man/frau miteinander besprechen und das beste daraus machen :o)

Die Gerichte sollen dazu tendieren, dass die grossen Feiertage aufgeteilt werden.

Aber immer den blick auf irgendwelche gerichtsüblichen Regelungen zu werfen, lässt einen nicht weiterkommen.
Besser man sieht seine eigene Situation und macht aus den eigenen Dingen ein optimales Umfeld für das Kind.

Wir hatten letztes Jahr zu Weihnchten folgende Regelung:
Da war mein Sohn (damals 2) bisher nur für eine Nacht bei mir, darum habe ich ihn am 2. Feiertag morgens geholt und dann abends am Tag nach weihnchten zurückgebracht.
Da er Heiligabend bei der Mutter war, hatte ich ihn dann von Silverster bis Neujahr.

In diesem Jahr haben wir folgende Regelung:
Die Mutter muss wieder zwischen den feiertagen arbeiten, die KiTa hat da nur Notbesetzung, was letztes Jahr nicht so toll war, darum hole ich ihn diesesmal wieder am 2. Feiertag morgens (zwischen 9-10Uhr) und bringe ihn dann an Neujahr zu 19Uhr zurück (Mutter arbeitet an Neujahr).

Bislang war er (3Jahre) max. 4 Nächte bei mir, das wäre dann zum erstenmal für 6 Nächte.

Ostern haben wir dieses Jahr so geregelt:
Ich hatte die Idee, dass das Osterfeuer für Vater&Sohn genau das richtige ist (zusammen mit meinen beiden Neffen) und ich habe ihn dann von Donnerstagabend vor Karfreitag bis Ostersonntagmittag gehabt.

Das sollen nur mal so Anhaltspunkte sein, wie man sowas regeln kann.
Letztendlich sollen ja auch beide Seiten ihre Vorteile haben, bzw keine Seite benachteiligt werden.

Man kann mehr vereinbaren, wenn es sinn macht.
Aber man sollte sich zusammen setzen und das am Besten mit guten Vorschlägen ;o)

gruss

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Re: gruselig...

Antwort von Mirona76 am 03.12.2003, 15:25 Uhr

ich muss sagen, dass der werte herr (wohnt fast 200km weit weg, führerschein wegen alkohol am steuer los) sich bei uns überhaupt nicht kümmert letzter besuch: märz 2002 (mit schnapsflaschen im gepäck, die er hier zu leeren gedachte, was stress oE gab und schlussendlich darin gipfelte, dass er einfach abhaute ohne tschüß zu sagen), danach 1/2 jahr keine reaktion auf briefe meinerseits, mailboxnachrichten dass er sich mal melden möchte vlieben unbeantwortet, handynummer zum schluss unbekannt, dann ein anruf von ihm, lallend, am 20.12.02, er wolle kommen am geburtstag, 22.12.02, was ich ablehnte, weil eine party geplant war und es mir zu kurzfristig war. er schickte dann ein paket, begleitschreiben: meine geschenke zum geburtstag und weihnachten. 2 schlafanzüge (anmerkung: er zahlt keinen unterhalt, läuft über den vorschuss, ich weiss aber, dass er schwarz arbeitet, ist bald jeden tag betrunken). danach: keine reaktion auf meine post, ein brief kam zurück mit dem vermerk unbekannt.
das letzte, was er mir letztes jahr am tel erzählte: ich weiss nicht, wie lang ich die bude noch halten kann, mein wg-kollege sitzt im knast wegen vergewaltigung.

würdest du dein kind in so eine umgebung geben?

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Und was sagt uns das h i e r ? o.T.

Antwort von Richie am 03.12.2003, 15:43 Uhr

o.T.

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Re: gruselig...

