Für alleinerziehende Eltern

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Geschrieben von fusel am 19.05.2003, 9:38 Uhr

Arbeiten gehen (o:

Hi,

bestimme das Forum in letzter Zeit fast für mich allein, scheint mir. Bin gerade schwer am Lebensplanen.
Ich habe gestern nochmal gegrübelt und Jammern hin und her, hat ja alles keinen Sinn - ich muß wieder arbeiten gehen. Dank Mehrausgaben (Umzug) und Mindereinnahmen (Babyausstattung) und nicht zuletzt des eisernen Griffs der Pauschalisierung ("Waschemachine, Einrichtung etc. zahlen Sie selbst.") sehe ich absolut kein Land, trotz EG. Schade das es nicht klappt mit dem Erziehungsurlaub, aber so kann mein Kind auch nicht aufwachsen, das ist erbärmlich. Er merkt's nicht aber ich.

Ich werde also diese Woche zum AA stiefeln und zum JA wegen der Betreuung. Mein Kleiner ist jetzt knapp 7,5 Monate, ich nehme mal an da käme nur eine Tagesmutter in Frage. Meine Eltern sind auch berufstätig, können ihn also nicht ständig betreuen. Bis zu welchen Einkommensgrenzen besteht denn die Aussicht das Kosten übernommen werden? Vielleicht hat jemand ein paar allgemeine Tips auf Lager.

Grüße

fusel

 
9 Antworten:

Re: Arbeiten gehen (o:

Antwort von GoLLoM am 19.05.2003, 11:02 Uhr

Frag doch beim JA direkt mal nach, welche KiTa´s in deiner Umgebung in Frage kämen..

Also hier gibts KiTa´s die ab 6Mon aufnehmen, vielleicht haste ja Glück und für deinen Spatz gleich nen KiTa-Platz, so dass später nicht nochmal gewechselt werden muss :o)

Die Einkommensgrenzen kann ich dir leider nicht nennen... :o(

Aber ich drück dir die Daumen, dass es bald klappt !

GoLLoM

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Re: Arbeiten gehen (o:

Antwort von marit am 19.05.2003, 12:12 Uhr

Äm, aber was is nun mit München, doch anders entschieden???

Falls nicht würde ich das an deiner Stelle noch abwarten, damit der Kleine sich dann nicht schon wieder umgewöhnen muß...

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Re: Arbeiten gehen (o:

Antwort von Ramona&Pascal am 19.05.2003, 12:25 Uhr

In Pascal´s Gruppe sind 2 Babys, eins ist mit 3 Monaten in die Kita gekommen und das andere ist jetzt 5 Monate.

Die Einkommensgrenzen kann ich Dir leider auch nicht sagen.

LG Ramona

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Kopf hoch :-))

Antwort von DorisL am 19.05.2003, 13:36 Uhr

Hallo,

ich habe deine Geschichte nicht mitverfolgt, da ich nur sporadisch hier lese. Allerdings habe ich so einiges an Erfahrung mit Tagesmütter und KiTas/Krippen in den letzten Jahren sammeln dürfen :-(.

Setz dich mal mit dem Jugendamt in Verbindung. Dort bekommst du Infos über KiTas und Krippen, die Kinder ab 4 Monate nehmen sowie Listen mit anerkannten Tagesmüttern.

Wahrscheinlich wirst du auf die Schnelle keinen KiTa Platz für dein Kind bekommen. Falls du dich dann für eine Tagesmutter entscheidest, solltest du auf jeden Fall einen Vertrag abschließen. Musterverträge und weitere Infos gibt es bei www.laufstall.de

Meine Kinder kamen mit 27 Monaten und mit 16 Monaten in die KiTa und es lief/läuft alles problemlos. Laut Erzieherinnen klappt die Eingewöhnung am besten, wenn die Kinder zwischen 4-12 Monate alt sind.

Ich kenne viele berufstätige Eltern, deren Kinder mit 6 Monaten in die KiTa kam. Die Eingewöhnung dauerte weniger als eine Woche und die Kinder sind sehr glücklich dort. In anderen Ländern ist es üblich, kleine Kinder direkt nach Ende des Mutterschutzes fremdbetreuuen zu lassen. Hier in Deutschland wird man leider schief angesehen :-(.

Wenn dein Kind in deiner Abwesenheit GUT versorgt wird, wird es auf keinen Fall darunter leiden, dass du arbeiten gehst!

Liebe Grüße,

Doris

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Re: Arbeiten gehen (o:

