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Geschrieben von vallie am 15.11.2009, 12:03 Uhr

@bommelkappe

falls du es nicht gesehen hast, der lokführer und die helfer wurden mehrmals bedacht und gewürdigt.

 
26 Antworten:

Re: @bommelkappe

Antwort von groschi am 15.11.2009, 12:17 Uhr

ich fand es sehr berührend..

aber vielleicht bin ich zu sehr mutter und nie ehefrau/partnerin: ich fand es immer schon irritierend, dass bei verstorbenen die ehepartner so "bedauert" werden und die mütter,väter und kinder fast vergessen,bzw in die gruppe der angehörigen fallen

mag sein, dass es auch mir zu "nahe" ist

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Re: @bommelkappe

Antwort von vallie am 15.11.2009, 12:20 Uhr

ich denke, die eltern waren gar nicht da, sonst wären sie bestimmt angesprochen worden.

btw, wer war denn der rechte neben teresa?

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das ist in diesem falle

Antwort von malwinchen am 15.11.2009, 12:31 Uhr

doch sehr berechtigt! teresa enke hat immerhin vor zwei jahren auch ihre herzkranke 2-jährige tochter verloren und nun ihren schwer depressiven mann. was diese frau nun mit einem adoptierten baby zu hause im fokus der öffentlichkeit in dieser situation auszuhalten hat, dürfte das vorstellbare maß für die meisten von uns weit übersteigen! in meinen augen geht das weit über das klassische anteilnahmegeseier hinaus...

ich kann BESONDERS für teresa enke nur hoffen, dass sie gute menschen in ihrem umfeld hat, die sie auch dann noch unterstützen, wenn die kameras und die öffentlichkeit sich wieder abwenden.

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deswegen auch standing ovations

Antwort von vallie am 15.11.2009, 12:36 Uhr

vom ganzen stadion....

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... und sicher auch dafür,

Antwort von susu3 am 15.11.2009, 12:39 Uhr

dass sie es so vielen ermöglicht hat, Abschied zu nehmen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich das könnte geschweige denn, überhaupt nur daran denken würde, dass das Anderen helfen könnte. Ich hätte sicher genug mit mir zu tun.
Daher auch von mir allerhöchsten Respekt vor dieser Frau !
Gruß
Susu

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Re: ... und sicher auch dafür,

Antwort von Bommelkappe am 15.11.2009, 12:55 Uhr

Hallo vallie,
stimmt,das fand ich ganz toll...das erste Mal,das ich gehört habe,das man auch an die Lokführer und Rettungskräfte denkt !

Die Trauerfeier war echt ganz schön ergreifend und das junge Mädel hat so schön gesungen.Aber mein Mann und ich haben uns auch schon gefragt,wer der Mann,rechts von Teresa war.Es ist ja schön,wenn man gute Freunde hat,die einen beistehen...aber etwas komisch sah dieses ständige gestreichel und gedrücke von dem schon komisch aus.

Liebe Grüße
Bommel

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Re: ... und sicher auch dafür,

Antwort von franziska1958 am 15.11.2009, 12:55 Uhr

Die Eltern von Enke sassen in der ersten Reihe.

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malwinchen,

Antwort von groschi am 15.11.2009, 12:55 Uhr

da gebe ich dir recht. aber es war von mir eher eine allgemeine frage...

so geschehen in meinen dorf: mann,42 jahre, verstirbt an krebs. die witwe bekommt all die beileidsbekundungen; das mitgefühl. sie steht in der traueranzeige an erster stelle; bei ihr gehen hilfsbereite menschen ein und aus. die mutter, die bei mir paar häuser weiter wohnt, ist alleine mit ihrem schmerz,ihrer trauer. und alle wissen, dass die ehe der beiden längst geschieden wäre, wenn der mann nicht erkrankt wäre; beide hatten schon nebenbei affären am laufen; lautstarke streits waren an der tagesordnung. ich weiß,man kann nicht vergleichen, ob es schmerzhafter ist einen mann oder ein kind zu verlieren. aber das ist ein punkt, der mir weder aus dem kopf noch aus dem herz will....wieso fällt die mutter irgendwie raus; wieso bekommt sie nicht soviel besuch ? wieso ist sie fast alleine mit ihrem schmerz?

ok,ich gebe zu, dass in meinem herz noch mitschwingt,dass als mein vater verstarb, die meisten meiner mutter kondolierten und ich bekam den spruch, stark für sie sein zu müssen...