Antwort von nightingale am 03.12.2003, 16:15 Uhr

noch einmal:

schon klar, dass es verantwortungslose menschen gibt, denen man kinder nicht anvertrauen sollte

ändert aber nix dran, dass über "umgang" ein elternteil nicht einfach so alleine bestimmen kann und sollte.

greetings,
nachtigall

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Eine Chance für den Umgang (lang)

Antwort von bikermouse66 am 03.12.2003, 17:32 Uhr

Hallo,

wie ja bekannt ist, ist der "Vater" von meinem Sohn (inzwischen fast 3,5) auch nicht grad die leuchte oder das, was man einen tollen Papa nennt. Trennung in der SS, danach Vaterschaftsklage, kein Unterhalt, kein geregelter Umgang, sexuelle Belästigung bei mir ..... Diese Liste könnte ich beliebig lang fortsetzen, ABER er ist und bleibt der leibliche Vater des Kindes. Was ich mit ihm hab, ist dabei völlig uninteressant. Wie einige hier wissen, hab ich ihm das Kind nachgetragen, hätte ihn zwischenzeitlich erwürgen können, der Umgang lief beschissen bis bescheiden bis mir der Kragen geplatzt ist. Dann hat er den Umgang eingeklagt und hat vom Richter noch weniger bekommen als ich ihm angeboten hab. Vorher standen noch Mediationen beim JA an, die er geschnmissen hat. Haben also die ganze Palette durch. Der Richter hat ihm dann begleiteten Umgang für 3 Stunden mit mir zugestanden. Puh, was fand ich die Zeit zum K......, aber es war für den Jungen, nicht für mich. Der Kleine hang mehr an mir und wollte auch oft nicht. Irgendwann wurd mir das zu blöde. Wir kamen keinen Schritt weiter, weil der Junge immer nach mir geschaut hat und der "Vater" sich im grunde doch auf mich verlassen hat, daß ich mich in manchen Situationen kümmer. Darauf hatte ich keine Lust. Irgendwann hab ich ihm den Junegn inkl. Wechselwäsche an die Hand gedrückt und ahb gesagt, viel Spaß bis heute abend! Peng, es gab ein blödes Gesicht und ich hatte meine Ruhe für 3 Stunden. Glaub mir, ich bin bald Amok gelaufen vor Nervosität *gg Inzwischen hat sich das Verhältnis etwas entspannt. Zwar hatten wir letztens den Treffer, daß der Junge hier stand und der Typ den Besuchstag vergessen hatte, aber das durfte er dem Kind selber sagen, weil,ich keine Lust mehr auf Lügen hatte. Am Montag kam er soagr auf der Arbeit zu mir und fragte, ob und wann er vorbeikomme dürfe um dem junegn eine Advemtdskalender mit Ü-Eiern zu brinegn. Klar, durfte er sofort nachmittags. Dann fragte er sogar, ob wir nicht zusammen am freitag zum Weihnachtsmarkt gehen könnten, weil ich ja nicht soviel Geld hab und Lukas dann nicht alle Karussels fahren kann. Es hat sich also echt entspannt und wir können fast "normal" miteinander umgehen. Das klappt noch nicht lange so und war ein echt harter Weg.
Also mein Tip, gib ihm die Chance und nicht nur eine Stunde. Zieh Dich aus der Sache zurück, auch wenn es schwer ist. Es ist auch sein Kind und das Kind hat die Chance verdient den Vater kennenzulernen, nur muß man beide lassen.
Minibikers Vater ist und bleibt für mich aus verschiedenen Gründen eine blöde Nuss, aber das ändeert nichts an der Sache, daß wir ein Kind zusammen haben.

Knuddels an den tollen Papa Rainer :-)

LG
mousy

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Re: gruselig...

Antwort von Mirona76 am 03.12.2003, 19:48 Uhr

da stimme ich dir zu. aber man sollte immer wissen, warum eine mutter sagt, ich möchte nicht, oder ungern dass mein kind dahin geht. oftmals steckt schon was dahinter, und nicht jeder mag offen zugeben, warum er oder sie das nicht will.

weil, was nutzt ein umgang mit dem anderen elternteil, wenn der schlecht ist? wenn das kind verstört wieder kommt?

ich denke manchmal, das ja weiss auch nicht genau, was es sagt, hat keine grundlinien. ich kenne ein mädchen (damals 7), das wollte nicht alle 14 tage zu ihrer mutter, da hat das ja gesagt, okay, musst du nicht. und jetzt hab ich ein mädel (7) im bekanntenkreis, da wird es per ja gezwungen, alle 14 tage zum vater zu gehen, weil besser ein schlechter vater als gar kein vater.

es ist schwer, pauschal was zu sagen, wenn man nicht die ganze geschichte dahinter kennt.