Antwort von Sabri am 19.05.2003, 14:18 Uhr

Hi Fusel!
Also, hier in K ist es so: Das Jugndamt hat eine Liste mit Tagesmüttern, die es vermittelt. Aber, und das ist hier der Haken: Nur an Leute, die eine Berufsausbildung beenden müssen oder sehr sehr wenig verdienen. Die Tagesmütter kosten dann so um die 250 Euro.
Auf dem "freien Markt" ist es hier in K relativ einfach eine Tagesmutter zu finden, die nehmen etwa 3-4 Euro por Stunde. Das kann je nach Arbeitszeit recht teuer werden.
Bei der Betreuung durch eine Tagesmutter musst du dich, je nachdem, wie zuverlässig sie ist, besser doppelt absichern. Hier in K gibt es vorgefertigte Verträge dafür. Außerdem musst du dir überlegen, was du machst, wenn die Tagesmutter krank wird.
Für die beste Lösung halte ich einen Hortplatz, wenn man denn das Glück hat, einen zu bekommen. Hier in K gibt es kleine altersgemischte Gruppen, 15 Kinder im ALter von vier Monaten bis sechs Jahren. Meist werden nach den Sommerferien neue Kinder aufgenommen. In der Gruppe meiner Tochter werden die Plätze dafür gerade vergeben. Da die Gruppe aus Kinder jeden Alters bestehen soll, aber nur wenige Eltern ihr Kind so früh abgeben wollen, hat man bessere Chancen, für eine Säugling einen Plätz zu bekommen als für ein Kleinkind (ich hatte letztes Jahr allerdings nach intensiver Suche drei Plätze zur Auswahl). Die Kosten für den Hort richten sich hier in K nach dem Einkommen. Da Wenigverdiener nur einen ganz kleinen Betrag zahlen gibt es keine Ermäßigung. Aber mit steigendem Einkommen wird es ganz schön teuer. Da lohnt es sich manchmal, etwas weniger zu arbeiten. Berufstätige Alleinerziehende werden hier in K bei der Verteilung der Plätze bevorzugt.
Eine Elterninitative: Hat wohl den Vorteil, dass man mehr mitbekommt und auch mitentscheiden kann, was in der Gruppe passiert. Außerdem geht die Zusammensetzung der Kinder oft nicht ganz so in Richtung "sozialer Härtefälle". Bei vielen Gruppen muss man aber selber ein bis zwei Tage Dienst schieben, als Alleinerziehende mit Vollzeitjob kaum machbar.
Sobald du etwas mehr verdienst als der Sozialhilfesatz kannst du es hier in K mit Kostenübernahme vergessen. Vielleicht ist es deshalb sinnvoll, die Arbeitszeit so weit zu reduzieren, dass du wenig verdienst, wenig für die Betreuung bezahlst und noch Erziehungsgeld bekommst .
Meine Tochter ist im Hort und es geht ihr dort super. In der letzten Zeit heult sie, wenn sie abgeholt wird (gibt mir schon zu denken:-(
Mail mich an, wenn du noch etwas wissen willst!
Gruß, Sabri

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Re: Arbeiten gehen (o:

Antwort von bikermouse66 am 19.05.2003, 20:37 Uhr

Hallo Fusel,

seit Lukas 1 Jahr alt ist gehe ich wieder arbeiten. In Bochum ist es so, daß ich mir eine Tagesomi gewucht habe und dann zum JA gegangen bin. Da kam jemand raus zu der Frau und wir haben über die Betreuungszeiten gesprochen. Danach hat er den Betrag des Zuschusses ausgerechnet, den ich bekomme. Das Alter des Kindes und auch die Nacht bzw. Tagesstunden wurden aufgeschrieben und so kam ein Zuschuß von ca. 280 Euro pro Monat raus. Hätte ich nicht selber wen zur betreuung gefunden, hätte es auch die Möglichkeit übers JA gegeben.

LG
Anke

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Re: Arbeiten gehen (o:

Antwort von Sabri am 19.05.2003, 21:45 Uhr

Arbeiten gehen???
Nein, davon kann ich dir nur abraten. Wenn du nach dem Job in den Aldi kommst, sind alle Kleinkind-Freizeit-Outfits vergriffen!!!
Gibt es schlimmeres???
Gruß, Sabri (die jetzt ein Planschbecken aufblasen geht;-)

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Re: Arbeiten gehen (o:

Antwort von Sunny1973 am 20.05.2003, 15:21 Uhr

Hallo Fusel,

also ich arbeite ja schon lange wieder (Jay ist 6 Mon. alt). Aber bisher wurde er von den Omas betreut. Das wird sich demnächst ändern. Ich versuche auch endlich mal einen Anfang zu finden, um einen Krippenplatz zu bekommen.

In Hamburg ist es so, dass man an 1. Stelle für einen Platz steht, wenn man/Frau berufstätig ist, oder wenn man der Arbeitslosigkeit entkommen kann, dies aber nur möglich ist, wenn das Kind untergebracht ist. (Also dem Staat/der Stadt nicht auf der Tasche liegt).
Bei uns besteht DRINGEND Bedarf, da wir Beide Vollzeit arbeiten.

Die Krippenplätze gehen ab 8 Wochen los (je nach Angebot der Betreuungsstätte).

Wir müssen mit ca. 2500,- Euro gemeinsames Einkommen (ich bin ja verheiratet (ich bin ja nicht AE) 200-250 Euro für einen 8-Stundenplatz bezahlen. Ist vielleicht für Dich ein Maßstab. Gibts von Eurer Stadt evtl. eine Homepage? Hamburg hat nämlich eine Seite, da bekommt man alle Infos und Broschüren, sowie Formulare, die man braucht.

Liebe Grüße und viel Glück
Sunny

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Re: Arbeiten gehen (o:

Antwort von huftier am 20.05.2003, 19:46 Uhr

Also ich verdiene ca. 1000,00 Euro und mein Platz wird zum größten Teil (300 von 330 Euro) übernommen. Der Zuschuß läuft bei uns übers Jugendamt. WEnn ich´s mir hätte raussuchen können, dann hätte ich wohl lieber im ersten Jahr noch nciht gearbeitet, mein Kleiner hatte bis 12/13 Monate auch sehr große Probleme in der Krippe, weil die Kinder eben doch alle älter waren und er der einzige war, der nicht laufen konnte.
Jetzt klappts aber ganz prima. Bei uns wars auch so, dass im September die neuen Kinder aufgenommen werden, unterm Jahr hat man kaum eine Chance auf einen Platz. Wichtig ist, sich möglichst früh bei möglcihst vielen KiGas zu bewerben.

LG, HUF

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