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daran dachte ich nicht

Antwort von vallie am 15.11.2009, 13:04 Uhr

ich denke es wird der bruder gewesen sein.








( wollte nur meiner trauer ein bißchen das gewicht nehmen, ich fand den nämlich reizend )

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?????

Antwort von mailins am 15.11.2009, 13:05 Uhr

Was war daran komisch ? Mein bester Freund, mein Bruder oder auch mein Schwager würden mich auch in den Arm nehmen .

Ich sag dazu nun nicht mehr und bleib auf meinen Fingern sitzen .

anja

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Re: ?????

Antwort von Bommelkappe am 15.11.2009, 13:11 Uhr

Ach so,dass war ihr Bruder.Vielleicht hatte ich so ein " komisches " Gefühl,weil ich anders trauern würde.Ich wäre irgendwie gern allein mit meiner Trauer.

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Trauer kann nie zu groß sein!

Antwort von franziska1958 am 15.11.2009, 13:20 Uhr

Quelle Stern:

Und natürlich verbieten sich jetzt bei der Kritik an der Größe der Trauerfeier auch Sätze wie: „Es war ja nur ein Torwart!“ – so, als gäbe es ein moralisches Gesetz, dass Ausmaß von öffentlicher Trauer nach Nobelpreisen, Kanzlerämten oder sonstiger Wertigkeit für die Gesellschaft regeln würde.

Für viele Menschen, auch Nicht-Fußballfans, bedeuten Robert Enke und sein Tod eben etwas Besonderes für ihr Leben. Das mag man verstehen oder nicht – aber respektieren sollte man es auf jeden Fall.

Denn Robert Enkes Tod wird nicht nur deshalb so betrauert, weil es einen populären sympathischen Sportler getroffen hat – sondern wohl auch vor allem, weil die Leidensgeschichte, die ihn in den Tod getrieben hat, jahrelang so perfekt verborgen unter seiner Oberfläche lag. Weil er glaubte, seine Ängste vor der Öffentlichkeit verstecken zu müssen, um als Mensch akzeptiert zu werden.

Es scheint, als wollten die Menschen mit ihrer beinahe überbordenden Anteilnahme nun auch beweisen, dass es eine Gesellschaft geben muss, die eben diese Ängste, Schwächen und Fehler verstehen und verzeihen kann.

In diesem Sinne kann eine Trauerfeier gar nicht groß genug sein und Trauer kann niemals zu groß sein!!

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Re: malwinchen,

Antwort von essi3 am 15.11.2009, 13:24 Uhr

ich hab mich auch gewundert, man kann schmerz zwar nicht messen, aber der elterliche schmerz ist doch mindestens genauso gross , sie wurden aber nicht erwaehnt,sonder nur die angehoerigen im allgemeinen.

seltsam,vielleicht verstand er sich nicht gut mit seinen eltern?

mir ist noch was anderes eingefallen, vielleicht hat er staerkere medis auch abgelehnt weit es seine reaktionsfaehigkeit im tor haette vermindern koennen?

und nochwas, ob der jogi loew wohl ein schlechtes gewissen hat weil er enke nicht fuer die naechsten spiele aufgestellt hatte?dieser gedanke muss ihm doch bestimmt gekommen sein...

gruesse,
essi3

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danke

Antwort von vallie am 15.11.2009, 13:24 Uhr

mir wird meine persönliche trauer im hauptrub mal wieder abgesprochen.

ich steh dazu.

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Re: Trauer kann nie zu groß sein!

Antwort von franziska1958 am 15.11.2009, 13:33 Uhr

Das ist ganz schwierig mit den Angehörigen. Der Vater von R. Enke hat ein Interview gegeben - morgen Spiegel - heute ist es schon auszugsweise in der Bild am Sonntag.

Bei der Trauerrede wurde immer gesagt: Liebe Frau Enke, liebe Verwandte... Teresa Enke und die Tochter sind jetzt seine Familie. Da fallen die Eltern natürlich nicht weg, aber es ging jetzt um diese "neue" Familie.

Was ausserdem auf der privaten Trauerrede gesagt wird, das wissen wir zum Glück nicht.