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Gründe

Antwort von bikermouse66 am 03.12.2003, 21:02 Uhr

Wenn ein kind im Alter von 7 Jahren Ablehnung zeigt, dann besteht durchaus die Möglichkeit mit dem Kind zu reden und vorsichtig zu hinterfragen warum es nicht will. Bei einem 2 Jahre alten Kind ist das nicht so. Da spürt das Kind sehr genau die Ablehnung der Mutter, es "loszulassen". Zeigt die Mutter dagegen durch Ihr Verhalten, daß es ok ist, dann zeigt auch meist das Kind weniger Abneigung. Hinzu kommt vielleicht auch noch, das der Vater fast sowas wie fremd ist. Daher hatetn wir zunächst den Umgang zusammen. Fand ich nicht so dolle und mußte mich auch sehr überwinden, aber es hat geholfen. Einmal agb es unterwegs Knatsch und da wollte der Kleine auch sofort zu mir und fing an zu weinen und mein Ex war blöde in seinen Augen. Klar, der Mann hat die Mama angemotzt und dann wird er abgelehnt.
Jedoch sollte man sich wirklich überwinden und für das Kind denken. Die eigenen Verletztheit, der Zorn, die Wut, der Haß und alles muß absolut hintenangestellt werden, auch wenn das megaschwer ist. Ist das Kindeswohl gefährdet, z.B. durch Alkohol, Prügel oder sowas, dann würd mein Sohn garantiert nicht zu dem Mann gehen. Geht es jedoch nur um Emotionen, die die Mutter dem Vater gegenüber hat, möchte sie sich das bitte klemmen und das Kind nicht als Machtmittel benutzen.

LG
mousy

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Muß nochmal was loswerden

Antwort von Nancy1607 am 03.12.2003, 21:37 Uhr

Hallo zusammen!
habe mich ja schon einmal zu dem thema geäußert. leute, glaubt mir: Ich will meinem kind den umgang zu dem vater nicht verbieten! auf keinen fall!!! nur ich will auch das beste für meine tochter. mein ex hat mich damals so eigeschüchtert, das ich mir viel zu viel gefallen lassen habe.das hat er sogar bei MIR geschafft. ich kenne meinen ex: er ist jähzornig und nicht unbedingt mit geduld bestückt. als er damals unseren 10 cm dicken, amssiven Mamortisch zerschlagen hat, kamen doch zweifel auf. ich habe erlebt, wie er mit seiner nichte umgeht. als sie zu toben begann (das tun kinder nunmal)ist er fast explodiert. und dann kann mich Rainer M auch fragen. ob ich weiß was ich schreibe: Ja, das tu ich! Denke von mir, was du willst, aber ich nenne meine Vorsicht einfach mal Verantwortung!!!
liebe grüße

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Re: Muß nochmal was loswerden

Antwort von RainerM am 04.12.2003, 8:45 Uhr

Hi,
das Problem, auf das man speziell in diesem Forum immer wieder trifft ist, dass oft die eigenen Erlebnisse auf andere Situationen 100%ig übertragen werden und Antworten dann ins Extrem laufen.

Du sagst ja ganz richtig, dass man die ganze Situation nicht kennt.... von daher ist es sehr fragwürdig, wenn man mit aller Wucht in eine dargebotene Kerbe reinhaut.

Vielleicht verstehen wir uns jetzt besser.

cu

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PAS

Antwort von RainerM am 04.12.2003, 11:56 Uhr

Hier sollte man/frau vielleicht einmal ein bisschen schmöckern...

http://www.wera-fischer.de/pas.html

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Re: PAS (Vorsicht - seeeeehr lang!!!)

