Für alleinerziehende Eltern

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Geschrieben von Suka73 am 22.03.2005, 10:00 Uhr

auch an Elisabeth und family

Hallo Große, habe Deinen Horrorbeitrag unten gelesen, er ist ja leider teilweise schon im Nirvana (Seite 2, wo keiner mehr liest) verschwunden. Ich wollte Dir auf diesem Wege ganz viel Glück und Kraft wünschen und hoffe, wir schaffen es doch mal uns zu treffen :o) Vielleicht, wenn die KInder erwachsen sind...

Eine Frage habe ich allerdings (habe die ganzen Antworten unten nicht gelesen) wieso hat Fumi so oft Läuse? Steckt sie sich immer wieder in der Schule an?

LG und drück Dich, Sue

 
10 Antworten:

Re: auch an Elisabeth und family

Antwort von Elisabeth mit Fumi & Temi am 22.03.2005, 10:25 Uhr

Hallo Sue,

wir waren gestern beim KiA, und inzwischen glaube ich gar nicht mehr, daß sie wirklich ständig Läuse hat. Sie kriegt nur die Nissen nicht los, und deswegen denkt die Lehrerin ständig, daß sie Läuse hat.

Ich habe am Donnerstag Abend, am Freitag Abend, am Samstag früh und wieder am Abend jeweils 2 Stunden Fumis Haare mit dem Nissenkamm ausgekämmt. Wirklich, ehrlich und ungelogen! Trotzdem habe ich am Sonntag wieder Nissen gefunden, und zwar an Orten, wo ich garantiert schon gekämmt habe. Der KiA gestern hat die Nissen unter dem Mikro untersucht, und sie waren alle entweder leer oder tot. Also habe ich wohl alles richtig gemacht, es sind nur noch Leichen in der Wolle. Aber es sind halt viele, und in ihren dunklen Haaren fallen die auch richtig auf. Wir werden also weiter jeden Abend zwei Stunden Nissen auskämmen. Und das nächste Mal, wenn die Lehrerin wieder behauptet, sie hätte Läuse, frage ich erst den KiA, statt gleich das Gift auf meinem Kind zu verteilen. Glücklicherweise sind jetzt aber erstmal Ferien. Vielleicht habe wir die Nissen bis Ferienende alle erwischt. Die sind aber auch hartnäckig, die kleben ganz schön fest. Und der KiA hat bestätigt (aus eigener Erfahrung mit seinen Kindern), daß es nichts, aber auch wirklich nichts gibt, was den Kleber löst und das Auskämmen erleichtert. Er hätte außer Essigwasser (habe ich auch schon probiert, kannste vergessen) sogar Spiritus versucht.

Nun ja, ich nehme es als Quality Time mit meiner Tochter. Leider findet Temi das nicht so prickelnd und zerlegt regelmäßig irgendwas, während ich Fumi kämme.

Am Sonntag Abend war in Planetopia (Sat1) ein Bericht über Läuse. Offensichtlich war diese Saison wirklich schlimm. Aber ich fürchte, Läuse sind wie Windpocken und die Trotzphase - da muß man durch, wenn man Kinder hat, je fremdbetreuter, desto mehr.

Schöne Grüße,
Elisabeth.

P.S.: Bist Du über Ostern da? Wenn das Wetter schön ist können wir ja zusammen in den Zoo, Eier suchen.

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Tip!

Antwort von Yasemina am 22.03.2005, 11:33 Uhr

Hallo Elisabeth,
Du schreibst, daß Zeug würde sich schwer aus den Haare lösen lassen- ich habe da einen prima Tip: in Afro- shops gibt es bestimmte Öle um zum Beispiel den Kleber von Hair- Extensions aus den Haar zu bekommen- mach das Öl rein und das Zeugs läßt sich wunderbar rauskämmen (ich habe damit Erfahrung- hat bei mir Kleber entfernt, wo sonst gar nix geholfen hat!!! Tut den Haaren nix- danach waschen und die sehen aus wie neu!)
Greez und alles Gute für Euch!
Y.

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Ostern

Antwort von Suka73 am 22.03.2005, 12:59 Uhr

Halli,
Ostern bin ich da, ja leider aber auch meine Eltern :o( Und die erheben immer einen Anspruch auf mich, sobald sie da sind (und natürlich auf Simon)

Das tut mir sehr leid, ich hoffe Ihr bekommt das schnell in den Griff. Ich hatte mit 14 das letzte Mal Läuse, aus dem Ferienlager mitgebracht. War mir das peinlich. Nur damals gab es nur EIN Medikament in der Apotheke. Und das stank auch noch wie die Hölle, da hat wirklich JEDER mitbekommen, dass man Läuse hat.

LG Sue

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Re: Ostern

Antwort von WUNDERKUGEL am 22.03.2005, 16:54 Uhr

probier es mal mit goldgeist FORTe, das stinkt zwar 3 tage aber es hilft wirklich!! und jetzt wo ferien sind da is das doch egal, hauptrsache die dinger sind weg!!

probiere es einfach mal bitte aus

LG
auf unbekannterweise
Wunderkugel

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ein wenig Off-topic: Laeuse

Antwort von harmony_ am 23.03.2005, 0:21 Uhr

Sagt mal, muss man sich wirklich bei Fremdbetreuung des Kindes unbedingt auf Laeuse einstellen? Ich habe in 30 Jahren nicht einmal Laeuse gehabt und auch in der Schule gab es nur einmal unbestaetigten Verdacht aus Laeuse in der Klasse. Ich bin sehr verwundert.