Franziska

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Re: ?????

Antwort von Moneypenny77* am 15.11.2009, 13:49 Uhr

Whow? Du weißt, wie Du trauern würdest? Also ich nicht.

Ansonsten gehe ich auch eher davon aus, daß es die Freunde meines Mannes sein werden, die mich im Arm halten. Die Frauen werden sich bereits von mir fernhalten, als sei Witwesein "ansteckend". Jedenfalls ist daß der Eindruck, den alle jungen Witwen, die ich kenne haben: gerade die Freundinnen halten sich fern, nicht zuletzt um sich und ihre Beziehungen zu schützen.

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Re: malwinchen,

Antwort von Moneypenny77* am 15.11.2009, 13:52 Uhr

Das ist nicht seltsam, sondern völlig normal, wenn ein Mensch eine eigene Familie gegründet.

Glaube auch kaum, daß normaldenkende Eltern darauf Wert legen, mit im Mittelpunkt zu stehen.

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@MP

Antwort von franziska1958 am 15.11.2009, 14:00 Uhr

Das Verhältnis zwischen Ehefrau und Schwiegermutter ist nach Todesfällen oft sehr schwierig.

Sie sind beide im besonderen Mass betroffen, aber es entwickelt sich so ein Ranking.
Wer ist nun schlimmer dran???

Eine Mutter die ihr Kind verliert, oder die Ehefrau die Liebe ihres Lebens (also im Idealfall) und den Vater ihrer Kinder?

Ich war bei einem Gespräch dabei und die Ehefrau schrie ihre Schwiegermutter an: Lass mich endlich auch mal trauern, er war nicht nur Sohn, sondern auch Ehemann!

Ganz schwieriges Thema. Ich sehe es wie du.
Franziska

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Re: ?????

Antwort von Bommelkappe am 15.11.2009, 14:03 Uhr

Ja,ich weiß wie ich trauern würde,ich tue es ja heute noch.Nächsten Monat sind es 12 Jahre her,dass ich meine Tochter beerdigen musste...

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Re: @MP

Antwort von Moneypenny77* am 15.11.2009, 14:06 Uhr

Meine Schwiegermutter und ich lieben uns sehr. Der Tod meines Mannes wäre das einzige, was uns auseinander bringen würde, da bin ich mir sicher.

Bei einem Selbstmord könnte ich mich warm anziehen.

Fakt ist aber: ich bin schlichtweg der erste Mensch, den mein Mann sich freiwillig ausgesucht hat, alle anderern wurden ihm "angedient" ;-), daher würde ich mir auch zu jedem Zeitpunkt das Recht herausnehmen wollen, ganz allein zu entscheiden, wie wir die Nummer danach durchziehen.

Unter normalen Umständen ist nun einmal der Partner der nächste Vertraute, mag bei einigen anders sein, aber ich glaube kaum, daß ich als Mutter das Geltungsbedürfnis haben werde, mit meiner Schwiegertochter in einen Prioriätswettkampf treten zu müssen. Abgesehen davon, daß ich sowieso hoffe und bete, das nie erleben zu müssen, darf mich jeder zur Strecke bringen, der erlebt, daß ich mich daran nicht halte.

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Re: ?????

Antwort von Moneypenny77* am 15.11.2009, 14:07 Uhr

Aber Deinen Mann hast Du noch nicht beerdigt?

Zwei paar Schuhe.

Und sich mit seinem Mann vor den Fernseher zu setzen und auch nur darüber NACHZUDENKEN, daß es "komisch" ist, wie Teresa Enke "gestreichelt" wird, ist sowas von abartig, das mir, was selten ist, wirklich die Worte fehlen.

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gerade einer frau wie teresa enke würde ich...