Antwort von Kyara am 04.12.2003, 20:08 Uhr

Hallo Rainer!
Hab gerade mal auf die Seite PAS gesehen! Seeeeeeeehr interessant! Hab noch nicht alles gelesen (wird nachgeholt wenn mehr Ruhe)aber die ersten Abschnitte - und da haben sich mir direkt ein paar Fragen aufgetan! Was dort steht, ist alles richtig und jemand, der bewußt diese Arten von Manipulation anwendet, sollte sich tatsächlich fragen, wie verantwortungsbewußt er selbst mit der Psyche des Kindes umgeht!!! Aber - mir ist auch durch den Kopf gegangen, daß so ein Verhalten oft auch einfach mit furchtbarer Unsicherheit verknüpft sein kann!!! Ich gehe jetzt einfach mal von meinem Fall aus, möchte aber dabei betonen, daß ich von diesen Manipulationen nichts aber auch wirklich gar nichts angewendet habe!!! Mein Sohn ist ja auch noch zu klein um Worte zu verstehn aber ich war (bin) auch immer sehr unsicher, ob es gut ist, daß der Kleine bei seinem Vater ist! Einerseits bestehe ich auf den Umgang, zum Wohle des Kindes, andersrum denke ich aber auch sehr oft daran, ob es für Baby nicht irgendwann einmal tatsächlich psychische Folgen im Sinne von Orientierungslosigkeit, Wertschätzung, Wertvorstellung usw. haben kann! Nach dem normalen menschlichen Verstand lügt der Vater wie gedruckt (tut er nicht - sein Gedächtnis und sein Verstand spielen ihm immer wieder einen Streich - aber es macht halt durch falsches Wiedergeben von Sachverhalten den Eindruck)und ich frage mich natürlich - wie soll das Kind dies einschätzen können??? Der Vater ist unheimlich vergesslich, zeitweise durcheinander, kann häufig wichtig von unwichtig nicht unterscheiden usw.! Also - ich mach mir nen Kopf ohne Ende, bin dementsprechend unsicher, was ist gut für´s Kind, was nicht! Was kann, darf ich verantworten, was nicht??? Ich habe mich letztens von einer Psychologin coachen lassen und hoffe jetzt einfach mal meinem Instinkt trauen zu können und mich auf die Reaktionen des Kindes nach Umgang mit dem Vater (waren bis jetzt immer normal) verlassen zu können! Ich denke aber häufig daran, wie ich es dem Kleinen später mal erklären kann, wenn ich evt. doch wieder Bedenken bekomme!!!??? Irgendwie muß ich ihm doch auch sagen warum - und das ohne dabei den Vater schlecht machen zu wollen!!! Ich denke das ganze verlangt mir eine ganze menge ab und ich hoffe, daß ich die Kraft dazu habe, denn man hat ja auch sonst noch so ein, zwei Dinge im Leben zu tun und natürlich kommt auch manchmal die eigene Verletzheit zum Vorschein und man muß alles irgendwie immer Unterdrücken (die negativen Gefühle meine ich)! Klar - es ist megawichtig für´s Kind und dafür sollte man auch all seinen Verstand und seine Kraft aufbringen - aber manchmal - ja manchmal ist man einfach auch nur Mensch (und nicht nur Mutter) und macht Fehler!!! Ich hoffe für mich selber, daß ich diesen Balanceakt schaffe, denn ich habe schon den Anspruch einen liebevollen, verantwortungsbewußten und ehrlichen Menschen großzuziehen, dem ich nichts mehr wünsche als auf dieser Welt glücklich zu werden - trotz der Probleme, die ich ihm jetzt schon zumuten muß!
So, wer jetzt genervt ist --- ich hab vorgewarnt, daß es seeeeeeeeeeeehr lang wird!!!
Lieben Gruß

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Re: PAS (Vorsicht - seeeeehr lang!!!)

Antwort von RainerM am 05.12.2003, 8:17 Uhr

Hi Kyara,
also ich finde es normal, wenn man am Anfang unsicher ist, wenn man ersteinmal wieder ein gegenseitiges (minimal-) Vertrauen aufbauen muss.

Nur wenn sich nie etwas daran ändert, wenn es Jahr für Jahr so bleibt (und davon gibt es verdammt viele Fälle), dann nimmt das Züge an, die man nicht akzeptieren darf, wo man sich fragen muss, ob es dem Wohl des Kindes entspricht, wenn diese Person alleine so weitermachen darf...

Aber dazu gehört viel mehr, als nur die anfängliche Unsicherheit und das anfängliche Misstrauen.

cu

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