Gruss, harmony

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Re: ein wenig Off-topic: Laeuse

Antwort von Elisabeth mit Fumi & Temi am 23.03.2005, 9:23 Uhr

Hallo,

nun ja, 8 Jahre ist der Kelch an uns vorbeigegangen, aber jeden Winter hing mindestens ein Mal ein Zettel an der Krippen-/KiGa-/Horttür: "Wir haben Läuse". Man kann vorbeugen. Bisher sind wir mit Teebaumöl und Weidenrindenschampoo gut gefahren. Aber dieses Jahr müssen es besonders hartnäckige Viecher sein. Die geistern seit Oktober durch die Schule und sind nicht wegzubekommen. Die Schule beherbergt gleichzeitig Fumis Hort und Temis Kindergarten - da wandern die Viecher von Gruppe zu Gruppe, und wenn eine Gruppe sie erfolgreich losgeworden ist, trägt jemand aus der anderen Gruppe sie wieder rein.

Mein KiA hat mir erzählt, wie das geht: Als er studierte wohnte er in einer 4er-WG. Einer der vier brachte Läuse herein, hat sie aber gleich nach Entdeckung richtig und erfolgreich behandelt. Aber da hatte der nächste sie schon. Bevor der auch seine Läuse richtig und erfolgreich behandelt hat, hatte er den Dritten angesteckt, und der steckte den Vierten an, bevor er sich behandelt hat. Der Vierte hat auch alles richtig gemacht, aber da hatte der erste sie schon wieder. Erst, als sie alle gleichzeitig die Behandlung durchgeführt haben, sind sie die Läuse wirklich losgeworden.
So, und das potenziere mal auf eine dreizügige Grundschule (macht 12 Klassen), 4 Hortgruppen und drei KiGa-Gruppen - genau.....

Dazu kommt, daß die Lehrer und Erzieher eigentlich nicht mal die Kinder absuchen dürfen, weil das ein Eingriff ins Persönlichkeitsrecht des Kindes ist. Da kann also schlimmstenfalls ein Kind drei Tage in der Klasse sitzen und sich wild am Kopf kratzen, bis der Schulleiter die Erlaubnis eingeholt hat, das Kind abzusuchen, damit er es nach Hause schicken darf. Dazu kommt, daß die Kinderärzte teilweise dermaßen ahnungslos sind, daß man weinen könnte. Normalerweise braucht jedes Kind, das Läuse hat, eine Bestätigung vom KiA, daß es keine mehr hat, bevor es wieder in die Schule darf. Mein KiA läßt das von einer Sprechstundenhilfe untersuchen und prüft evtl. noch gefundene Nissen unterm Mikroskop. Aber in den Faschingsferien war er in Urlaub und wir waren bei einer anderen Kinderärztin. Die fragte mich: "Sie erwarten doch nicht wirklich, daß ich die Kinder jetzt absuche, oder?" Dann hat sie mir das Attest gegeben, obwohl ich das Mittel noch gar nicht angewandt hatte, sie hatte es mir ja gerade erst verschrieben. Sowas finde ich unverantwortlich.

Was Goldgeist angeht: Davon halte ich nicht viel. Die o.g. unfähige Kinderärztin hatte ihn verschrieben, als Temi Läuse hatte. Im Gegensatz zu Pedicul tötet er die Läuse nicht sofort. Temi saß, goldgeistgetränkt´und fast kahlgeschoren, auf meinem Schoß, da kamen die Viecher mir entgegengekrabbelt. Wenn ich nicht sowieso immer uns alle gleichzeitig behandeln würde, und wenn er evtl. mehr und längere Haare gehabt hätte, hätten sie noch prima Gelegenheit gehabt, sich bei mir häuslich niederzulassen. Außerdem hinterläßt Goldgeist lebende Nissen (deswegen muß man ihn zwei Mal anwenden). Pedicul tötet auch die Nissen. Ich habe inzwischen immer eine 250-ml-Flasche Pedicul im Haus. Das wende ich sofort an. Mein KiA schreibt mir ein Rezept, wenn wir für das Attest vorbeikommen, und damit fülle ich dann meine Vorräte auf.

Pedicul riecht auch nicht wirklich lecker. Teebaumöl - das wir vorbeugend anwenden - auch nicht. Aber bisher macht das Fumi zumindest nichts aus. Die halbe Klasse stinkt auch so ;-). Haarspray soll übrigens auch gut als Vorbeugung helfen.