Antwort von malwinchen am 15.11.2009, 14:32 Uhr

zutrauen, dass sie die trauer der eltern richtig einordnen kann, denn sie hat selber ein kind verloren.

aber irgendwie ist es doch schon merkwürdig, dass man sich hier gedanken darum macht, ob die eltern genügend "berücksichtigt" würden... aber wir haben ja die beiträge von karl noch im hinterkopf, der einen "ich-trauere-mehr-als-meine-schwiegermutter"-kampf im PF zum besten gab. das muss man nun nicht einszueins auf familie enke übertragen.

die diskussion um den lokführer verstehe ich immer weniger, denn er hat keinen menschen verloren - sein bezug zu dem geschehenen hat einen völlig anderen charakter. dem lokführer, seiner familie und gar den fahrgästen des zuges "anteilnahme" auszusprechen finde ich schon skurril... fehlt bloß noch, dass demnächst die ersthelfer bei autobahnunfällen ein "herzliches beileid" ausgesprochen bekommen. habt ihr eine ahnung, wie viele tote bspw. die rettungshubschrauberbesatzungen sehen müssen? da würde doch wohl auch keiner auf die idee kommen, diese durchaus sehr beachtenswerten berufsgruppen zu bedauern...

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Re: @bommelkappe

Antwort von Butterflocke am 15.11.2009, 14:39 Uhr

Wann kam denn die Trauerfeier? Ich hab sie nicht gesehen....

Die Anteilnahme ist sicher gut und hilfreich für Teresa Enke. Das nehme ich zumindest an bzw. hoffe es, weil sie sonst nicht entschieden hätte, die Trauerfeier so durchzuführen, wie sie es tat.

Die Frage ist nur, wie es jetzt weitergeht....
Die, die "nur" Anteil genommen haben, können nun relativ unbeschadet und schmerzlos in ihren Alltag bzw. in ihr "normales" Leben zurückkehren.
Aber Teresa Enke....?
JETZT erst beginnt für sie eine Zeit, die ich mir nicht vorzustellen wage...
Hoffentlich hat sie ein stützendes Umfeld!

Zur Schwiegermutterproblematik: Das hängt ganz von der SM ab. Ich denke nicht, dass das Verhältnis zw. Ehefrau und Mutter durch den Tod des Mannes bzw. Sohnes einen Bruch erleidet, wenn vorher innige Verbundenheit und Zuneigung herrschten.
Meine SM, da bin ich mir eigentlich sicher, wäre trotz ihrer eigenen Trauer eine große Stütze für mich! Mehr als sonst jemand auf der Welt, mehr als meine Eltern, mehr als Freunde, Verwandte usw.....
Ich möchts dennoch nicht erfahren!!!

LG

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Re: ?????

Antwort von Bommelkappe am 15.11.2009, 16:43 Uhr

Abartig ? Vielleicht schaue ich nur einfach etwas mehr über den Tellerrand als andere ! Wir werden sehen,was die nächsten Wochen an Details an die Oberfläche kommen werden. ( oder hoffentlich nicht )

Ein Glück habe ich meinen Mann noch nicht verloren,möchte da auch gar nicht drüber nachdenken ! Sicher ist das ein Unterschied,ob man einen Mann oder ein Kind verliert.

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Re: ?????

Antwort von franziska1958 am 15.11.2009, 18:45 Uhr

Mensch Bommelkopp, man kann Trauer nicht messen und es gibt auch kein Ranking. Es ist nicht wichtig wer wen verliert!!!

Über den Tellerrand schauen in diesem Moment? Wo die trauernde Witwe vor dem Sarg ihres Mannes sitzt und weint, dafür fehlen mir die Worte. Da läuft es mir kalt den Rücken runter!!

Franziska

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Re: ?????

Antwort von Moneypenny77* am 15.11.2009, 19:45 Uhr

Ich hatte ja einen Kommentar auf der Zunge bzw. in den Fingern... Nun lasse ich ihn aber doch noch rasch, wenigstens entschärft, raus.

Wenn man sich über die Art und Weise Gedanken macht, wie, wer auch immer, eine Witwe, die gerade ihre Jugendliebe zu Grabe trägt, mit der sie seit der 11. Klasse zusammen war und schlimmere Zeiten durchgemacht hat, als es andere in 70 Jahren schaffen, streichelt oder umarmt, dann möchte ich mal behaupten, daß der Teller, über den man so schaut, allenfalls aus billiger Pappe sein kann... Jedenfalls lebt man auf sehr primitivem Geschirr.

Typischer Fall von: hätteste besser mal irgendeinen Hollywood-Streifen angeschaut oder, noch besser, die nächtlichen "schönsten Bahnstrecken", da wären sowohl Du als auch der Rand Deines Tellers besser aufgehoben gewesen. Wer bei einer Trauerfeier auf solche Details achtet, lebt in einer ganz komischen Welt.

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