Schöne Grüße,
Elisabeth
*Läuseexpertin*

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und wenn Du Dein Kind zur Vorbeugung tägl. mit verdünntem Neembaumöl einsprühst

Antwort von witha am 23.03.2005, 9:44 Uhr

so mach ich es bei meinem Sohn, wir hatten toitoitoi noch keine Viecher obwohl der beste Freund und KiGa-Kinder sie hatten.
Ich kenne das Neemöl weil ich es für meine Pflanzen und mein Pferd gegen Haarlinge, für meine Blumen gegen Tripse usw. und es hilft immer. Es müßte auch gegen Läuse akut helfen, es vernichtet sie nicht sofort aber macht sie unfruchtbar und verhindert die Weiterentwicklung der Puppen.

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Re: und wenn Du Dein Kind zur Vorbeugung tägl. mit verdünntem Neembaumöl einsprühst

Antwort von Dorle 2 am 23.03.2005, 11:18 Uhr

Hallo

Wir hatten/haben im Kiga dieses Mal auch sehr oft Läuse.

Der Elternrat hat dann das Gesundheitsamt eingeschaltet und die sind in den Kiga gekommen , um uns Eltern zu informieren.

Da wurde dann auch gefragt, was man zur Vorbeugung machen kann.

Als Antwort kam: NICHTS

Man kann nichts machen, da Läuse keine Nase haben, mit der sie riechen können, deswegen schreckt sie Teebaumöl oder ähnliches nicht ab. Sie reichen es einfach nicht.

Auch die Frage, warum das eine Kind mehr und das andere wenig oder keine hätte, kam nur ein...da hat das Kind Pesch/Glück gehabt, kann beim nächsten Mal wieder anders aussehen.

Tja, das heißt, jeden Tag kontrollieren, da viele Eltern ihre Kids mit Läusen in den Kiga bringen oder es im Kiga garnicht erst erwähnen, das das Kind Läuse hat/hatte.

Ein Artest muß nur vom Kind abgeben werden, bei dem die Läuse zuerst festgestellt wurden.
Von den anderen nicht, zumal man ja nicht immer erfährt, ob auch andere betroffen sind.


Als meine Tochter im letzten Jahr Läuse hatte, habe ich den Kiga umgehend angerufen und dies mitgeteilt.

Die waren ganz überrascht, das ich anrief, das hatte in den ganzen Jahren noch kein Elternteil gemacht.
Die Läuse wurden sonst immer im Kiga festgestellt und die Eltern dann angerufen, aber von sich aus hatte das noch keiner gemacht.

Da bleiben die Kids dann ein paar Tage zuhause und es wurde was von Krankheit erzählt.

Gut, mir ist das zuerst auch nicht leicht gefallen, aber da wir weder im Dreck hausen noch ungepflegt sind, hatte ich nichts zu verbergen.

Und so sollte es doch eigentlich immer sein, oder?

Liebe Grüße Dorle

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Re: und wenn Du Dein Kind zur Vorbeugung tägl. mit verdünntem Neembaumöl einsprühst

Antwort von Elisabeth mit Fumi & Temi am 23.03.2005, 11:39 Uhr

Hallo Dorle,

ich habe einen Artikel gelesen, ich glaube es war in der Apotheken-Rundschau, daß eine Untersuchung in der Schweiz festgestellt hat, daß Teebaumöl und Weidenrindenschampoo tatsächlich helfen, wenn auch nicht 100%ig zuverlässig, aber sie reduzieren die Ansteckung. Warum, weiß ich nicht. Vielleicht ist das Gefühl von dem rutschigen Zeug für die Viecher einfach unangenehm? Oder sie können sich nicht mehr so gut festklammern? Seit ich Temi die Haare fast gänzlich abrasiert habe, steckt er sich auch nicht mehr an, nicht mal, wenn er mit Fumi in einem Bett schläft. Der KiA sagt, das ist den Tieren zu kalt, die haben es gerne kuschelig. Aber ich kann Fumi ja nicht kahlrasieren... Also verhindern kann man die Ansteckung wohl nicht wirklich, aber man kann es den Tieren unangenehm machen, dann überlegen sie es sich ;-).

Meine Güte, alleine die Diskussion hier macht, daß es mir am ganzen Kopf juckt *gggg*.

Schöne Grüße,
Elisabeth.

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Re: mag mich mal einmischen.......

Antwort von Stephie und Mina am 23.03.2005, 13:37 Uhr

Bei uns wird jeder Befall am Schul/KiGa Tor ausgehaengt.
Im Supermarkt wird Shampoo verkauft, welches den Befall meist verhindert.
Was da drin ist, weiss ich nicht.
Meine Tochter hat so duenne blonde Haare, dass sich bisher keine Laus auf ihren Kopf getraut hat.

Hier in Spanien kuemmert man sich nicht um Verletzung irgendeines Persoenlichkeitsrechtes und inspiziert natuerlich die Koepfe der Kinder vor Eintritt.
Sie haben auch das o.k. der Eltern.
Wenn der Befall sehr stark ist, dann wird geschlossen und der Kammerjaeger kommt.
Brutal aber wirksam.

Wer das Shampoo ausprobieren moechte, mailt mir, ich bin gern bereit, eine Flasche gegen Erstattung der Kosten zuzusenden.
LG
Stephie
nicht AE, aber alle paar Monate theoretisch mit den kleinen Krabblern konfrontiert.

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